Fördert Muttermilch Allergien?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sternchenausdd 06.02.06 - 13:13 Uhr

hallo ihr lieben,

vorweg: mein schatz und ich sind beide stillkinder. ich wurde 13 monate gestillt und er 12 monate. wir sind beide mit allergien beladen und haben neurodermitis, die wir mittlerweile aber ganz gut im griff haben. seine schwester und sein cousin(cousin deshalb, denn die mütter sind eineiige zwillinge) sind flaschenkinder und haben keine allergien oder hautprobleme. jetzt wo unsere süße maus auf der welt ist macht man sich natürlich jede menge gedanken und sucht das ganze i-net zu dem thema durch und dabei bin ich auf folgende artikel gestoßen:

http://www.medical-tribune.de/patienten/news/6258/

http://www.medical-tribune.de/patienten/news/371/

hoffe es gibt jetzt keine endlosen diskussionen, denn ich hab es nur mal so zur info hier rein gesetzt.

viele grüße

stefanie+luisa#baby(01.08.05)

Beitrag von twins 06.02.06 - 13:19 Uhr

Eigentlich wird ja gesagt, das die Muttermilch allergien verhindert. Unsere Nachbarin hat bei Ihrem Baby die Flaschenmilch z.B. gewechselt und Ruckzuck war die Neurodemitis vorbei/geschwächt.

Unsere Generation wurden fast alle mit Flaschen aufgezogen, da Muttermilch damals verpönt war (bin 35) und was sehe ich, ich kenne kaum jemanden, der keine Allergie hat.

Ich denke immer noch, Muttermilch ist das Beste fürs Baby - meinst Du nicht, das die ganzen Umwelteinflüsse (Cremes, Waschmittel, etvc. ) nicht eher Allergien hervorrufen?

Grüße
Lisa

Beitrag von sternchenausdd 06.02.06 - 13:25 Uhr

hallo lisa,

ja, ich bin auch der meinung, dass unsere umwelt schuld ist und die schadstoffe in der mumi auch durch unsere umwelt erst da rein kommen, aber diese studien decken sich genau mit meinen erfahrungen aus dem bekanntenkreis und manchmal frage ich mich ob mir und meinem schatz die allergien erspart geblieben wären, wenn wir die flasche bekommen hätten...

viele grüße

stefanie+luisa#baby(01.08.05)



Beitrag von kleineute1975 06.02.06 - 13:26 Uhr

Hi

also Muttermlich soll schon wohl gut sein, nur ich gebe auch die Flasche weil ich mal son Beitrag gesehen habe, das Muttermlich nicht unbedingt das beste sein soll....ist aber auch immer anderes der eine sagt es so der andere so...

nur wenn man mal logisch denkt (ohne auf andere zu hören) Wenn du jetzt GEmüse ißt und andere Sachen holst du alls aus dem Bioladen?? Nee oder....die Sachen sind doch heute alle so gespritzt etc....der Kleine nimmt natürlich die Nahrung von dir auf und erhält somit auch die Stoffe (denke ich) und in der Säuglingsnahrung ist alles kontrolliert..

also ich kenne das auch meine Schwester voll von Allergien ein Kind gestillt (hat jetzt viele Allergien) nächstes Kind Flasche und hat gar nichts....

Ich denke es bleibt dir überlassen aber mit der Flaschennahrung kannste nichts falsch machen.... Muttermlich ist natürlich günstiger..

Und allergien bekommen sie so oder so denke ich.....außerdem ist es nur ein Schutz während der Stillzeit (was viele Mütter nicht wissen ) wenn sie abstillen sind sie den Allergien genauso ausgesetzt wie anderen Kindern..

LG Ute

Beitrag von sternchenausdd 06.02.06 - 13:32 Uhr

hallo ute,

so in etwa sehe ich das auch. ich hatte bei meiner süßen gar keine wahl zwischen stillen und flasche, denn bei mir hat mutter gesagt: du bekommst keine mumi. und bis heute ist auch keine gekommen und meine süße bekommt schon immer die flasche;-)

viele grüße

stefanie+luisa#baby(01.08.05)

Beitrag von catie 06.02.06 - 13:32 Uhr

Muttermilch ist immer tausendmal BESSER als irgendein künstliches Zeug!!!#freu Die was anders erzählen lügen weil sie für künstliche Milchfirmen arbeiten und sie wollen ja auch was verdienen.:-p

MuMi ist die beste Nahrung für ein Baby!#liebe

Beitrag von sternchenausdd 06.02.06 - 13:38 Uhr

naja, die "medical-tribune" ist keine schülerzeitschrift und die studien sind ganz sicher nicht gefälscht. das komische an der ganzen sache ist nur, dass sich die ergebnisse genau mit dem decken, was ich so im alltag erlebt habe: stillkinder sind allergiegeplagter als flaschenkinder und dazu kenne ich wirklich viele. z.b. bei uns in der neuro-dermitis-sprechstunde haben jetzt 5 frauen versuchshalber mit stillen aufgehört und siehe da, die kinder sind nach gerade mal 2 wochen geheilt.

