Jedes Kind kann schlafen lernen-aber wie???????????

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Beitrag von igraine9 07.02.06 - 11:49 Uhr

Hallo Leute,

ich habe vorgestern ein Paket von Jacko-O bekommen und da war diese Elternzeitschrift mit drin. Unter anderem wurde aus dem Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" etwas geschrieben. Da Michael nicht in seinem Bett schläft(seit 2Monaten schon nicht mehr-habe ich mir gedacht, wir gehen mal nach diesem Bericht vor und machen, was dort drin steht.
Wir haben ihn also wach in sein Bettchen(steht bei uns im Schlafzimmer) gelegt, seine CD(da sind drei Lieder drauf) angemacht und sind raus. Mein Mann und ich haben den Zeitplan von 5Min. festgelegt. Man soll erst nach dieser zeit, wenn das Baby schreit reingehen und es trösrten, aber nicht aus dem Bett nehmen. Das waren die längsten 5Minuten meines Lebens. Michael hat ganz doll gebrüllt. Sind dann wieder zu ihm und haben ihn getröstet und sind dann wieder raus, wieder gebrüll(schlimmer als vorher).
Nach weiteren 3Versuchen, habe ich aufgegeben und ihn auf den Arm genommen und er hat sich ganz doll an mich geklammert und ist dann auf meinem Arm eingeschlafen und ich konnte ihn dann in sein Bettchen legen, wo er dann bis fast ein Uhr ruhig geschlafen hat.
Hat das von euch einer geschafft das durchzuziehen und dem Kind so beizubringen, dass es auch im eigenen Bett einshlafen kann?
Michael ist fast 7Monate alt und gesund.

Ich weiß nicht, ob ich das heute abend wieder übers Herz bringe nach dieser Methode vorzugehen.

Alles Liebe
Igraine(die sich gleich mal das komplette Buch ausleiht)+Michael(*16.7.2005)

Beitrag von fiori 07.02.06 - 11:56 Uhr

Hallo,

dieses Buch ist völlig sinnlos.
Das einzige was du deinem Kind damit antust ist das es das Vertrauen in dir verliert.
Man kan keinem Kind beibringen das es schläft.
Das ist ein Reifeprozess wie das krabbeln,laufen...
Und diese (horror)-methode sollte man eh erst anwenden wenn die Kinder über 1 Jahr sind.
Höre auf dein Mutterherz und handel danach.
Dieses Buch hat sehr viele Gegner
Selbst der Autor distanziert sich von dem was er geschrieben hat.
Versetz dich mal in die Lage deines Kindes.
Wie würdest du dich fühlen in der Angst so alleine gelassen zu werden?
Bestimmt so hilflos und verzweifelt wie dein Kind.
Ich könnte meiner Tochter sowas nie antun.

fiori#blume

Beitrag von lady_chainsaw 07.02.06 - 11:55 Uhr

Hallo Igraine,

das Buch brauchst Du nicht ausleihen - kannst Du einfach vergessen.#augen

Es gibt viel bessere Bücher:#pro

Mein Kind schläft durch (Stephan Valentin & Eva Hermann)

Schlafen und Wachen (William Sears)

Hier mal ein paar Infos zu Herrn Ferber und seiner "Jedes Kind kann...."-Methode:

Information über Prof. Ferber:
Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat.
Dabei betonte er:
1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein
und
2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen.

Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus:
Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen. Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens.

http://www.eltern.de/mein_baby/baby_alltag/interview_valentin.html

http://www.continuum-concept.net/familienbett/ferber_moni.html

http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rab-jedeskind.shtm

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=21045&forum=155

http://www.rund-ums-baby.de/forum/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=709217&forum=100

http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=35557&forum=110

http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=3370&forum=129

http://www.uebersstillen.org/ferberd.htm

http://www.uebersstillen.org/kdnotted.htm

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=9&id=41973

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=9&id=58596

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&pid=992926


Luna hat bis vor Kurzem auch bei uns in der Mitte geschlafen. Allerdings benötigt Madame mit ihren 2,5 Jahren irre viel Platz ;-) Also haben wir jetzt seit Anfang des Jahres einfach ihr Kinderbett neben unser Ehebett gestellt - funktioniert bestens #freu

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von kleineute1975 07.02.06 - 11:57 Uhr

HI

also wir wollen es auch bald durchziehen. Die in der Pekip Gruppe meinte es wäre noch zu früh mit 6 Monaten meiner ist vom 23.07......also ich habe schon von welchen gehört die das durchgezogen haben.

