Freistellung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sophie2006 07.02.06 - 15:04 Uhr

Hallo! Habe gleich noch eine Frage. Bin jetzt ca. in der 5. Woche und meine Frauenärztin hat bei meinem Besuch letzte Woche (da wurde die Schwangerschaft fesgestellt) gemeint, aufgrund meines Berufes wäre es besser wenn ich mich schon ab dem 3. Monat freistellen lassen würde. Ich arbeite als Anwaltsassistentin, klar ist es manchmal stressig, aber ich sitze doch fast den ganzen Tag. Meine Ärztin meint, es wäre sicherer und gesünder wenn ich aufhören würde zu arbeiten. Wirklich schlecht fühle ich mich (noch) nicht! Was ist Eure Meinung?

Beitrag von pethead 07.02.06 - 15:11 Uhr

Hallo!

Liegt denn bei dir irgendein Befund vor, aus dem man erlesen könnte, dass die Gefahr einer Frühgeburt besteht? Gibt es da etwas in deiner Familie?

Ansonsten finde ich das nämlich schon etwas seltsam, muss ich sagen. Ich bin Lehrerin und sitze im Unterricht zwar hauptsächlich, aber da ich in einer sehr großen und sehr alten Schule arbeite, muss ich ziemlich viel herumlaufen und Treppen steigen, weil es keinen Aufzug gibt. Außerdem habe ich sehr anstrengende Schüler teilweise (Gas-Wasser-Installateure etc.). Bisher hatte ich allerdings keine Probleme - dachte ich! Ende Januar hat meine FÄ festgestellt, dass mein Gebärmutterhals sich verkürzt hat. Jetzt bin ich erstmal krank geschrieben. Zuerst fand ich das doof, aber jetzt hoffe ich, dass ich vor dem Mutterschutz, der für mich in ca. 6 Wochen beginnt, vielleicht gar nicht mehr hin muss.

Ich fühle mich auch nicht schlecht, aber man merkt halt nicht, wie der GMH sich verkürzt. Vielleicht liegt ja bei dir so etwas vor? Aber das würde dir die FÄ doch sagen, oder? Hm, etwas komisch finde ich das schon. Sprich doch noch einmal mit ihr. Vielleicht ist es aber auch nicht so gut, wenn du NUR sitzt. Aber ab dem dritten Monat finde ich schon früh. Da habe ich noch gar nichts gemerkt.

Weiß nicht, ob ich dir helfen konnte. Ich würde einfach nochmal nachhaken bei deiner Ärztin.

Liebe Grüße,
Julia (28+4)

Beitrag von sophie2006 07.02.06 - 15:16 Uhr

Also Befund liegt keiner vor. Fühle mich auch sonst nicht irgendwie krank oder nicht in der Lage arbeiten zu gehen, aber meine Ärztin hat gleich ganz komisch geschaut wie ich gemeint habe ich würde gerne weiter arbeiten gehen. Sie meint ich solle mich schonen und mich in Ruhe auf alles vorbereiten und überhaupt meinte sie wäre ich ihr sicher dankbar, wenn dann mal die ersten Wehwehchen auftreten. Soll ich mir einen anderen Arzt suchen? Bin bei meiner Ärztin schon seit 15 Jahren und habe eingentlich Vertrauen zu ihr.

Beitrag von leni111 07.02.06 - 15:24 Uhr

Also ich würde bei deiner Ärztin bleiben, ihr nur begreiflich machen, dass du weiter arbeiten gehen möchtes, wenn es dir gesundheitlich gut geht. Wir sind nicht krank, sondern schwanger. :-D

Mach dir keine Sorgen, geh weiter arbeiten, wenn du möchtest und du gesund bist und erklär ihr das.

LG Monique

Beitrag von tanteju78 07.02.06 - 15:31 Uhr

du kannst ihr ja sagen, dass du dich ja immer noch von ihr krankschreiben lassen kannst, wenn du merkst, dass es zu stressig ist oder so...

Beitrag von lui78 07.02.06 - 15:10 Uhr

Hi du,

ist doch Blödsinn!
warum?
Solange du keine gesundheitlichen Schwierigkeiten auftreten/hast oder irgendeine psychische Belastung dir zu schaffen macht sehe ich dazu keinen Grund dich freistellen zu lassen!

Stress und Hektik haben wir doch alle ab und an (im Job sowie Privat) und ausserdem: in Maßen ist das auch nicht ungesund für dein Baby!

