Hilfe ich bin so fertig!!!

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Forum: Allgemeines

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Beitrag von angel2108 07.02.06 - 07:55 Uhr

Hallo Ihr da ,
ich bin 32 Jahre alt und habe 3 Kinder mit 8, 5 und 11
Monaten. Seit mein Großer in der Schule ist ist das für mich so ein horortripp täglich sogar am Wochenende. Mein Mann und ich haben sehr viel Arbeit ( Umbau für die Kinder in einem alten Haus), deshalb ist unsere Geduld auch sehr begrenzt. Mein Sohn Dominic ist in der 3 Klasse, klar ist die schwerer, aber er ist so schlampig und auf null bock er kann sogar 5 Std.an seiner Hausi sitzen und sie nicht fertig bringen. Ich soll bei Ihm sitzten und im ständig sagen was er tun soll (er ist nicht dumm er kann alles und versteht alles) er will nur nicht und ich soll nur bei Ihm sitzten. Ich hab keine zeit mein Mittlerer Kevin fängt grad an probleme zu machen. Alles gerät gerade aussere Kontrolle und ich bin so müde und ich bin wirklich überfordert. Ach noch zu erwänen mein Dominic ist ein Aufmerksamkeits Defizit Kind er nimmt morgens für die Schule 1 Tabl.Medikinet zu besseren Konzetration. Er ist schon besser geworden aber zuhause hab ich das Gefühl meine 2 großen wollen mich nur Ärgern.Ich weiß das das nicht so ist. Ich bekomme durch die ganze Geschichte meinen Altag nicht mehr in Griff un zu allem Übel hab ich noch zugenommen und fühl mich da schon furchtbar.Kann mir jemand helfen und weiß jemand wo man sich hilfe holen kann?

Beitrag von cocoskatze 07.02.06 - 08:13 Uhr

Hallo!

Hilfe bekommst du auf jeden Fall bei einer Erziehungsberatung.Das sind die ersten Anlaufstellen von der Kirche/Stadt/ Diakonie.

Es geht ja nicht darum, ein Versagen von Eltern oder Kind zu ermitteln, sondern darum, einen Weg aufgezeigt zu bekommen, wie man den Kreis durchbrechen kann, um wieder Ruhe und Ausgleich zu schaffen.

Ich bitte dich: Geh einfach hin!

Dort sitzen Menschen, die ihre Ohren für deine/eure Probleme offen haben.Und alleine die Tatsache, mit einem "Außenstehenden" darüber zu reden, schafft Erleichterung.

Liebe Grüße,
und Kopf hoch!

Simone

Beitrag von angel2108 07.02.06 - 09:59 Uhr

Danke für den Tipp,
leider sind die vom Jugendamt der Meinung, wenn man Haus ,genug zu Essen und Trinken hat braucht man deren Hilfe nicht. Aber das mit der Diakonie ist auch ein Versuch wert, wer weiß!!
Danke

Beitrag von manavgat 07.02.06 - 09:06 Uhr

Sag mal, lässt Du im Ernst dieses arme Kind 5 Stunden vor den Hausaufgaben sitzen????

Mehr als 1 Stunde ist schon für Kinder ohne ADS eine Quälerei. Gib Deinem Sohn eine Eier/Küchenuhr und stell sie auf 10 Minuten. Er soll dann machen, was er schafft. Das muss er 4 x wiederholen, wenn er will (und nur dann) auch 6 Mal. Also maximal 1 Stunde!

Was er dann nicht hat, hat er eben nicht und Punkt.

Im übrigen glaube ich, dass Mütter mit einem ADS Kind auch eigene Psychotherapiestunden in Anspruch nehmen sollten.

Gruß

Manavgat

Beitrag von angel2108 07.02.06 - 09:55 Uhr

Mit der Eieruhr hab ich das auch schon probiert, dur diese tickende Zeit ist er so unter Druck geraten das dies noch viel schlimmer geworden ist.Auserdem gibt einen die Schule bzw.die Lehrer keine andere chance.
Wenn er die Hausaufgaben nicht hat muß er sie nachholen und die neuen muß er auch noch schreiben.
Und das ist erst ne strafe. Klar hast Du recht so habe ich es auch gesehen.Leider Gottes sehen es die Lehrer nicht so!!! "Es ist ja nicht schlimm wenn sie mal Parken" oder "wir sind in naher zukunft nicht mehr Lehrer sondern Begleiter" dies sind die Aussagen vom Direktor. Und Jetzt!!!
Kannst Du jetzt verstehen warum irgendwann einmal einem die puste ausgeht, für sein Kind kämpft und doch nur den Kürzeren zieht.

