Baby mit ca. 5 monaten in eine Kinderbetreuung geben?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 19jessica82 07.02.06 - 09:04 Uhr

Einen wunderschönen guten Morgen euch allen,

nachdem ich nun die ganze Nacht nicht wirklich schlafen konnte, habe ich mal wieder viel über die Zukunft nachgedacht. Unser Kleines ist ja unerwartet entstanden, aber ich bin megafroh darüber. Nun ist es so, dass ich noch studiere (momentan im 5.Semester) und eigentlich so schnell wie möglichw eiter machen möchte, da ich ja schnell fertig werden möchte, denn eigentlich hätte ich nur noch 2-3 Semester studieren müssen. Das nächste Sommersemester mache ich generell Babypause, da ich ganz für mein Kleines da sein möchte und im Wintersemster wollte ich wieder weitermachen. Nun das Wintersemester beginnt mitte Oktober und da wird unser kleines max. 5 Monate alt sein, doch die Kinderbetreuung der Uni nimmt nur welche ab 1 Jahr :-( Nun gibt es ganz in der Nähe eine Kinderbetreuung für 0-bis 6-Jährige (http://www.kinderinsel-flensburg.de/) NUn habe ich aber irgedniwe voll das schlehte Gewissen dem Kind gegenüber wenn cih es schon so früh "abschiebe" :-( Es wäre ja wahrschienlich auch nur für 2-3 mal in der Woche für max. 3 Stunden. Was meint ihr dazu? Sollte ich dann doch lieber noch ein weiteres Semester PAuse machen und sozusagen erst wieder in einem Jahr anfangen?

Lg,Jessica
(25+5)

Beitrag von kati543 07.02.06 - 09:08 Uhr

Mach das, was dir eher zusagt. Allerdings brauchst du wirklich nicht das Gefühl zu haben, dass du dein Kleines abschiebst. Es ist schließlich nur für kurze Zeit.
An deiner Stelle würde ich weitermachen.

Beitrag von petal 07.02.06 - 09:22 Uhr

Ich bin wieder arbeiten gegangen (Teilzeit) als unsere Tochter 9 Monate alt war. Am Anfang war es schon anstrengend für sie und daher auch schwierig für uns, aber nach kurzer Zeit hat sie sich in der Kinderkrippe wohl gefühlt - da ist ja auch immer viel los.
Ich denke, wenn man als Eltern weiß, dass das Kind gut aufgehoben ist, hat man wirklich kein schlechtes Gewissen mehr.
Schau erstmal, ob du überhaupt einen Platz für euer Kind in der Kinderbetreuung bekommst. Das ist ja nicht immer vorrauszusetzen. Anmeldungen werden sicher im Moment entgegengenommen, dass ist zumindest bei uns immer im Feb/Mrz - im Mai/Juni weiß man dann, ob man einen Platz bekommt bzw ob man erstmal auf der Warteliste landet.

LG,
petal

Beitrag von jacki1203 07.02.06 - 09:18 Uhr

Also ich denke, wenn du das Kleine nur 2-3x pro Woche abgeben tust und das höchstens für 3 Stunden ist das doch OK! Ich finde das geht! Und schließlich, willst du ja auch fertig werden, wie du sagst!
Alles Gute noch!

Beitrag von janti 07.02.06 - 09:30 Uhr

Hallo Jessica,

ich lebe im Süden Europas und nach 4 Monaten ist der Mutterschutz vorbei und es gibt kein Geld mehr (f. Niemanden), dann gehen die meisten Mütter wieder arbeiten,da man ja auch von etwas leben muss und ab 3 monate kann man seine Kinder in die Krippe geben von 8.00 bis 19.00 sind die Zeiten. Spätestens bis 9.30 abgeben und frühestens um 16.30 holen.

Ich liebe meine Kinder, bin auch wieder schwanger, bin aber auch froh, dass ich arbeiten gehen kann und es macht mir richtig Spass. Ich habe auch kein schlechtes Gewissen, da mein Kleinster bestens betreut wird.

