Zweiter Hund??!!

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von reethi 05.02.06 - 21:28 Uhr

Hallo liebe Urbianer :-)

Wir haben einen fast fünf Jahre alten, kastrierten Rüden mit dem wir sehr glücklich sind, aber bei uns taucht in letzter Zeit immer öfter die Überlegung auf, ob wir uns nicht noch einen zweiten Hund dazu holen sollen.
Das will natürlich vorher gut überlegt sein, denn wenn wir noch einen bekommen sollten, soll der auch für immer bei uns bleiben.
Unser Hund versteht sich recht gut mit Artgenossen und geht Hunden, die er nicht mag aus dem Weg, spielt gerne und versteht sich am Besten mit Hündinnen. Wir haben ihn damals von einer Tierschutzorganisation und würden wenn den Zweiten auch von da holen.
Aber wie geht man sowas an? Am Besten wäre doch, wenn sie sich vorher kennenlernen, oder? Und wie bringt man dann den zweiten Hund "mit nach Hause"? Ich kann mir vorstellen, dass dann schon mal die Fetzen fliegen werden um eine Rangordnung auszumachen. Und holt man eher einen jungen Hund (Welpe), oder eher schon einen älteren?
Und was meint Ihr - ist es für alle Hunde "gut", wenn noch ein Hund dazu kommt? Klar Hunde sind Rudeltiere, aber wir haben unseren Hund als Welpen bekommen und ich frage mich, ob es für ihn nicht Stress bedeutet, wenn plötzlich noch ein zweiter Hund da ist (er ist ein Sensibelchen und wird nervös, wenn er in einer Gruppe von Hunden ist... :-))
Wer hat von Euch schon mal Erfahrungen damit gemacht? Ich bin für alle Tips, Ratschläge etc dankbar, damit wir uns ein besseres Bild machen können, was da auf uns zukommten könnte.

Vielen Dank
Neddie

Beitrag von emili112 05.02.06 - 22:22 Uhr

Hallo Neddie!

Vielleicht könntest du für die Orga erstmal als Pflegestelle arbeiten.

Wenn die Chemie stimmt, spricht ja nichts dagegen, dass der Hund bei euch bleibt ansonsten wird er weitervermittelt!

Meist sind Pflegestellen rar und es ist eine tolle Gelegenheit einen Hund kennenzulernen!

Wir hatten bereits zwei Pflegehunde, den letzten haben wir gerade heute an ein nettes Ehepaar glücklich vermittelt!

LG Emili

Beitrag von reethi 05.02.06 - 22:33 Uhr

Hallo Emili :-)

Danke für den Tip - das wäre wirklich eine Alternative über die man nachdenken sollte!
Wobei ich vermute, dass ich Rotz und Wasser heule, wenn die Tiere weitervermittelt werden... Auch wenn ich weiss, es geht ihnen dann gut.
Habt Ihr selber auch einen Hund? Und wenn ja, klappt das Problemlos oder gibt es am Anfang Machtkämpfe? Ich kann mir im Moment schlecht vorstellen wie es ist, wenn da plötzlich ein fremder Hund reinkommt. Wir hatten einmal einen Hund zu Besuch, und den hat er erstmal versucht niederzumachen...
Meine Eltern haben auch einen Hund (einen kleinen Dackel) und die beiden verstehen sich prächtig - wobei der Dackel die Hosen anhat :-)
Liebe Grüsse
Neddie

Beitrag von emili112 05.02.06 - 22:48 Uhr

Hallo Neddie!

Also wir haben einen 4 Jahre alten Labbi Rüden (nicht kastriert) und unser erster Pflegi war ein 6 Monate alter Labbi Rüde (nicht kastriert). Er war nur 14 Tage bei uns und ist dann vermittelt worden.

Probleme gab es in keinster Weise!

Unser zweiter Pflegi ist 1,5 jahre alt und auch ein unkastrierter Rüde (Labbi). Es gab auch hier nicht die geringsten Probleme.

Unser Hund hat aber auch so generell null Problems mit anderen Hunden. Er freut sich immer tierisch!

Vielleicht schaust du mal hier

http://retriever-in-not.de

hier werden immer Pflegestellen gesucht und im Grünen Forum kann man sich auch schlau machen. Es ist aber auch eine Extra Rubrik auf der Seite, die aufklärt was dann alles auf einen zukommt! Vielleicht liest du es dir mal durch!

Viel Erfolg!

LG

Emili

Beitrag von meinmedia 05.02.06 - 22:38 Uhr

Hallo,

also wir haben einen Rüden, als er ca. 7 Monate alt war haben wir einen zweiten dazugekauft.

Es klappt super, die beiden lieben sich und es noch schöner als vorher.

Machtkämfe gibt es zwischendurch schon, aber liegt ja auch in der Natur des Hundes!

Viel Glück

Beitrag von spider99999 06.02.06 - 22:37 Uhr

Hallo,
wir haben nachdem unser Rüde sechs Monate alt war eine Hündin (10 Wochen) dazugenommen und es klappt super. Ein Mensch kann einen "Hundekumpel" nicht ersetzen. Sie spielen viel zusammen und tragen aber auch mal Machtkämpfe aus, aber sie lieben sich heiß und innig. Es sind beides Tibet-Terrier und wir wollten auch eigentlich einmal Nachwuchs haben, aber leider hat unsere Hündin HD und so müssen wir sie dieses Jahr kastrieren lassen.
Ich kann nur jedem empfehlen zwei Hunde zu halten, wenn es möglich ist. Gruß Kim

Beitrag von terrortoertchen 11.02.06 - 23:11 Uhr

hallo neddie,

habe eine 6 jährige hündin von einer notorganisation und mir vor 2 jahren auch noch einen not-rüden dazu geholt. die beiden sind das absolute dreamteam und ich glaube, wenn man sie fragt, würden sie schlicht sagen: wir sind ja auch rudel-tiere!!!

habe sie langsam aneinander gewöhnt, nicht im haus sondern draußen und ihre beziehung hat sich echt entwickelt. mittlerweile fressen sie aus einem napf, schlafen im selben korb und freuen sich jeden tag, dass sie sich haben, toben und spielen miteinander wie junghunde.

es macht super viel spaß, ihnen dabei zuzusehen und ich bin sehr glücklich, 2 hunde zu haben!!!

kann es also nur empfehlen...

lg
britt mit wilma und aladdin
#schwanger #hund #hund