Nackenfalten-Untersuchung // bitte um Erfahrungsberichte

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mimihops 04.02.06 - 16:53 Uhr

Hallo Ihr Lieben !
Ich bin in der 13 SSW #pro und überlege, eine NFU von meinem FA durchführen zu lassen. Leider habe ich keine schwangeren Freundinnen, die mir bei der Entscheidung (ja/nein) helfen könnten. bzw. ICH HAB JA EUCH (ich Glückliche)
ALSO:
Bitte helft mir mit Euren Erfahrungen !
DANKE un liebe Grüße
Mimihops (+ "der kleine Lord") #ei

Ps. noch eine typische Aufreger-Frage:#kratz
Findest du es egoistisch, ein Embryo abzutreiben, wenn du 100% sicher bist, es wird behindert zur Welt kommen ? Findest du eine Abtreibung unter diesem Gesichtspunkt vertretbar ?
(Ich persönlich denke, das muss jeder selbst entscheiden und ich akzeptiere die Meinung von anderen, ziehe aber auch den Hut vor Leuten, die ein beh. Kind (schon als embryo !!) ablosut annehmen und Gott auch für dieses Kind sehr dankbar sind (RESPEKT !)
Ich glaube, ich könnte das nicht.
Mein Mann und ich sind uns aber zum Glück #liebdrueck
100% einig über "den Fall der Fälle".

DANKE für´s Lesen !#blume

Beitrag von summer68243 04.02.06 - 16:58 Uhr

Also ich hab auch eine NFU gemacht. War bei meinem arzt aber verpflichtend, soll heißen, das muss bei ihm sowieso jede frau machen. einfahc zur sicherheit :-)

da wird einfahc nur ein ultraschall gemacht und ich würd schon sagen dass es besser wäre.

natürlich haben mein schatz und ich uns damals auch gedanken gemacht: "was wäre wenn..." aber was wirklich gewesen wäre kann ich gar nicht sagen. Aber ich glaube, das wir es nicht abgetrieben hätten. Ich denk mir mal, das man ja nie weiß wie es wird. und auch ein behindertes kind hat doch recht auf ein leben. und auch ein behindertes leben kann/ist lebenswert sein.

aber ich finde auch, dass es jeder selbst entscheiden muss. und ich würd nie was gegen eine frau sagen, die abtreibt, letztendlich weiß ich doch auch nicht wie ich WIRKLICH reagiert hätte wenn... ist halt meine bescheidene meinung :-)

LG und alles gute für deine SChwangerschaft! dany + #baby boy 26. SSW

Beitrag von gecko29 04.02.06 - 17:49 Uhr

"War bei meinem arzt aber verpflichtend, soll heißen, das muss bei ihm sowieso jede frau machen. "

So ein Quatsch, ein Arzt kann die Patienten zu nichts verpflichten. Er kann es jeder anbieten, darf es aber nur mit ZUstimmung der Schwangeren machen. Verpflichtend...tststs, verpflichtend ist nix....

Heike

Beitrag von summer68243 04.02.06 - 19:19 Uhr

na vielleicht nicht in deutschland... ich bin ja aus österreich (siehe vk)

Beitrag von kaggy72 04.02.06 - 16:59 Uhr

Ich habe es machen lassen, verbunden mit dem Triple-Test. Keine gute Idee, denn ich mußte dann zur Fruchtwasseruntersuchung und war 2 Wochen nervös und angespannt. Die angeblich extrem auffälligen Werte lösen sich bei der FU dann in nichts auf und alles ist in Ordnung.
Die Nackenfaltenmessung alleine kan ich nicht beurteilen, denke aber, dass außer der FU die meisten Test relativ unsicher sind.
Abbruch bei Behinderung? Die Frage stellte sich für mich auch und ich konnte sie eigentlich bis nur FU nicht beantworten. Wenn das Kind nicht lebensfähig wäre, wie bei trisomie 13 oder 18 und in den ersten Wochen sterben würde, würde ich einem Kind das ersparen wollen. Aber die Frage muß jeder für sich und mit seinem Partner beantworten.
Liebe Grüße Kaggy

Beitrag von holidaylover 04.02.06 - 16:58 Uhr

hi,
ich habe die nt-messung nun beim 2. #baby auch wieder machen lassen, finde aber, du bist schon fast etwas spät dran, da man die nur von der 11-13. ssw machen lassen kann! #kratz
hier gibts noch mehr info´s:
http://www.ukaachen.de/content/page/4041673

lg
claudia, paul (fast 3) & #baby boy (21. ssw)

Beitrag von schwanger75 04.02.06 - 18:00 Uhr

Hallo,

ich habe es nicht machen lassen. Ich bin momentan 30, bei der Geburt 31 Jahre alt. Da ist das Risiko rein rechnerisch noch sehr gering. Außerdem hat es mich abgeschreckt, dass der Test in beide Richtungen kein zuverlässiges Ergebnis liefert, d.h. wenn er positiv ausfällt, heisst das nicht viel, und umgekehrt, wenn er negativ ausfällt, muss das Kind auch nicht behindert sein.
Letzten Endes haben meine Mann und ich überlegt, ob wir das Kind dann wirklich abtreiben würden. Und das konnten wir uns nicht vorstellen. Und somit habe ich mich gegen die Untersuchung entschieden.