Also von diesen Zeiten, von denen Du hier sprichst, die sind ja gar nichts.

lg.
janti

Beitrag von mrs.ivanisevic 07.02.06 - 09:32 Uhr

Hi,

eine Freundin von mir geht noch nciht arbeiten, aber scheibt trotzdem ihr Töchterchen (jetzt 4 Monate) ab un zu mal in eine Krabbelgruppe "ab"! Sie meint, sie war ganz erstaunt wieviel Spaß die Kinder untereinander schon haben in dem Alter und glaubt, dass ihre Entwicklung positiv beinflusst wird davon.

Ich habe ein ähnliches Problem, meine kommt etwa 30.04 und am 17.10 fängt das Wintersemester an. Problem Nummer 2: ich muss mich noch bewerben und habe dann 4 Wochen nach Geburt (oder 2 #schwitz) mein Zulassungsgespräch (wenn überhaupt #schwitz). Ich hoffe, ich packe dass alles, aber es ist für mich sehr wichtig ein Ausbildung zu haben damit ich mein Kind ein Vorbild sein kann. Ich hoffe nur, dass die Profs nicht ür mich entscheiden, dass das zuviel wird, und mich keine Chance geben mich zu beweisen.

Ich glaube nicht, dass ich darum ein schlechter Mutter wäre, wenn ich mein Kind zeige, wie wichtig Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Ausbildung sind. Ich liebe es genauso viel, du doch auch?!

Kopf hoch, das wird schon...!

Margrieta + #ei 'Lil'P' (29.SSW)

Beitrag von karinbrigitta 07.02.06 - 09:49 Uhr

Hi Jessica,

warum um Himmels Willen hast du das Gefühl, du schiebst dein Kind ab? Bei 2-3 Mal ca. 3 Std. pro Woche? Tschuldigung, aber das ist doch Quatsch! Was soll denn ich sagen? Ich werde nach drei Monaten wieder arbeiten gehen, eine Freundin von mir genauso. Naja, in unserem Fall bleiben unsere Männer zu Hause (ja, es gibt solche Exemplare#:-)) aber ich hätte kein schlechtes Gewissen, das Kind irgendwo hin abzugeben, wo es professionell betreut wird. Das sind doch Erzieherinnen, die sich um dein Kleines kümmern, oder? Das sind Profis!! Die wissen, wie man es macht. Im übrigen solltest du die Vorteile sehen: Dein Kind hat schon ganz früh Sozialkontakte mit anderen Kindern und lernt schon sehr früh, mit anderen Kindern umzugehen.

Meiner Ansicht nach kommt es nicht darauf an, wie viel Zeit man mit dem Kind verbringt, sondern wie man diese Zeit nutzt. Wenn die Mama zu Hause ist aber sich nicht mit dem Kind beschäftigt, nützt das doch keinem was!!

Meine Meinung.

LG Karin+#ei 11+4

Beitrag von lalelu68 07.02.06 - 09:52 Uhr

Hallo!
Du solltest kein schlechtes Gewissen haben oder Dich als Rabenmutter oder sonst was fühlen, wenn Du Dein Kind so früh betreuen lässt, denn: in gaaaanz vielen Ländern ist nach spät. 4 Monaten einfach Schluss mit Mutterschutz - und die Kinder dieser Länder tragen da auch keine Schaden davon!!!! Und früher, da konnten auch nicht alle Mamis 3 Jahre daheim bleiben und die Kinder waren in Tagesstätten, betrieblichen Kindergärten (ich z.B.) - und auch das hat nicht geschadet!!! Wenn es für Deine Zukunft und somit ja auch für die Zukunft Deines Kindes notwendig ist, dann ist es halt so, sag ich mal. Ich werde auch nach 4 Monaten wieder voll arbeiten gehen müssen, und mein Kind bei Oma + Opa "parken" müssen, aber es geht nicht anders....es sei denn, ich würde auf Kosten des Staates leben wollen, und das will ich nicht!
Ich wünsche Dir viel Glück und: Du wirst schon die richtige Entscheidung treffen!
Lieben Gruß,
Lalelu mit #ei 12+2

Beitrag von jcbabe 07.02.06 - 09:55 Uhr

Hallo Jessica,

ich mail Dir jetzt einmal als werdende Mama und einmal als "Personalerin".

