Drama im Fitness Club (sorry lang...) aber brauche eure Meinung...

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Beitrag von stern1974 03.02.06 - 20:45 Uhr

Hallo liebe Mamies,

also heute habe ich was erlebt dass war ganz schlimm. Ich habe seit gestern eine Vertrag im Fitness Club abgeschlossen u. möchte eigentlich immer Vormittags trainieren gehen da es dann nämlich Kinderbetreuung gibt. Mein Sonnenschein (11 Mon.) war noch nie ohne mich getrennt.

Also ich heute morgen da hin, ging rein in die KiBetr. u. habe und vorgestellt u. ich meinte noch, ich bleibe ein wenig bei meiner Maus damit ich dabei bin u. dann gehe ich mich erst umziehen. Da meinte eine ältere Betreuerin: nein ich solle nicht dabei sein sondern schnell wieder rausgehen sonst gewöhnen sich die Kinder, dass die Mama immer dabei ist. Ich sage noch sie würde mir wohl 3 Min. geben können damit ich ihm die Jacke ausziehe u. mich sanft von ihm verabschiede.

Also habe ich das ganze trotzdem ein wenig ausgedehnt da ich es nicht einsehe, dass ich ihn einfach so da lasse dann kapiert er das doch gar nicht was los ist. Ich ging dann zum Kurs u. ca. 45 Min. später kam ein Mitarbeiter u. fragte nach mir ich solle doch in die Betreuung kommen, da mein Sohn weint. Ich bin dort hin u. er weinte ganz schlimm u. wimmerte u. zitterte richtig. Die Betreuerin meinte er hätte einfach angefangen zu weinen, nach dem eine andere Mutter sein Sohn abgeholt hat u. ich wohl nicht da war. Hat sich aber schnell beruhigt bei mir auf dem Arm. Ich war so sauer auf mich.


Wir sind dann raus nach Hause aber er hat den ganzen WEg nur geweint u. wollte bei mir auf den Arm. Zu Hause fing er an zu weinen ohne Ende, man hörte wie unglücklich er ist. Es hat mir das Herz zerissen. Ich habe ihn dann wie immer gestillt u. er schlief eine Stunde.

Eigentlich ist es nicht der richtige Weg oder? Eigentlich muss ich doch dabei sein wenn er in eine Gruppe kommt. Es kann doch nicht sein, dass ich das Kind abgebe u. nach 5 Min. für eine Stunde und länger verschwinde u. er versteht nicht warum er alleine mit anderen Personen ist, die er vorher nie gesehen hat oder? Oder übertreibe ich?

LG
Stern

Beitrag von tiffels 03.02.06 - 20:52 Uhr

Hallo,

"Eigentlich ist es nicht der richtige Weg oder? Eigentlich muss ich doch dabei sein wenn er in eine Gruppe kommt. Es kann doch nicht sein, dass ich das Kind abgebe u. nach 5 Min. für eine Stunde und länger verschwinde u. er versteht nicht warum er alleine mit anderen Personen ist, die er vorher nie gesehen hat oder? Oder übertreibe ich?"

Du gibst dir die Antwort doch schon selber.
Wenn dein Sohn so darunter leidet dann verschieb das mit dem Fitnessstudio.
Das Kind geht vor.

Gruss,
Susi

Beitrag von didda79 03.02.06 - 20:57 Uhr

HI,

ich sehe das mittlerweile anders.
Ich weiss, als Mutter bricht einem schnell das HErz, vor allem wenn man das KInd noch nicht oft abgegeben hat. War bei uns auch der Fall. Anna war niemals ohne mich, seit ihrer Geburt. Mit 11 Monaten begann die Eingewöhnung in die Krippe. Ich hab echt Blut und Wasser geschwitzt.
Aber wir sind da so vorgegangen, dass ich mit Anna dort 1 Stunde geblieben bin, danach sofort heim. Das einige Tage lang. Als nächstes blieb sie dann 30min dort alleine, sofort danach heim.
Und jedesmal beim Abschied wurde mir erklärt, kurz und bündig machen, Ciao sagen, Küsschen, Kind hergeben und gehen. Auch wenns am Anfang sehr sehr schwer fällt. Aber für die Kinder ist es das beste.
Am wichtigsten ist aber, dass wenn du kommst, sofort heimgegangen wird, dann verbindet der Kleine dich mit heimgehen und weiss, es ist alles nicht schlimm.
WEnn du allerdings denkst es ist noch zu früh, zb. dein Kind fremdelt gerade, bekommt Zähne oder ist sonst irgendwie angeschlagen, dann vertag es.
ABer sonst, Abschied kurz und schmerzlos machen, auch wenn das Mutterherz ein wenig blutet.
Liebe Grüsse Birgit