Beitrag von laura74 04.02.06 - 18:02 Uhr

Hi,
wir haben die Möglichkeit bei der ersten SS gar nicht gehabt und nun bei der zweiten haben wir gar nicht lange überlegt, denn wir sind uns auch einig gewesen, dass wir uns kein beh. Kind in unserer kleinen Familie vorstellen können. Diese Entscheidung muss ja jeder selber treffen, denn schließlich muss die betroffene FAmilie dieses Schicksal ja ein Leben lang gemeinsam tragen. Bei uns kostete die NT-Messung per US inkl. Blutauswertung 150 Euro und wir waren echt erleichtert, als der Befund raus war und beim #baby nichts auf Trisomie oder Herzerkrankungen hinwies.
Es tut nicht weh und birgt auch kein Risiko, man muss nur eben im Hinterkopf behalten, dass man dann auch eine FU machen lassen muss, wenn die Werte Auffälligkeiten aufweisen.
LG, Laura mit Pünktchen im Bauch 19. SSW #liebe

Beitrag von steffni0 04.02.06 - 19:26 Uhr

Hallo!

Wir haben die Untersuchung vor zwei Wochen machen lassen. Da war ich in der 13. Woche. Solltest es Dir also schnell überlegen!

Ich wollte die Untersuchung nicht machen, da ich denke, dass ein Kind mit Down-Syndrom auch ein sehr schönes Leben haben kann und eine absolute Bereichung für das eigene Leben sein kann! Ich denke, ich hätte ein Kind mit Down-Syndrom sehr viel leichter "akzeptieren" können, als eine Abtreibung!

Mein Freund war da allerdings anderer Meinung und wollte die Untersuchung gerne machen lassen. Da es UNSER Kind ist, muss ich ihm da wohl ein Mitspracherecht einräumen ;-) habe aber auch gesagt, dass letztendlich ich die Entscheidung treffe, ob ich das Baby bekomme, oder nicht. Es stünde ihm dann jederzeit frei, zu gehen.

Wie ich tatsächlich entschieden hätte, wenn ich ein schlechtes Ergebnis bekommen hätte, weiß ich natürlich nicht! Ein sehr schwer behindertes Kind hätte ich mir auch gut überlegen müssen, aber ein Kind mit Down-Syndrom..... Wäre für mich kein Grund zu einer Abtreibung gewesen.

Die Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom ist ziemlich gering. Mach die Untersuchung, wenn es Dich beruhigt. Es wird sicherlich alles gut gehen. Und die Entscheidung kannst DU letztendlich erst nach dem Ergebnis treffen.

Die Untersuchung selbst ist nicht gefährlich, wird aber nicht von der Kasse bezahlt. Ich habe 150,- Euro dafür bezahlt. Es waren super tolle Bilder, die man da zu sehen bekommen hat und hat sich allein deswegen schon gelohnt. Aber letztendlich trifft die Entscheidung ob bekommen oder nicht, jeder für sich allein.

Alles Liebe, Du wirst schon das Richtige tun!

Steffie

Beitrag von s_a_m 05.02.06 - 10:21 Uhr

Hier mal ein Link zu einer Diskussion von vor ein paar Tagen, die vielleicht interessant für dich ist und weitere Link zum nachlesen beinhaltet:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&id=332755

Allgemeines zur Nackentransparenzmessung ist hier zu finden: http://www.regenbogenzeiten.de/nt.html

Behindertes Kind --> Abtreiben? *Umfrage*
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=24&id=323948

Liebe Grüße
Sabine

P.S. Es gibt auch Behinderungen, wo ich einen Abbruch der Schwangerschaft in Erwägung ziehen würde. Voraussetzung für die Entscheidung wäre bei mir allerdings, mich ehrlich mit aktuellen Infos über die Behinderung befasst zu haben. Ein Down-Syndrom (Trisomie 21) wäre kein Abtreibungsgrund für mich.

Ich muss mich immer ein bisschen wundern wenn gesagt wird: "Ich würde es mit einem behinderten Kind nicht schaffen", "Das könnte ich nicht", "Das würde ich mir nicht zutraun". Ein Humangenetiker aus der Down-Syndrom-Mailingliste meinte mal (sinngemäß): "Wer auf Garantie und Rückgaberecht Wert legt, sollte sich ein Auto anschaffen und keine Kinder." Unrecht hat er nicht. Ich glaube die wenigsten Eltern würden in der "Trockenübung" sagen, dass sie sicher sind, es mit einem behinderten Kind zu schaffen. In der Praxis sieht das dann wieder anders aus; u.a. weil die meisten Behinderungen erst während oder nach der Geburt entstehen, wenn man -zumindest noch- keine Wahl mehr hat, ob man das Kind will oder nicht.

Manchmal frage ich mich auch, ob und wenn ja wo irgendwann die Grenze gezogen werden wird für einen Abtreibungsgrund. Was wäre, wenn man vorgeburtlich feststellen könnte, dass ein Kind z.B. AD(H)S, Allergien, Epilepsie o.ä. entwickeln würde oder es in der Schule durchweg einen 4er-Durchschnitt bekommt und es nicht auf die Uni schafft...? Wird sich die Grenze immer weiter danach verschieben, was erkennbar ist? Zumindest für mich eine beängstigende Vorstellung...