Katze + Straße = tote Katze

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von dreamw29 06.02.06 - 11:37 Uhr

Hallo,

ich muss mich grade aufregen. Wie oft lese ich hier verzweifelte Beiträge über überfahrene Katzen?
Wenn jemand im letzten Dort wohnt, wo kein Auto fährt, soll er seine Katze rauslassen. Wenn aber 10 Meter weiter eine Straße ist, wird das geliebte Kätzchen früher oder später plattgefahren, so ist die Natur der Dinge.
Was ich damit sagen will: Wer seine Katze frei laufen lässt mit dem Wissen, dass sie auf ihren Streifzügen eine Straße kreuzt, braucht sich nicht wundern und jammern, wenn sie auf einmal nur 3 Beine hat oder gar nicht mehr da ist. So einfach ist das.
Wenn ich meiner Katze kein autofreies Leben bieten kann, dann kauf ich mir keine.
Grüße

dream

Beitrag von ma7schi 06.02.06 - 11:40 Uhr

#pro

M.

Beitrag von red_fire 06.02.06 - 12:03 Uhr

Was aber wenn , ich in nem Neubau wohne , umziehe , wegen Hauskauf und nehme meine Katzen mit. Im Haus wollen sie dann natürlich nicht bleiben und ich lasse sie raus. Soll ich sie quälen und drinne lassen und sie mautzen und jaulen den ganzen tag??? Du kannst nicht alle Bezitzer einer Katze über einen Kamm scheren.

Meine Tante wohnt auch an einer Strasse und hat sich eine Katze geholt....sie ist 13 Jahre geworden und an Krebst gestorben.....

Und wenn die Autofahrer nicht so rasen würden und die Schilder lesen würden , dann würden auch nicht soviele Katzen überfahren werden.

Also lass die Besitzer einer überfahrenen Katze doch hier posten und trauern. Musst es ja nicht lesen.


Gruss
Susi , die auch 2 Katzen hat

Beitrag von dreamw29 06.02.06 - 12:14 Uhr


Es gibt nicht immer nur Schwarz und Weiß, das ist richtig. Wenn man umzieht und die Katzen Freilauf gewohnt sind, wäre es genauso Tierquälerei, sie in der neuen Wohnung drin zu lassen. Wenn aber gleich nebenan eine befahrene Straße ist, ist es genauso unsinnig, sie frei laufen zu lassen. Und wenn einem das Wohl seiner Katze so am Herzen liegt, dann kann man immer noch versuchen, Menschen zu finden, die seiner Katze ein artgerechtes Leben bieten.

Beitrag von red_fire 06.02.06 - 12:28 Uhr

warum sollte ich meine Katzen weggeben? Wenn ich meine katzen liebe , dann gebe ich sie nicht weg. Ich würde versuchen sie soviel wie möglich drinne zulassen und nur unter aufsicht raus....aber wenns nich anders geht.... Es würden auch nicht soviele katzen überfahren , wenn sich autofahrer an die vorgegebene Geschwindigkeit halten würden. Es gibt aber auch welche die mit Absicht gas geben und die katzen überfahren. Warum sollen besitzer von Katzen darunter leiden....und die katzen ntürlich auch. Nur weil es solche Bekl... gibt.....
Ich wohnte auch auf einem Dorf und unsere Katze wurde auch überfahren , aber nur weil so in Ar... mit absicht sie überfahren hat.... sie sass am Waldrand und lief nicht über die strasse , trotzdem musste der Idiot sie überfahren.
Also solltest du die Autofahrer mal unter die Lupe nehmen und nicht die Leute die um ihre katzen trauern.

Beitrag von dreamw29 06.02.06 - 13:15 Uhr


"Also solltest du die Autofahrer mal unter die Lupe nehmen und nicht die Leute die um ihre katzen trauern. "

Meinst du, es reicht, die Verantwortung auf die Autofahrer zu schieben? Sicher sollten sie langsamer fahren. Hätte ich eine Katze, würde ich aber sicher nicht sagen: "Ich kann nichts dafür, wenn meine Katze überfahren wird, die Autofahrer sind schuld". Hier geht es einzig und allein darum, die geliebte Katze zu beschützen und nicht, seine Verantwortung abzuschieben, oder?