Beitrag von manavgat 07.02.06 - 15:50 Uhr

Folgendes:

Es gibt klare Richtlinien, wielange ein Kind in welcher Klassenstufe sitzen darf. Und der Lehrer hat das zu akzeptieren.

Schreib unter die unvollständigen Hausaufgaben:

Mein Kind xy hat für diese Aufgaben abc Zeit gebraucht. Da die Vorgabe für die Hausaufgabenzeit für Kinder der 3.ten Klasse maximal eine Stunde beträgt, habe ich das abgebrochen. Bitte sprechen Sie nicht mein Kind, sondern mich an, wenn Sie mit meiner Vorgehensweise ein Problem haben.

Sollte die Lehrerin dann austicken, schalte den Schulpsychologen ein!

Gruß

Manavgat

Beitrag von sanny23 07.02.06 - 10:09 Uhr

Sorry,aber auch bei einem 3.Klässler ohne ein Defizits Syndrom bleibt man doch daneben sitzen.Dann muß sich halt dein Mann in der Zeit mal um die anderen Kinder kümmern.
Setz ihn und dadurch dich nicht so sehr unter Druck.Ich weiß,ist leichter gesagt als getan.
Aber laß die Lehrer Lehrer sein.Kämpfe auch weiter für dein Kind,denn er kann nix dafür,daß es so bescheuerte Lehrer gibt.
Hast du schon mal an eine Hausaufgabenhilfe gedacht???

LG Sanny#katze

Beitrag von angel2108 07.02.06 - 10:50 Uhr

Eben nicht . Mein Mann arbeitet und wenn er Heim kommt dann baut er für unsere Kinder das ganze Dachgeschoß aus. Es heißt auserdem die Kinder sollen Ihre Aufgaben selber lößen. Ich bin ja da doch ich kann nicht die ganze Zeit dabei sitzen und im bei jedem Wort oder Aufgabe sagen was er tun soll das sollte er auch alleine Können. komisch das es in der Schule zum großen Teil klappt. Gruß!

Beitrag von sanny23 07.02.06 - 12:01 Uhr

Sorry,aber wenn ich weiß,daß der kleine Schwierigkeiten hat,dann bleibe ich als Mutter bei ihm sitzen.Auch in einer Hausaufgabenhilfe sitzt jemand neben ihm.
Sogar im Hort ist die Erz. ständig da.
Es ist doch nun wirklich kein Akt,sich eine halbe Stunde frei zu nehmen und dem Kind beizustehen.Ich habe ja auch nicht gesagt,daß du reinreden sollst,aber einfach nur danebensitzen gibt vielen Kindern schon ein sicheres Gefühl.
Aber ich kann doch mein Kind,welches eh schon Probleme hat,ins Zimmer sperren (übertrieben gesagt) und sagen "nu mach ma"!!!!

Ne,also da bin ich wirklich anderer Meinung.
Ich höre bei dir eher einen Hilfeschrei heraus,und dabei sind die Hausaufgaben das kleinste Übel.
Du solltest dir schnellstens Hilfe holen und zwar für die Kinder und für DICH SELBST!!!!!!

Falls ich es falsch verstanden habe,möchte ich mich entschuldigen,aber das lese ich nun mal in deinem Text.


LG Sanny#katze

Beitrag von heike74 07.02.06 - 11:28 Uhr

Hallo Sanny,´

"Sorry,aber auch bei einem 3.Klässler ohne ein Defizits Syndrom bleibt man doch daneben sitzen."
Nein, definitiv nicht. Das ist nicht der Sinn der Hausaufgaben. Sinn ist es, dass die Kinder ihren Schulstoff selbständig noch einmal festigen. Was die Eltern tun sollten, ist mit dem Kind zusammen eine Strategie zu entwicklen, wie die Hausaufgaben grundsätzlich gelöst werden sollen (sprich: Mathe machen, dann kurze Bewegungspause, dann Deutsch, wieder kurze Pause, zum Schluss der Mama noch was vorlesen, nur so als Beispiel) und natürlich hinterher kontrollieren. Ansprechbar sein bei Problemen, aber nicht daneben sitzen (das verführt Eltern und Kind zu schnell dazu, dass die Eltern der Einfachkeit halber die Aufgaben für das Kind lösen und bringt die Kinder dazu, unselbständig zu werden und vor jedem Strich zu fragen).
Bei der Hausaufgabenhilfe sitzt auch keiner daneben und führt dem Kind quasi die Hand beim Schreiben, mal überspitzt gesagt. Deswegen ist Hausaufgabenhilfe auch eine gute Idee.
Vielleicht könnte Dominic ja nach der Schule in den Hort gehen und dort seine Hausaufgaben machen. Wenn man das gut erklärt, damit er es nicht als Strafe oder abschieben empfindet, könnte das die Situation entspannen. Gleichzeitig sollten aber alle Kinder etwas mehr positive Aufmerksamkeit bekommen. Ich denke nämlich, dass es im Grunde genommen ein Ruf nach Aufmerksamkeit ist.

