Tagsüber öfters stillen damit sie nachts weniger Hunger hat? Sinnvoll???

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Beitrag von hope23 06.02.06 - 12:38 Uhr

Hallo!

Das habe ich in einem Schlafens-Buch gelesen.

Der Tagesbedarf an Kalorien kann größtenteil tagsüber gedeckt werden und somit haben die Kleinen nachts weniger Hunger. Natürlich nicht sofort alles umstellen, sondern das nächtlichen Stillen immer eine Minute verkürzen. #kratz

Ich frage mich ob das sinnvoll ist und nicht nach Hinten losgehen kann....

Ich stille meine Kleine (4 Monate) tagsüber alle 4 Stunden. Nachts möchte sie aber mind. alle 3 Stunden trinken.
Meine Überlegung ist nun, ob ich tagsüber alle 3 Stunden sillen soll. Vielleicht sind 4 Stunden zu lange?

Kennt sich jemand aus???

#danke

hope

Beitrag von sam239 06.02.06 - 12:44 Uhr

Hallo Hope,

also gehört habe ich das noch nicht. Was ich weiß ist, dass man nach Bedarf stillen soll. Funktioniert bei mir ganz gut. Nachts trinkt er manchmal weniger und hält dann aber trotzdem 5 Stunden aus. Gerstern waren es sogar 6 Stunden, dann kann es aber sein, dass er beim nächsten mal nach 3 Stunden schon kommt.

Ich für mich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das Stillen nach Bedarf am Besten ist. Wir haben ja auch nicht immer dann hunger, wenn uns jemand was anbietet.

Liebe Grüße
Sam + Emil * 06.11.2005

Beitrag von frieda05 06.02.06 - 12:49 Uhr

Moinsen Hope,
normalerweise hat mein Sohn alle 3-4 std Kohldampf#mampf, aber..
Taavi schläft morgens wie ein Ratz,- da kann es dann mal sein, das er 5-7 std. zwischen die Mahlzeiten legt. Mir ist allerdings aufgefallen, daß er dann, wenn er wach ist wirklich alle 3 std. Hunger bekommt. Jetzt am WoE habe ich dann zwischen spätem Nachmittag u. Abend einmal öfter gestillt und er hat dann von 10.30 bis morgens um 6.00 geschlafen! Vielleicht Zufall..., ich probier das aber weiter!... sollte es hinhauen sind die Nächte entspannt (obwohl ich mich sowieso nicht beschweren kann - er kommt sonst höchstens 1x um 3.00 oder halb vier)
LG Irmi

Beitrag von hope23 06.02.06 - 20:51 Uhr

Hallo Irmi! Ein Traum! So hätt ich es auch gern...

Danke für deinen Beitrag! hope

Beitrag von kleineute1975 06.02.06 - 12:44 Uhr

HI

ich würde es nicht machen, ich stille zwar nicht aber ich habe sowas ähnliches gemacht und es ging nach hinten los....

Mein Kleiner ist immer jede Nacht um 2 Uhr gekommen weil er noch nee Flasche haben wollte. Habe auch in dem Buch gelsen man solle die KLeinen um 22 Uhr nochmal wecken und dann nochmal nee voll Ladung geben damit sie Nachts satt sind und was ist jetzt...?

Meiner wacht jetzt automatisch um 22 Uhr auf will nee Flasche habe und um 2 Uhr auch noch....

Ich würde abwarten.....mein Kleiner ist jetzt 6 Monate und schläft auch nicht durch ist nunmal so....er bekommt jetzt abends Brei und er wacht trotzdem noch auf aber ich gebe ihm jetzt nur noch so 40 ml (also eigentlich hat er keinen Hunger) weiß aber nict wie ich ihn runter kriegen soll davon....naja abwarten...

LG Ute

Beitrag von hope23 06.02.06 - 18:55 Uhr

Hi Ute!

Danke für deine Antwort! Das hab ich in dem Buch auch gelesen - würde ich aber nicht machen (um 22 Uhr aufwecken, meine ich).

