Ohne Worte

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von cephir 06.02.06 - 17:30 Uhr

Dabei hat mir das China Essen immer zugesagt......
Nun ist mir anders#gruebel


http://www.meintier.info/html/body_china.html

Beitrag von kessy16 06.02.06 - 17:35 Uhr

Hi,

hab mirs nicht angesehen, überstehen meine Nerven derzeit nicht.

Aber ist doch eigentlich bekannt wie die mit Viehzeugs umgehen und was da alles auf dem Teller landet und wie es vorher noch behandelt wird.

Jahr des Hundes z.B., der Brüller schlechthin. Man durchtrennt den Hunden die Stimmbänder damit sie ruhig sind und nicht "entdeckt" werden als Haustier, sonst müßte man ja die Hudnesteuer bezahlen #augen

Ja, so ist das.

LG

Kerstin

Beitrag von shandor 06.02.06 - 17:40 Uhr

Ich sehe es mir nicht an, weil ich Chinesisches Essen liebe.

Neulich erst gab einen Wildskandal, da wurden auch Ratten verarbeitet.
Was kann man denn noch ohne Sorge essen???

Eva

Beitrag von 12pfoten 06.02.06 - 22:35 Uhr



und wegen dir wirds auch nie aufhören mit dem elend!!!!!!!!

Beitrag von bine3002 06.02.06 - 17:59 Uhr

Und ich sage es immer wieder:

Auch in Europa gibt es Grausamkeiten gegenüber Tieren, sogar hier in Deutschland. So werden z. B. Hummer immer noch lebendig gekocht. Da stellt sich dann bei deinem Posting die Frage: Weißt Du das nicht oder sind Hummer in deinen Augen einfach weniger wert als Hunde?

Auch die hier völlig legalen Haltungs-, Transport- und Schlachtungsmethoden gehen meiner Meinung nach zu weit. Warum z. B. muß Geflügel massenweise lebendig mit dem Kopf nach unten hängend durch ein Elektrobad, um dann anschließend geköpft zu werden. Wäre es nicht humaner, das Huhn sofort zu köpfen?

Also ich weiß nicht. Wir sollten erstmal bei uns aufräumen, bevor wir uns aus dem Fenster lehnen und andere Länder verurteilen. Im Übrigen werden die meisten dieser Hundepelze nach Europa exportiert und finden sich dann - nicht gekennzeichnet - an Jacken und Sifeln wieder. Schau mal in die Innenstadt, dort laufen hunderte von Pelzbesätzen aus Hundefell herum und die meisten wissen es nicht einmal. Also auch ein Verschulden unserer Regierung, die das unterbinden könnte und damit China einen Großabnehmer entziehen würde.

Beitrag von mutterschaf 06.02.06 - 19:41 Uhr

Ein Unrecht macht ein anderes Unrecht nicht weniger schlimm, bine. Im Übrigen haben diese Länder kein Tierschutzgesetz und wenn es ums Tiermorden geht, sind Japaner und Chinesen IMMER ganz oben. Immer.

Beitrag von bine3002 06.02.06 - 20:21 Uhr

Ich glaube beim Morden also dem Fleischverzehr pro Kopf sind wir gut dabei. Dass Asiaten da ganz oben sind, glaube ich eigentlich nicht und wenn liegt es wohl auch an ihrer zahlenmässigen Überlegenheit.

Bei der Art und Weise sind sie sicher ganz oben und dass es kein Tierschutzgesetz gibt, ist ebenfalls richtig. Und natürlich stimmt auch deine Aussage bezüglich Unrecht. Ich tue mich nur schwer damit, in die Kultur anderer Länder einzugreifen und ihre Lebensgewohnheiten zu verurteilen, wenn man selbst noch kein funktionierendes Modell parat hat. Das wäre Heuchlerei.

Ich sehe das so, wenn es um Tierrechte geht und auch, wenn es um Menschenrechte geht. Deswegen glaube ich auch, dass es falsch ist, einem islamischen Land wie dem Irak, die Demokratie zu bringen, wie sie in den USA betrieben wird. Aber das ist eine andere Geschichte.

Also ich sagte es schon: Erstmal selber kehren und tun, ws man tun kann. Dann hat man eine Basis zum Diskutieren und kann dann am Beispiel zeigen, dass es auch anders geht.

Beitrag von kiratara 07.02.06 - 12:02 Uhr

Ich stimme dir da voll und ganz zu!!!

Und seien wir mal ehrlich, was hat denn das chinesische Essen, dass es in Deutschland gibt, damit zu tun?! Ich glaube kaum, dass die Restaurant/ Imbiss-Besitzer das Fleisch erst aus china importieren...