Beitrag von ximaer 06.02.06 - 16:21 Uhr

Siehste mal, wie wenig repräsentativ private Beobachtungen sind: Ich kenne z.B. fast nur Flaschen-Babys mit Allergien.
Und in der Nerodermitis-Gruppe meiner Schwester werden Frauen dringend zum Stillen angehalten und manche haben sogar noch zu späteren Zeitpunkten relaktiert - mit sehr guten Ergebnissen bei den Kindern.
Wo liegt denn nun die Wahrheit? ;-)

Beitrag von sternchenausdd 06.02.06 - 17:05 Uhr

naja, meine privaten erfahrungen decken sich mit der studie, aber ganz genau kann es sicher keiner sagen, denn wir leben ja alle in verschiedenen regionen. es sind sicher viele umstände, die dabei eine rolle spielen.

eine frage hab ich aber noch, du sagst, dass frauen, die nicht stillen zu einem späteren zeitpunkt nochmal milch bekommen können? oder habe ich da etwas falsch verstanden?
bei mir kam nach der geburt nämlich gar keine milch, noch nicht mal die vormilch war da und wir haben ne menge versucht, aber ich hab bis heute kein tröpfchen milch gehabt. deshalb interessiert mich das.

viele grüße

stefanie+luisa#baby(01.08.05)

Beitrag von ximaer 06.02.06 - 17:21 Uhr

Tja, und meine Erfahrungen decken sich mit den vielen, vielen Studien, die eben genau das Gegenteil nachgewiesen haben ;-)

Ja, es ist möglich auch zu einem späteren Zeitpunkt den Milchfluß anzuregen. Es gibt sogar Frauen, die ihre Adoptiv-Kinder stillen.

Grüße
Suse

Beitrag von kleineute1975 06.02.06 - 14:46 Uhr

HI

totaler Quatsch das die Muttermlich tausend mal besser ist....evtl. reden sich das die Stillmütter ein..aber die nehmen alles auf was du ißt ....es sei denn du ernährst dich komplett ausn Bioladen, dann habe ich nichts gesagt.....aber alles das was du ißt doch gespritzt wie sau....man bekommt doch kein Lebensmittel mehr ohne irgendein Spritzmittel und das soll Gesund fürs Baby sein, kann ich mir nicht vorstellen. Es bleibt jeden selbst überlassen.....aber einfach zu schreiben es ist tausendmal besser ist totaler Quatsch

ich arbeite bei der Bank und nicht bei einer Milchfirma...meine 4 Geschiwester wurden alle nicht gestillt und wir haben keine Allergien.....

Ute

Beitrag von ximaer 06.02.06 - 16:19 Uhr

Na, zum Glück leben die Kühe, deren Milch für die Säuglingsnahrung verwendet wird, ja im luftleeren Raum und deshalb ist ihre Milch Pestizid-frei ;-)

Beitrag von catie 06.02.06 - 16:27 Uhr

Hallo! Ja ich bin eine Stillmami, und ernähre mich haupsächlich von Bio-Nahrung (außer Süßigkeiten). Einen 100 % Schutz gegen Planzengifte usw kann man heutezutage nicht mehr leider garantieren. Aber ich versuche mein bestes.
Ich finde es ok, dass man Babies mit künstliche Milch füttern wenn es mit dem stillen nicht klappt, aber ich verstehe es nicht, dass Frauen sagen sie wollen nicht stillen weil sie meinen Flaschenmilch wäre besser. Das finde ich traurig:-(
Warum würden unsere Körper eigene Milch produzieren wenn es nicht die beste Nahrung für unsere Babies wäre? Es ist nicht umsonst. Muttermilch ist immer noch die beste Milch für Babies.:-)
lg, catie