Beitrag von mamijami79 03.02.06 - 21:05 Uhr

...hallo....aber das ist ja das entscheidende: ne eingewöhnung-ohne gehts doch nicht!!!!

danach ,wenn kind dran gewöhnt ist,schnell machen,stimmt.

lg mamijami.

Beitrag von lara78 03.02.06 - 20:58 Uhr

Hallo,
hmmm schwierige Frage.Lange Abschiedszeremonien machen es den kindern nur noch schwerer.Es fällt mir auch schwer aber ich halte alles so kurz wie möglich und ich denke auch dass das besser ist.Fast alle Kinder weinen wenn sie von der Mama getrennt werden,vorallem die ersten Male.Bis sie merken,dass sie immer wieder abgeholt werden.Wenn du ein Stück Freiheit willst musst du da durch.Ohne Abschiedsschmerz geht es nicht.Meine hat sogar immer geweint wenn ich ging und Papa da war#schock,aber ich musste eben arbeiten oder auch mal zum Arzt.Es iat auch egal wie alt die Kinder sind bei der ersten Trennung (ich finde sogar je Jünger,desto besser),es ist immer nicht schön.Aber ich finde,sie müssen das auch lernen ,denn ich existiere auch noch.Ist meine Meinung.Ich denke du kannst noch nicht so wirklich loslassen,das ist aber auch sooon schwer,ich bin genauso;-)aber auch wir Mamas müssen da eben irgenwann durch,spätestens im Kindergarten
LG lara

Beitrag von mamijami79 03.02.06 - 21:25 Uhr

hallo-
es ist ein großer unterschied wenn papa da ist oder nicht!
den kennt sie-ja,mama geht,na,dann schnell ein paar tränchen-aber sie kennt ihn+vertraut ihm......im studio sind fremde,die das kind nicht kennt- sieht hier niemand den unterschied?????????#schock

lg mamijami........die sich jetzt raushält.....#schmoll

Beitrag von lara78 03.02.06 - 21:32 Uhr

Hallo,
bei uns waren das nicht nur ein paar tränchen,sie hat fast 1 jahr lang jeden Abend rotz und Wasser geheult,wenn die Oma aufgepasst hat auch.Und heute geht sie freiwillig mit und sagt:Tschüss,Mama,geh mit Oma teita (spazieren):-(.Jeder muss für sich selber wissen was er macht.Ich hätte Joelina mit 11 Monaten nicht im Fitness studio abgegeben-soviel dazu,deswegen schrieb ich:Wenn du ein Stück Freiheit willst musst du da durch.Hast du jemals ein Kind erlebt dass nicht weint wenn die Mam geht??Das gibt es nicht.Heute morgen im Kiga hat ein 4 jähriger geweint (die Mama wars chon ewig lange wieder weg),er ist schon über ein jahr im Kiga,jedes Kind ist anders.Okay,mit 4 Jahren ist es denke ich nochmal was anderes.Und ich bin der Meinung,dass ein Kind KEINEN seelischen Schaden davonträgt,nur weil mal eine "fremde Person" auf das Kind aufpasst.Da müsste Joelina einen Dauerschaden haben,weil ich sie regelmässig bei der Arzthelferin beim Gynäkologen abliefere#schock und sie dann draussen bleiben .
LG Lara
PS:Dann soll sie halt mit dem Kind Zuhause bleiben.WEas hat sie denn erwartet??Das Kind winkt und sagt:Tschüss Mama?????

