"hobbyzüchter"!?! *nurmalmeinungsag*

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von pflaume_78 05.02.06 - 07:49 Uhr

Hallo an alle,

ich weiß das einige das hier nicht gerne lesen oder einsehen möchten.
Aber ich ich meine niemanden persönlich sondern algemein. (nur zum schonmal vorab ;-) )

Ich weiß wirklich nicht was manche mit sogenannten "Hobbyzuchten" erreichen wollen, ausser den Geldbeutel zu füllen #kratz #augen

Die Tierheime sind voll von jegliche art von Klein und Gross Tieren da kann ich es wirklich nicht nachvollziehen wie man da noch Tiere vermehren muss die es ausreichend gibt wie zb. eine "zucht" oder doch viel mehr in-zucht von Mäusen, Ratten, Kaninchen, usw usw "betreiben" kann. Und denkt doch mal an die armen Hunderassen die gerade mal IN sind #augen
Und ich rede hier nur von den sogennanten "Hobbyzüchtern" die keiner Vereinigung angehören. Und wo auch die Haltungsbedingungen nicht kontroliert werden.

Jeder der Vorhat einem Tier ein zuhause zugeben der sollte doch erstmal in Tierheimen schauen, auch dort sind viele Rasse Tiere.


Und an alle "Hobbyzüchter":
Für jegliche art von tieren gibt es einen Zuchtverband wo man sich eintragen lassen sollte bevor man anfängt, tiere zu vermehren.
Dort bekommt man auch unterstützung, schulungen usw.


Der Beitrag sollte nur mal eine anregung zum nachdenken sein!

LG
Sandra

Beitrag von dore1977 05.02.06 - 08:31 Uhr

Hallo,
grundsätzlich stimme ich Dir zu allerdings möchte ich noch eine Sache anmerken.
Die Züchterin von der wir unsren Collie haben hat auch eine Hobbyzucht und zwar weil Landwirte sind.
Sie züchtet aus reiner Liebe zu den Tieren ist im VDH geht auf Ausstellungen usw.
Ein Hobby ist es weil es ihr Zeit und Geld kostet. Das Geld was sie für die Welpen nimmt deckt grade so halbwegs ihre Kosten. Von Taschen füllen kann da wohl kaum die Rede sein.

Allerdings weis ich was zu meinst und kann Dir nur zustimmen ich bin auch schon zwei mal von Leuten, die wir auf der Strasse getroffen haben, gefragt worden ob Mic ihre Hündin decken darf.
Antwort ganz klar nein!
Liebe Grüße dore

Beitrag von pflaume_78 05.02.06 - 09:52 Uhr

Hallo Dore


klar gibt es solche wie du es beschreibst die meine ich ja auch nicht. Ich meine eigendlich nur die Käfig "Zuchten"
wo muss man da züchten?? Die vermehren sich eh wie wild #kratz

Und natürlich die "Menschen" die Tiere als zuchtmaschinen missbrauchen!!

LG
sandra

Beitrag von sternenzauber24 05.02.06 - 10:10 Uhr


Hallo Sandra,

Was du meinst kann man nicht Züchter nennen,ein "Hobbyzüchter" ist jemand der sehr wohl gemeldet ist,auf seine Tiere achtet und ihre art erhält.Was du meinst nennt man "Vermehrer"!Es ist eine Schande so etwas als Züchter zu bezeichnen ist eine Schande.

Man kann und darf auch nicht alle Züchter hier über einen Kamm scheren,das die Tierheime voll sind,ist richtig.Allerdings kann ein Züchter weniger dafür,das liegt generell am Umgang von Mensch mit Tier:Wegwerfgesellschaft halt.

Ein guter Züchter verdient auch kaum an seinem Nachwuchs,eher steckt noch mehr rein.Vermehrer ist das,was du meinst.Nichts anderes.

Hobby züchter ist jemand,der es sein Hobby nennt!

LG
Sternenzauber#stern

Beitrag von sabby2311 06.02.06 - 18:23 Uhr

Hi Sandra!

Eine Hobbyzucht hat nichts damit zu tun, dass die Leute sich keinem Verein anschließen, das siehst du falsch.

Kann schonmal vorkommen aber eigentlich ist eine Hobbyzucht (züchte selber) gerade diejenige Zucht, die das beste fürs Tier vorsieht.

natürlich kann sich jeder als Hobbyzüchter bezeichnen, aber generell sind das Züchter wie ich, die das beste für die Tiere wollen und eben nicht den Geldbeutel füllen.

Man züchtet die Tiere mit viel Liebe und Freude und sieht es als Hobby diese Tiere an gleichgesinnte zu vermitteln, eben zu verkaufen.

Wenn man eine hochwertige Aufzucht betreibt, dann bleibt von dem Geld nicht mehr viel hängen und die Arbeit bleibt dabei unbezahlt.


Hochwertiges Futter hat seinen Preis, Tierarztkosten mit Impfungen und zusätzlichen Untersuchungen und gutachten, Wurmkur, dann Katzenstreu, Fahrtkosten usw.

Man darf laut Verein (Katzen) drei Würfe in 2 Jahren haben, den Rest des Jahres leben die Katzen aber auch bei dir und wollen unterhalten werden ohne dass Geld reinkommt.

Die Anschaffungskosten für ein Zuchttier sind auch erheblich - fast das Doppelte eines Liebhabertieres.

Dann gehst du zu Ausstellungen um deinen Namen bekannt zu machen und und und.

Wenn du dann noch deine Jungtiere ins neue zu Hause bringst um zu kontrollieren, ob du das bestmögliche zu Hause gewählt hast, dann ist das bei den Spritpreisen erheblich.

Und dann musst du noch die Zeit bedenken, die anfällt, wenn die Katze keine Jungen mehr bekommt mit ca 7 Jahren lässt du die Katze kastrieren und behältst sie trotzdem bis zu ihrem Lebensende...


Für mich bedeutet eine Hobbyzucht, dass man gerade das Wohl der Tiere betrachtet, und nicht an das Geld denkt. Immer für eine intensive medizinische Betreuung sorgt und vor allem, nicht mehr zuchttaugliche Tiere /Kastraten) trotzdem behält und sie nicht minderwertig bahandelt.

Ausserdem sollte man die babies nur mit Vertrag verkaufen und ich habe mir eindeutig ein Rückkaufrecht gesichert, so dass kein Tier im tierheim landet sondern im Notfall zu mir zurück kommt und entweder bleibt oder ein neues, schönes zu hause findet.


Alles andere sind in meinen Augen VERMEHRER, die Mischlinge und Hauskatzen sinnlos vermehren, oder ebne auch Rassekatzen und eben nicht nach den Richtlinien eines Vereins handeln, und die Tiere für verhältnismäßig viel Geld verkaufen, aber dafür keine Leistung gebracht haben. DIe Tiere werden häufig viel zu früh abgegeben (würden sonst "unnötige" Kosten verursachen), sind weder von der Mutter entwöhnt noch sozialisiert und oftmals auch krank.

Dann sind die Tierarztkosten oft erheblicher als ein fürsorglich aufgezogenes Rassetier.


Lg Sabby mit Anna-Lena (13 Monate) und #ei (16.SSW)