Wie lange muss man zwischen 2 Kranschreibungen arbeiten gehen damit wieder "von vorne" gezählt wird?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von dinchen1403 07.02.06 - 07:36 Uhr

Guten Morgen zusammen!!

Ich habe mal wieder eine Frage:

Ich war 3 Wochen wegen starker Rückenschmerzen vom Orthopäden krank geschrieben (6 Blockaden in der Wirbelsäule und der Ischias eingeklemmt #schock AUA!!).

Seit gestern bin ich nun wieder arbeiten. Leider habe ich einen Bürojob und sitze wirklich nahezu ununterbrochen von morgens um 7 Uhr bis abends gegen 17 Uhr. Konnte mich gestern Abend schon wieder kaum noch bewegen. Mir tat alles weh und der Kleine im Bauch hat den ganzen Tag gestrampelt. Heftig.

Ich will es jetzt noch ein paar Tage ausprobieren, aber wenn es nicht geht, wieder zum Arzt gehen. Nur: zählt dann eine erneute Krankschreibung mit derselben Diagnose wieder von vorne (zeitmäßig) oder bin ich dann schon die 4. Woche krank und bekomme in 2 Wochen kein volles Gehalt mehr??

Wieviele Tage zwischen 2 Krankschreibungen muss man mindestens wieder arbeiten um eine wieder eine Erstbescheinigung zu bekommen??
Weiss das jemand?? #kratz#gruebel

Danke für eure Antworten!!

Liebe Grüße
dinchen 24. ssw

Beitrag von angie72 07.02.06 - 07:42 Uhr

Morgen Dinchen,

auf die selbe Krankheit krank geschrieben fällst Du nach 6 Wochen ins Krankengeld. Egal, ob du dazwischen arbeiten warst oder nicht.

Im nächsten Kalenderjahr zählt die Frist dann wieder von vorne.

LG Angela

Beitrag von oldma 07.02.06 - 07:46 Uhr

.... für eine diagnose gilt 42 tag krankgeschrieben für 100% (bei lohnfortzahlung durch den arbeitgeber) in EINEM kalenderjahr. danach schickt dir deine kk "auszahlungsbelege für krankengeld "(70 bis 90% netto, je nach familiensituation). die musst du beim arzt ausfüllen lassen, an die kk zurück, diese zahlt dann weiter krankengeld.l.g.c.

Beitrag von smillingeyes666 07.02.06 - 07:45 Uhr

Hallo,

es wird immer nach den letzten vier Monaten geschaut ob eine "anrechenbare Vorerkarnkung" vorliegt.
Demnach würdest Du in zwei Wochen aus der Zahlung fallen.

LG
Smillie (28+2 SSW)

Beitrag von tammy12 07.02.06 - 07:59 Uhr

Guten Morgen Dinchen,

es tut mir sehr leid, daß Du so Probleme hast. Ich habe mit dem Ischias Probleme, aber Gott sei Dank nicht dauernd und kann Dir in etwa nachfühlen wie es Dir gehen muß...

Ich fürchte allerdings, daß ich keine guten Nachrichten bzgl. der Krankmeldung habe. Ich wurde im letzten und vorletzten Jahr operiert und es war etwas größeres und ich war von vorne herein ca. 6-7 Wochen krank geschrieben. Dann ging ich arbeiten und der Arzt hat festgestellt (nach ca. 1,5 Wochen), daß es so nicht geht. Also machte ich eine Wiedereingliederung (was genau wie eine komplette Krankmeldung gerechnet wird im Betrieb). Obwohl ich dazwischen arbeiten war, bekam ich sofort kein Geld mehr, da die "Krankmeldung" auf die gleiche Diagnose lautete. Naja, und wenn es um Deine und die Gesundheit des Kleinen geht, sollte das auch nicht der Beweggrund sein noch einige Tage länger durchzuhalten. :-(.

Ich konnte die Differenz vom Krankengeld beim Arbeitgeber geltend machen und hatte dann einen minimalen Verlust gegenüber meinem normalen Gehalt.

Ich wünsche Dir gute Besserung!

Alles Liebe,
Tammy

Beitrag von dinchen1403 07.02.06 - 08:20 Uhr

Danke für eure Antworten!!!

War noch nie so lange krank (zum Glück!). Deshalb habe ich keinerlei Erfahrung damit...

Tja, echt keine positiven Antworten. Aber wenn das so weitergeht, muss ich wohl in den saueren Apfel beissen und irgendwie mit weniger Geld auskommen...! #gruebel#schmoll

Beitrag von textaholic 07.02.06 - 08:24 Uhr

Wie schon geschrieben, es zählt innerhalb eines Kallenderjahres!
Da wir erst Februar haben sieht es schlecht aus...

Liebe Grüße

Jessi, Emily*11.10.2004 und #ei ET05.10.06

Beitrag von kati543 07.02.06 - 09:20 Uhr

Es ist die selbe Erkrankung, da hat man mit solchen Spielchen keine Chance. Aber warum lässt du dir dann nicht ein BV geben? Oder zumindest eine Einschränkung der Beschäftigung muss doch machbar sein.

