Morbus haemolyticus neonatorum (Bes. án Zweitgebärende!)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sam72 06.02.06 - 12:00 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Bei mir wurden bei der Blutuntersuchung unbekannte Antikörper festgestellt, die sich bei der Nachprüfung als Antikörper M herausgestellt haben. D. h. meine (Rh-Pos.) "Unter-"blutgruppen vertragen sich nicht mit den (rh-Neg.) Unterblutgruppen meines Mannes.
Das hat in der ersten Schwangerschaft keine Probleme verursacht, da aber mein Körper jetzt immunisiert ist, "wehrte" er sich gegen die jetzige Schwangerschaft (18. SSW), die jedoch stabil ist. Muss allerdings alle vier Wochen zur Blutentnahme wg. Konrolle.
Allerdings hat das Kind ein erhöhtes, wenn auch geringes Risiko, an Morbus haemolyticus neonatorum zu erkranken, d. h. eine Art angeborene Blutarmut. Kennt sich damit jemand aus ??

Wäre für Infos dankbar,
Sam + Emma (25.02.04) und Zwergerl (18. SSW)

Beitrag von tekelek 06.02.06 - 12:39 Uhr

Hallo Sam !
Während der Geburt kommt es sehr oft zu einer Vermischung von mütterlichem und kindlichem Blut - muß nicht sein, aber kann eben.
Dabei treten die Antikörper, die Du gegen das Kind gebildet hast, in seinen Kreislauf über und heften sich an die Blutkörperchen, die daraufhin zerstört werden - nennt sich Hämolyse, deshalb der Name der "Krankheit".
Meist werden aber nicht alle zerstört, die Kinder bekommen aber eine ausgeprägte Gelbsucht, die überwacht werden muß und natürlich oft auch Atemnot, da ja viel weniger Transportmittel für Sauerstoff vorhanden sind.
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

P.s.: Wir hatten/haben dieses Problem gottseidank nicht, da mein Mann und ich beide 0 Rhesus negativ sind - wir können nur Nullen ;-)