Im Grunde muss ich ehrlich sagen, dass der Zeitpunkt, nämlich schon während des Studiums Mama zu werden, im Grunde gar nicht schlecht ist. Bis Du in die Arbeitswelt eintrittst, hast Du Dich an alles gewöhnt, bis organisiert und Dein Kind erstmal aus dem Gröbsten raus.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Du (trotz Jobben, Lernen etc.) während des Studiums eigentlich unglaublich viel Zeit hast und das sicher alles optimal organisieren kannst!
Zum Anderen solltest Du in der heutigen Zeit in keinem Fall Deine Ausbildung abbrechen; mein Vater ist schon früh gestorben und ich bin meiner Mutter dankbar, dass sie mich so erzogen hat, dass ich für mich und ggf. Kinder immer selbst sorgen kann. Behalte das im Kopf.

Ich werde wieder arbeiten gehen, wenn mein Kind etwas über 6 Monate alt ist; nach vielen Gesprächen mit Erzieherinnen, anderen Eltern und auch Literaturrecherche kann ich überhaupt kein Argument gegen Kinderbetreuung außerhalb finden. Glaubst Du, dass Du Dich den ganzen Tag so intensiv mit Deinem Kind beschäftigst, wie es die Betreuerinnen tun werden? Die Kinder untereinander lernen voneinander, den Umgang mit anderen und haben scheinbar schon ab wenigen Monaten mächtig Spass miteinander!

Das Thema Vorbild möchte ich von der vorigen Schreiberin nochmal aufgreifen: was Du anfängst, musst Du durchziehen, wenns geht!

Also machs so und verabschiede Dich vom Begriff Rabenmutter!

Viel Erfolg
JCbabe

Beitrag von scrub 07.02.06 - 09:57 Uhr

Grundsätzlich kann ich deinen Wunsch verstehen. Unser Sohn war 3 Monate als mein Examenssemester begann. Damals musste ich 1x die Woche zur Uni, allerdings von morgens bis nachmittags (also insgesamt 2-3 Mahlzeiten). Glücklicherweise studierte mein Mann auch noch und wir haben unsere Vorlesungspläne afeinander abgestimmt, so dass er an dem Tag vorlesungsfrei hatte und unser Lütter von ihm betreut wurde.

Evtl. könnt Ihr das ja auch so regeln, oder du hast evtl. die Möglichkeit, das Kind bei deinen oder seinen Eltern zu lassen? Auf alle Fälle solltest du früh, sehr früh mit der Kinderinsel sprechen, damit du weisst, ob eine Betreuung dort überhaupt möglich wäre. Wenn das nicht geht, und du familiär keine Möglichkeiten hast, dann geh doch nur 1 Tag zur Uni, und der Papa passt auf. Dann machst du zwar weiter, aber eben nicht volles Programm. Und ich würde mir genau die Seminare/Vorlesungen aussuchen unter dem Aspekt, welche die angenehmsten Bedingungen für dich haben (z.B. Sitzscheine, Anwesenheitspflicht ja/nein etc.).

Ansonsten fällt mir noch ein, dass du ja evtl. Unterstützung bekommen könntest, wenn du dir eine Tagesmutter nimmst, frag mal beim Jugendamt nach. Das wäre doch auch eine Alternative, oder?

Alles Gute für dich, bin übrigens auch Lehrerin, LG, Jes

Beitrag von 19jessica82 07.02.06 - 12:50 Uhr

Hi,

also bei uns ist das leider so, dass wir ca 400km weit weg von allen anderen Verwandten wohnen und daher können wir leider nicht unser Kleines zu Oma oder Opa, etc geben. Naja und mein Freund, der würde sich liebend gerne ums Kleine kümmern, nur sind wir halt auf sein Geld angewiesen. Er ist Lokführer und da hat er dann auch ncoh Schichtarbeit, so dass ich nicht planen kann, dass er ein bis zwei mal regelmäßig aufpassen könnte, da halt die Schichten immer unterschiedlich sind.
Ich werd mich mal beim Jugendamt erkundigen und auch bei den Betreuungsstellen und dann abwarten wie es weitergeht.

Dankeschön,
Jessica