nochmals: Impfungen vor (geplanter) Schwangerschaft (recht lang!)

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von javabeans 06.02.06 - 18:40 Uhr

Hallo Ihr lieben,

da meine erste Frage vor ein paar Stunden noch nicht beantwortet werden konnte, versuche ich mal, einen Gang runterzuschrauben:

Als Ihr beim Gynäkologen oder Hausarzt einen Schwangerschaftswunsch geäussert und simultan um eine Überprüfung des Impfstatus' gebeten habt, was hat man Euch da geraten:
Nur den Röteln-Titer und/oder den Toxo(plasmose)Titer zu bestimmen oder gleich alle Impfungen (zB auch Tetanus und/oder Polio und/oder Diphterie, u.a.) aufzufrischen, deren letzte Auffrischung mehr als 5, aber weniger als 8 Jahre zurückliegt?

Im konkreten Fall geht es darum, dass ich alsbald schwanger werden möchte. Ich habe insgesamt 13 Jahre kontrazeptiv verhütet, habe 11 Jahre lang mit der Diane 35 und die letzten beiden Jahre mit dem Generikum zur Diane verhütet.
Die Pille habe ich Ende Dez. 2005 abgesetzt; Im ersten Zyklus pp ging ich zur Routineuntersuchung zum Gynäkologen, wo man mir per US einen (halb-vollwertigen) ES bestätigte. Meine Mens hat sich nach 36 Tagen eingestellt. Laut Aussage des Gyn werde ich schon im zweiten Zyklus pp einen ganz normalen ES haben.

Mein Problem ist nun, dass ich weiss, dass man nach gewissen Impfungen bis zu 3 Monaten nicht schwanger werden darf, da die Erreger, die mit eingeimpft werden, das ungeborene Leben schädigen könnten.
Meine Frage: Gehört der Impftsoff gegen Hepatitis zu dieser Kategorie?

Da ich eine sog. Hautpille eingenommen habe, ist die Wahrscheinlichkeit gross, nach deren Absetzen wieder an Akne zu leiden. Ich habe mir deswegen ein Limit von 6 Monaten gesetzt, in denen es mit dem KiWu klappen soll. Sämtliche Impfungen wären innerhalb dieses Zeitraums uU von Nachteil, wenn ich nach Verabreichung dieser bis zu 3 Monaten nicht schwanger werden darf. Dann würde sich nämlich das Zeitfenster der Empfängnis auf zwei Zyklen verkürzen. Das wäre unschön und nicht erstrebenswert für uns.

Welche Impfungen ausser Röteln, Pocken und Tetanus gehören sonst zu den Lebend-Impfstoffen?
Wer von Euch Schwangeren und Schwangeren in spe hat sich kurz vor der Schwangerschaft bzw. in den ersten Monaten der Schwangerschaft auf Anraten des Hausarztes gegen Hepatitis impfen lassen?

Mir kommen alle Ärzte immer und direkt gleich beim ersten Besuch mit der Hepatitis Impfung um die Ecke, was mich schon etwas beleidigt, da ich in einer festen Partnerschaft lebe und keinesfalls promiskuitiv bin...
Wers versteht, meldet sich bitte bei mir. Bin auch auf der Suche nach Mamis in spe aus dem Raum Ma, Lu und HD, mit denen ich mich mit relativ viel Tiefgang austauschen kann.
Traut sich wer:-) ??? Würde ich freuen:-)

Liebe Grüsse,
Eur javabeans



Beitrag von lanny 06.02.06 - 18:45 Uhr

Kann dir bei deinem Prob leider gar nicht helfen, aber ich komme aus der nähe von MA...

Beitrag von javabeans 06.02.06 - 21:15 Uhr

Melde Dich doch gern bei mir. Wie alt bist Du? Hast Du schon Kinder?
Oder wünscht Du Dir gerade Dein erstes Kind? Über Deinen Kontakt würde ich mich freuen. Geht es auch forums-extern?
lG
javabeans

Beitrag von dasissjakompliziert 06.02.06 - 18:53 Uhr

interessante Fragen und super, daß Du Dich so verantwortungsvoll mit dem Thema auseinandersetzt..ich habe im März einen FA-Termin aus den gleichen Gründen, aber denke, Du bist besser dran, Deinen Arzt zu dem Thema zu konsultieren, weils doch schon sehr spezifisch ist..

Liebe Grüße!