Beitrag von nadine62068 07.02.06 - 10:01 Uhr

Hallo Dinchen,

wie die anderen Dir schon geschrieben haben, bekommt man nach 42 Tagen Arbeitsunfähigkeit von der Krankenkasse Krankengeld gezahlt und der Arbeitgeber zahlt Dir keinen Lohn mehr.

Vorerkrankungen zählen allerdings nur in den letzten 6 Monaten, was Dir allerdings auch nicht weiterhilft, da Du dann wahrscheinlich alle Beschwerden wieder los bist ;-) (was ich doch hoffen möchte).

Du kannst Dich zwar wegen einer anderen Erkrankung krank schreiben lassen (also nicht wegen dem Rücken) das wird aber voraussichtlich auch nichts nützen, da die Erkrankungen alle aufgrund der Schwangerschaft auftreten und somit sehr wahrscheinlich auch angerechnet werden.

Wenn Du noch Fragen hast melde Dich, bin bzw. war bei einer Krankenkasse beschäftigt und versuche Dir gerne weiterzuhelfen.

Alles #liebe und gute Besserung

Nadine (36.SSW)

Beitrag von dinchen1403 07.02.06 - 10:50 Uhr

Hallo!
Danke für deine Antwort.

Ich war tatsächlich Anfang der SSW schonmal krank geschrieben wegen permanentem Erbrechen....
Also könnte es sein, dass der AG das jetzt mit einrechnet?? Weil es Aufgrund der SSW war? Das wäre ja blöd... #kratz

Aber dann hätten sie sich doch bestimmt schon bei mir deshalb gemeldet, oder??
Habe bis jetzt ganz normal mein Gehalt bekommen.

Beitrag von nadine62068 07.02.06 - 17:12 Uhr

Wenn Dir Dein Arbeitgeber bisher das Gehalt weitergezahlt hat, dann hat er es nicht angerechnet. Normalerweise, gerade wenn eine Schwangerschaft besteht, fragt der AG bei der Krankenkasse nach, ob er die Erkrankung anrechnen kann oder nicht. Wenn er das nicht gemacht hat, ist doch super ;-)!!!

Es ist sowieso sehr schwierig die Erkrankungen während einer Schwangerschaft anzurechnen, dass wird auch oft von den Kassen unterschiedlich gehandhabt. Eine Schwangerschaft ist ja schließlich keine Erkrankung aber begleitend treten eben gewisse Beschwerden auf, die eine Krankschreibung notwendig machen. Ich bin persönlich auch der Ansicht, dass man Erbrechen und Rückenschmerzen nicht anrechnen kann, aber es steht im "ursächlichem" Zusammenhang mit der Schwangerschaft und dann kann es Krankenkassen geben, die die Erkrankung mit anrechnen würden.

Oh je, ich hoffe das war halbwegs verständlich...

Wenn Du aber so starke Beschwerden hast, dann laß Dich wieder krankschreiben, auch auf die Gefahr dann Krankengeld zu bekommen. Es ist zwar weniger als Dein normales Gehalt, aber es bringt Dir ja auch nichts wenn Du Dich nur rumquälst. Ich selbst bin fast die ganze SS hindurch schon krankgeschrieben und jetzt endlich im Mutterschutz. #freu

LG Nadine

Beitrag von dinchen1403 08.02.06 - 12:14 Uhr

danke für deine antwort!!!!!!!!!
war sehr verständlich! :-D

übrigens habe ich an deinem ET geburtstag ;-)
gutes datum!!!! :-p

Beitrag von acamaca 07.02.06 - 10:09 Uhr

Hallo,

Zur krankmeledung kann ich dir leider keine Antwort geben, aber es haben ja einige schon geantwortet.
Was ich nur nicht verstehe ist das du 10 Std. täglich
arbeitest. Meines Wissens gibt es doch eine MUTTERSCHUTZGESETZ in dem stehr das du als Schwangere täglich nicht länger als 8 Std. arbeiten darfst. Das ist zumindest in meiner Firam so.
Du kannst dich aber Internet erkundigen.

Und arbeite wirklich nicht zu lange.


Liebe Grüße

Oli, 25. SSW

Beitrag von dinchen1403 07.02.06 - 10:48 Uhr

Hi!

Ja, da hast du recht. Da gibt es Gesetze... Allerdings sieht die Realität oft etwas anders aus. Wenn viel zu tun ist, kann ich nicht einfach "abhauen". Und wenn ich meiner Chefin (die eh überhaupt kein Verständnis dafür aufbringt, dass ich überhaupt schwanger bin) dann mit dem MuSchuGesetz komme, gibt es sicher keine gute Stimmung. Normalerweise könnte es mir egal sein. Aber ich möchte gerne ab Anfang 2007 wieder auf Stundenbasis hier arbeiten. Und wenn ich es mir mit ihr "verscherze", dann kann ich das eher vergessen... #augen

aber wie gesagt: Wenn das jetzt nicht funktioniert, werde ich mich weiter krank schreiben lassen und muss finanziell in den sauren Apfel beissen...