Da wären wir ja auch wieder mit den Amis auf einer Wellenlänge, die Pommes Frites boykottieren, weil Frankreich gegen den Irakkrieg war/ist... tststs

#kratz hachja

Beitrag von bine3002 07.02.06 - 13:27 Uhr

Das chinesische Essen in unseren Restaurants hat sowieso nichts mit dem Essen in China zu tun. Das liegt daran, dass das echte China-Essen nichts für den europäischen Gaumen ist. Es wurde also europäisiert, damit es für uns überhaupt genießbar ist.

"Da wären wir ja auch wieder mit den Amis auf einer Wellenlänge, die Pommes Frites boykottieren, weil Frankreich gegen den Irakkrieg war/ist... tststs "

Du meinst wohl "freedom fries" ;-)

Beitrag von quiny 06.02.06 - 22:01 Uhr

In der Schweiz kommen auch Hunde auf den Tisch#mampf

Japan, Norwegen, die Walkiller und wie bestialisch werden diese Tiere ermordet.

Von den unnötigen Tiertransporten ganz zu schweigen und jeder liebt das Schnitzel auf seinem Teller, ohne zu ahnen, welche Grausamkeiten, das Tier erleiden mußte.

Beitrag von miro84 06.02.06 - 22:34 Uhr

hi,

das ist absolut krank. ich habs mir eben angesehen, beser gesagt ich hab zwischendrin abgebrochen weil es mir echt zu arg wurde.
ich habe echt tränen in den augen!!!!!!!

ich finde die chinesen haben so eine nette email nicht verdient. Sie sind grausam in allem was sie tun. Sie jagen wale, essen hunde und katzen, lassen hunde die Stimmbänder schneiden und jetzt noch sowas. Wie krank kann ein mensch sein!!!

Beitrag von bine3002 06.02.06 - 22:43 Uhr

So und jetzt kommt ein Inder. Der schaut dich strafend an wie Du dein Rindersteak vertilgst und sagt: "Wie kannst Du nur ein heiliges Tier essen? Du bist pervers!"

Das Essen allein von Tieren jeglicher Art ist noch nicht grausam oder eklig oder pervers.

Die Haltung kann grausam sein. Der Transport kann grausam sein. Die Tötung kann grausam sein. Die Behandlung der Tiere kann grausam sein. Und all das ist hier in Deutschland stellenweise ebenso grausam wie in China. Und wie gesagt, erstmal hier aufräumen, dann über andere urteilen.

Das Essen ist lediglich eine kulturelle Angelegenheit. Und darüber können und dürfen wir uns kein Urteil erlauben.

Beitrag von bernadette2 07.02.06 - 00:17 Uhr

Da sagst Du wie so oft was wahres!Auch wenn es weh tut es anzusehen!!!EGAL IN WELCHEM LAND!!!Warum wird mit unseren "MITLEBEWESEN"nur SOOO furchtbar schlecht umgegangen???:-[

Beitrag von miro84 07.02.06 - 08:08 Uhr

Damit hast du auf jeden FAll recht, aber in dem video geht es nicht ums essen sondern um pelze.

lg sarah

Beitrag von bine3002 07.02.06 - 11:23 Uhr

Ist doch letztendlich egal. Tiere sollten aus gar keinem Grund gequält werden und es ist dabei unerheblich um welche Tierart es sich handelt. Wären es "nur" Fische würde sich viel weniger Menschen so aufregen. Aber es sind ja putzige Hunde und da springen die Leute dann plötzlich im Dreieck. Das nennt man "Speziesismus".

Gestern kam ein Bericht über "Tierproduktion" (allein das Wort) auf NDR. Schweine und Rinder leben hier wirklich unter schlimmen Bedingungen. Sie sehen nie die Sonne, bekommen nie Gras, leben auf Gitterböden, bekommen entzündete Klauen, es ist zum Heulen. Und da sollten wir anfangen. Wenn unsere Tiere alle unter ordentlichen Bedingungen gehalten werden, können wir uns anderen Ländern zuwenden.

Der zweite Punkt: Die Pelze werden vorwiegend nach Europa (auch Deutschland) exportiert. Wir nehmen sie ab. Zu kaufen sind sie als Besatz an Jacken und Stiefeln, natürlich nicht als "Hund" deklariert. D.h. einerseits gibt es hier Käufer, die Bedarf daran haben und andererseits tut die Regierung nichts dagegen. Sie könnte z. B. den Import stoppen. Warum wird das nicht getan? Vermutlich politische Gründe. Und dann will man sich hinstellen und sagen: "Ihr Chinesen seid sooo schlecht!" Tut mir leid, das ist heuchlerisch.

Versteh mich nicht falsch. Mir tun die Tiere unendlich leid und es richtig, etwas gegen dieses Leid zu unternehmen, aber 1. sollte man damit im eigenen Land beginnen, weil es auch viel überschaubarer ist und man dann Argumente hat und 2. kann das letztendlich jeder Verbraucher selbst tun ohne Briefe zu schreiben. Er braucht einfach diese Produkte nicht mehr zu kaufen und seinen eigenen Konsum einschränken.