Du mußt aber sicher sein, das er wirklich keinen Schmerzen hat (was weiß ich keinen Zahn bekommt oder so) und natürlich satt ist....dann kannste das machen....also es hat eigentlich bei allen geklappt mit denen ich gesprochen habe....

aber das durchziehen kann schon mal 4 Std. täglich sein bis das der Kleine dann einschläft...

bringt es denn nichts, wenn du ihn kurz ausn Bett nimmst beruhigst und dann wieder weglegst, fängt er jede Nacht um die gleich Zeit an (das macht meiner nämlich ich bekomme ihn nur mit einer Flasche ruhig reichen auch 40 ml also hat er eigentich keinen Hunger aber es ist schon nervig das andere Kinder durchschlafen und meiner nicht) naja

ich weiß noch nicht ob ich es durchziehe oder ob ich evtl. doch noch zweimal die Nacht weiterhin aufstehen werde...ich denke es geht bestimmt auch von alleine weg aber irgendwann will man ja auch mal wieder durchschlafe#kratz ich weiß auch nicht ...

hart ist es zwar aber ich denke man hat dann auch ERfolg ist aber eine harte Sache das durchzuziehen..

LG Ute

Beitrag von sparrow1967 07.02.06 - 14:04 Uhr

>>Du mußt aber sicher sein, das er wirklich keinen Schmerzen hat (was weiß ich keinen Zahn bekommt oder so) und natürlich satt ist....dann kannste das machen....also es hat eigentlich bei allen geklappt mit denen ich gesprochen habe....<<


Richtig! Wenn sie will,das ihr Kind resigniert, weil eh niemand kommt wenn es ruft- dann kann sie es natürlich durchziehen!!

Wie man sein Kind doch für ne Portion eigenen Schlaf leiden lassen kann/will....


Ich verstehe nicht, wieso diese Methode immer noch in aller Munde ist...hat sie doch der "Erfinder" höchst persönlich widerrufen....

Beitrag von ayshe 08.02.06 - 11:31 Uhr

##
Du mußt aber sicher sein, das er wirklich keinen Schmerzen hat (was weiß ich keinen Zahn bekommt oder so) und natürlich satt ist....dann kannste das machen....also es hat eigentlich bei allen geklappt mit denen ich gesprochen habe....
##
ich finde es immer erstaunlich, daß hierbei nur der physische schmerz interessiert.

psychische schmerzen darf man dem kind also bedenkenlos antun????



##
hart ist es zwar aber ich denke man hat dann auch ERfolg ist aber eine harte Sache das durchzuziehen..
##
immer diese "hart-gejammere"#augen
jaja, die armen eltern, die sich das gebrüll anhören müssen
und dann soooo tapfer und toll "durchhalten"
hallooooo
die KINDER leiden!
die letern sind doch sch...egal!
die eltern wollen es ja so und dann auch noch mitleid oder lob????

Beitrag von mommy_anonymous 09.02.06 - 13:14 Uhr

....oh ayshe.... von dir les ich immer wieder! was ist nur mit dir los? so frustriert?
du machst andere immer so fertig.

geb ihnen doch lieber mal tipps?

seine meinung sagen ist ok, aber du putzt nur runter? warum?
schonmal drüber nachgedacht?
ich hab gelesen, du kannst auch echt gute tipps geben?