Mein Gedanke war einfach, dass sie vielleicht tagsüber zu wenig bekommt und deswegen nachts öfters kommt.

Zuerst schläft sie nämlich drei Stunden. Danach ist 1,5 Stunden-Rhytmus angesagt. 1,5 Stunden schlafen, 1,5 Stunden wach sein, schlafen, wach sein...

Und nun suche ich nach einer Lösung....

Danke nochmal und viele Grüße!

hope

Beitrag von snukki 06.02.06 - 12:47 Uhr

Hi,
also ich habe schon immer kompl. nach Bedarf gestillt, d.h. keinen Ryhtmus. Es gab Tage an denen ich Lia jede Stunde (!!!) angelegt habe und sie auch sehr gut getrunken hat - allerdings gab es eine einzige Nacht in der sie 8 Std. am Stück schlief und sie ist nun 7 Monate alt.
Ich lege sie am Tag sehr häufig an und sie bekommt Mittags Brei, doch trotzdem wacht sie momentan bis zu 10x die Nacht auf #schock#schwitz

Ich glaube nicht daran, das man ein Kind irgendeinen Ryhtmus aufdrängen kann.

Lege deine Kleine tagsüber doch einfach öfters an und wende dich von den Ryhtmus ab!

LG

Beitrag von snoop17 06.02.06 - 13:15 Uhr

Hallo!
Ich weiß auch nicht, ob das funktioniert, allerdings war es bei uns in etwa so.
Ich habe Johannes (*20.06.05) mit 4-5 Monaten ca. alle zwei Stunden über Tag gestillt und er hat immer nachts durchgeschlafen, anfangs 6 Stunden (mit 10 Wochen) bis hin zu 11 Stunden (5,5 Monate). Dieser Rhythmus hat sich allerdings aus einem Stillen nach Verlangen entwickelt.
ER wurde erst wieder nachts wach, als ich mit Beikost angefangen habe. Weiß nicht, ob es daran lag. ´Jedenfalls sind die luxuriösen drei Monate mit nachts in Ruhe schlafen jetzt vorbei. Johannes hat es über Tag nie durchgehalten, vier Stunden nichts zu trinken und auch jetzt bekommt er öfter etwas.
Aber jedes Kind ist anders!!!
Viel Glück!!!#klee
Snoop + Johannes

Beitrag von hope23 06.02.06 - 20:57 Uhr

Hallo Snoop!

Ich frage mich wirklich, ob der Abstand von 4 Stunden einfach zu groß für meine Kleine ist. Wenn ich dann höre, dass du alle 2 Stunden in dieser Zeit gestillt hast #schock

Für euch hoffe ich, dass eure Nächte bald wieder besser werden. Du bist ja richtig verwöhnt - jetzt muss es dir ja umso schwerer fallen.

Liebe Grüße! hope

Beitrag von twins 06.02.06 - 13:15 Uhr

Hi,
ich würde nur nach Bedarf stillen, wenn müde Kinder - die extra geweckt werden müssen, trinken nicht besser!!!

Vor zwei Nächten hat unsere Tochter die letzte Flasche um 18.00 Uhr verweigert und was war - sie hat Nachts doch tatsächlich zwei Stunden länger als sonst geschlafen (bis 3.30 Uhr). Hatten schon Panik, das sie jetzt mehrmals die Nacht kommt, um die Flasche wieder aufzuholen.

Die Kinder trinken einfach da, was sie benötigen!

Trinkt es denn in der Nacht viel? Ab und zu "nölt" einer Nachts und da war ich immer schnell mit der Flasche. Aber seit ich ersteinmal ein paar Minuten abwarte ob er/sie sich wieder beruhigt, schlafen sie oftmals wieder ein.

Grüße
Lisa

Zwillis 12 Woche

Beitrag von hope23 06.02.06 - 21:00 Uhr

Oh, das war wohl ein Missverständnis. Ich hatte nie vor meine Kleine aufzuwecken! Meine Überlegung war, dass sie tagsüber nicht genug zum Essen bekam und deshalb nachts öfters kommt.

