Bluthochdruck in der ss

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von blumenelchi 05.02.06 - 18:15 Uhr

Hallo,

ich habe von meinem FA erfahren das ich Bluthochdruck habe und soll nun Betablocker nehmen.

Hat jemand von euch das selbe Problem oder Erfahrungen damit?

Welche Auswirkungen kann das auf die Geburt haben?

Ich bin jetzt in der 16. SSW.

Schöne Grüße
Blumenelchi

Beitrag von dirndl1 05.02.06 - 18:17 Uhr

Da kann ich Dir leider nicht helfen (was die Beta-Blocker angeht) aber unterstützend vieleicht: Knoblauch und Bärlauch wirken Blutdrucksenkend sowie einige Kräuter (Thymian oder Rosmarin). vieleicht kann Homöopathie da auch unterstützen, frag dochmal in der Apotheke.
LG, Dirndl

Beitrag von mariemum 05.02.06 - 18:34 Uhr

Hallo Blumenelchi,

ich habe einen Bluthochdruck un dhatte den auch schon in derersten SS. Damals wie jetzt habe ich von den Ärzten im KH erfahren, daß in der SS der Wirkstoff Methyldopa (Handelsname Presinol) das Mittel der Wahl ist. Ein Betablocker wird wohl erst später dazugegeben, wenn das Presinol alleine nicht mehr wirkt. Und ein Betablocker kann Auswirkungen auf die Herzfrequenz des Kindes haben.
Hat dein FA Dir den Betablocker verordnet oder der Hausarzt? An Deiner Stelle würde ich das bei dem Arzt nochmal genau nachfragen und evt. um eine Überweisung zu einem Internisten bitten. Und/ Oder ggf. in den sauren Apfel beißen und den Blutdruck, wenn er sehr zu hoch ist, im KH einstellen lassen. Ich weiß, daß diese Vorstellung nicht angenehm ist, aber ich weiß auch aus eigener (leidvoller) Erfahrung in meiner ersten SS, daß es nichts bringt sich zu sehr zu sträuben und am Ende ein nicht so richtig geeignetes Medikament zu nehmen - ich hatte damals zuerst was anderes bekommen hat, das zwar dem Baby nicht geschadet hat, aber den Druck nicht optimal gesenkt hat und ich zu guter Letzt 5 Woche im KH verbracht habe und Marie 5 Wochen zu früh geholt werden mußte. Hätte ich von ANfang an das richtige Medikament erhalten, wäre es, auch nach Aussage des Arztes, möglicherweise anders gelaufen. Ich will Dir keine Angst machen, sondern einfach nur ans Herz legen, daß Du nicht nur einem Arzt vertraust, der mit Hochdruck in der SS vielleicht nicht so viel Ahnung hat.

Und Du solltes Dir möglichst viel Ruhe gönnen und Streß vermeiden - und Dich nicht gegen ein Beschäftigungsverbot oder ne Krankmeldung wehren...

Ich wünsche Dir alles Gute, vor allem, daß Du Deinen Blutdruck in den Griff bekommst!

Viele Grüße,

Alex mit Marie (20 Monate) und #ei (15.SSW)

Beitrag von 1909 05.02.06 - 19:14 Uhr

Hi,

Ich bin in der 17.SSW und habe auch einen zu hohen Blutdruck und muß medikamente dagegen nehmen.Ich nehme ASS ratiopharm und Beloc Zok.Die sollen dem Kind nicht schaden.Ist alles mit meiner FÄ abgesprochen.Das solltest du auch machen.

LG Jutta

Beitrag von bin1978 06.02.06 - 09:04 Uhr

Hallo Blumenelchi,

bei mir wurde schon lange vor meiner Schwangerschaft Bluthochdruck diagnostiziert und seitdem nehme ich täglich Tabletten ein.
Als wir beschlossen die Pille abzusetzen habe ich mich vom Kardiologen auf ein Medikament umstellen lassen das in der Schwangerschaft unbedenklich ist.
Ich wollte mein zukünftiges Baby ja auf keinen Fall gefährden.
Die Umstellung hat gut geklappt, ich nehme jetzt das Medikament Methyldopa ein und auch mein FA hat mir die Unbedinklichkeit bestätigt.
Probleme durch das Medikament treten gemäß meinem FA nicht auf und ein gut eingestellter Blutdruck ist auf jeden Fall besser für mein Baby als ein hoher Blutdruck.

LG Bine (12+4)