Beitrag von mamijami79 06.02.06 - 08:00 Uhr

hallo!

hab grad eine laaaange antwort an bamboo geschrieben-kannst ja auch lesen,wenns dich interessiert!
paar tränen sind normal,auch wenn sie bei d oma geweint hat+auch wenn es sich erst nach langer zeit gegeben hat.
deine joelina hat natürlich keinen "dauerschaden"-wobei ich mir denke,daß du ihr bestimmt erklärt hast,daß du da rein gehst+dann gleich wieder rauskommst,oder nicht? außerdem schreibst du,daß du dein kind in dem alter nicht wo abgegeben hättest!
soviel zu dem WIE ......
und schaden tragen manche kinder sehr wohl davon!(siehe andere antwort)

und so hab ichs auch gemeint-was erwarten manche mamas? muß man halt daheim bleiben....und erst dann ins fitness-studio od ä gehen,wenn das kind älter ist+ besser damit klar kommt!

lg tina.:-)

Beitrag von claudichma 03.02.06 - 20:59 Uhr

Zunächst mal würde ich solch ein Betreuungspersonal etwas fragwürdig einschätzen. Was hat die Betreuerin gelernt? Ist es eine richtig ausgebildete Erzieherin oder nur eine Tante, die da für die Kinder abgestellt wird? Ich vermute fast letzteres nachdem, wie sie sich verhalten hat.

Außerdem ist dein Kleiner jetzt in dem Alter, wo die Kurzen stark fremdeln, es gibt also kaum einen schlechteren Zeitpunkt, ihn in dieser Phase fremden Leuten anzuvertrauen und wegzugehen. Du hast es ja an seiner Reaktion gesehen, was das in dieser Phase für ein Trauma auslösen kann. Ich würde das mit dem Fitnessstudio vorerst lassen oder mir bei eBay ein Trimmrad o.ä. ersteigern und Zuhause sporteln, bis der Kurze etwas älter ist.

Andere Alternative wäre, wenn du jemanden hättest, den das Kind kennt und mag, wo du ihn für eine Stunde "parken" kannst, um Sport zu treiben.

Beitrag von teufelchenxxs 03.02.06 - 21:07 Uhr

Hallo!

Ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen. Bei meinem Sohn war es ähnlich, bei meiner Tochter ist es absolut kein Probelm.

Leider kannst nur du dir die Antwort selbst geben. Dein Kind merkt ganz schnell, ob du für eine Trennung bereit bist oder nicht. Wenn nicht, dann finde ich es nicht schlimm zu warten.

Lg

Tine

Beitrag von mamijami79 03.02.06 - 21:12 Uhr

hallo-
hab grad schon didda79 geschrieben-
......das entscheidende ist ne eingewöhnung!
auch wenn das kind "schon" ein jahr ist-ohne gehts doch nicht,das versteht es doch nicht!
plötzlich ist d mama weg,wo bin ich? wer ist das? wo ist meine mama?.....#schock#heul

mädels,ich hätte das fitness studio wirklich nötig#hicks,aber muß das sein????#augen:-[

....und zumind etwas ahnung müßt ihr mir zugestehen;-)-bin sozialpädagogin+hab vor karenz mit kids gearbeitet-nicht mit babys,aber manchmal durchaus kleinen kindern.

lg mamijami.:-)

Beitrag von bamboo 03.02.06 - 23:27 Uhr

hallo,

möchte dir nicht zu nahe treten, aber eine sozialpädagogin zu sein heißt noch lange nicht, dass deine meinung die einzig richtige ist, bloß weil du erfahrung im umgang mit kindern hast.

fühl dich bitte nicht angegriffen, aber beim lesen dachte ich an eine bekannte kindergärtnerin, die ihrer tochter mit 4 jahren beigebracht hat, trocken zu werden.
habe noch in meinen ohren: ich muss es ja wissen, ich habe es schließlich gelernt.

die tochter meiner freundin ist 2,5 jahre, die eltern machen ein drama drum, ihre tochter in den kindergarten zu geben.
sie sagen, das mädel mag es nicht mit den anderen kindern zu spielen, die sich wie kleine äffchen verhalten...
von meinem balkon kann ich auf den hof des kindergarten schauen, wer am meisten tobt usw, brauche ich wohl nicht zu berichten.
dennoch gibt es jeden morgen tränen.