LG Heike

Beitrag von sanny23 07.02.06 - 11:58 Uhr

Sorry,aber wenn ich weiß,daß der kleine Schwierigkeiten hat,dann bleibe ich als Mutter bei ihm sitzen.Auch in einer Hausaufgabenhilfe sitzt jemand neben ihm.
Sogar im Hort ist die Erz. ständig da.
Es ist doch nun wirklich kein Akt,sich eine halbe Stunde frei zu nehmen und dem Kind beizustehen.Ich habe ja auch nicht gesagt,daß die Mutter reinreden soll,aber einfach nur danebensitzen gibt vielen Kindern schon ein sicheres Gefühl.
Aber ich kann doch mein Kind,welches eh schon Probleme hat,ins Zimmer sperren (übertrieben gesagt) und sagen "nu mach ma"!!!!

Ne,also da bin ich wirklich anderer Meinung.
Ich höre bei der Posterin nur einen Hilfeschrei heraus,und dabei sind die Hausaufgaben das kleinste übel.
Sie sollte sich schnellstens Hilfe holen und zwar für die Kinder und für SICH SELBST!!!!!!

LG Sanny#katze

Beitrag von heike74 07.02.06 - 14:14 Uhr

Hallo Sanny,

für mich liest sich das eher so, als hätte der Junge mit den Aufgaben an sich keine großen Probleme, möchte aber eben gern die Aufmerksamkeit der Mutter haben. Die bekommt (oder bekam) er wegen des Ausbaus aber wohl nicht in dem ihm vorschwebendem Maße, so dass er seine Mutter jetzt eben immer bei den Hausaufgaben in Beschlag nimmt. Er scheint ja auch Aufmerksamkeit dann zu bekommen, wenn auch negative.
Ich denke mal, dass ein Belohnungssystem da den nötigen Anreiz schaffen könnte. So könnte die Mutter beispielsweise dem Kind eine gemeinsame Aktivität (was auch immer) in Aussicht stellen, wenn die Hausaufgabenerledigung geklappt hat. Der jüngere Bruder hat sich das Schema "Stress machen ---> beachtet werden" ja auch schon abgeschaut.
Hilfe für sich und die Kinder, ja, na klar doch. Nur muss eben geschaut werden, welche Hilfe nützlich und machbar ist. Machbar ist es bei vielen Leuten nicht, dass der Vater die anderen Kinder beaufsichtigt während die Mutter mit dem Großen Hausaufgaben macht (die sind wirklich für die Kinder, nicht für die Eltern bestimmt). Oftmals kommt der Vater ja viel zu spät heim für solche Spielchen.
Sie soll ihn doch nicht ins Zimmer sperren und erst wieder rauslassen, wenn es erledigt ist. Wir haben als Kinder oft unsere Hausaufgaben am Küchentisch gemacht während unsere Mutter den Abwasch erledigte. Sie sollte sich nach unserem Willen auch erst mit hinsetzen, was aber sich als sehr kontraproduktiv erwies. Alles dauerte stundenlang, bei jedem Strich wurde gefragt, wie das geht etc. Praktikabel war aber, die Aufgaben zwar in Anwesenheit der Mutter, aber eben allein zu machen. (Vielleicht hab ich das vorhin nicht deutlich genug ausgedrückt, wegsperren ist natürlich Käse.)
Ich denke mal, dass es für den Jungen neben der ganzen Aufmerksamkeitsgeschichte auch noch das Problem ist, dass die Wirkung seiner Medizin am Nachmittag abgeklungen ist, so dass seine Konzentrationsprobleme ihm die Arbeit erschweren. Ein Plan, der die Aufgabe "Hausaufgaben machen" in kleine Teilaufgaben zergliedert, könnte da helfen. Vielleicht weiß er nicht so recht, wo er anfangen soll. Hier könnte sie ihm helfen, Strukturen zu schaffen. Diese dann sichtbar machen (Wandtafel oder so) und beim Schreibtisch aufhängen.
Wichtig ist auch, nach der Schule vielleicht erst mal eine halbe Stunde lang die Seele baumeln zu lassen.
Ein Gespräch mit dem Klassenlehrer könnte nicht schaden, vielleicht hat der noch ein paar gute Ratschläge.