"Wenn ich meine katzen liebe , dann gebe ich sie nicht weg. "

Falsch. Wenn du deine Katzen liebst, willst du das Beste für sie und nicht für dich. Außerdem gewöhnen sich Katzen mehr an den Ort als an den Menschen. Katzen brauchen Menschen nur, weil sie von ihnen Futter kriegen - sonst für garnichts (im Gegensatz zu Hunden).

Beitrag von red_fire 06.02.06 - 13:54 Uhr

Ich schieb doch nicht meine Verantwortung weg , wenn meine Katze raus WILL .... was machst du wenn deine Katze den ganzen tag jault und mietzt ??? Dann schiebst du sie zu anderen ab.....


Es sind ja nicht nur die Autofahrer..... es gibt auch Leute , die katzen nicht leiden koennen und die legen köder aus und vergiften sie.... wenns danach ginge dürfte man nie eine katze vor die tür lassen....andere schiessen auf katzen(auch wenns keine Jäger sind)....es gibt sovieles woran katzen sterben , da ist die strasse das geringste Problem.


Und soviele Möglichkeiten gibt es heutzutage auch nicht mehr , es gibt überall strassen , es fahren überall autos , also müsste es nach eurer aussage her nur noch Hauskatzen geben und keiner dürfte seine katze rauslassen....

Beitrag von regeane 06.02.06 - 12:19 Uhr

Hi Dream!

Klar ist die Gefahr gegeben... allerdings halte ich die reine Wohnungshaltung einer Katze wirklich nicht für adäquat.
Eine Katze ist ein "halbwildes" Haustier und braucht Auslauf! Rassekatzen von eher lethargischer Art, wie z.B. Perser kann man ruhig in der wohnung halten, ansonsten würden sie ja auch geklaut. Aer ich habe lang genug beim Tierarzt gearbeitet um zu sehen wie neurotisch die meißten Wohnungskatzen sind...

Und was heißt Dorf... auf den Dörfern gibt es z.B. Mähdrescher... eine der häufigsten Todesursachen für Katzen dort.
Aber deiner theorie zufolge dürfte man ja auch keinen Hund von der Leine lassen, und Kinder auch nicht rauslassen, bzw. nur dann, wenn man sich danach nicht beschwert oder traurig ist, wenn ihnen was zustößt bzw. keine anschaffen, da ihnen ja auch so was passieren kann. Finde ich komisch...

Kann dem irgendwie nicht ganz zustimmen...

Lieber Gruß,
Mirjam

Beitrag von dreamw29 06.02.06 - 13:09 Uhr



"Aber deiner theorie zufolge dürfte man ja auch keinen Hund von der Leine lassen, und Kinder auch nicht rauslassen, bzw. nur dann, wenn man sich danach nicht beschwert oder traurig ist, wenn ihnen was zustößt bzw. keine anschaffen, da ihnen ja auch so was passieren kann."

Ich würde meinen Hund an der Straße auch nicht von der Leine lassen.

Was Kinder angeht: Kleine Kinder, die die Gefahr nicht verstehen, lässt man ja auch nicht alleine auf die Straße, oder?! Erst, wenn sie verstehen, dass die Straße gefährlich ist, und groß genug sind, um sich an die Vorschriften zu halten, kann man es verantworten. Deswegen kann man Kinder mit Katzen nicht vergleichen. Eine Katze wird nie verstehen, was ihr ein Auto antun kann; sie wird weder die Geschwindigkeit einschätzen können noch die Folgen bedenken. Sie ist immer wie ein Baby - und wir tragen die Verantwortung für sie, weil wir sie uns angeschafft haben.