Beitrag von kalluah 06.02.06 - 19:10 Uhr

hi javabeans,

kann dir deine fragen auch nicht beantworten aber ich bin aus MA...

ich bin morgen bei meinem gyn und wollte eh einige dinge besprechen, da ich ganz frisch (jetzt im januar) die pille abgesetzt habe und auch das thema impfungen und weiteres vorgehen besprechen will...

kann ja dann evtl. weiter helfen...?

bis dann
lg kalluah

Beitrag von javabeans 06.02.06 - 21:49 Uhr

Hallöchen,

ja klar, wenn Du magst, frag doch einfach mal. Meistens haben die Ärzte sowieso unterschiedliche Meinungen. Dennoch würde mich die Antwort Deines Arztes auf genau diese Frage interessieren.
Ich werde sicher auch im Laufe der Woche bei meinem Gyn anfragen, wie er die Sache sieht.
Vielleicht gibts dann gescheite Antwort auf eine doch recht wichtige Frage...
Ich teile sie Dir dann mit; und vielleicht auch öffentlich, wenn ich nicht weiter bevormundet werde...

lG
javabeans

Beitrag von javabeans 06.02.06 - 21:18 Uhr

Danke,

Du hast zwar informationstechnisch nicht viel zur Beantwortung der Frage beigetragen, aebr wenigstens hast Du mir nicht ans Bein gepinkelt, wie das andere Beantworter gern tun, denen man eine seriöse Frage stellt, auf die man eine seriöse Antwort erwartet...

lG
javab

Beitrag von maeuschen06 06.02.06 - 20:12 Uhr

"Ich habe mir deswegen ein Limit von 6 Monaten gesetzt, in denen es mit dem KiWu klappen soll. Sämtliche Impfungen wären innerhalb dieses Zeitraums uU von Nachteil, wenn ich nach Verabreichung dieser bis zu 3 Monaten nicht schwanger werden darf. Dann würde sich nämlich das Zeitfenster der Empfängnis auf zwei Zyklen verkürzen. Das wäre unschön und nicht erstrebenswert für uns. "

Wenn du einen so engen Zeitplan hast, dann wünsche ich dir viel Glück. Lies mal ein wenig hier im Forum. Es gibt zwar ein paar bei denen es schnell geklappt hat. Trotzdem ist es völlig normal, wenn es bis zu einem Jahr dauert. Setz dich lieber nicht so unter Druck, dass macht dir die Übungszeit nur schlimmer.

Was spricht denn dagegen, erst die Impfungen + Wartezeit und dann erst Absetzen der Pille?

Ich habe nur den Rötelnwert prüfen lassen und der war ok, Hepatitis halte ich nicht für notwendig, aber das solltest du besser mit dem FA abklären.

LG und viel Glück!

Beitrag von javabeans 06.02.06 - 21:26 Uhr

Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt:
Mir ist durchaus bewusst, dass es uU länger dauern kann, bis eine Schwangerschaft eintritt. Ich kenne meinen Körper und meinen Zyklus allerdings lange genug, um hinreichend sicher einschätzen zu können, wann die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, schwanger zu werden. Das ist im Übrigen auch nicht mein Problem.
Ich fragte nach der Kontraindikation für eine Impfung gegen Hepatitis. Ich hatte von den Teilnehmern dieses Forums erwartet, Fragen konstruktiv und ergebnisorientiert zu beantworten. Das hast Du leider nicht geschafft. Schade...
Über alles andere bin ich im Übrigen bestens informiert;
aber Deine Art der Antwort sagt viel über dieses Forum und Dich aus...
Sorry, hatte mir echte Hilfe zur konkreten Frage erhofft...

lG
javab

Beitrag von tomkat 06.02.06 - 20:55 Uhr

Zum Einen glaube ich, dass Dein Arzt einen Impfwahn hat und Geld verdienen möchten. Zum Anderen ist es natürlich sinnvoll, zu prüfen, ob Du gegen Röteln geimpft bist. Aber das müsstest Du ja eigentlich wissen. Wird ja meist mit etwa 12 Jahren gemacht.

Hepatitis finde ich hochgradigen Unsinn (übrigens ebenso wie später bei den Babys - totaler Quatsch!!!)!!!

Das mit der Haut ist auch noch nicht raus. Ich hab auch jahrelang Diane genommen. Hatte aber beim Absetzen gar keine Hautschwierigkeiten. Und - oh, Wunder - bei der Schwangerschaft erst recht nicht (im Gegensatz zu den meisten anderen Schwangeren). Also versteif Dich nicht darauf.

Im Übrigen musst Du Dir halt schon überlegen, was Dir wichtiger ist: vorrübergehende "Schönheitsprobleme" oder Deine Lebensplanung mit Kind. Die Entscheidung fällt normaler Weise nicht schwer.

Was sind schon 3 Monate, wenn es denn sein soll?

Beitrag von javabeans 06.02.06 - 21:32 Uhr

Danke,
Deine Antwort hat mir gefallen.
Ich habe keine Lust auf Akne, schmerzhafte Entzündungen und Narben auf dem Körper. Das hat ja erstmal nichts mit Schönheitwahn zu tun. Ich denke eben auch an mich. Was ist daran verkehrt?

Ich denke, ich werde die Frage nach der Hepatitis-Impfung mit meinem Gynäkologen abklären. Der kennt sich sicher am besten damit aus.

Schade, ich hatte gehofft, dass sich mehr werdende Mütter mit genau dieser Frage auseinandergesetzt hatten, um mir ein paar Ratschläge zu erteilen...

Ich wünsch Euch was!
javab