Taufe (Teil2)

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Beitrag von nisivogel2604 07.02.06 - 14:09 Uhr

Hallo ihr lieben, erstmal Danke für die ganzen Zuschriften. Aber ich versteh da was nicht: Wer hat denn gesagt, dass Kinder die nicht getauft sind, nicht in den Reli Unterricht gehen können. Darum gehts ja: Das Kind soll an die Religion herangeführt werden, auch wenn es nicht getauft wird. Heiraten kann man auch in der Kirche,wenn man nicht konfirmiert ist und die Kindergärten hier bei uns nehmen Kinder auch, wenn sie nicht getauft sind. Sind denn nicht getaufte Kinder minderwertig?
LG Denise

Beitrag von casi8171 07.02.06 - 14:10 Uhr

Seit wann dürfen denn nichtgetaufte Kinder nicht in den Reli-Unterricht.. #kratz Hab ich noch nie gehört und halte ich für absoluten Quatsch ..

lg

Melli + Finn *14.12.05

Beitrag von wencke78 07.02.06 - 14:11 Uhr

Hier müssen die Kinder sogar in den Unterricht, dürfen aber an manchen Schulen nicht mit zu den kirchlichen Ausflügen...

Beitrag von casi8171 07.02.06 - 14:12 Uhr

Was sind denn kirchliche Ausflüge? #gruebel

Beitrag von wencke78 07.02.06 - 14:20 Uhr

Da hab ich mich wohl etwas seltsam ausgedrückt:
vom Reli- Unterricht aus werden oft Fahrten, z.B. in den Zoo etc veranstaltet, an denen dürfen dann nur getaufte Kinde rmit..

Beitrag von casi8171 07.02.06 - 14:58 Uhr

*lol* Weil sie nicht getauft sind, dürfen die Kinder nicht in den Zoo?! Den Lehrern würd ich was erzählen.. Außerdem..was hat nen Zoo mit Religion zu tun :-p

Beitrag von kleineute1975 07.02.06 - 14:17 Uhr

HI

meine Schwägerin macht das auch so, der Kleine soll später selber entscheiden welche Religion er angehören möchte.....also mitlerweile glaub ich hat man keine Nachteile dadurch ob man sein Kind taufen läßt oder nicht....Da wir so und so zuwenig Kinder haben, und teilweise Kindergärten schon schließen müssen nehmen die mitlweile auch Kinder ohne Religion.....

Quatsch Kinder sind doch dann nicht minderwertig......

Also Reli Unterricht das war bei uns schon so früher mußten alle Kinder dran teilnehmen......

habe zwar deinen Beitrag nicht gelesen (Teil1) aber mach dir keine Gedanken.

LG Ute

Beitrag von sanne2209 07.02.06 - 14:26 Uhr

Hallo Denise,
habe gerade auch was dazu geschrieben. Ich kopiers mal rein:

Hallo Denise,
mein Mann und ich sind beide vor 12 Jahren aus der Kirche ausgetreten (er früher ev. ich früher rk).

Unsere Kinder wurden nicht getauft, da wir auch keiner Religion angehören und die Kinder daher nicht in diesem Glauben erziehen könnten. Ausserdem wollten wir uns von solchen übertriebenen Feiern distanzieren (fängt bei Taufe an, geht über Kommunion/Konfirmation und Hochzeit...), die unseres Ernachtens pure Geldverschwendung sind.

Wir leben in einem Kuh-Dorf und es gab bei unserem Sohn (10) keinerlei Probleme im Kindergarten oder Schule.
Unser Kindergarten ist katholisch, aber die Erzieherinnen sind sehr offen (es gibt dort auch evangelische Erzieherinnen).

Sebastian hat an allen "kirchlichen Aktivitäten" im Kiga teilgenommen.

In der Schule hat er freiwillig am ev. Reli-Unterricht teilgenommen solange er wollte. Er ist jetzt in der 5.Klasse und hat mir am Anfang des Schuljahres gesagt, dass er nicht mehr in Reli mitmachen will, weil er damit nicht so viel anfangen kann und er sich dadurch sein Zeugniss nicht versauen will.

Zwischendurch kamen immer mal wieder fragen wie: "Mama warum bin ich nicht getauft?" Ich habe ihm dann erklärt warum und er hat es verstanden.

Wenn er möchte kann er sich jederzeit taufen lassen!
Überlege Dir die gründe für und gegen Taufen.

Eine Feier zum Beispiel könnt ihr auch so veranstalten.

Als Sebastians Klassenkameraden Kommunion hatten haben wir einen schönen Familientag im Europapark gemacht!

LG Sanne

Übrigens: Nicht getaufte Kinder sind NICHT minderwertig!!!

Beitrag von rain72 07.02.06 - 15:57 Uhr

Hallo Denise,
also ich glaube auch nicht, daß die im Religionsunterricht eine Einlaßkontrolle machen und sich die Taufurkunden vorzeigen lassen.....
Aber ich finde, daß das Argument mit dem "selbst entscheiden" nicht mehr stimmt, wenn man dann gleichzeitig sagt "das Kind soll an die Religion herangeführt werden". Wenn Du sowieso entscheidest, daß dein Kind den Religionsunterricht besuchen soll (und von welcher Konfession der Religionsunterricht sein soll), dann hat das mit selbst entscheiden eigentlich nichts zu tun. Und wenn man dann schon eine Religion und ihre Werte vermitteln möchte, dann gehört ein Ritual wie die Taufe - finde ich - eben auch dazu. Außerdem freuen wir uns auf ein schönes Familienfest mit den weit verstreut wohnenden Verwandten - aber das könnte man natürlich auch sonst organisieren....
Irgendwelche Nachteile im Leben muß ein Nichtgetaufter glaub ich in der heutigen Zeit nicht mehr befürchten - dachte ich zumindest bis eben, bis ich gelesen habe, daß es Orte gibt, wo die Nichtgetauften nicht bei Ausflügen mitdürfen #schock(Schreibt das mal ans Fernsehen!!)

LG
rain72

Beitrag von andrea5480 07.02.06 - 16:01 Uhr

Natürlich sind Kinder, die nicht getauft sind, weder etwas besseres noch etwas schlechteres als getaufte Kinder.

Aber nur mal so: Schadet es den Kindern denn was, WENN sie getauft sind?

Und so wie hier oft davon geredet wird, daß das Kind sich ja später FÜR die Religion entscheiden kann, so kann es sich doch genauso auch später DAGEGEN entscheiden, oder? So gesehen macht es doch keinen großen Unterschied, oder?

Liebe Grüße aus dem katholischen Bayern! ("Wir sind Papst!" ;-))