Es ist mir auch klar, dass man nie alle Gefahren ausschalten kann - das ist auch nicht der Sinn.
Mein Ausgangsposting richtet sich auch eher an diejenigen, die von Anfang an gedankenlos ihre Katze rauslassen, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. Ich kenne sehr viele Menschen, die eben so gedankenlos handeln. Und das verurteile ich zutiefst. Eine Katze wird überfahren. Trauer. Die nächste Kate muss her. Auch diese wird überfahren.

Und dann Sätze wie "Die Katze hatte es noch nicht verstanden, dass die Straße gefährlich ist". Bei sowas kriege ich die KRISE.

Beitrag von regeane 06.02.06 - 13:42 Uhr

ja, da gebe ich Dir teilweise recht... allerdings, mein Janosch schaut immer (zumindest wenn ich dabei bin) nach links und rechts, bevor er über die Straße geht und geht nur dann, wenn wirklich alles frei ist... er HaT anscheinend verstanden, dass fahrende Autos gefährlich sind ;-)

Meine Sheila ist vor 1,5 Jahren übrigens in einer 30er-Zone überfahren worden... sie wurde von einem hund gejagt und ist der armen Autofahrerin förmlich unters Auto gerannt... :-( Ganz ausschließen kann man eben bei mensch und tier die Gefahren nicht ...

Das mit der nächsten Katze... da haste recht... aber hatte die nicht vorhin geschrieben, dass sie umzieht und dann sollte es wieder ein katzerl geben? #kratz

Aber ich halte es von manchen auch unverantwortlich... die wohnen direkt an der Hauptstraße und schaffen sich ne Katze an... das kann ich auch nicht verstehen...

Liebe Grüße,
regeane

Beitrag von bine3002 06.02.06 - 17:01 Uhr

Das ist doch totaler Blödsinn. Sicher, wenn ich eine Einzelkatze in einer 60m² Wohnung halte, dann kann das nicht artgerecht sein.

Ich habe aber zwei Katzen (Maine Coon und Perser) auf 240 m² mit 40 m² Dachterrasse und ca. 80 m² Dachboden. Ich habe sie als erwachsene Katzen bekommen, sie waren in ihrem Leben niemals draussen. Ich habe ohne Ende Spielzeug und stelle davon immer einen kleinen Teil zur Verfügung, den ich regelmäßig austausche. Sie sind zu zweit und beschäftigen sich miteinander, wenn ich mal nicht da bin. Normalerweise haben sie rund-um-die-Uhr -Betreuung. Ich lasse mir Spiele einfallen, wie z. B. versteckte Leckerlies, Planschbecken, tropfende Wasserhähne und manchmal gibt es sogar eine echte Maus (von meinen Schlangen) zum Jagen und Fressen. Meine Katzen sind ausgelastet und mit Sicherheit nicht neurotsich. Und mein Perser ist schon gar nicht lethargisch. Er ist ein ruhiger ausgeglichener Kater, aber er ist neugieriger und intelligenter als viele andere Katzen, die ich kenne. Man unterschätzt Perserkatzen gerne...

Also wie gesagt, man kann Katzen gut als Wohnungskatzen halten, aber man braucht genug Platz, man muss sich mehr um sie bemühen und sie beschäftigen und... Einzelhaltung geht so gut wie gar nicht!

Beitrag von manavgat 06.02.06 - 13:17 Uhr

Also, wir wohnen an einer Ausfallstraße. Meine Katze darf nicht raus. Aber alle Katzen der Nachbarn leben noch.

Gruß

Manavgat

Beitrag von smash79 06.02.06 - 13:42 Uhr

Also entschuldige Mal, das ist ja wohl der absolute Müll, den Du hier von Dir gibst :-%

"Wenn ich meiner Katze kein autofreies Leben bieten kann, dann kauf ich mir keine."

Wo bitteschön gibt es heutzutage noch ein autofreies Leben? Vielleicht irgendwo auf einer Alm, aber wer lebt dort schon #augen

Dann gäbe es Deiner Meinung nach überhaupt keine Katzenbesitzer, sondern diese armen Tiere müssten ein einsames Leben, eingesperrt in Tierheimen oder in Wohnungen verbringen.

