Das Stillen tut soooo weh :-(

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von angelina_78 04.02.06 - 16:27 Uhr

Hallo ihr Lieben,

vielleicht könnt ihr mir helfen:

Meine kleine Tochter ist nun zwei Wochen alt und mein absoluter Sonnenschein

Allerdings macht mir das Stillen große Sorgen und Probleme und ich bin inzwischen schon so weit, dass ich nicht mehr will

Schon in der Klinik hat das Stillen nicht geklappt, daheim mit der Hebamme hat es dann aber dank Stillhütchen hingehauen.
Aber das Ansaugen tut mir sooooooooooooooo höllisch weh, ich weine wirklich jedes Mal dabei Ich habe zwar gehört, dass es besser werden soll, aber bisher Fehlanzeige. Meine linke Brust hat sogar schon geblutet. Jetzt trage ich zum Schutz auch noch Zinnhütchen.

Aber ich habe jedes Mal wieder Angst vor dem Stillen und sehe ständig auf die Uhr. Das kann es doch auch nicht sein. Mir nimmt das so viel Freude an meinem Baby
Mein Problem ist, dass ich es mir nicht verzeihen würde, wenn sie wegen der Flaschennahrung später Allergien bekommen würde...

Ging es jemanden schon ähnlich?

Liebe Grüße,
angelina

Beitrag von schmide 04.02.06 - 16:55 Uhr

Hi,

Das Problem kenne ich sehr gut: der Kleine hat mir noch im KH die Brustwarzen blutig gesaugt, es hat saumäßig weh getan - ich wollte trotzdem MuMi geben, deswegen hab mir bei FA einen Rezept für Milchpumpe besorgt. Außerdem kannst du Heilsalbe von Weleda (Purelan) benutzen und Kompressen aus schwarzen Teebeutel (gekühlt) machen.

Viel Glück und gute Besserung.

gruß schmide

Beitrag von casi8171 04.02.06 - 16:47 Uhr

Hallo,

ich kenn das nur allzu gut.. Die ersten paar Wochen (4-5 Wochen) waren die Hölle beim Stillen!!

Im KH waren die Brustwarzen nach ganz kurzer Zeit dermaßen kaputt, das ich bei jedem Ansaugen geschrien hab vor Schmerzen!! Ich hab jeden Tag mit mir aufs neue gerungen, ob ich mit dem Stillen aufhöre oder nicht. Aber ich habs einfach nicht übers Herz gebracht, mit dem STillen ganz aufzuhören.

Ich habe eine ganze Weile zugefüttert.. immer wenn ich zu dolle Schmerzen hatte, damit sich die Brustwarzen erstmal etwas regenerieren können (teilweise hab ich dann abgepumpt und nur ein paar mal am TAg gestillt).. So kam ich gut zurecht und der Kleine auch.. Ich hab z.B. Nachts komplett mit Flasche gefüttert, damit ich wenigstens da keine Schmerzen haben musste!! Und tagsüber hab ich versucht zu stillen..

Mittlerweile ist alles vergessen!! Die Brustwarzen sind wieder ok. Der Ansaugschmerz ist nun auch weg und ich genieße es, ohne Schmerzen den Kleinen stillen zu können..

Ich würde sagen, versuch durchzuhalten.. und versuchs erstmal mit teilweiser Zufütterung, bevor du ganz aufhören willst.. denn dann ist ein "Zurück zum Stillen" fast unmöglich!!

lg

Melli + Finn *14.12.05

Beitrag von sabienchen22 04.02.06 - 16:53 Uhr

hi!!

dieses Problem kenne ich. Nach 2 Wochen war meine linke Brustwarze auch sehr kaputt und tat höllisch weh, so dass ich richtig Panik vorm Stillen hatte. Bekam dann ein Stillhütchen und dann bekam ich noch eine super Salbe aus dem KH. seit 2 Wochen stille ich wieder ohne Hütchen, leider ist die Brustwarze auch schon wieder offen und tut nicht nur beim Ansaugen, sondern ständig weh...ich werd wieder eine zeitlang nur mit dem Stillhütchen probieren...hoffe es wird besser...will nämlich auch unbedingt weiterstillen...

Alles Liebe,
Sabine & Sarah *9.12.2005

Beitrag von monique_15 04.02.06 - 17:54 Uhr

Hallo Angelina,

ich schließe mich den Vorschreiberinnen an: Abpumpen, Teebeutel auflegen, Salbe drauftun.

Dazu kann ich noch Rotlicht empfehlen, das tat mir sehr gut. So zwei Mal am Tag für zehn Minuten hat mir damals meine Hebi empfohlen.