Warum hier nicht? nen schlechten Tag gehabt?

grüßle

Beitrag von ayshe 09.02.06 - 13:34 Uhr

mich macht es einfach unglaublich sauer, wie herzlos viele sind und was sie ihren kindern ganz ungestraft antun dürfen und auch tun.

und dann jammern auch noch viele rum, daß sie das geweine kaum ertragen konnten usw. #augen
als wenn sie sich selber nur leidtun, aber kein mitleid mit dem kind, nö, war ja so im programm vorgesehen.
die kinder müssen es abkönnen.
da kommen mir die tränen.

manchmal kommt es mir wie eine arbeit gegen windmühlen, hier immer wieder dieselben tipps zu geben,
manchmal ist es mir einfach total über, immer dasselbe runterzuleiern.
tipps stehen hier nämlich schon immer ganze menge drin,
macht sich nur nicht jeder die mühe, sie zu suchen und zu lesen :-(

Beitrag von lady_chainsaw 09.02.06 - 13:48 Uhr

>>manchmal kommt es mir wie eine arbeit gegen windmühlen, hier immer wieder dieselben tipps zu geben<<

mmmh, kenne ich - manchmal habe ich eine Diskussion auch 10 Minuten offen und überlege, ob es überhaupt einen Sinn hat zu Antworten....#augen

Habe auch schon mal überlegt, einfach alle Ferber-Diskussionen rauszusuchen, irgendwo zusammengefasst zu speichern und kommentarlos unter die jede neue Diskussion zum Thema einzufügen.:-p

Manchmal komme ich mir auch vor wie so ein Leierkasten #bla #bla #bla

Gruß

Karen

Beitrag von ayshe 09.02.06 - 14:11 Uhr

##
Habe auch schon mal überlegt, einfach alle Ferber-Diskussionen rauszusuchen, irgendwo zusammengefasst zu speichern und kommentarlos unter die jede neue Diskussion zum Thema einzufügen.
##
habe ich auch schon mal gedacht,
einen teil habe ich auch sowieso zusammengestellt,
aber ich glaube, niemand macht sich dann die mühe, es zu lesen, weil es viel ist und auch die ganzen links :-(

und wer ferbern will, will vllt nicht so einen haufen lesen, der dagegen spricht?



lg
ayshe

Beitrag von lady_chainsaw 09.02.06 - 14:26 Uhr

>>und wer ferbern will, will vllt nicht so einen haufen lesen, der dagegen spricht? <<

Na ja, ich kann mich erinnern, dass auch ich mal kurz davor war - ist aber schon ´ne Weile her.

Ich kannt die Methode und ich kannte auch einige Gegenargumente - aber ich war am Rande der Verzweiflung.

Also habe ich hier auch geforscht und gefragt (von Dir waren auch schöne Antworten dabei) - und bin heute echt froh, mich dagegen entschieden zu haben!

Aber Du hast schon Recht: Wer wirklich WILL, der tut es auch und möchte eigentlich nur Zustimmung hören.

Ich dagegen habe eigentlich eher jemanden gesucht, der mich davon abhält! Und da habe ich ja zum Glück einige gefungen ;-)

LG

Karen

Beitrag von mommy_anonymous 10.02.06 - 11:52 Uhr

...ok das kann ich auch verstehn.

Nur muss ich sagen, ich war auch sehr verzweifelt als mein Baby klein war und ich hab es genauso versucht....

Jetzt weiss ich wie doof ferbern ist! Aber damals war ich kaputt und naiv. ich hab nicht nach meinem Gefühl gehandelt!!!
Jetzt tu ich das!

Gruß
Mommy

Beitrag von heidihh78 07.02.06 - 12:10 Uhr

Hallo Igraine,

hmm, also ich finde, dass das Buch nicht nur schlechte Kritik verdient! Wir haben durchaus ein paar Empfehlungen daraus übernommen, aber nicht alle. Julian schläft schon seit er 15 Wochen ist durch #freu, wir haben folgende Tricks angewandt:

- jeden Tag zur selben Zeit mit den selben Abläufen ins Bett bringen, nochmal wickeln, Schlafsachen anziehen und dann stille ich ihn nochmal, bzw. seit ein paar Tagen bekommt er erst noch seinen Brei und dann noch die Brust.

- Bei uns hat auch gut funktioniert, dass wir ihn abends um 23:00 nochmal wecken und ich ihn dann nochmal stille, so hat er nachts keinen Hunger und ich bin erholter, dadurch hat er ja auch mehr von mir ;-)!

- versuchen, ihn die letzten Stunden vorm zu Bett gehen wach zu halten, damit er auch müde ist, wenn er ins Bett geht. Julian geht immer so gegen 19:30 ins Bett, ich versuche eigentlich, dass er nach 16:00 nicht mehr schläft, bis er ins Bett geht ;-)!

