Kaiserschnitt oder "normale" Geburt?

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Beitrag von glacess 07.02.06 - 16:47 Uhr

Hallo ihr lieben,

denke ernsthaft über KS nach. Findet ihr es egoistisch, sich die Geburt damit leichter zu machen?
Klar hat beides so seine Vor- und Nachteile, aber ich hab so wahnsinnig Angst vor der normalen Geburt, die Schmerzen, dann ist man wochenlang so tierisch ausgedehnt, habe auch gehört, daß bei vielen der Bauch durch die Anspannung erst richtig gerissen ist... Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob man bei KS so richtig realisieren kann, daß das Kleine nun nicht mehr im Bauch ist... Dazu die Gefahr, daß das Köpfchen angeritzt wird...
Mir glüht der Schädel. Was meint ihr???

LG, Susi
SSW 29+0

Beitrag von sonne1973 07.02.06 - 16:55 Uhr

Hi Susi,

also ich weiß nicht #kratz....ich bin irgendwie immer noch der Ansicht, dass man, wenn man auf natürlichem Wege gebären kann, es auch tun sollte :-) Denn eine natürliche Geburt tut zwar weh *keine Frage und wie* aber es ist eben keine OP - ein Kaiserschnitt dagegen schon. D.h. Du hast eben auch die Risiken einer OP - auch wenn das heutzutage nicht mehr so schlimm ist.

Aber ich hab lieber die Schmerzen bei der Geburt, als danach im Bett liegen zu müssen mit einem Bauchschnitt, Katheter und Drainage drin, aus denen alles mögliche tropft *igitt* und nicht aufstehen zu dürfen. Meine Freundin hatte leider bei beiden Kindern einen KS und war danach immer mehrere Wochen richtig ausgenockt....die Wunde heilte schlecht, die Naht platzte wieder auf etc. :-( Also Spaß ist das auch keiner!
Muss nicht so sein bei Dir...kann auch alles super laufen und Du bist nach ein paar Tagen wieder topfit, aber ich möchte Dir nur aufzeigen, dass ein KS auch nicht unbedingt das Non-plus-ultra sein muss.

Im Endeffekt musst aber Du entscheiden, womit Du Dich wohler fühlst und wenn's denn der KS ist, dann mach es. :-)

Liebe Grüße & alles Gute

Andrea

Beitrag von angelina82 07.02.06 - 17:03 Uhr

Also meine Familie ist ziemlich gross und wir hatten glaube ich von allem schon etwas. Aber die meisten sind sich einig: normal gebähren ist das beste (natürlich nur wenn ein KS nicht unbedingt sein muss) denn es ist natürlich sehr schmerzhaft, aber der Schmerz ist ein paar Stunden da und danach nicht mehr, nur wenn man halt noch einen Dammschnitt/riss hat, dann hat man noch gut 10 Tage die Fäden drinn. Bei einem KS sind das ja schon 4 Wochen und eine Cousine von mir hatte dauernd Eiter was rausgekommen ist l(iihhh...richtig eklig) und dass obwohl schon ein Monat rum war. Ausserdem ist es mir nicht so recht, wenn Sie mir den Bauch aufschlitzen,wenn es nicht unbedingt sein muss und dann noch die Anästhesie (oder wie man das schreibt), kriegt man doch gar nicht richtig alles mit. Ich denke schon, dass es einen Grund hat, wieso die Kinder unten rauskommen und nicht direkt aus dem Bauch...

Hab nicht soviel angst, wir Frauen haben ja bekanntlich viel mehr durchhaltevermögen als Männer,deswegen bleibt uns die Schwerstarbeit (Kinder kriegen) ;-)

angelina82 + #ei 18SSW

Beitrag von pathologin34 07.02.06 - 17:14 Uhr

Hallo Andrea ,

wie kommst Du auf bett liegen und Katheter und Drainagen ??

Ich hatte meinen KS 2001 zwar einen Katheter aber der wurde nachdem ich wach war gezogen , Bin aufgestanden am Nachmittag nachdem mein Vollrausch der Narkose weg war und Drainagen ist veraltet , war früher mal aber heute nicht mehr !!!

LG

Beitrag von sonne1973 07.02.06 - 17:26 Uhr

Hallo,

sorry, aber bei meiner Freundin war es so...und ich war echt geschockt, als ich das gesehen habe. #schock Hab auch gedacht, dass das inzwischen etwas moderner ist. Vielleicht lags am KH, keine Ahnung.

Liebe Grüße

Andrea

Beitrag von pathologin34 07.02.06 - 17:37 Uhr

Ist ja echt der Horror , denn die Drainagen ziehen ist ja auch sehr unange´nehm weiß ich von meiner Mama als sie mal ne Bauch Op hatte .

Aber vielleicht hatte sie eine Komplikation und deshalb die Drainagen .