grußa antje

Beitrag von mamijami79 06.02.06 - 07:45 Uhr

hallo antje!

ich wollte keinesfalls von mir behaupten, "die weisheit gepachtet zu haben"-natürlich ist meine meinung NICHT die einzig wahre!

was ich zum ausdruck bringen wollte war,daß ich eben durch meinen job einigen fallbeispielen näher bin,als jemand der in einem ganz anderen beruf arbeitet!

ich behaupte auch NICHT, daß FREMDUNTERBRINGUNG d kindern SCHADET-..........ABER ich behaupte sehr wohl,daß es auf das WIE ankommt!

ist das kind zb bei d oma od dem papa od auch einer tagesmutti, die das kind als ZUR FAMILIE GEHÖREND ANSIEHT ist das schon mal super!
aber auch krippe/ki-garten ist natürlich ok-
....so jetzt kommts aber:

wird das kind aber wo "abgeliefert" wo es noch nie war,ohne erklärung (manche mamas machen dies eben erst bei der verabschiedung- sonst bin auch ich f schnelle abschiede!)- dann kennt sich das kind nicht aus-wen wunderts#augen UND hat ANGST!
nur DAGEGEN bin ich-gegen dieses "schnell mal wo parken ohne rücksicht auf das kind damit mama mal zb shoppen kann od ä!"
abgesehen davon,daß fast immer ungeschulte leute die aufsicht übernehmen-...ja,passieren kann auch nem geschulten was,schon klar! aber ich würd mein kind nicht "irgendwem" übergeben wollen!:-[

ich denke auch,daß der zeitpunkt entscheidend ist-wobei selbstverständlich f jedes kind ein anderer der richtige sein ist!- DENNOCH würde ICH ein bestimmtes alter abwarten, DENN ich habe kinder erlebt,die zu früh UND ohne eingewöhnung- was jetzt schlimmer ist,muß jeder f sich entscheiden!!!- in d krippe gegeben wurden und die sehr wohl schaden genommen haben-sehr wohl SEELISCH+KÖRPERLICH !!!!
ich könnt immer noch #heul wenn ich mich erinnere,wie der kleinste seinen kopf auf d boden od d tischplatte geworfen hat!#schock sowas ist echt nimmer lustig,ich sags euch..........#schwitz

deine beispiele v bekannten-ja,sowas kenn ich auch! ein paar tränen sind ganz normal beim abschied-auch sind es die kinder,die abends dann wieder weinen,weil sie NICHT gehen möchten!!!

und es gibt immer eltern,die ihre kinder verhätscheln und d kinder haben dann echt manchmal probleme ,zugang zu d anderen zu finden,.....schlimm.

ABER dieses .."ich muß es ja wissen,ich habs ja gelernt" -:-%-würd ich bei niemandem gelten lassen....auch bei mir nicht! nochmal zur klärung,daß ich es keinesfalls so gemeint hab!
ich hätte schreiben sollen ERFAHRUNG und nicht AHNUNG!

so....ui,lang geworden!
ob man daran erkennen kann,daß ich mich doch ein bischen angegriffen gefühlt hab#hicks.......;-)

lg tina.:-)