Auf alle Fälle, und das ist mE am wichtigsten, muss die Familie aus ihrem bisherigen Trott raus. Was nützt den Kindern der tollste Ausbau, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommen? Ich denke, hier sind die Ursachen der Probleme zu finden.

LG Heike

Beitrag von sanny23 07.02.06 - 18:29 Uhr

"Auf alle Fälle, und das ist mE am wichtigsten, muss die Familie aus ihrem bisherigen Trott raus. Was nützt den Kindern der tollste Ausbau, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommen? Ich denke, hier sind die Ursachen der Probleme zu finden."

Im Grunde genommen sind wir schon einer Meinung,nur ist es immer blöd aus dem geschriebenen,daß richtige herauszulesen,was der andere meint*gg.

Die Mutter sollte sich halt für die Hausaufgabenzeit mehr Zeit nehmen und dafür sollte der Vater halt mal eine halbe Stunde seine Bauarbeiten ruhen lassen.
Zumindest sollte sie halt in der Nähe sein,wenn der kleine sie braucht.

Im Ausgangsposting,kam es für mich allerdings so rüber,als ob er irgendwo allein sitzt und sie kümmert sich derweilen um die anderen Kinder.

"sogar am Wochenende. Mein Mann und ich haben sehr viel Arbeit ( Umbau für die Kinder in einem alten Haus), deshalb ist unsere Geduld auch sehr begrenzt"

Aus diesem Satz schließe ich,daß sie unbedingt mal eine Auszeit benötigt,weil sich alles nur um den Umbau dreht.

"Ich bekomme durch die ganze Geschichte meinen Altag nicht mehr in Griff un zu allem Übel hab ich noch zugenommen und fühl mich da schon furchtbar."

Sie ist halt total überfordert und mit sich selbst unzufrieden.Und die Kinder müssen es leider ausbaden,so hart es auch klingt.

Die Eltern müssen zusammen arbeiten.Dann müssen sie halt den Umbau verlängern,aber dafür die Familie retten!!!

LG Sanny#katze

Beitrag von angel2108 08.02.06 - 09:55 Uhr

Hallo Sanny,
meine Familie ist nicht am zerbrechen, mein Mann und ich halten zusammen. Info er kommt um 17 Uhr nachhause und er arbeitet 1 Stunde Fahrzeit entfernt von daheim. Ausserdem liegt das Problem zum großen Teil an der Lehrerin und dem Lehrer.
Die Lehrerin mag Ihre Mädels und der Lehrer ist der Direktor der Schule und Er möchte nur Begleiter sein und nicht mehr Lehrer (in naher Zukunft ). Unsere Schule ist eine Art Test Grundschule und die meisten Kinder haben Probleme in der Schule. Ausserdem ist es den Lehrern egal was wir sagen ,Sie sind der Meinung die Kinder sind doch gar nicht so schlecht wie wir Eltern es meinen. Komisch, das sogar der Klassenbeste eine Note schlechter geworden ist.
Viele Eltern aus dieser Klasse dazu gehöre auch ich sind fertig weil die Kinder sogar am Wochenende sehr viel Hausi haben. Da bleibt keine Zeit für einen Ausflug ( wir haben uns in der Vergangenheit öft Ausflüge wie Urlaub gegönnt). Unsere Kinder sind in der Zwickmühle und die Eltern wissen nicht mehr weiter. Wenn die Kinder Ihre Hausis nicht machen haben sie deswegen Ärger in der Schule und sind oft am weinen.

Gruß Angel

Beitrag von heike74 08.02.06 - 10:40 Uhr

Hallo Angel,

wenn es wirklich an der Schule liegt, dann beantrage beim Regionalschulamt einen Wechsel in eine andere Grundschule. Das ist in Ausnahmefällen möglich.
Ein Mädchen aus meinem Bekanntenkreis wurde in der 1. Klasse von der Lehrerin nahezu gemobbt und hatte dadurch kaum Erfolge in der Schule. Nach dem Wechsel blühte sie regelrecht auf. War zwar ein hartes Stück Arbeit, aber es ging.

