Wasser im Mittelohr

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von lara2003 07.02.06 - 08:40 Uhr

Hallo!

Unsere große hat recht oft Ohrschmerzen. Alle 2 Wochen sitzt ich mit ihr beim Kinderarzt. Erst vor 1 1/2 Wochen war ich wieder dort, da sie auch 40 Fieber hatte.
Diagnose: Alles OK, nur der Hals wäre stark gerötet.
Nun fing sie am Sonntag wieder mit 39,2 Fieber und Ohrschmerzen an. Bin gestern dann zum HNO Arzt gegangen und er stellte fest, das sie wohl vor 1-1 1/2 Wochen eine Mittelohrentzündung gehabt haben, die Polypen sind vergrößert und in beiden Mittelohren ist Wasser.
Ende März soll ich zur Kontrolle mit Hörtest und allem drum und dran. Wenn der Test schlecht ausfällt, muß sie eventuell operiert werden.

Hat hier auch jemand ein Kind mit Wasser im Mittelohr und könnte mir schreiben wie es behandelt wurde und worauf man acht geben sollte.

LG Sandra mit Janine (33 M) und Mirco (11M)

Beitrag von woogie 07.02.06 - 09:20 Uhr

Hallo Sandra!

Das was Deine Kleine hat nennt sich Paukenerguss.

Sowas hatte Lina auch schon und ist bisher 2 mal operiert worden. Bei der OP werden kleine Schnitte in das Trommelfell gemacht und da werden dann kleine Röhrchen reingelegt (Paukenröhrchen). Durch diese kann das Wasser dann ablaufen, Druck, Schmerzen und das nicht mehr hören können gehen dadurch weg.
Zeitgleich nimmt man dann auch meistens die Polypen raus.

Das alles klingt schlimmer als es ist.

Der Eingriff dauert nur etwa eine halbe Std.

Die Kinder bekommen einen "Leck-mich-am-Ar***" Saft #freu und werden meistens davon etwas benommen und reden dusseliges Zeug ;-)
Dann kommen sie in den OP wo es die Vollnarkose gibt. Nach einer halben Std ist dann alles vorbei und wenn alles gut gegangen ist kommen die Kinder dann wieder auf die Station, sind dann auch direkt wieder wach.

Klar, dann wird erstmal geweint, weil alles weh tut und sie nicht wissen was los ist. Es blutet dann etwas aus Nase, Ohren und Mund, aber nur wenig.

Nach 4 Std gibt es dann das erste mal einen Tee. Wenn der drin bleibt dürfen sie am Nachmittag wieder heim und dort dann auch langsam wieder mit Joghurt, Brei, Suppe etc anfangen. Halt alles was nicht im Hals kratzen kann.

LG Steffi

Beitrag von 251170 07.02.06 - 09:35 Uhr

Hallo. ERstmal das haben viele Kinder, mein Sohn übrigens auch öfters im Jahr. Wir haben nicht operieren lassen. Warum auch? ER hört gut, spricht gut und überhaupt. Meiner Meinung nach ist das die neueste Mode-Op, Polypen raus und Paukenröhrchen, hat hier jedes 2 Kind. Na prima!#kratz Wenn man Atemaussetzer hat und wirklich monatlich ne MOE, seh ich es ja ein, aber so nicht. Wir sind aber auch in homöopathischer Behandlung und es greift schnell, selbst wenn unser mal MOE hat. ER bekommt auch keine AB, das wird auch zu schnell gegeben undhilft nur bei bakterieller MOE, was die meisten nicht haben. Tja Tips gibts wahrscheinlich einige, die frage ist, was hilft bei welchem Kind eben: Otovowen-Tropfen, Nasenspray usw. Außerdem kenn ich viele, die mehrmals operieren lassen haben oder wo sofort das Röhrchen rausfällt oder wo die Kinder trotzdem MOE und Co. bekommen. Also ehrlich gesagt, ich sehe keinen Sinn in diesen Operationen Im übrigen kann man laut unserem HNO und KA gut längere Zeit mit einem Paukenerguß leben und sobald es Frühling wird und die Sonne kommt, verschwindet das Wasser meist von alleine, wenn es nicht vorher schon weg ist. . Alles Gute und viel Kraft!

Beitrag von woogie 07.02.06 - 11:12 Uhr

Hi 251170 (wie heisst Du denn wirklich?)...

Also das ganze gernerell als Sinnlos abzutun was OPs angeht finde ich schon heftig.

Meine Lina ist nun 4,5 Jahre, konnte auf dem einen Ohr garnicht und auf dem anderen nur eingeschränkt hören. Von der Sprache her ist sie auf dem Stand eines 3 jährigen Kindes. Es war also allerhöchste Eisenbahn.

Dass die Röhrchen nach der OP rausfallen ist ganz normal je nach Röhrchen. Es gibt welche die fallen raus sobald das Ohr entsprechend größer geworden ist und es gibt Langzeitröhrchen, die viel länger drin bleiben.

Meine Kleine hatte im Schnitt 1 mal im Monat flach gelegen mit Mittelohrentzündungen, hohem Fieber und allem was dazu gehört. Da weiter rumdoktorn hätte nichts, aber auch garnichts gebracht, ganz im Gegenteil.

Wir sind froh, dass wir die OP gemacht haben, denn so wie Lina nun hören kann und wie sie innerhalb der jetzt 2 Wochen beim sprechen aufgeholt hat ist das kaum zu glauben...

Soll kein Angriff sein, einfach nur der Rat nicht zu voreilig über was zu schreiben...

LG Steffi

Beitrag von 251170 07.02.06 - 14:56 Uhr

Hi. Meinen Namen verrat ich halt nicht jedem:-p Hast du ein Problem damit? WEnn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, hättest du ihn evtl. verstanden.#kratz Ich habe nichts als "generell" sinnlos abgetan, sondern das bezieht sich auf meinen Sohn und ist meine pers. Meinung. Ferner hatte ich Gründe aufgeschrieben, wo ich es für sinnvoll halte. #augen In eurem Fall war es wohl mehr als nötig, seh ich ein, ist ok. Muß halt von Fall zu Fall entschieden werden und gut überlegt werden, was leider nicht immer alle tun. DENN, was der Arzt sagt, ist ja Gesetz, du verstehst was ich meine...? So ist auch kein Angriff, sondern ein guter Rat an dich, genau zu lesen. Schönen Tag noch