Ich stille sie tagsüber alle 4 Stunden und nachts nach spätestens 3 Stunden.

Alles Liebe! hope

Beitrag von schmide 06.02.06 - 13:20 Uhr

Hi,

stimmt zumindest bei uns nicht. Mein Kleiner (12 Wochen) wird jede 2,5-3 Stunden tagsüber gestillt, und nachts will er sein Fläschchen meistens jede 3-3,5 Stunden und von Menge genauso viel wie tagsüber. Längere Pausen sind eher Ausnahme. Aber wenn ich ihn tagsüber häufiger stille, trinkt er einfach zu wenig oder gar nicht.

gruß schmide

Beitrag von sunflower.1976 06.02.06 - 13:30 Uhr

Hallo!

Mein Sohn ist jetzt kanpp 8 Monate alt.
Ich habe es ausprobiert, nachts langsam minutenweise kürzer zu stillen. Das hat prima geklappt, bis er sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen hat. Jetzt stehen wir wieder am Anfang.
Eigentlich war ich immer für Stillen nach Bedarf. Aber wenn ein Baby im Alter meines Sohnes bis zu 6 Mal in 7 Stunden trinken möchte, tagsüber aber Stillabstände von bis zu sechs Stunden hat, kann ich einfach nicht mehr.
Jetzt bin ich absolut an meine Grenzen gestoßen. Ich bin vor Erschöpfung z.T. stundenlang am heulen und kann mich dann nur schlecht um meinen Sohn kümmern. Ich habe mich schon auf Depressionen hin untersuchen lassen. Aber es ist "nur" die Erschöpfung (zum Glück...).
Da mein Sohn mittags und abends zusätzlich zur Stillmahlzeit Brei bekommt, entsteht sowieso ein Rhythmus. Ich hoffe bloß, dass wir das nachts auch noch irgendwann schaffen und nur noch zwei Stillmahlzeiten haben...

Bei einem vier Monate alten Baby hätte ich diese Methode noch nicht probiert. Und dreistündige Stillabstände sind für mich im Moment ein Traum. Aber es ist eigentlich eine sanfte Methode und es wird nichts "über´s Knie gebrochen".

LG Silvia

Beitrag von hope23 06.02.06 - 21:11 Uhr

Hallo Silvia! Ich hoffe dass es dir mittlerweile besser geht. Das kann ich vollkommen nachvollziehen, dass diese Trinkzeiten an deinem Körper gezerrt haben.

Hast du schon mal daran gedacht, dich an eine Stillberatung zu wenden?

Ich werde auch meine Hebamme bitten zu kommen, aber sie ist momentan krank.
Bei uns sind die Nächte auch anstrengend. Zuerst schläft meine Kleine 3 Stunden, dann geht der Horror aber los. 1,5 Stunden schlafen, 1,5 Stunden wach sein usw. Sie trinkt also nachts mind. alle 3 Stunden. Tagsüber alle 4 Stunden.

Und jetzt habe ich mich gefragt, ob sie tagsüber einfach zu wenig bekommt... #bla

Alles Liebe! hope

Beitrag von local 06.02.06 - 14:45 Uhr

Hallo Hope

Bei uns war das so...

Anfangs habe ich nach Bedarf gestillt, nachts 1-2 mal. Nach ein paar Wochen hat er 12 Std. durchgeschlafen.
Deswegen ging meine Milch rasant zurück und ich bin auf Flasche umgestiegen.

Er hatte dann sehr sehr lange Zeit nur 3 Mahlzeiten à 250 ml pro Tag. Mein KiA meinte, dass ich ihm tagsüber mehr anbieten sollte, falls er sich plötzlich nachts wieder melden würde. Irgendwann reichtem ihm diese 3 Flaschen nicht mehr, und er wurde morgens je länger je früher wach. Also habe ich ihm tagsüber eine weitere Flasche angeboten und siehe da, der Kleine hat wieder seine 12 Std. durchgeschlafen.

Ich denke, versuchen kannst Du es ja mal...

LG local