LG, Heike

Beitrag von angel2108 09.02.06 - 08:53 Uhr

Wir wohnen auf dem Dorf,
das ist nicht so einfach. In jede Richtung sind es mindestens 10 Km zur nächsten Grundschule und wie ich gehört habe lohnt sich dieses nicht. Ausserdem ist mein Sohn deswegen nervig weil man mit im reden kann wie man will um ihn zu animieren seine Hausi zu machen. Unser Großvater hat es gestern auch probiert (er ist eine ruhige Seele) schon da ist im fast die Hutschnur geplatzt. Mich regt das ganze genau deswegen auf weil mein Dominic ein sehr schlauer ist und sich unsmenge mühe macht Ausreden und Ausflüchte zu verwenden statt seine Hausi zu machen.
Z.B. hat er Gestern wie gesagt beim Opa seine Hausi machen sollen, aber nein er war 1 Stunde nur am suchen von irgendetwas und nebenbei sagt er seinem Opa die Lösungen von seinem Kreuzworträtsel. DESWEGEN!!!
Wenn er DUMM wäre würden wir uns damit abfinden, das ist aber nicht so.
Ich weis nicht wie ich das Interesse trotz blöde Lehrer interesant machen kann. In der Schule geht das ja fast immer, nur sobald er was auf hat ist NULL BOCK angesagt. Er muss heute zum Zweiten mal selber gerade stehen weil er nichts gemacht hat, und das heißt unser Wochenende ist geprägt von Hausi, Zorn und Wut sowie schlechte Laune.
Gruß Angel

Beitrag von sanny23 08.02.06 - 19:01 Uhr

Wenn es wirklich an der Schule geht,warum geht dir dann dein Sohn auf die Nerven???
Unternimm was,und hol ihn da raus!!!!
Wie ich schon mal schrieb,dein Sohn kann nix dafür daß es solch inkompetenten Lehrer gibt.

LG Sanny#katze

Beitrag von accent 07.02.06 - 13:18 Uhr

Hallo,
ist ADHS von Medizinern diagnostiziert worden? Wenn ja, kannst Du folgenden Weg gehen:
Der erste Schritt ist zu Deiner Schulpsychologin. Die empfiehlt Dir einen Arzt, der auf ADHS-Kinder spezialisiert ist. Bei diesem Arzt machst Du einen Termin aus. Wenn er ADHS feststellt, geh mit diesem Bescheid zur Schule. Dann werden z.B. bei Deinem Sohn Rechtschreibaufgaben nicht mehr benotet; bei Matheaufgaben bekommt er eine längere Zeitvorgabe. Wie das mit den Hausaufgaben ist, weiß ich nicht genau, aber ich könnte meine Freundin fragen, die ein ADHS-Kind hat. Ich weiß nicht, ob Du das Medikament "Zappelin" kennst. Ich nehme an, daß es nicht so reinhaut wie Ritalin, aber ich bin da ohne jede praktische Erfahrung. Weil ich eine sehr zappelige Tochter habe, hab ich mir einige Tipps für den Alltag bei Zappelin abgeschrieben. Ich schick sie Dir per mail, sonst wird es zu lang. Aber quäle Deinen Sohn nicht länger weiter und damit auch Dich, unternimm was.
Viel Erfolg
Linda

Beitrag von angel2108 07.02.06 - 13:29 Uhr

Danke Lina,
mein Sohn bekommt morgens Medikinet das ist so wie das Ritalin. Damit er sich in der Schule besser Konzentrieren kann und das ist auch so, bloß mit den Benotungen das stimmt nicht.
Wenn Dein Kind LRS hat dann ja.
Das eigentliche Problem ist ja das Mittags wenn er seine Hausi machen soll er hat ja keine Lust dazu und so sieht sie auch dann aus. Seine Note in Schrift ist 3-4.
Danke trotzdem
Gruß Angelina

Beitrag von accent 07.02.06 - 14:12 Uhr

Hallo, Angelina,
ich habe vorhin mit meiner Freundin telefoniert wegen Ihres Sohnes mit ADHS. Er bekommt zur Zeit Ritalin. Wir wohnen in Bayern und da wird es bei ihrem Sohn schulisch so gehandhabt, wie ich es Dir geschildert habe. Im übrigen muß er bei der Deutsch-Hausaufgabe nur 30 Minuten sitzen; das wurde wegen ADHS mit der Lehrerin vereinbart. Leider hat meine Freundin kein Internet, sonst könntest Du Dich direkt mit ihr in Verbindung setzen.
Wegen der anderen Strukturen habe ich dir gemailt.
LG
Linda