Aber, schreien lassen lassen wir Julian auch nicht, obwohl wir nicht gleich bei jedem Gemurre hingehen, ich versuche schon abzuwägen.

Im Freundeskreis haben wir aber viele Babys die nur auf dem Arm einschlafen können, egal was die Eltern tun. Ich denke, das hängt ganz stark vom Kind ab, bei manchen Babys dauert es scheinbar länger, bis sie lernen, alleine einzuschlafen #gaehn!

Viel Erfolg Euch

Lieben Gruß Heidi und #baby Julian *29.7.2005

Beitrag von bamboo 08.02.06 - 00:03 Uhr

hallo heidi,

genau was du geschrieben hast, haben wir auch beherzigt.

mein sohn bekam auch jeden abend um 22 uhr das letzte mal milch.

wir haben damit angefangen, als er 7 wochen alt war, durchgeschlafen hat er mit 8 wochen und das ohne geschrei.

wie du bereits erwähnt hast, muss man nicht sofort hingehen, wenn sie ein wenig meckern.
bei ohrenbetäubenden schreien würde ich auch trösten.

es darf aber nicht vergessen werden, dass babies nicht unmittelbar nach dem hinlegen schlafen.
ich finde es normal, wenn es noch 10 minütiges gemurre und brabbeln gibt.

ich habe es genauso gehandhabt wie du und siehe da, wir sind ausgeschlafene müttis

gruß antje

Beitrag von die_eva 07.02.06 - 12:16 Uhr

Hallo.
Mein KLeiner ist 3 Wochen und das ganze klappt. Nachdem er auch nacht immer rumgetragen werden wollte und das ziemlich lange(30 min mindestens) und dann aber alle 2 h Hunger hatte, konnte ich eigentlich gar nicht mehr schlafen undes musste sich was ändern. Jetzt stille ich eine Seite, wickeln, andere Seite. Dann lege ich ihn ins bett und meistens schläft er ein. Wenn nicht, beruhige ich ihn, wenn er im Bett liegt. Manchmal nehme ich ihn auch wiéder ganz raus, wenns total schlimm ist, lege ihn aber wieder hin, wenn er sich beruhigt hat.
Ich bin also da, wenn er mich braucht, gehe nur aus dem Zimmer, wenn er ruhig ist, nehme ihn aber nicht immer aus dem Bett wenn er schreit, weil dann lernt er, dass er nur laut genug schreien muss und dann bekommt, was er will. Du musst bei der Methode aber immer sicher sein, dass das Kind müde ist und keinen Hunger mehr hat oder gewickelt werden muss.

Ich hätte die Krise gekriegt, wenn ich ihn weiterhin hätte rumtragen müssen, lasse ihn aber auch nicht 5 min alleine schreien, weil das tut jedem Mutterherz weh!
Höre auf dein Herz, aber überlege auch, ob du das noch lange durchhälst, wenn du deinen immer rumtragen musst zum einschlafen!
Ich fand das Buch lesenswert, schon vom pädagogischen Aspekt her, da ich Pädagogin bin, aber jeder muss auch seinen Weg mit dem Kind zusammen finden.#

Viel Glück,
Eva#hasi

Beitrag von cathie_g 07.02.06 - 12:30 Uhr

Dein Kind ist 3 Wochen alt und Du Ferberst ihn? Wow, Paedagogenkinder habens wirklich arm (ich darf das sagen, ich bin eins). Mensch, Ferber selber sagt, man soll die Methode erst ab einem halben Jahr anwenden (inzwischen sagt man ab einem Jahr). Man kann ein Kind unter 6 Monaten nicht verwoehnen - die haben ausschliesslich Beduerfnisse und keine manipulativen Hintergedanken. Dein Kind war bis vor 3 Wochen noch in Deinem Bauch, der brauch die Naehe seiner Mutter und zwar SOFORT wenn ihm was fehlt. Kinder die man so frueh schreien laesst, lernen hoechstens aufzugeben (kommt ja eh keiner) und so resignieren sie dann - da gibst Du Deinem Sohn eine ordentliche Hypothek mit. Wolltest Du ein Haustier (gut abgerichtet) oder ein Kind?

