Die ersten Tage mit Papa daheim...

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Beitrag von butzel0605 03.02.06 - 18:32 Uhr

Hallo Mamas,

jetzt muss ich doch mal berichten, wie bei uns die ersten Tage nach dem Rollenwechsel geklappt haben: seit letzten Mittwoch ist meine Mann Hausmann und ich gehe wieder arbeiten. Unsere Tochter ist 7 1/2 Monaten und sie hatte damit viel weniger Probleme als erwartet. Natürlich ist sie immer ganz begeistert, wenn ich nach Hause komme, aber über den Tag ist das mit Papa wohl auch vollkommen okay. Ich komme mit dem Trennungsschmerz auch so einigermaßen klar, obwohl ich meinen Schatz natürlich schon ganz schön doll vermisse #schmoll.
Aber mein Mann: obwohl ich im Moment noch die Nachtschichten übernehme und er also genug Schlaf hat, ist er, wenn ich nach Hause komme, immer fix und fertig, drückt mir unsere Tochter in die Arme und legt sich erstmal 2-3 Stunden hin:-) Dabei arbeite ich im Moment nur 6 Stunden am Tag und bin um 16 Uhr schon wieder daheim.
Irgendwie ist das schon eine bißchen eine Genugtuung und jetzt bekomme ich auch die Anerkennung für meine "Arbeit" in den letzten 7 Monaten. So ganz können sich die Papas ja meistens doch nicht vorstellen, was für ein anstrengender (wenn auch schöner) Job die Kinderbetreuung ist.

Liebe Grüße, Babsi + Jana (*18.06.2005)

Beitrag von claudichma 03.02.06 - 19:04 Uhr

Hallo Babsi,

das klingt doch super. Ich wünschte, ich könnte meinem Mann auch mal zu spüren geben, wie so ein tag mit Baby ist. Er kommt von der Arbeit und kann nicht verstehen, dass ich fix und fertig bin, obwohl ich doch den ganzen Tag Zuhause war. Dabei bin ich 100% sicher, dass er in seinem "Sesselpuper-Job" im Büro nicht halb soviel Stress und Anspannung hat wie ich täglich, seit unser Wurm da ist.

Und dann kommen noch so Kommentare, nach dem Motto "Wieso, du hast doch auch Zeit gehabt, deine Mutter zu besuchen!" u.ä., als ob ich jetzt 24 Stunden fürs Baby dazusein habe und kein Recht auf Zerstreuung in Maßen, wo sie sich bietet. Er hat nach 8 Stunden Feierabend, ich habe nie Feierabend. Aber das geht bei ihm da rein, da raus. Selbst wenn er Zuhause ist, erwartet er, dass ich ihm das Kind fernhalte, sobald es schreit, weil er sich ja vom Job erholen muss. :-[ Und da ich stille, muss auch immer ich nachts raus und er ratzt in aller Seelenruhe Nacht für Nacht.

In dem Sinne, Glückwunsch, ich würde auch lieber arbeiten gehen und er bleibt daheim, aber das ging bei uns aus finanziellen Gründen leider nicht. #schmoll

LG
Claudia + Ben *28.12.05

Beitrag von ostalblady 03.02.06 - 19:36 Uhr

Hallo,

freut mich für euch, dass es so gut klappt.

Ich würde meinem Mann auch am liebsten öfters zeigen wie stressig so ein tag zuhause doch ist.

Er kann das gar nicht nachvollziehen wenn ich abends fertig bin.

Vor kurzem war ich abends 2 Std. weg und hab ihm die Kleine dagelassen. Sie war schon etwas quengelig.....
Als ich nach Hause kam fand ich das totale Chaos vor. Er hatte nichts aufgeräumt oder ähnliches, drückte mit meine Süße in die Arme und legte sich erstmal 1 Std aufs Sofa #gruebel
Männer !!!!

LG Ostalblady + #baby Laura

Beitrag von colli28 03.02.06 - 20:42 Uhr

Hallo Babsi,

herzlichen Glückwunsch, dass es bei euch so gut klappt. Und ein mitleidiges *aufdieSchulterklopf* von meinem Freund an Deinen Mann.

Wir haben auch nach 6 Monaten die Rollen getauscht, aber ich hatte das Pech, dass meine Kleine mich die ersten Tage nicht angeguckt hat, als ich nach Hause kam. #heul
Mittlerweile freut sie sich aber wie Bolle und steht mit Papa zusammen am Fenster und klopft an die Scheibe, wenn ich nach Hause komme #freu.

Aber mein Freund ist natürlich auch jeden Tag völlig fertig #schwitz. Ich glaube beim nächsten Kind (sollte es jemals noch eins gehen), geht er doch lieber arbeiten :-p.

Alles Gute für euch

Nicole + Amy (11.02.2005)