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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von summsn 06.02.06 - 11:08 Uhr

Hallo ihr lieben

vor einigen wochen hab ich einen thread eröffnet mit der frage wie ich meinem mann überreden kann bei der geburt dabei zu sein da er sich so sträubt und angst davor hat
am wochenende ist folgendes passiert:
wir lagen im bett und haben tv gesehen plötzlich ist er aufgesprungen und hat den bauch abgehört ob er das krümelchen hören kann das entäuschte ihn da es ja noch viel zu früh dafür ist ich fand das wirklich total süss als er da so lag und versuchte es zu hören
am sonntag hat er sich mit meiner tante unterhalten darüber und er sagte auch er könne bei der geburt nicht dabei sein denn seine mutter hat immer gesagt sobald beide kinder ein kind haben weiss sie das sie stirbt, da sie ja schön öfters auch mit herzinfarkt im spital gelegen ist, er sich aber rießig freut auf das baby ,aber auch traurig ist denn er wollte so lange wie möglich kein kind haben um das zu vermeiden sonntag nachmittag fuhren wir in KH denn seine mutter wurde wieder in das spital gebracht sie durfte nach 4 stunden auch wieder heim gehen es war nichts schlimmes aber ich habe nun irgendwie angst das er sich zurück zieht und auch abstand nehmen wird von dem krümelchen obwohl er sich freut darauf
wie soll ich es beschreiben, er freut sich und er freut sich auf einer seite auch wieder nicht denn da dürfte die angst sein
wie kann ich meinem mann da beistehen mit dem gedanken das es sein könnte vorallem was ist wenn es zurtifft und er dann innerlich unser krümelchen verantwortlich macht nicht bewusst aber unbewusst ?
könnt ihr mir da einen rat geben ?
bitte bitte
danke euch allen schon im vorraus
LG
Sabine +#ei (SSW15)

Beitrag von tini26 06.02.06 - 11:14 Uhr

Oh je, Du Arme...

schade, dass Dein Mann an solche Ammenmärchen glaubt. Es heisst ja auch... wenn einer in der Familie stirbt, dann kommt ein neuer dazu. Das würde dann ja heissen, dass bei jeder hier im Forum ein Familienmitglied stirbt, sobald das Baby da ist #kratz
ich glaube, das ist bestimmt schwer, ihm da zu helfen, wenn er es wirklich glaubt. Eher denke ich müsstest Du mit Deiner Schwiemu reden, dass die ihn von dem Scheiss abbringt. Glaubt sie denn das wirklich, dass sie sterben muss, wenn Euer Baby das Licht der Welt erblickt#kratz Das ist doch nicht ihr Ernst. Kann man da nicht mal mit ihr reden od. einen Pfarrer od. so hinzuziehen, der sie von sowas abbringt.

Es ist echt schwierig und das tut mir super leid für Dich.

Aus anderen Gründen wollte mein Mann erst auch nicht bei der Geburt dabei seinl. Ich habe ihn erstmal gelassen und habe nicht versucht ihn zu überreden. Jetzt geht er doch mit!! Und zwar, weil er sich nach dem Partnerkurs im GVK dachte, dass das alles auch ein vergleichliches Erlebnis sein wird. So sollte es Dein Mann auch sehen. Es ist doch ein einmaliges Erlebnis einen Menschen zu sehen, der das Licht der Welt erblickt und dann ist es auch noch sein Kind.
Letztlich ist der Nachwuchs das Leben und Deine Schwiemu... (ehrlich, die spinnt), die wird bestimmt 100. Die die immer klagen sie sterben bald, werden am ältesten.

Liebe Grüsse Tini ET - 5

Beitrag von summsn 06.02.06 - 11:18 Uhr

leider ist es so das er daran glaubt da es ihr immer schlechter geht im moment und das schon seit einigen monaten vor kurzem holten wir sie vom rehab ab nach einen infarkt und nun war sie wieder im KH vor einer woche hatte sie einen astma anfall durch das hat sie sich die rippen geprellt
von daher denkt er sich das es wahr ist

Beitrag von tini26 06.02.06 - 11:27 Uhr

Ich sehe gerade in Deiner VK, dass Deine Ma schon gestorben ist. Das tut mir sehr leid. Meine Ma hatte auch Krebs. Sie lebt zum Glück noch (war aber ein medizinisches Wunder)
aber dann kommt doch wohl Dein Baby als Ersatz für sie auf die Welt. Da kann sich Deine Schwiemu wieder beruhigen. Sie muss also noch nicht gehe, wenn man an das Märchen glaubt für jeden neuen in der Familie muss ein Alter gehen. Kannst es ja mal mit dem Argument versuchen.

Kopf hoch. aber der Vorschlag von einer Vorrednerin sich professionelle Hilfe zu suchen, finde ich auch gut. Sonst belastet das Dich doch auch zu sehr in Deiner SS.