Baeh!

Catherina

Beitrag von fiori 07.02.06 - 12:44 Uhr

Hallo,

ja das gleiche habe ich mir auch gedacht wo ich das gelesen habe.
Die armen Babys-sage ich nur.

fiori#blume

Beitrag von ayshe 08.02.06 - 11:34 Uhr

ja cathie, manche sollten sich eine hund anschaffen und nach herzenslust dressieren!


##
Ich hätte die Krise gekriegt, wenn ich ihn weiterhin hätte rumtragen müssen, lasse ihn aber auch nicht 5 min alleine schreien, weil das tut jedem Mutterherz weh!
Höre auf dein Herz, aber überlege auch, ob du das noch lange durchhälst, wenn du deinen immer rumtragen musst zum einschlafen!
##
du arme,
nach 3 wochen schon fertig?
dann wirst du wohl die nächsten jahre eh nicht durchhalten,
es sei denn dein kind hat gar keine eigene stärke und reagiert nur noch völlig abgerichtet!

Beitrag von debuggingsklavin 07.02.06 - 13:05 Uhr

Aua, aua, aua!

Also Du entschuldigst also die Anwendung von Ferber-Ratschlägen, weil Du Pädagogin bist? Anscheinend aber noch nicht lange.
Und anscheinend hast Du Dich auch noch nicht mit Kinderpsychologie befasst. Und mit der Evolution schon gar nicht.

Tragen und bei der Mutter schlafen ist das natürlichste, was es gibt.

Hier ein Artikel dazu aus der FAZ:
http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E34AA96EBFC3F4F64941A3AB8036D08A9~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Und noch ein lesenswerter vom B3:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/liebesstrategien/steinzeitbabys.xml

Lies mal bitte diesen Text:

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Jedes kind kann schlafen lernen!" Oder etwa nicht???

