Papa-Mama-Kind-Tag ???

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von tweety74 04.02.06 - 11:02 Uhr

Hallo!

Bitte lest erstmal das hier:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=20&id=332291&pid=2182700

Ich habe mir überlegt, ob es gut wäre wenn wir trotz der Trennung ab und zu einen "Papa-Mama-Kind-Tag" machen würden. Würde mein Sohn das überhaupt verstehen? Würde ich falsche Hoffnungen in ihm wecken wenn wir gemeinsam etwas unternehmen und danach jeder wieder zu sich nach Hause geht? Lieber damit noch warten bis er älter ist und sich die ganze Situation gesetzt hat?

Was meint ihr? Oder es einmal probieren und sehen wie er darauf reagiert?

Liebe Grüße, Tweety

Beitrag von sannisu 04.02.06 - 22:07 Uhr

Hallo Tweety,

oh je, schwierig, finde ich. Auf keinen Fall darf sich der Kleine Hoffungen machen, aber das ist ja leichter gesagt....bin jetzt nicht alleinerziehend.

Ich denke Du kannst es ihm bestimmt vorher gut erklären, das ihr alle etwas Schönes unternehmen werdet und das dann der Papa nach dem Ausflug zu sich nach Hause und er heute zu Dir fährt. Vielleicht die ganze Sache auch nicht zu spontan planen, den Kleenen drauf auch vorbereiten, wenn ihr das noch nie gemacht habt. Was sagt denn der Vater dazu?
Ausserdem finde ich 13 Tage nicht zu viel, wenn der Vater sich gut und richtig kümmert, was er ja dann wohl tut, oder? Wie wärs mit einem Kalender extra für ihn?
Ich frage mich, warum erst nach 2 Wochen? Wird das den Kindern erst dann richtig bewusst?
Ich würde es machen, wenn Du Dich auch gut mit dem Vater verstehst und ihr auch ungezwungen miteineinander umgehen könnt.

Lieben Gruß und viel Glück dabei
Sannisu

Beitrag von topo20 04.02.06 - 23:29 Uhr

Hallo Tweety,

das praktizieren wir schon seit fast 3 Jahren,damals war mein Sohn gerade 3.

Trotz großer Verletztheit(verliebt in beste Freundin)habe ich zugelassen das der Vater zb. seinen Sohn bei mir ins bett bringt, ab und zu zum Frühstück kommt usw.

Mir ging es hinterher immer ziemlich elend, aber meinem Sohn tat es gut.Papa wohnt ein paar Häuser weiter und ist trotzdem irgendwie immer da.Natürlich gab es auch mal Tränen wenn er wegging.Aber die räumliche trennung war so einfacher für ihn.

Es kommt immer auf die Situation an, wenn man sich noch einigermaßen versteht spricht doch eigentlich nichts dagegen.

Für weitere Fragen immer offen

Gruß Tanja