Meine Freundin hatte bei dem 2.KS auch den Katheder 2 Wochen aber da gabs höllische Komplikationen , weil die erste Geburt ein KS wurde und sie wollte die 2. geburt normal versuchen und da riss dann die Gebärmutter und Blase deshalb war es bei ihr so übel mit Katheter .

Naja wollt ja auch nur nach fragen :-) ! Denn Drainagen ist ja uralt :-) .

Liebe Grüße .

Beitrag von monsterkind 07.02.06 - 17:05 Uhr

Hallo!

Also, hier mal eine "normale-Geburt-Vertreterin"!;-)
Ich finde es nicht richtig, der Natur ins Handwerk zu pfuschen.
Gut, im Notfall ist der KS auf jeden Fall eine tolle Sache, aber wenn's anders geht, dann auf jeden Fall spontan entbinden.
Dieses "durch den Bauch gequetsche" hat eine sehr wichtige Funktion für das Kind, und ich denke auch für die werdende Mama. Ich hatte panische Angst vor der Geburt, und das schon seit ich denken kann (in der Sesamstraße gab's damals einen Geburtsfilm, die Frau hat tierisch geschrien und es war für mich einfach grauenvoll. Ich war 5 oder so...) Und dann war das ganze gar nicht so wild, wie ich mir das vorgestellt habe. Mit zwei Mini-Spritzen und einem Zäpfchen als einzigen Hilfsmitteln habe ich die eingeleitete Geburt gemeistert.
Ich habe auch geschrien, aber das war wegen der Anstrengung. Die Hebamme hat mir hinterher gesagt, ich hätte mit einem Bein schon im Not-OP gestanden, aber (wort-wörtlich) die Geburt sei echt "geil" gewesen. Danke! ;-) War schon ganz schön stolz!
Das mit dem Reißen während des Pressens kann ich mir eigentlich mal so gar nicht vorstellen...#kratz
Das Du so ausgedehnt bist, merkst Du ja nicht selbst, und bis es jemand anderes merkt ;-) dauert es ja noch und Du kannst dann schnell beginnen , Deinen Beckenboden zu trainieren. Erstmal hast Du ja eh Wochenfluss, dann raubt Dir der Zwerg alle Kraft und bis Du dann die Kraft und die Lust auf Sex hast...
Und für mich das wichtigste, was gegen einen KS spricht, ist auch ziemlich egoistisch #hicks:
ICH habe dieses Würmchen 40 Wochen in mir rumgetragen und wachsen lassen und MIR gebührt der erste Augenblick, das Wunder im Arm zu halten. Niemand anderem sonst! Die Vorstellung, das der Zwerg auf die Intensiv muss... gut, kann auch bei der spontanen Geburt passieren, aber Du hast Dich ja sicherlich schon mit den Möglichkeiten und Eventualitäten auseinandergesetzt und weißt, wo die Risiken liegen etc...

Also: ein fettes PRO von mir für die spontane Geburt!

Ich wünsche Dir die für Dich richtige Entscheidung!
Viele Grüße vom monsterkind

Beitrag von ane4ka 07.02.06 - 16:58 Uhr

Oh je, Susi, da hast du hier eine schmerzhafte Thema getroffen, sei bereit, dass Du sehr scharfe und harte Meinungen hier lesen wirdst und lass Dich davon nicht irritieren.

Ich möchte Dir nur sagen - mach das, womir Du Dich selbst sicher fühlst. Ich bin gegen geplanten KS und hätte bis vor kurzen hier auch gnadenlos was reingeschrieben, wie KS schlecht aus Dich und Dein Kind wirken wird, aber mach ich nicht. Ich habe mich vor kurzen für ein Hausgeburt entschieden und dürfte mir ne Menge anhören lassen. Und dann habe ich verstanden, dass ich mich richtig entschieden habe. Ich fühle mich so sicher mit dieser Entscheidung, dass ich gar kein Angst mehr habe und sehnlich auf Geburt warte. Ich rate Dir - informiere Dich über alles: wie KS verlaufen wird und wie normale Geburt - frage in deiner Klinik nach, alles-alles, damit Du genau weiss, was Dich erwartet. Und dann stell Dich in keder Situation vor - dann weiss Du sofort, was Du willst, weil Du weiss, wo Du Dich sicher und entspannt fürhlen wirdst. Nur das zählt und sonst nichts.

Ich wünsche Dir die richtige Entscheidung zu treffen!

Alles Liebe und viel Mut!

Anna + #baby37.SSW

Beitrag von sneukje 07.02.06 - 16:59 Uhr

Hallo,

ich muss ehrlich sagen, dass ich zuerst auch über einen Ks nachgedacht habe, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass ich es nicht tue.
Aus dem einfachen Grund, dass ich mein Kind von Anfang an mitbekommen will. Bei einem Ks, wenn denn nur ambulant ist, wird das Kind einem nur kurz gezeigt und dann wirds vom Kinderarzt untersucht, oder? Man selbst muss genäht werden und danach die Schmerzen der Wundheilung in kauf nehmen. Ist also nicht voll belastbar. Beim genaueren Nachdenken find ich die Vorstellung eines Ks schlimmer als die einer normalen Geburt, für die der weibliche Körper ja nun ausgerichtet ist.

