*Hypnobirthing* in Deutschland? Wo, und wirkt's?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mrs.ivanisevic 05.02.06 - 18:05 Uhr

Hallo Kugelis,

gebären unter Hypnose ist in Amerika wohl der letzte Schrei.
Meine amerkanische Freundin hat unter Hypnose ihr Mädchen zur Welt gebracht. Sie war die ganze Geburt über ganz ruhig und hat nur beim letzten Pressen einmal geschrien. Sie meinte; es hat ihr viel Angst, Stress und Schmerzen weggenommen.

Gibt es dazu Kurse in Deutschland (PLZ 80***)? Hat jemand das auch probiert, wie hat es funktioniert, wie hat es euch gefallen?

Bin wahnsinnig gespannt. Ich überlege, ob sowas Sinn macht?

Danke für Infos und Erfahrungen!

Margrieta + #ei 'Lil'P' (29.SSW)

Beitrag von holidaylover 05.02.06 - 18:14 Uhr

gehört hab ich das noch nie (hört sich aber gut an!), aber google doch mal! halt nicht "das web" sondern "seiten auf deutsch"!
lg #klee
claudia, paul (fast 3) & #baby boy (21. ssw)

Beitrag von sunbird5768 05.02.06 - 18:29 Uhr

Habe mal im web nachgesehen, weil es mich ebenfalls sehr interessiert. War bisher leider nicht sooooo erfolgreich - scheint bei uns noch nicht so der Renner zu sein.

http://www.treffpunkteltern.de/article.php?sid=332

ist alles, was ich bisher an einigermassen brauchbarem Material gefunden habe.
Kannst mir aber gerne sagen, wenn du was dazu gefunden hast, wobei es bei mir wahrscheinlich eh zu spät dazu ist #schmoll
LG
viola

Beitrag von mrs.ivanisevic 05.02.06 - 18:43 Uhr

Also, habe jetzt selber mal geschaut:

http://www.tara-hypnotherapy.ch/Geburt.htm

Darum geht's mir:

Quote: "Mit der totaler Kontrolle über ihren Körper können sie ein aktiver Teilnehmer am Geburtsprozess sein, und ihrem Baby Liebe während der gesamten Erfahrung senden und jede Minute davon geniessen ( ? ? Seitennote: naja, ob das klappt?). Die meisten Frauen gebären unter Hypnose in weniger als 90 Minuten. Studien zeigen, dass Babys, die auf diese Weise geboren werden, glücklicher sind, weniger schreien und höhere IQ's haben."

Habe auch bei Urbia einen Tipp gelesen, Selbsthypnosebuch von Leslie M. leCron:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442106923/ref=wl_it_dp/302-2206851-7520046?%5Fencoding=UTF8&coliid=I1DUOMPMGXRCWC&colid=28W5P4UNACHDN
und Hypnose und Geburt:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3896704052/ref=wl_it_dp/302-2206851-7520046?%5Fencoding=UTF8&coliid=I87B4JNQOS0FN&colid=28W5P4UNACHDN

Werde mich mal vertiefen in der Sache und mich melden wenn ich mehr weiss' bezw. wenn der Kleine Sohnemann schreilos geschlüpft ist #schwitz


Ciao! M + 'Lil'P'

Beitrag von birkae 05.02.06 - 18:56 Uhr

Hallo,

ich habe davon bisher noch nichts gehört. Aber trotzdem musste ich etwas lächeln, als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Ich hatte eine einleitung, hatte aber trotzdem keine Angst und Stress und geschrien habe ich auch nicht,da mir dafür die Energie fehlte, denn wenn man schreit, verbraucht man seine Kraft am falschen Ende ;-)
Beim Pressen hält man nämlich automatisch die Luft an und zum Schreien ist Atmen notwendig - also presst man dann nicht und verlängert automatisch die Geburt.

Wenn durch die Hypnose die Schmerzen genommen werden, ist das natürlich eine klasse Sache!

LG und schreibe mal, wenn du mehr weisst.

Birgit

Beitrag von monique_15 05.02.06 - 19:28 Uhr

Wow, was für ne super Idee! :-)

Gehört hatte ich davon schonmal was, aber ich hab das völlig vergessen.

Ich habe eben bei der Milton-Erickson-Gesellschaft für Klinische Hypnose nachgesehen, die haben eine umfangreiche Therapeutenliste. Ich hab in meiner Nähe einen rausgesucht und will da morgen einfach mal anrufen. Mal sehen, was er mir so erzählen kann... ;-)
Diese Hypnose-Gesellschaft findet ihr unter http://www.meg-hypnose.de/

Ich glaube ja nicht, dass man unter der Geburt so völlig entschweben kann (eine Geburt hab ich schon hinter mir, und die Wehen holen einen sicherlich immer wieder auf den harten Boden der Realitäten zurück! #schwitz). Aber ich halte es doch für möglich, dass man sich mit Hypnose VOR der Geburt gut vorbereiten kann. Dass man Ängste abbaut und ziemlich entspannt und optimistisch an die Sache herangeht. Und wenn man begabt ist, kann man sich vielleicht trotz Wehenstress in eine leichte Selbsthypnose versetzen, so dass es etwas weniger heftig wird?

Bin gespannt, was ihr noch so berichtet!

Lieben Gruß,
Monique

Beitrag von mrs.ivanisevic 05.02.06 - 19:48 Uhr

Tsa...

80801 München: M.E.G.-Regionalstelle - Institut für Integrierte Therapie, Konradstr.16,

...ist bei mir 100 meter weg! So siehste'. Mal gucken, was die mir sagen können.

Beitrag von jacki1203 05.02.06 - 20:00 Uhr

Hallo.
Hab davon ja noch nie gehört!
Aber sag mal... bei Hypnose ist man doch gar nicht richtig da, oder#kratz#kratz

also sowas wär ja nix für mich!
Ich wollte die Geburt bewusst und ohne Mittel erleben!
Naja hab ich dann auch!
Und auch bei der 2.Geburt werd ich`s erstmal ganz natürlich versuchen!

Beitrag von mrs.ivanisevic 05.02.06 - 20:31 Uhr

Man ist bei Selbsthypnose voll da und erlebt alles. Das man "wegdreht" ist ein Missverständniss und auch nicht bevorderlich für die Geburt; man könnte ja nicht mal pressen. Es geht darum, seinen Körper und Kopf ruhig und klar zu halten weil man die Schmerzen "ausblendet" so gut es geht.

Sonst wäre es klüger, einen PDA o.ä. zu legen, nicht?