Klassische Musik für Kinder

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von urbietorbi 04.02.06 - 12:10 Uhr

Ich habe neulich die Kindersendung "Little Amadeus" auf KiKa (19.00 Uhr) gesehen und mir gedacht, dass dies eine gute Möglichkeit sein könnte, um die Kinder mit klassischer Musik in Kontakt zu bringen. Dort wird fast ausschliesslich Klassik gespielt und sowas soll ja beruhigend auf Kinder wirken. Was haltet Ihr davon?

Beitrag von deoris 04.02.06 - 12:34 Uhr

Hallo
Levin (23 Monate)darf nach dem Sandmann nur das Lied am Anfang hören ,denn dann leider muss ich ihn für das "Zu Bett gehen" vorbereiten.Er findet die Musik auch klasse #freu.wir haben aber zu hause auch oft klassik an,ich höre es selber sehr gerne.Den Zeichentrikfilm an sich finde ich für Levin noch zu früh.
LG

Beitrag von laura_8.02 04.02.06 - 13:39 Uhr

ich habe auf VOX mal eine dokumentation über babys gesehen,die von der schwangerschaft bis zum alter von 6 monaten begleitet worden sind (und die mütter natürlich auch;-))
dabei wurde bei allen babys festgestellt,dass sie je nach musikgeschmack der mutter,die musik beruhigend auf sie gewirkt hat.
z.B.: bei einer mutter,die in der schwangerschaft viel rock gehört hat, konnte das kind auch bei rockmusik sofort und ruig schlafen,wogegen es bei harfenmusik fürchterlich schrie!
und bei einer mutter,die selbst in der schwangerschaft harfe spielte,konnte das kind mit dieser musik beruhigt werden,aber bei rock fing es an zu kreischen!
ich glaube es liegt viel daran,was das kind im mutterleib "gewöhnt" ist.
ich denke mein kleiner wird auch ohne klassissche musik ein ganz schlauer;-)#freu

Beitrag von lelas_mama 04.02.06 - 14:00 Uhr

Hallo Lena,

natürlich wirken ruhige klassische Klänge beruhigend auf Kinder. Aber ob eine Fernsehsendung nun unbedingt geeignet um einem Kind Klassik näher zu bringen wage ich zu bezweifeln.

Ich weiß nicht wie alt Dein Kind ist, aber so ab zwei bis drei Jahren wird vielerorts schon musikalische Früherziehung angeboten. Das ist eine tolle Sache. Die Kleinen hören Musik, bewegen sich dazu, bekommen einiges erklärt, es wird mit einfachen Instrumenten selbst Musik gemacht. Später lernen sie auch Noten lesen und schreiben ... damit ist doch schon ein guter Schritt in Richtung Musikalität getan!

Du selbst kannst natürlich auch CD´s mit klassischer Musik laufen lassen und somit das Interesse Deines Kindes wecken. Ich würde mir dann CD`s aussuchen wo nur mit wenigen Instrumenten musiziert wird (Flöte, Gitarre, Piano). Oder aber selbst Musik machen, das kommt auch immer an. Vorleben ist halt immernoch das Beste! Dabei sollte natürlich immer der Spaß an der Musik im Vordergrund stehen.

In jedem Fall wünsche ich Euch viel Spaß an der Musik, ganz egal was Ihr macht.

Liebe Grüße
Kathrin

Beitrag von limassol 05.02.06 - 13:35 Uhr

Mein Mann und ich sind Musiker und haben unseren Kindern schon im Mutterleib alles mögliche an Musik gegönnt.
Sogar Michael Jackson! War der Knüller!

Hier läuft auch immer wieder klassische Musik, allein des Berufes wegen, wenn wir üben, uns Stücke vorab anhören, etc.

Ich stelle fest, daß die Kinder sich sehr viel entspannter miteinander oder auch allein beschäftigen als ohne Musik.
Nun dudelt hier nicht ständig eine musikalische Kulisse im Hintergrund, aber lege ich die Zeiten der Musikberieselung inzwischen gezielt ein, um sie ruhiger zu bekommen, z.B. wenn es in Richtung Abendbrot, Umziehen, Schalfengehen geht.
Funktioniert 1A!!!!

Warum denn nicht im Mozart-Jahr ne Mozart CD mit Klavierkonzerten kaufen?

Wäre doch mal was!!!


LG, Sandra

Beitrag von whuppity 06.02.06 - 15:15 Uhr

Eine Bekannte von mir hat damals bei ihrem Frühchen im Brutkasten oft Vivaldis 4 Jahreszeiten laufen lassen, das muß wohl sehr schön für die Kleine gewesen sein, sie war wirklich ruhiger.

Ich selbst kann mich heute noch daran erinnern, daß ich als kleines Kind mit meiner Tante bei einer Aufführung von "Peter und der Wolf" war. Das fand ich als Kind so beeindruckend und schön, daß ich es heut noch liebe! Da ist das schöne, daß die einzelnen Instrumente eine "Person" (ich glaube, der Wolf war das Fagott, der kleine Vogel eine Flöte usw.) waren und das ganze als Geschichte erzählt wird. Die CD-Version mit Klaus-Jürgen Wussow als Erzähler ist toll, der hat ne nette Erzählstimme.

Ich kenne die Sendung im TV leider nicht, aber je nachdem, wie das aufbereitet ist, find ich es nicht schlecht, Kindern Klassik so nahe zu bringen.

Gruß

Whuppi (die auch gerne mal die lauteren Töne hört:-)