Wir haben die Methode aus oben genanntem Buch bei unserer Tochter mit 7 Monaten angewand und hofften endlich nicht mehr jede Nacht ein Fläschchen bringen zu müssen und dazu noch 5 mal den Schnuller wieder in den Mund zu stecken. Ich muss dazu sagen, sie war ansonsten recht pflegeleicht und keineswegs übersensibel und klebte auch nicht besonders an uns, sie spielte auch gerne alleine. Sie war ein glückliches, freundliches kleines Mädchen, recht groß und kräftig für ihr Alter, weshalb wir auch glaubten die entzogene Nachtflasche würden ihr nicht schaden.
Einen festen Rhythmus hatten wir schon länger versucht einzuführen, allerdings hielt unsere Tochter nicht wirklich viel davon. Sie wurde Morgens gegen 8:00 wach, sollte gegen 12:00 Uhr ihr erstes und gegen 16:00 Uhr ihr zweites Schläfchen halten und um 21:00 Uhr ins Bett gehen. Diese Zeiten verschoben sich allerdings ständig weil Hanna entweder zu früh müde wurde oder zu spät. Nachts verlangte sie bis zu 6 mal in jeder Nacht nach dem Schnuller, außerdem wollte sie gegen 3:00 Uhr noch ein Fläschchen und ließ sich auch nicht mit Tee beruhigen. Wir vermuteten, sie hatte sich das Fläschchen angewöhnt.
Also begannen wir mit der Methode als sie 7 Monate alt war.
Nach drei Tagen Schlafprogramm schlief unsere Tochter zunächst mal wirklich durch, allerdings weinte sie beim Einschlafen noch sehr lange. Ab dem vierten Tag begann sie panisch zu schreien wenn wir sie in ihr Bett legten, sie brüllte solange bis sie sich übergeben musste, auch wenn wir dabei blieben und mit ihr sprachen und sie streichelten! Sie brüllte einmal bis sie ohnmächtig wurde! Natürlich habe ich das Programm dann erst mal abgebrochen und 4 Wochen später erneut versucht.
Dieses Mal mit der festen Überzeugung durchzuhalten, für mich war die Methode die richtige Lösung und ich war wirklich überzeugt davon.
Unter Anleitung meines Kinderarztes hielten wir 1 Woche durch, wenn Hanna sich ohnmächtig schrie nahmen wir sie heraus und legten sie sofort wieder rein wenn es ihr wieder gut ging. Sie sollte ja nicht lernen uns so zu kontrollieren!
Ihr Brüllen aber wurde nicht weniger. Sie schlief auch immer weniger, sie wehrte sich vor dem Einschlafen. Ich hatte jedoch Angst abzubrechen, weil ich überzeugt war konsequent bleiben zu müssen. Konsequenz war laut dem Buch ja das Wichtigste und ich fürchtete ihr mit einem Abbruch des Programms mehr zu schaden!
Hanna schrie nun immer mehr, auch tagsüber, auch auf dem Arm. Sie aß plötzlich auch sehr viel weniger und konnte nicht mehr alleine spielen. Eigentlich spielte sie überhaupt nicht mehr.
Dann machte unser KiA Urlaub und ich ging zu einem anderen, weil Hanna über einen Tag jede Nahrung verweigerte und den ganzen Tag leise wimmerte. Das war genau 10 Tage nach beginn des Programms. Ich befürchtete sie war krank. Mit dem Kinderarzt sprach ich zunächst nur beiläufig über das Schlaftrainingsprogramm . Der Mann war entsetzt übe die Methode und riet uns das ganz schnell sein zu lassen. Hanna schlief zu dem Zeitpunkt auch nur noch etwa 8 Stunden nachts durch, allerdings unter großem Geschrei, ansonsten schlief sie gar nicht mehr. Wir waren jedoch noch immer zu überzeugt von dem Buch und der Methode. Es musste doch klappen, was machten wir nur falsch?!
In der folgenden Nacht weinte Hanna 14 Stunden am Stück! Und das obwohl ich neben ihrem bett stand, sie heraus nahm, sie schließlich mit in unser Bett nahm. Sie schlief in den nächsten zwei Tagen in 24 Stunden nur noch etwa 6 Stunden auf den Tag verteilt. Meist auf der Krabbeldecke oder auf dem Teppich, wo sie vor Müdigkeit einfach zusammensackte. Im Bett schrie sie nur. Nahrung bekamen wir überhaupt nicht in sie hinein, sie ließ sich nicht füttern. Alleine trank sie etwas Tee aus der Schnabeltasse.
Irgend etwas musste geschehen und ich sah ein, dass doch nicht Jedes Kind schlafen lernen kann!
Endlich gaben wir es auf!
Die Probleme waren damit noch lange nicht beseitigt, es dauerte eine Woche, bis Hanna wieder Vertrauen zu uns fasste. In dieser Woche musste ich meine Mutter bitten sie zu füttern!!! Wir mussten ihr Beruhigungsmittel geben! Zum Einschlafen setzten wir sie auf die Krabbeldecke bis sie einschlief und umfiel, dann trugen wir sie in unser Bett. Es war die härteste Woche von allen, denn ich hatte erkannt, dass ich Hannas Vertrauen komplett verloren hatte. Sie schien Angst vor mir zu haben.
Nach einer Woche besserte sich die Situation, Hanna kam wieder zu mir gekrabbelt, ließ sich wieder von mir füttern und lachte wieder, wenn auch selten. Langsam wurde sie anhänglicher als sie es je war, sie schlief wieder, allerdings nur in meinen Armen, ich hatte sie nächtelang im Halbschlaf im Arm, denn wenn ich sie ablegte brüllte sie sofort los. Lange Zeit mussten wir ihr noch die Beruhigungsmittel geben!
Inzwischen (sie wird nächste Woche 1 Jahr alt) schläft sie bei uns im Bett ganz gut. Allerdings wird sie noch immer jede Nacht schreiend wach und muss getröstet werden. Einschlafen kann sie nur, wen sie vor lauter Müdigkeit kaum noch stehen kann, oft weint sie sich in meinem Arm in den Schlaf. Jeder Versuch sie ins eigene Bett zu legen scheiterte und wir werden es vorläufig nicht mehr versuchen. Das Gitterbett haben wir in den Keller gestellt, sie hatte Angst davor und traute sich nicht mehr in das Kinderzimmer. Sie hat nun ein großes Bett, wenn ich mich dazu lege schläft sie auch darin.