Ich nehme an, Du bist wegen meinem Posting darauf gekommen, dich hier deswegen aufzuregen. Schliesslich ist mein Kater vor ein paar Tagen überfahren worden #heul

Wir wohnen in einer Parallelstrasse zur Hauptstrasse, und dort wäre innerorts 50km/h erlaubt. Leider halten sich dort viele nicht daran und fahren zu schnell.

Soll ich Deiner Meinung nach meine Katzen nur noch in der Wohnung halten, nur weil gewisse Autofahrer sich so egoistisch verhalten? #kratz

Eine Katze braucht Freilauf, alles andere ist absolut unnatürlich.

Und - ja ich werde mir wieder eine neue anschaffen, und auch sie wieder rauslassen, ABER nicht, weil einfach "eine neue hermuss", sondern weil ich meiner Katze, die jetzt alleine ist, kein einsames Leben zumuten möchte.

Kann sein, dass auch diese Katze wieder überfahren wird, ok, das Risiko besteht, aber trotzdem werde ich sicher keine Katze ein Leben lang einsperren.

Aber um meinen Kater trauern darf ich ja wohl, und das lasse ich mir von keinem verbieten !!!

#kerze #kerze #kerze

Aus dem was Du von Dir gibst schliesse ich, dass Du von Tieren absolut nichts verstehst, und überhaupt kein Herz hast :-( :-%

Beitrag von dreamw29 06.02.06 - 13:49 Uhr


"Aus dem was Du von Dir gibst schliesse ich, dass Du von Tieren absolut nichts verstehst, und überhaupt kein Herz hast "
Manchmal ist jemand, der kein Tier hat, der größere Tierfreund....
Ich habe kein Herz? Das kannst DU nicht beurteilen.

Zitat:"Und - ja ich werde mir wieder eine neue anschaffen, und auch sie wieder rauslassen, ABER nicht, weil einfach "eine neue hermuss", sondern weil ich meiner Katze, die jetzt alleine ist, kein einsames Leben zumuten möchte.
Kann sein, dass auch diese Katze wieder überfahren wird, "

Na dann, bis in ein paar Monaten...

Beitrag von bine3002 06.02.06 - 17:09 Uhr

Ich denke, dass jede Katze, die raus geht, Gefahr läuft draussen zu sterben. Das ist die Natur und kein Märchenbuch!

Natürlich ist eine dicht befahrene Straße eine große Gefahr und natürlich sind die Sinne der Katze dafür nicht gemacht, aber auch auf dem Land gibt es jede Menge Gefahren - menschgemachte wie Mähdrescher, aber auch natürliche wie andere Raubtiere. Katzen stürzen auch von Bäumen, wenn sie noch jung und unerfahren sind oder sie fallen in den nächsten Bach und ertrinken. Auch so etwas passiert, nur kriegt man es halt nicht mit, denn die Katze kommt nicht und erzählt davon und schon gar nicht, wenn sie tot ist ;-)

Fakt ist also, wenn ich als Mensch meine Katze raus lasse, dann muss ich mich damit abfinden, dass sie vielleicht nicht wieder kommt.

Ich würde niemals eine an Freigang gewöhnte Katze einsperren. Das funktioniert erfahrungsgemäß nicht, schon gar nicht bei Katern, auch nicht bei kastrierten. Der Kater meiner Eltern würde buchstäblich Amok laufen, wenn er länger als 12 Stunden drin sein muss (schon passiert, z. B. nach OP). Unser alter Kater wurde angefahren, übrigens in einer ruhigen Gegend. Ihm wurde der Schwanz amputiert und er hatte eine Blasenlähmung. Er sollte drin bleiben. Irgendwie schaffte er es, zu entwischen und siehe da- auf einmal funktionierte die Blase wieder einwandfrei, aber eben nur draussen.

Das größte Problem, was ich bei Freigängern sehe, ist, dass sie viele Singvögel räubern und damit für das Artensterben mit verantwortlich sind. Deswegen und aufgrund verschiedener Erfahrungen mit verschwundenen Katzen habe ich heute nur noch Wohnungskatzen und mit entsprechender Beschäftigung (siehe weiter unten) klappt das gut.