Beitrag von bamboo 06.02.06 - 11:28 Uhr

hallo tina,

oh mein gott, was bin ich sentimental.
dein text hat mich eben sehr beeindruckt, du schreibst soviel wahres.
ich wollte dich mit meinem text auch nicht als besserwisserin darstellen, nur höre ich solche meinungen nur allzuoft von der bekannten erzieherin.
an dem abend hätte ich nur meine finger stille halten müssen und nicht zur tastatur greifen sollen.
aber dadurch, dass du es nicht persönlich genommen hast, ist ja alles gut ausgegangen.
mich stören halt nur die mütter, deren eigene meinungen die einzig wahren sind und andere meinungen verurteilen.
ich kann berichten, dass ich meinen sohn jeder beliebigen frau im fitnesscenter geben könnte, ohne, dass er leidet.
das wort fremdeln kennt er nicht.
man sollte es halt von fall zu fall sehen.
auch bin ich der ansicht, dass viele mütter viel zu viel nach irgendwelchen plänen und literatur handeln, sie haben nicht mehr die möglichkeit sich auf ihre mütterlichen instinkte zu verlassen.
auch wenn es jetzt nichts mehr mit dem thema zu tun hat, (braucht es ja im forum auch nicht), wir brauchen nicht mehr zur überschrift zu schauen...
z.b. schrieb eine mutter.... mein kind wird am 10.02 ein halbes jahr alt, dann höre ich auf zu stillen.
was für ein quatsch denn bitte!?
viele erfüllen ihre "pflicht", damit sie als bilderbuchmuttis darstehen.
meinen sohn habe ich halt bloß bis zum 5 monat vollgestillt, weil er definitiv nicht satt wurde.
nachdem ich ihn 2 wochen lang alle 1 1/2 stunden gestillt habe, gab es halt die flasche und zusätzlich muttermilch.
dafür stille ich ihn so wie es aussieht noch mit einem jahr, weil er nicht davon wegkommen möchte.
müssen solche mütter dafür verurteilt werden?
und so kam es bei deinem beitrag zum fitnesscenter für mich auch ein wenig rüber... siehe traumatische erlebnisse.
aber das habe ich aus deinem sehr ausführlichen text entnehmen können, dass du es durchaus auch anders siehst.
ich finde es manchmal schwierig, schriftlich seine meinung rüberzubringen, ohne dass die texte ellenlang werden und sich die frauen nicht angegriffen zu fühlen brauchen.

wenn es bei dir dann doch ein wenig der fall war, dann bitte um entschuldigung, da es nicht so gemeint war.
es waren aber exakt die worte der bekannten erzieherin die mich zu weißglut bringen.
das was ich mir immer denke ist, dass die mehrzahl der mütter ihren kindern nichts böses wollen und für sich immer so handeln, als wäre es das beste für das kind.
sei es, dass eine fremde frau auf das fremde kind aufpasst, oder dass eine mutter ihr kind mit einem jahr in die krippe bringt oder mit 6 jahren gleich in die schule..... egal ob eine mutti ihr kind mit 9 monaten über die toilette hält oder das kind noch ne windel mit 4 jahren trägt.
oder ich meinen sohn 3 minuten jammern und brabbeln lasse und er danach einschläft oder ob eine mutti sich mit ihrem kind für ne stunde auf einen gymnastikball setzt und hüpft, damit das baby einschläft.

so, jetzt habe ich mich aber mal ausgequatscht.
der text gelangt ja immerhin in ohren mit viel ERFAHRUNG.

liebe grüße antje

Beitrag von mamijami79 08.02.06 - 07:07 Uhr

hallo antje!

hab mich gefreut über deine antwort!
außerdem bin ich froh,daß wir es trotz der schwierigkeit geschafft haben,über dieses medium hinweg unsere meinungen auszutauschen-ohne uns anzugreifen!#freu
kommt ja in diesen foren nur noch selten vor.....#schmoll
aber wir haben uns beide d zeit genommen+d mühe gemacht,den anderen richtig verstehen zu wollen!#pro

finde es auch super,daß du deinen kleinen schatz noch stillst...#huepf....ich stille auch noch!

und ich geb dir auch recht,daß viele vergessen auf ihr bauchgefühl zu hören+sich nur an irgendwelche richtlinien halten und denken sie müssen ganz strikt danach vorgehen........:-(.....schade.

so....mein kleiner lauser ist wiedermal am #schrei.........
liebe grüsse,tina.:-)

Beitrag von accent 03.02.06 - 21:35 Uhr

Hallo, Stern,
Du übertreibst nicht. Mir bzw. meiner Tochter ist es ganz genau so ergangen wie Dir und ich bin heute noch sauer auf diese Betreuungstante. Wir hatten vereinbart, daß sie mich holt, wenn die Kleine weint. Aber die doofe Nuss war wohl zu faul dazu. Gott sei Dank haben meine Sensoren ausgeschlagen und ich bin nicht allzulange geblieben - mein Kind fand ich genauso vor wie Du Deins: Schluchzend, zitternd, es konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Irgendwie ist das ja verständlich: Man kann den Kindern nicht erklären, warum sie plötzlich ohne Mama in einer fremden Umgebung und mit einer völlig fremden (in meinem Fall lieblosen) Person "abgestellt" werden. Meine Anne hatte noch lange einen Schock, sie wollte nach diesem Erlebnis nicht mal bei der Oma bleiben.
Linda