Beitrag von limpbizkit1977 06.02.06 - 13:57 Uhr

Hallo Stefanie,

Stillen bietet keinen 100% Schutz vor Allergien, daß ist doch bekannt.
Es ist die vielleicht die beste Nahrung fürs Baby, aber Allergieschutz bietet es nicht.
Ich kenne auch keine Person bei der das geklappt hat durchs Stillen. Wir haben in unserer Praxis eine Patientin die keine Allergien hat und ihr Mann auch nicht- sie stillt voll und das Kind "blüht" nur so - ganz ganz schlimm Neurodermitis der ganze Körper ist rot- so etwas habe ich noch nieee gesehen.#schock
Ich wurde auch gestillt und habe auch alle Allergien die man sich nur vorstellen kann. Ich denke auch so wie Du, daß die Umwelt uns krank macht.
Außerdem spielt unsere Ernährung ( nicht nur als Baby sondern auch für uns ) eine sehr große Rolle, auch wenn es einige nicht glauben wollen.
Ich habe z.b. mein Neurodermitis seit 3 Jahren ohne Schub sehr gut im Griff ( habe mich 1/2 Jahr streng Glutenfrei ernährt) und achte ganz streng auf meine Ernährung!

LG Melli+Maja*27.07.06#liebe

Beitrag von sternchenausdd 06.02.06 - 14:15 Uhr

hallo melli,

danke für deine antwort, die bestätigt die studie auch wieder.

ich hab meine neuro seit 6 jahren nicht mehr gehabt. ich verzichte auf chemie in der nahrung, also alles mit E's usw. lasse ich weg und das gleiche habe ich bei meinem schatzi gemacht, seit er bei mir wohnt ist er beschwerdefrei#freu

viele grüße

stefanie+luisa#baby(01.08.05)

Beitrag von limpbizkit1977 06.02.06 - 14:35 Uhr

Hi,

ich habe 5 Monate abgepumpt, damals habe ich aber auch schon von den Studien gehört. Naja, ich denke mal Stillen ist schon nicht verkehrt und ich hätte es auch gerne gemacht, aber man muß sich halt im klaren darüber sein, daß es keinen 100%igen Schutz bietet und Allergien trozdem auftreten können. Das entscheidene ist meiner Meihnung, was man hinterher macht. Es gibt Mütter, die Stillen 6 Monate weil sie das beste für ihr Kind wollen und geben ihnen dann sobald die ersten Zähne kommen diese dämlichen Babykekse oder Breigläßchen mit Spagetti Bolognese.#schock#augen Und wenn es bald Döner im Glas gibt würde es sicher auch einige abnehmer finden!#augen


LG Melli

Beitrag von kleineute1975 06.02.06 - 14:49 Uhr

HI

muß jetzt mal meinen Senf dazu geben

Super Beitrag von dir....hast recht nur viele Mütter meinen einfach ich stille und somit ist mein Kind ohne Allgerien

es wird den Müttern auch falsch verkauft teilweise ich finde es muß jeder selbst wissen..und da sKind bekommt es mit oder ohne Stillen

LG Ute

Beitrag von luckyline 06.02.06 - 18:03 Uhr

Au ja, au ja,
dazu möchte ich auch was sagen!

Liebe Stefanie,
NATÜRLICH gibt es jetzt darüber endlose Diskussionen - und das macht ja grad auch den Spaß an der Sache aus!!!

Ich bin ein allergiegeplagtes Flaschenkind aus der Zeit Anfang der 70er Jahre, als eh alle Mamas "zu wenig Milch" hatten und die künstliche Säuglingsnahrung Hochkonjunktur.
Meinen Sohn stille ich jetzt seit 10,5 Monaten - und das mit wachsender Begeisterung!!! Ganz abgesehen davon, dass ich mir natürlich davon AUCH einen Effekt bzgl. Allergieprophylaxe verspreche, gab und gibt es für mich noch viele andere Aspekte, warum ich mich für's Stillen und gegen die Flasche entschieden hab. Um genau zu sein, habe ich über Flaschenernährung überhaupt nicht nachgedacht.

Ich habe dazu zwar gerade keine Studie vorliegen ;-), aber ich WETTE, dass es mindestens ebenso viele gibt, die das Gegenteil herausgefunden haben... Nett wäre einfach gewesen, die hätten ein bisschen mehr zum Versuchsdesign geschrieben und besonders zu den Versuchspersonen geschrieben...

Und weil es so ein nettes Thema ist, um verschiedener Meinung zu sein, habe ich hier auch mal nen schönen Link#huepf, wo es nicht nur um Allergien, sondern um allgemeine Krankheitsanfälligkeiten nicht-gestillter Kinder geht:
http://www.stillkinder.de/risiken_formula.html

LG von Heike