Beitrag von nessi78 06.02.06 - 21:50 Uhr

Hallo Biene,
ich lese deine Beiträge immer wieder gerne und mag deine ehrliche Meinungen.
Bezüglich des Artensterbens der Singvögel muss ich dir nun aber widersprechen. Im Normalfall ist eine Katze nicht in der Lage, einen gesunden Vogel zu erwischen. Wenn es ihr doch gelingt, sind es meist kranke oder besonders schwache Vögel.
Bei Jungvögeln, die des richtigen Fliegens noch nicht mächtig sind, könntest du schon recht haben, dass manche auf das Konto der Katzen gehen, aber doch nicht in dem Maße, dass die Arten aussterben müssen...
Da finde ich die Winterfütterung um einiges bedenklicher bezüglich des Aussterbens mancher Arten.
Im Übrigen jagen meine Katzen lieber die Nachbarskatzen vom Grundstück oder bringen mir leckere Würste von der Grillparty beim Nachbar
;-)
LG Nessi

Beitrag von sannisu 06.02.06 - 17:52 Uhr

Hallo,

also unser Kater geht raus, trotz Strassen. Ich sehe das einfach so, er hat die Freiheit rauszugehen und ich muss einfach damit rechnen das was passiert. Natürlich wäre ich unendlich traurig, aber es würde mich auch traurig machen ihn hier einzusperren! Er ist es nun mal gewohnt, haben ihn ausm Tierheim, und haben uns auch dementsprechend eine Wohnung mit Terasse ausgesucht!

Natürlich würde ich jammern und heulen, aber auch dann gut mit der Gewissheit leben, das er ein schönes, freies Leben hatte, auch wenn es dann keine 18 oder 20 Jahre werden.....

Gruß
Sannisu

Beitrag von mutterschaf 06.02.06 - 19:50 Uhr

Genau meine Meinung.
Wenn ich sehe wie meine Katzen sich im Frühling und Sommer draussen auf der Wiese in der Sonne wälzen, Schmetterlinge jagen und sich des Lebens freuen, dann fühle ich mich absolut bestätigt darin, meine Miezen rauszulassen. Klar kann was passieren. Meine Katze war schon 2 Mal mehrere Tage weg und ich habe gesucht und geheult. Aber soll ich sie jetzt für den Rest ihres Lebens einsperren, damit ICH mir keine Sorgen mehr machen muss? Nö, Katzen sind freiheitsliebende Tiere und keine Einrichtungsgegenstände. Dann lieber ein paar Lebensjahre weniger - aber weitaus erfüllter, spannender und artgerechter.

Beitrag von sannisu 06.02.06 - 19:59 Uhr

Rischtig! Wenn der Kater 2 oder 3 Tage weg bleibt, bin ich auch richtig hibbelig und traurig, aber dafür ist die Wiedersehensfreude groß! Ist bisher aber nur einmal vorgekommen und das nach dem Umzug #schock! Mein Mann hat unseren Kater auch schon mal an der Straße, aus dem Auto gesehen..uih, da wirds einem schon anders, aber ihn, wie gesagt, draussen spielen und laufen zu sehen (oder mit einer Maus kämpfend ;-)) bestätigt mich auch!

Auf die Jahre in Freiheit!
Gruß
Sannisu
die aber auch sehr glückliche und ausgeglichene Wohnungskatzen kennt!

Beitrag von cosmicdoodle 06.02.06 - 20:12 Uhr

Richtig, Mutterschaf, so sehe ich es auch! Mich regt es auf, wie manche Katzenhalter es zu entschuldigen versuchen, daß sie ihre Tiere nicht rauslassen. Egoismus pur!

