Schreitattacken und nichts hilft - was hat er denn nur???

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Beitrag von claudichma 05.02.06 - 12:39 Uhr

Wollte nur mal fragen, ob Ihr das auch kennt oder ob wir irgendwas falsch machen.

Unser Kleiner (5 1/2 Wochen alt) hat jeden Tag seine Schreiphasen, meist morgens nach dem 9-Uhr-Stillen und abends nach dem 21-Uhr-Stillen. Er trinkt dann schon an der Brust total unruhig, schmeißt beim Trinken den Kopf hin und her, sodass er ständig die Brustwarze verliert, zappelt mit den Armen und Beinen, und wenn ich ihn pucke oder sonstwie fixiere, damit er ruhig trinken kann, schreit er. Nehme ich ihn von der Brust, schreit er auch, und wenn er an beiden Brüsten getrunken hat, schreit er wieder und schreit und schreit, das geht dann so 1-2 Stunden. Manchmal - so wie heute - zieht sich das auch über mehrere Stillvorgänge hinweg. Milch kommt genug, ich habe es schon getestet, weil ich natürlich vermutete, er ist so unzufrieden, weil er nicht satt wird.

Kennt das noch jemand? Was hat denn das zu bedeuten? Ich werde noch wahnsinnig, weil ich das Kind dann einfach nicht beruhigt kriege, schreien lassen will ich ihn aber auch nicht, weil ich Angst habe, dass er sich dann wegschreit. Was soll man denn da am Besten tun???

Liebe Grüße
Claudia mit Ben *28.12.05

Beitrag von jackmaus 05.02.06 - 13:03 Uhr

hallo,

meiner meinung hört sich das nach bauchschmerzen-dreimonatskolik an (hat er einen hohen schrei-ton und krampft die beine an??). vielleicht ißt du auch etwas, was ihn bauchschmerzen bereitet.

versuch es doch mal mit sab simplex oder lefax tropfen.oder leg ihn ein kirschkern kisen auf dem bauch. vielleicht hilft es.

alles gute für euch, gruß jackmaus

Beitrag von claudichma 05.02.06 - 13:06 Uhr

Hallo Jackmaus,

ach so, hätte vielleicht dazuschreiben sollen, dass ich Bauchschmerzen als Ursache ausschließe (wenn er Bauchschmerzen hat, schreit er anders, das kenne ich schon).

Es ist ein nörgelndes knötterndes Geschrei (das übrigens jetzt gerade, nachdem er 20 Minuten geschlafen hat, schon wieder losgeht). #augen

Beitrag von sunny_981 05.02.06 - 13:10 Uhr

Hallo Claudimichi,

ich kenn das auch im Moment meine kleine bekommt zwar die Flasche aber sonst die gleichen Anzeichen sie ist auch 5 1/2 Wochen alt.

Ich denke sie bekommt einen Wachstumsschub.

Viele Grüße

Sunny

Beitrag von me.mom 05.02.06 - 13:08 Uhr

Hallo Claudia,

ist zwar so aus der Ferne schwer zu bestimmen, aber ich habe mich Benjamin die Erfahrung gemacht, dass er zu verschiedenen Tageszeiten verschieden viel Milch braucht/ will. Nach einer Weile (meist bei der zweiten Brust nach dem Wickeln) wollte er manchmal eigentlich nur noch Nuckeln und wurde total sauer, weil immer noch Milch kam und erweiter schlucken musste - hat ja keinen Schalter zum Abstellen, die Brust! ;-)
Ich hab ihm dann einfach die schon halbleere Brust nochmal gegeben anstatt der anderen Seite, das half dann. Hab aber auch eine Weile gebraucht, um das zu kapieren, da er zu anderen Gelegenheiten beide Brüste locker leergezogen hat ...

Dazu kam, dass so ab dem Alter er einfach immer beweglicher wurde und das leider auch an der Brust weiter üben wollte ...

Nicht frusten lassen, undauch wenn es merkwürdig klingt: frag deinen Ben, was er braucht, und versuch seine Antwort zu deuten.

Liebe Grüße,
Nike

Beitrag von zuli1 05.02.06 - 16:36 Uhr

Hallo Claudia,
also ich denke auch das es sich um Bauchschmerzen handelt. Mein kleiner jetzt 7 wochen alt hat auch immer wieder solche Anfälle...lach. Meist abends oder nachmittags. Er bekommt zwar die Flasche aber die Symtome sind die gleichen wie bei deinem kleinem. Hab auch Sab Tropfen und immer etwas Fencheltee mit in die Flasche gegeben- wirklich geholfen hat nix.Wirft auch immer den Kopf nach hinten ,willl wieder trinken, dann wieder nicht....schlimm. Kinderarzt meint da muss ich durch,weil es nicht wirklich was gibt was hilft.Eins hab ich mir sagen lassen...es wird besser und geht vorbei. Also hoffen wir:-)

Beitrag von fee73 05.02.06 - 19:41 Uhr

Hallo Claudia,

ich kenne das auch nur zu gut. Unsere Kleine ist jetzt 9 Wochen alt und bei uns spielt sich das Stillen genauso ab. Allerdings fast bei jedem Stillen tagsüber, nachts hat sie gar keine Probleme. Bei Sarah sind es eindeutig Bauchkrämpfe. Wenn sie anfängt an der Brust zu toben, nehme ich sie weg und gebe ihr den Schnuller. Daraufhin wird sie ruhiger und die Krämpfe lassen etwas nach (sie hat dann allerdings auch meistens schon genug getrunken). Sab simplex hat bei ihr gar nicht geholfen. Ihr hilft ein warmes Kirschkernkissen auf dem Bauch, Bauchmassage und Kümmelzäpfchen. Ich habe auch gehört, dass warme Bauchwickel (Handtuch mit warmem Kamillentee tränken und um den Bauch wickeln, danach in eine Decke einpacken und ca. 1h einwirken lassen) sehr gut helfen soll. Seit neuestem schlucke ich jeden Tag 20-30 Kümmelsamen. Ich habe das Gefühl, dass es seitdem etwas besser ist. Ein wirkliches Mittel gegen diese Koliken gibt es aber leider nicht. Wir können alle nur hoffen, dass sie mit 3-4 Monaten entgültig ausgestanden sind.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Ben eine gute Besserung.

Liebe Grüsse,

Nicole + Sarah *04.12.05