Unser neuer Kinderarzt meinte ein solches Trauma wäre nach diesem Programm nicht ungewöhnlich, er vermittelte uns Adressen anderer Familien, die die gleiche Erfahrung machen mussten. Bei einigen trat das Trauma schon nach drei Tagen Schlafprogramm auf!
Eines der Kinder musste an den Tropf, weil es keine Nahrung mehr zu sich nehmen wollte!
Die gestillten Kinder stillten sich durch das Programm fast alle ab!
Ein Mädchen wurde nach dem abgebrochenen Schlafprogramm wieder in den Schlaf gestillt, von dem Tag an schlief sie durch!

Ich möchte mit diesem langen Bericht niemandem ein schlechtes Gewissen machen, aber ich möchte, dass ihr wisst, dass der Plan auch schief gehen kann. Davon steht leider nichts in dem Buch.
Oft genug bekamen wir vermittelt, wir hätten etwas falsch gemacht, wir hätten halt nicht hinter der Methode gestanden und unsere Unsicherheit auf Hanna übertragen. Wir waren so sicher und überzeugt von der Methode, dass wir nicht merkten, dass wir unsere Tochter damit kaputt machten.
Man sagte uns wir hätten durchhalten sollen. Irgendwann hätte Hanna mit Sicherheit aufgegeben, da bin ich mir Sicher. Aber sie hätte damit jeden Glauben in mich als ihre Mutter aufgegeben!

Mein Kinderarzt sagt folgendes: Das Programm ist ein großer Eingriff in die Psyche des Kindes und nicht wenige behalten bleibende Schäden davon zurück! Leider bleiben diese Schäden den meisten Eltern verborgen, das heißt nicht, dass sie nicht da sind. Die meisten Kinder geben schneller auf als unsere Hanna und tun was man von ihnen verlangt.
Ein Kinderpsychologe den ich mit Hanna regelmäßig aufsuche begründet mit solchen "Dressuren", wie er sie nennt, viele Verhaltensstörungen selbst bei größeren Kindern.

Ich selbst musste erst diese Erfahrung machen, und sie auch meiner Tochter zumuten, bevor ich einsehen konnte dass die Methode nicht so gut ist wie sie oft hingestellt wird!
Heute ist mir klar, dass ich lieber ein schlecht schlafendes Kind habe, als ein derart misshandeltes!! Denn das ist diese Methode für mich, eine Misshandlung der Würde des Kindes!

Wenn ihr ähnliches erlebt habt, bitte verschweigt es nicht länger! Auch ich hatte große Probleme damit, meine Erfahrungen öffentlich zu machen, aus Angst vor Angriffen. Meine Scham war groß genug! Aber nur so können andere Kinder vor dem gleichen bewahrt werden.
Lasst euch nicht einreden, ihr hättet etwas falsch gemacht, wärt nicht konsequent geblieben oder hättet versagt!
Ich habe inzwischen über meinen Kinderarzt, meinen Kinderpsychologen und über das Internet so viele Familien kennen gelernt, denen es ähnlich ging. Und alle dachten sie wären die Einzigen! Und jede Familie, die die Erfahrungen nicht länger verschwiegen, lernte neue Familien mit der gleichen Erfahrung kennen!

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Und: http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=35557&forum=110

LG,

Kai Anja + Johanna

Beitrag von sparrow1967 07.02.06 - 14:24 Uhr

Hi Du!

Kannst Du das bitte bei jedem Post , bei dem nach der Methode gefragt wird, posten??? BITTE!!

Da du ja vielleicht nicht alles liest.... ich kpiere jetzt deinen Post, leg ihn als Lesezeichen ab..und jedesmal werdeich ihn als Antwort auf die Frage: ferber? schreien lasen? posten.


Danke für diesen Bericht.


lg
sparrow

Beitrag von debuggingsklavin 07.02.06 - 14:36 Uhr

*g* Ich tu, was ich kann.

Ich hab den Bericht selber in einem Forum gefunden.
Fand ihn ganz schön krass und ich hätte beinahe geweint, so leid tut mir das Kind.