Bei mir war aber die ultimative Lösung: Die Stellung ändern. Wenn ich meine Tochter in der "normalen" Stillhaltung gestillt habe, hat sie offenbar die Brustwarze ein bisschen schief angesaugt, daher kam der ganze Mist überhaupt erst. Ich bin dann umgestiegen auf die "Football-Haltung" oder auf Stillen im Liegen (je nachdem, wo ich gerade war) - und hatte von da an nie wieder Probleme. Lass mal eine Stillberaterin draufschauen oder eine Hebamme, die wirklich Ahnung hat. So was sieht nur ein geschultes Auge. Stillberaterinnen gibt es bei der "La Leche Liga" im Internet.

Alles Gute,
Monique

Beitrag von anita24883 04.02.06 - 18:24 Uhr

Hallo Angelina

Na, das hört sich ja nicht so toll an. Ich mein Stillen soll ja auch Spass machen, nur dann ist es auch für die "Bindung" zwischen Mutter und Kind sinnvoll.

Also ich würde dir folgendes vorschlagen. Besorg dir aus der Apotheke ein Johanniskrautöl. Das hatte ich auch, als am Anfang die Haut auf den Brustwarzen so trocken war. Dann reib deine Brustwarzen vorsichtig damit nach dem Stillen ein. Johanniskrautöl wirkt auch desinfizierend wenn eine Warze schon blutet. Dann kannst du auch vor dem Stillen ein Kirschkernkissen auf die Brust tun und generell schauen, dass die Brust immer "warm" hat. Dann fließt die Milch schneller und besser. Dann versuchs nochmal. Aber wenn es überhaupt nichts bringt dann denk ich wäre doch das #flasche für dich angenehmer.
Mit aller Gewalt Stillen, nur dass Gestillt wurde ist doch auch keine Lösung. Für Nahrung kann ich dir Beba HA pre empfehlen. Die ist hypoallergen (deswegen HA).

Ganz liebe Grüße und mach dich nicht verrückt.

Anita + Elias *1.10.05

Beitrag von moonshine74 04.02.06 - 20:26 Uhr

Hallo,

ich hatte am Anfang auch mal eine blutige Brustwarze. Meine Hebamme hat mir dann eine Stillsalbe und den Tipp hab ich hier noch nicht gelesen - Heilwolle - gegeben. Die sieht aus wie Watte. Ich weis aber nicht woher sie die hatte. Vielleicht aus der Apotheke. Ich hab nur ein wenig von der Wolle in den BH gegeben und das half bei mir total schnell. Jedes mal wenn ich merke das er mich mal wieder leicht wund nuckelt, dann nehm ich wieder Heilwolle.

Alles Liebe

Tanja

Beitrag von 3raupen 04.02.06 - 21:48 Uhr

Hallo angelina,

also irgendwie klingt das, als ob das Anlegen nicht richtig klappt. Wenn deine Kleinen den Mund öffnet, schiebst du ihr dann deine Brustwarze samt Warzenhof in den Mund?

Wenn sie die Brustwarze einzeiht, wie bei einem Strohhalm, dann kommt es oft zu solchen Verletzungen an den Warzen.

Wichtig ist, dass der Mund deiner Kleinen komplett offen ist. Und den bekommst du so offen, wenn du neben ihrem Mund oder an der Wange mit deiner Warze entlang streichelst.

Ich wünsche euch noch eine schöne und enspannte Stillzeit.
LG. Penny+Anhang;-)

Beitrag von camille04 05.02.06 - 10:49 Uhr

Hallo Angelina,

ich habe auch jedes Mal beim Stillen geweint. Es ist die Hölle. Meine Hebamme hat mir Mother Mates empfohlen. Das sind Stilleinlagen aus Silikon. Die kann man im Kühlschrank kühlen und dann kommen sie in den BH. Die haben bei mir wunderbar geholfen.

LG, Camille

Beitrag von bunny2204 05.02.06 - 10:57 Uhr

Hallo Du,

mir ging es genauso und ich hab acht Wochen gebraucht um es aufzugeben, weil ich mir eben auch so viele Gedanken gemacht habe.

Ich würde dir raten, langsam abzustillen. Ersezt doch erstmal eine Mahlzeit durch eine Flasche, dann hat Deine Brust Zeit sich zu beruhigen und Dein Baby bekommt noch genug Mama-Milch.

DAnn jede Woche eine Brustmahlzeit weniger. Ich hab das so gemacht und ich war wieder ein richtig glücklicher und zufriedener Mensch. Nach 8 Wohen hatte ich dann komplett abgestillt.

Eine Freundin von mir hat es ähnlich gemacht, abers hcon von der ersten Woche an. Durch das wenigere hat sich ihre Brsut an das Stillen gewöhnt und sie hat ihre Tochter dann mit 1 Jahr zwangsabgestillt ;-)

LG bunny #hasi