LG TINI

Beitrag von summsn 06.02.06 - 11:52 Uhr

danke dir
es ist schwer werde versuchen mit der schwiegermutter darüber zu reden mal sehen welche einstellung sie nun dazu hat und hoffe sie wird mit meinem mann darüber reden können
danke für die lieben worte
an ersatz glaube ich nicht ich glaube - habe es auch schon meinem mann so erklärt- das es ein geschenk unserer liebe ist
ich freue mich sehr das es menschen gibt die den krebs die stirn bieten und wieder gesund werden auch wenn es ein medizienisches wunder ist der wille deiner mutter hat auch sehr sehr viel dazu beigetragen und das ist wunderbar
LG sabine

Beitrag von angelina82 06.02.06 - 11:16 Uhr

Hallo!

Tschuldig, hee? #kratz

Deine Schwiegermutter stirbt, wenn ihr Sohn jetzt ein Kind bekommt? Hab ich das richtig verstanden? Wieso?Ich meine, sie kann schon jetzt sterben oder in 100 Jahren. Also ich verstehe das nicht, bei uns in der Familie sind viele schon Ur-Omas geworden, und keiner hat gesagt, dass Sie stirbt, wenn das letzte Kind selber ein Kind bekommt. Also wenn ich das richtig verstanden hab, sind die (tschuldige, nicht bös gemeint) BESCHEUERT #augen
Dann kann ja niemand dein Mann helfen, wenn seine Mutter ihn für Ihren Tod verantwortlich macht, das ist für mich eine sehr miese Tour, damit Sohnemann bei Ihr bleibt.
Also ich hoffe ich hab das falsch verstanden. :-(

Natürlich kannst du deinem Mann beistehen, aber ich würde mal direkt mit der Mutter reden, und Ihr sagen, wie wichtig dieser Moment für euch beide ist und welche Ängste der Sohn hat und Sie soll Ihn dann beruhigen. Na, so seh ich das.
Ich wünsche dir alles gute weiterhin. #klee

#liebe

angelina82 + #ei 18SSW

Beitrag von zara75 06.02.06 - 11:15 Uhr

hallo sabine,
ehrlich gesagt hat mich deine mail total erschreckt. ich versteh, dass dich die situation sehr belastet, aber das ist doch ein völliger aberglaube. wenn seine mutter krank ist, wird sie früher oder später sterben, mit enkel oder ohne. wenn jemand sehr daran glaubt kann es sich auch um eine selbsterfüllende prophezeihung halten, dass bedeute ich tue bewußt oder meinsten unbewußt alles so dass sich die prophezeihung erfüllt. ich denke, wenn dein freund so abergläubisch ist oder es vonseiner mutter so vermittelt bekommen hat, sollte er sich professionelle hilfe bei einem psychologischen psychotherapeuten holen, damit er nicht wirklich noch das kind dafür verantwortlich macht.
tut mir echt leid für dich.
liebe grüße zara

Beitrag von a79 06.02.06 - 11:21 Uhr

Klingt irgendwie total verworren, das Ganze...#kratz

Was bringt seine Mutter denn dazu, dass euer Nachwuchs was mit ihrem baldigen Ableben zu tun haben bzw. darauf hinweisen könnte?-versteh ich irgendwie nicht#gruebel

Also ich persönlich finde es reichlich unfair von seiner Mutter, ihrem Sohn dauernd sowas zu erzählen und ihm Angst vor der Geburt seines ersten Kindes zu machen...außerdem kann man auch nach mehreren Herzinfarkten nicht sagen, ob man nicht doch eine normale Lebenserwartung hat, wenn man sich an gewisse Dinge hält - und sich vor allem nicht aufregt...bevor schon was passiert ist, dass hilft bzw. ändert doch schließlich nix#augen

Vielleicht ist deine Schwiegermama auch nur etwas eifersüchtig, dass ihr Sohn jetzt eine eigene Familie gründet und sein eigenes Leben lebt (nur so ne Vermutung, kenne die Dame ja nicht...)

Sprecht auf jeden Fall mit ihr darüber - ein klärendes Gespräch hilft meist besser als alles andere!

LG

#liebdrueck und alles Gute

Andrea + kleiner Felix (34+5)

Beitrag von marlies82 06.02.06 - 11:49 Uhr

Hi!
Jaja Mütter haben einen großen Einfluss auf ihre Kinder.
Aber egal aus welchem Grund Dein Mann nicht mit möchte zur Geburt, zwinge ihn nicht. Mein Mann möchte eigentlich auch nicht mit. Nun nehme ich meine Hebamme mit. Jetzt überlegt er schon ob er nicht doch mitkommt. Jetzt wo der Druck meinerseits von ihm genommen ist. Ich habe es ihm offen gelasse, ob er dabei ist, ob er rausgeht, wenns ihm zu schlimm wird, oder ob er gleich zuhause bleibt.
Einige Männer behalten auch ein Trauma von der Geburt zurück.
Vielleicht hat Dein Mann auch Angst vor der Geburt und möchte es Dir nur nicht sagen. Männer haben schließlich Angst dann als "Weichei" dazustehen.

Gruß
Marlies

http://www.augustmamas.de.vu