Gestern in der Stillgruppe haben wir uns auch über solche Themen unterhalten. Und eine anwesende Krankenschwester (schon älter, bestimmt 50, aber macht gerade die Ausbildung zur Stillberaterin. Cool, was?) meinte, dass es garantiert noch Jahrzehnte dauert, bis diese ganzen Foltermethoden aus den Köpfen der Kinder sind. Haben sich ja auch Jahrzehnte ins Hirn der Muttis gebrannt.

Echt schlimm. Man kann doch kein Kind wie den Pawlowschen Hund konditionieren.
Ich bin erschrocken!

LG,

Kai Anja :-)

Beitrag von sparrow1967 07.02.06 - 14:42 Uhr

*höhö* genau daran denke ich auch immer... an den Pawlowschen Hund.

Manche denken aber so- und das ist es, was in meinen Kopf nicht rein will: versuchen sie denn nicht, sich in so ein kleines Wesen hineinzuversetzen? Geht es immer nur um den gepfegten Ar*** der Eltern? Möchte man selber so behandelt werden???

Vielleicht rüttelt dein Postja endlich m,al einige wach...vor allem auch hier anwesende PSYCHOLOGEN#augen:-p

lg
Christine

Beitrag von debuggingsklavin 07.02.06 - 14:52 Uhr

Gibts denn hier überhaupt Psychologen? Sie schrieb doch, dass sie Pädagogin ist. Was aber auch keine Ausrede ist.
Auch als Pädagogin hat man doch normalerweise ein gewisses Maß an Psychologie intus, oder?

Das mit dem Hineinversetzen frag ich mich auch immer.
Johanna ist nun 8 Monate alt und ich würd sie nicht einfach in ihr Zimmer ausquartieren, wenn sie dann bitterlich weint. (Deswegen haben wir am Wochenende auch an unser Bett angebaut. Ist nun 2,90 breit *g*)

Ich merk doch, wenn mein Baby meine Nähe braucht oder? Und ich hab doch selber viel mehr Schlaf, wenn das Kind ruhiger neben mir schläft und ich nicht aufstehen muss. (Schnuller in die Schnüss stecken mach ich im Halbschlaf. Oder der Papa)

Und _ich_ finde es auch unnatürlich, wenn man direkt wieder in die alte Zweisamkeit verfällt. Man ist nämlich nicht mehr zweisam, sondern dreisam. Und das wird sich auch die nächsten 18 Jahre nicht ändern. (Naja, krass gesagt) ;-)
Man ist eben nicht mehr nur Frau, sondern zu 99% die Mutter des Kindes, was man auf die Welt gebracht hat.
Und man muss doch auch nicht im ersten Jahr wieder Halligalli machen? Klar, ich geh auch raus, aber ich besauf mich nicht und es geht in Maßen ab.

Ich glaub leider nicht, dass mein Post viel bewirkt (deswegen auch immer wieder posten).
Solange solche Bücher verkauft werden und irgendwelche Ärzte, Hebammen und Mütterberaterinnen sowas empfehlen, wird es weiterhin Fragen danach geben.

LG,

Kai Anja

Beitrag von sparrow1967 07.02.06 - 14:59 Uhr

Viel leben in dem Denken: ICH war zuerst hier- also muß das Kind sich MIR anpassen- und nicht umgekehrt. Es ist MEIN Kind, also muss ich es erziehen- am besten schon vom ersten tag an.

Das diese kleinen Wesen hilflos sind- das sehen sie nicht. Nein- sie sehen nur, dass es sie "ärgern" will und sowas darf man nicht zulassen.

Ich denke, wir sind einer Meinung....ich hoffe nur, dieses - unser- Denken färbt auf noch ganz viele ab!!


lg,
Christine

Beitrag von ragazza78 21.11.06 - 12:09 Uhr

0oh mein gott!

Ich wollte ein ähnliches Programm diese Woche durchziehen. Ich glaube ich lass jetzt lieber die Finger davon!
Da geht es darum, dass man das Kind in der Nacht nicht stillt und es lieber schreien lässt...

Eine Nacht habe ich durchgehalten, aber mein Herz ist fast zerbrochen! Und hatte heute das Gefühl, mein Kleiner wäre sauer auf mich.

Aber was tun um durchzuschlafen? STellt sich das von alleine ein?

lg und viel glück

Anna

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