neurodermitis ?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von miri1313 05.02.06 - 11:47 Uhr

hallo ich hätte da mal einefrage und zwar meine kleine 24 monate hat immer imwinter einen fürchterlichen ausschlag vor allem am rücken , an den armen und beinen . die haut ist sehr trocken und wie so kleine pickelchen und feuer rot so stelle ich mir neurodermittis vor . der ka meint nachdem er einenbluttest gemacht hat zwegs allergien das nichts gefunden wurde . es sei eben bei manchen kindern so das sie in er kalten jahreseit so ausschläge haben . meine kleine ht es aber manchmal so schlimm das sie sich blutig kratzt . ich möchteihr aber nicht so oft kortisoncreme geben und der ka verschreibtmir dann linola fette die aber im schlimmen fall ihres ausschlages nicht viel bringt . hat jemand auch so erfahrung mit solch schlimmen ausschlägen ? ich weiss nicht mehr wie ich meiner kleinen helfen soll . danke fürs zuhören liebe grüsse mirjam mit marie

Beitrag von chrisdrea24 05.02.06 - 11:52 Uhr

Hallo,
bei Hannah wurde auch Neurodermitis diagnostiziert. Mittlerweile glaube ich aber nichtmehr dran und mein Kia glaubt das auch nicht. Hannah hatte immer einen roten trockenen Flecken auf der Backe und auch so kleine abgegrenzte rote Flecken auf den Beinen. Zudem hat sie trockene und schuppige Haut speziell am Rücken. Hab vom Hautarzt für den Fleck im Gesicht auch eine Kortisoncreme bekommen. Die hab ich immer sofort drauf, als der Fleck zu sehen war, und nach drei Tagen war er dann auch weg. Kortison ist eh umstritten, aber ich denke, wenn man es einmal im Monat für 3 Tage benutzt, dann kann man damit leben....Mittlerweile hatte sie den Fleck bestimmt schon ein halbes Jahr nichtmehr bekommen. Gegen die trockene Haut am Rücken ist das Weleda Öl total super...Hab alle Cremes ausprobiert, aber nichts hat geholfen. Jetzt öl ich alle 3 Tage mit Weleda.
Ich denke aber auch, daß diese Ausschläge was mit der trockenen Luft zu tun haben, vor allem jetzt im Winter. Ich hab im Winter zum Beispiel total trockene Hände und wenn ich mich nicht eincreme, dann platzen sie teilweise auch auf.
Ja, konnte Dir wohl auch nicht viel weiterhelfen, aber Du bist nicht allein.
Andrea mit Hannah (18mo)

Beitrag von sonnenstrahl1 05.02.06 - 12:06 Uhr

Hallo Mirijam!
Meine Tochter hette letztens auch ganz trockene Haut vor allem am Rücken. Sie hat sich auch blutig gekranz. Der Hautarzt meinte es wären ansätze zu Neurodermitis wobei ich es einfach unter trockener Haut ablege. Hatte ich als Kind auch und bis jetzt habe ich immer noch keine Neurodermitis.
Ich habe zum eincremen Eubos bekommen da steht drauf Urea 3% und Balneum intensiv Dusch/Badeöl. Das ist super. Hilft wirklich super.

LG
Jelena

P.S. Urea ist Harnstoff. Harnstoff ist bei trockener Haut sehr gut

Beitrag von anni572 05.02.06 - 12:09 Uhr

Hallo,
Amelie meine Tochter -17 1/2 Monate- hat auch so trockene Haut. Das ist am Hals und in den Kniekehlen. Es juckt wohl auch, weil sie sich ständig gekratzt hat. War dann mit ihr beim KiA und er meinte, dass es in der kalten Jahreszeit vorkommen kann. Wie nehmen jetzt die von ihm verschriebene Creme: Bufexamac-ratiopharm. Am Hals ist es auch schon besser in den Kniekehlen nicht, da sie ja ständig Strumpfhose + Hosen anhat. Am Hals kommt ja eher Luft dran!

Ich hoffe auf milderes Wetter für Amelie, damit sie nicht mehr so unter ihrem Ausschlag leidet!

Liebe Grüße
Anja + #ei (ET 20.06.06) + Amelie *16.08.04

Beitrag von monique_15 05.02.06 - 14:25 Uhr

Hallo Mirjam,

ich habe selbst im Winter immer Ausschlag, der ganz doll juckt. Du solltest kein Cortison draufschmieren, wenn es sich vermeiden lässt. Aber auch kein Linola.

Such nach fetten Cremes oder noch besser nach Ölen, die KEIN Erdöl (Paraffin) enthalten, denn das trocknet die Haut zusätzlich aus. Leider enthalten die allermeisten Produkte aus dem Supermarkt und auch aus der Apotheke Erdöl - Linola auch. Fündig wirst du im Bioladen - oder du nimmst ein gutes Olivenöl (kein Witz! Das tut der Haut gut). Weleda-Öle usw. sind natürlich auch gut.
Außerdem darfst du deine Kleine so wenig waschen wie möglich.
Ich kann auch nur im Sommer täglich duschen, im Winter höchstens! 1-2 Mal pro Woche. Ansonsten ist Waschlappen-Gymnastik angesagt...

Nach jedem Wasserkontakt gründlich einfetten.

Auch einen Versuch wert: Das Waschmittel wechseln (parfümfreies nehmen) und / oder wenn die Waschmaschine fertig ist, nochmal bis zum letzten Spülgang zurückdrehen und die Wäsche noch mal ausspülen lassen. Auf jeden Fall neue Kleidung vor dem Tragen 1-2 Mal waschen, um die Chemie etwas rauszuspülen.

Was die Haut ebenfalls beruhigt, ist Bouretteseide. Es gibt (leider sauteure) Bodys aus einem Wolle-Seidegemisch oder aus Baumwolle-Seide-Gemisch, die sind eine Wohltat für die überreizte Haut.

Und last but not least: Geh doch mal zu einem Heilpraktiker oder einem "klassischen Homöopathen" (klassisch ist wichtig). Die können oft erstaunliche Erfolge erzielen. Die Schulmedizin ist bei Hautproblemen in den allermeisten Fällen überfragt - außer Cortison fällt denen nix ein.

Ich wünsch deiner Kleinen gute Besserung.
Lieben Gruß,
Monique

Beitrag von farideh 05.02.06 - 14:29 Uhr

Mein Sohn hat Neurodermitis und das doch schon sehr heftig, vorallem im Gesicht und an den Knie- und Armbeugen :-(.
Ich leide immer sehr mit ihm,wenn er wieder mal sich blutig gekratzt hat.

Für ein zwei Tage finde ich Kortisoncreme dann auch voll in Ordnung ,vorallem weil sie auch sehr gut hilft
Wir haben im Moment DiProgenda abgesetzt,die aber vorher super Erfolge erzielt hat und in der kein Kortison enthalten ist.

Allerdings haben wir den Tipp vom Hautarzt bekommen,wie man trockene und empfindliche Haut behandeln kann. So zum Beispiel einfache Ringelblumensalbe tagsüber und über nacht auf die betroffenen Stellen Zinksalbe - bei uns wirkt es !