Beitrag von sunnysun27 03.02.06 - 22:23 Uhr

Hallo Stern,
ich denke dein Kind muß erstmal lernen das du dich verabschiedest und dann aber natürlich auch wieder kommst. Bisher warst du immer da! Nun plötzlich weg und eine fremde Betreuung.
Würde erstmal Verabschieden und Wiederkommen üben und dabei nach kurzer Zeit wiederkommen.
Finde es auch wichtig, das das Kind die Betreuung kennt und mag.


Wenn du gleich so lange weg bleibst denkt es ja du kommst nie wieder!
Finde die Betreung auch fragwürdig.

Ansonsten denke ich auch ein kurzer ABschied ist eher schmerzloser, wobei ich 3 Min mit Jacke ausziehen nicht als lang bezeichnen würde! Das Kind muß ja auch vorher drauf vorbereitet werden!
LG; Sunny

Beitrag von bamboo 03.02.06 - 23:35 Uhr

hallo,

ich würde es alles nicht so tragisch nehmen. es ist sicher schwer für dich gewesen, aber da die betreuung ja im gleichen hause ist, würde ich alle 15 minuten nach ihm sehen o.ä.
es ist möglich, dass dein sohn sich daran nicht so schnell gewöhnen wird, aber auf einen 2. oder 3. versuch käme es an.
dein kind wird es auch nicht in einem 1/2 jahr verstehen.
und wie andere mitglieder geschrieben haben, es sei eine schwierige phase, da es um diese zeit fremdeln würden, lesen wahrscheinlich nur in diesen unsinnigen büchern nach, wo es um sprünge usw geht.

wenn die kinder nicht genau in der 19 oder 26 woche sich anders oder anstrengender verhalten, denken sie noch mit ihren kindern stimmt was nicht.

ich bin sicher nicht egoistisch, aber wenn du dich für ein fitness-abo entschieden hast, wirst du auch dafür gründe haben (figur, spaß am sport, auszeit für dich was auch immer)
habe gerade einem anderen mitglied berichtet, dass die tochter meiner freundin jeden morgen weint, wenn sie in den kindergarten geht, wenn ich sie dann aber vom balkon aus beobachte (kiga direkt im nachbarhaus) dann ist sie immer am toben wie wild.

gruß antje

ich hätte es an deiner stelle nochmal versucht.

Beitrag von bunny2204 06.02.06 - 08:01 Uhr

Hallo Stern #stern ,

ich weiß ich werde für diese Antwort wohl niedergemacht, aber das Risiko gehe ich ein :-)

Mein Sohn ist das erste mal in die Kinderbetreuung im Fitnessstudio gekommen, als er 5 Wochen alt war...daher ging es meist problemlos, aber wir hatten auch schon "null Bock" Phasen...und ich hab so oft mitbekommen wie andere Mamas ihre weinenden Kinder abgegeben haben.

Ich kann dir nur raten...Gib dein Kind ab und geh SCHNELL wieder. So dass dein Kind keine Hoffnung hast dass du bleibst. Die Betreuerin hat da völlig recht, je länger du bleibst um so schlimmer wird es!

Und lass ihn weinen. Er muss sich daran gewöhnen, es ist ganz normal. Du hast ja gsehen, dass dich jemand geholt hat, als es gar nicht mehr ging. Ich finde die Betreuerin hat gut gehandelt.

Am Besten hilft da nur du gehst die nächsten zwei Wochen fast täglich da hin und ziehst das ganze durch. Er wird sich daran gewöhnen, schneller als du denkst. Er wird merken, dass Mama wieder kommt und dass es auch Spass macht dort zu sein.

Es ist doch ganz normal, dass er nach 11 Monaten nur Mama so reagiert :-)

LG Bunny #hasi + Maxi (inzwischen 2,5 Jahre)