Wir haben auch 2 Kater, die ihre Freiheit draußen total brauchen. Die würden doch durchdrehen, wenn man ihnen das nimmt. Auch wenn Katzen es nicht gewonht sind, raus zu gehen, so nimmt man ihnen doch das Wichtigste, was eine Katze braucht. Freiheit und Abenteuer! Ich hoffe, daß unseren beiden ein langes Leben bevorsteht, sollte ich einen von beiden dennoch überfahren an der Straße finden, wird die Trauer groß sein, aber lieber ein kurzes artgerechtes Leben, als 20 Jahre die Nase an der Fensterscheibe plattgedrückt, oder?

Ich finde, man sollte sich keine Katze anschaffen, wenn man ihr nicht ein ansatzweise artgerechtes Leben bieten kann. Gefahren lauern draußen natürlich - mehr als drinnen. Aber wie glücklich sie doch draußen sind und wieviel Lebensfreude man ihnen nimmt, wenn man sie nur drinnen hält, egal wie groß die Wohnung ist.

Absolut nicht mein Ding!

LG,
Cosmic

Beitrag von red_fire 06.02.06 - 22:18 Uhr

ich habe auch 2 Katzen , auch sie dürfen/koennen nicht raus. Da wir in einem Mehrfamilienhaus wohnen direkt an der strasse. Deswegen sind sie auch zu zweit. Das einzige wo sie raus koennen , ist der Balkon.....unsere kleine Dame hat es sogar schonmal geschafft durch das Katzennetz einen Vogel zufangen,den sie dann freude strahlend unter unser Bett geschleppt hat. Und im Frühjahr und sommer sind sie den ganzen tag auf dem Balkon und sie geniessen auch das ..... ihnen gehts super und es fehlt ihnen an nix.

Beitrag von trollmama 07.02.06 - 07:50 Uhr

Hallo dream!
Weiter unten habe ich schon beschrieben, daß wir uns 2 halbwilde Katzen aus dem TH geholt haben.
Und die Leiterin war froh, daß wir es getan haben. Denn es ist die reinste Tierquälerei für diese Katzen eingesperrt zu sein.
Leider ist eine von diesen Katzen überfahren worden. Sie war schwarz und die Nacht ist eben dunkel. Ja, sie könnte vielleicht noch leben, wenn wir sie nicht geholt hätten. Aber um was für einen Preis? Glaubst Du etwa, die Leute stehen Schlange im TH, um sich solche Katzen zu holen?
Mit Sicherheit nicht. Fast allen Katzen ist ein eingesperrtes Leben im TH vorprogramiert, wenn sie erst einmal dort landen. Und viele bekommen irgendwann einen psychischen Knacks, der im schlimmsten Fall zur Selbstzerstörung führen kann.
Denk mal drüber nach.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von honea 07.02.06 - 18:23 Uhr

Also Straßen und Autos gibt es ja wohl überall.
Und selbst auf dem Land ist ne Katze nicht hunderprozentig sicher. Denn dort sind Katzen die sich einen bestimmten Bereich vom letzten Haus entfernt haben zum Abschuß freigegeben. Egal ob sie ein Halsband tragen oder nicht.
Außerdem sind die meisten Hauskatzen nun mal Freigänger die man mit Gewalt nicht einsperren kann.

Außerdem brauchst du dich ja nicht so darüber aufzuregen, was andere bedrückt. Es gibt halt Menschen die traurig über den Tod ihres Tieres sind.

Beitrag von red_fire 07.02.06 - 22:00 Uhr

Genau so seh ich das auch ..... und wenns sie stört muss sie es ja nicht lesen .

Beitrag von hotzwecke 17.02.06 - 20:52 Uhr

Hallo dream!
Ich fand dein Statement so zum kotzen.So eine lieblose Art hat man selten gesehen.Manche Tiere wären froh wenigstens eine Stadtwohnung zu haben.Habe meine Katze aus dem Tierheim geholt.Dort gibt es genug Elend. Noch eine frage die sicherlich geschmacklos ist. Wenn du Kinder hast ziehst du dann auch aufs Autofreie Land um deine Kinder nicht zu gefährden?:-(:-(:-(:-(:-(:-(:-(