Alles Gute

Lui & Maikäfer 26ssw

Beitrag von leni111 07.02.06 - 15:13 Uhr

Hallöchen!

Also ich muss mal meinen Kommentar dazu abgegeben. Also ich bin auch Rechtsfachwirtin und arbeite bei nem Anwalt. Wir haben unsere Kanzlei im Dachgeschoß und ich renne jeden Tag mehrfach Treppen hoch und Treppen runter. Ansonsten ist es wirklich ein Job (wie du bereits sagtest), bei dem man meistens sitzt.

Ich hab keine Ahnung, wie deine Ärztin auf so ne "dumme" Idee kommt. Naja, ich hab keine Ahnung, wie es bei euch mit dem Geld aussieht, aber wir sind auch auf mein Gehalt angewiesen, so dass ich arbeiten gehen muss und auch möchte. Ich könnte mir nicht vorstellen, schon ab dem 3. Monat zu Hause zu bleiben.

Letztendlich musst du das selbst entscheiden. Trotzdem muss ich dir sagen, dass deine Ärztin für mich keine Ahnung von der derzeitigen Arbeitsmarktlage hat.

LG Monique und #ei (8+1)

Beitrag von sophie2006 07.02.06 - 15:23 Uhr

Weil Du geschrieben hast wg. dem Gehalt. Hier in Österreich ist es so, dass Du in der Freistellungszeit sogar etwas mehr als das Nettogehalt pro Monat erhältst. Also finanziell gesehen ist das ganze kein Nachteil.

Beitrag von leni111 07.02.06 - 15:28 Uhr

Na gut, da kenne ich mich nicht aus. Wenn du sogar mehr Geld bekommst, wenn du zu Hause bleibst, dann würde ich mir das schon überlegen. Vielleicht kannst du ja auch mit deinem Chef vereinbaren, dass du verkürzt gehst. Ich weiß ja auch nicht, wie es danach bei dir weitergeht, ob dir diese Arbeitsstelle wichtig ist???

(Hier in Dtschl. bekommt man kaum was, wenn man zu Hause bleibt. Die sollen sich mal ein Bsp. an den Österreichern geben...scheinbar ein kinderfreundlicher Staat) #gruebel

Beitrag von sophie2006 07.02.06 - 15:37 Uhr

Wichtig ist mir die Arbeitsstelle schon, nur wird sich das nach der Karenz auch nicht ausgehen mit arbeiten, weil 40 Std. arbeiten und ein kleines Kind wird nicht gehen und meine Stunden reduzieren geht sicher nicht, weil das wollte ich schon vor einem 1/2 JAhr unabhängig von der Schwangerschaft machen. WEiters gibt es auch bei uns keine Mütter im Betrieb, alle wurden nach der KArenz nur die gesetzlichen 3 Monate zurückgenommen und dann entlassen.

Beitrag von juliawika 07.02.06 - 15:37 Uhr

Hallo!

Also ich verstehe das auch nicht, wie Deine FÄ darauf kommt... #gruebel Ich bin Rechtsanwaltsfachangestellte, und sooo stressig ist der Job ja nun doch nicht. Wenn ich Aktenstapel rumschleppen muss, dann mach ich jetzt halt mehrere kleine... Ansonsten sitzt man ja eh fast die ganze Zeit, und das finde ich persönlich angenehmer als langes Stehen oder gehen, da bekomme ich immer einen harten Bauch.
Und wenn´s Dir gut geht... Also ich würde lieber arbeiten, ich denke mir würde es ansonsten daheim gaaaanz schnell furchtbar langweilig werden ;-)

LG, Julia und Niklas (30. SSW)

Beitrag von lalelu68 07.02.06 - 15:36 Uhr

Öhm, also ich arbeite als Assistentin der Geschäftsführung und hab nen saumäßig anstrengenden Chef - und ne 44-Stunden-Woche...und weder ich noch mein Arzt sind auf die Idee gekommen.... Weiss nicht, kommt mir ein wenig seltsam vor.... Hat auch finanzielle Nachteile, glaub ich....und wenn Du dich entsprechend wohl fühlst, keine Komplikationen vorliegen, dann wüsst ich nicht, wieso man sowas tun sollte. Du bist ja nicht krank, wir sind einfach schwanger.... Letztendlich liegt die Entscheidung aber bei Dir und wie Du dich fühlst...
Gruß,
Lalelu68 mit #ei 12+2