Klar mach ich mir auch Gedanken darum, dass mein Becken auseinander geht usw. Tanze im Verein Hip Hop und Jazz. Bin also auch eitel, aber nun gut. Mit schmieren und Sport würde bestimmt auch das besser werden.

Überlegs dir.

Alles Gute weiterhin in der Sw

Lg Alex+#baby29ssw

Beitrag von schnuffelente 07.02.06 - 17:01 Uhr

Hallo.
Ich habe normal entbunden und das hat mich echt gefreut.Natürlich ist das nicht einfach aber wenn Du das geschafft hast kannst Du alles schaffen.DEIN selbstbewußtsein steigt ins unermessliche!!!!!
Ich hatte nach der Geburt einen Scheidenriss und einen Dammschnitt.Die ersten paar Tage kann man nicht so gut sitzen und nach einer Woche hat sich das auch erledigt.Du bist bestimmt nicht wochenlang ausgedehnt.Die Scheide ist ein Muskel der zieht sich rucki zucki wieder zusammen.<Mehrere meiner Freundinnen mussten aus gesundheitlichen Gründen einen Kaiserschnitt haben und die hatten nach der Geburt wesentlich mehr Schmerzen.
Vergess nicht ein Kaiserschnitt ist eíne OP .
Ich hofe ich konnte Dir weiterhelfen

Beitrag von pathologin34 07.02.06 - 17:08 Uhr

Hallo Susi ,

ich hatte das Pech mit einem KS wegen BEL und Uterus bicornis . Eines sollte Dir klar sein , ein KS ist ein operativer Eingriff und nicht ganz ohne .
Im Gegensatz zur normalen Entbindung ist man nicht so schnelle wieder fit .
Gut ich habe meine Kleine auch am Nachmittag schon selbst versorgt und bin am 3. tag nach Hause aber Schmerzen hast Du trotzdem .
Es kommt auch drauf an ob du den KS mit PDA oder Vollnarkose machen läßt , da ich ein Schisser bin hatte ich eine Vollnarkose und da fehlt Dir später ne Menge . Bei einer PDA kannst Du Dein Kind gleich im Arm halten .
Aber es ist kein Zuckerschlecken solch KS .

LG

Beitrag von kleine_kampfmaus 07.02.06 - 17:03 Uhr

Hi Susi,

wir haben von dem Leiter unserer Frauenklinik das ganze so erklärt bekommen:

Grundsätzlich ist bei der ersten Geburt das Risiko bei einer natürlichen Geburt und bei einem Kaiserschnitt gleich hoch. ABER sollte bei nachfolgenden SS ein Kaiserschnitt nötig sein (sprich ein 2. Kaiserschnitt) steigt das Risiko für die Mutter überproportional hoch an, da dieser durch die Narbe des 1. KS sehr viel schwieriger wird.

Er empfiehlt grundsätzlich eine natürliche Geburt es sei denn, aus medizinischen Gründen gehts nicht. Und dieser Meinung bin ich auch. Kann dazu auch nur sagen, dass du dir keine Schmerzen ersparst, nach dem KS haste Wundschmerzen (die sind auch nicht zu verachten, hatte bereits 2 OP's und weiß wovon ich spreche) und Nachwehen haste auch!

Kinder die per KS geholt werden haben meist ein paar Anpassungsschwierigkeiten, da sie noch Fruchtwasser in der Lunge haben etc.

Es ist deine Entscheidung, aber eigentlich denke ich, müsste jeder der SS werden will bzw. es wird sich darüber im klaren sein, dass die Kleinen nicht so leicht rauskommen wie sie reingekommen sind ;-)

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (32. SSW)

Beitrag von zickeantje 07.02.06 - 17:19 Uhr

Hi,

ich mache es kurz, ich will dich nicht kritisieren und schließe mich einigen hier an. Nur wenn du glaubst keine Schmerzen zu haben,da hast du leider Pech gehabt, du wirst Wundschmerzen haben, die Nachwehen sind trotzdem da und genauso schmerzhaft. Und der Bauch ist meißt schon vor der Geburt durch schlechtes Bindegewebe gerissen und hat damit nicht so viel zu tun. Aber Kopfhoch du wirst die richtige Entscheidung treffen.

Weiterhin alles gute
Antje & ET-9

Beitrag von money2901 07.02.06 - 17:36 Uhr

hallo susi,

ich finde es immer schlimm diese frage zu lesen!ich hatte mir immer eine normale geburt gewünscht und habe die ganze schwangerschaft gebetet, dass ich normal entbinden kann...

leider wurde nach 15 stunden wehen, der notkaiserschnitt gemacht...da mein becken zu schmal ist und meine maus nicht durchgepasst hat...

mir fehlt ein wunderbares erlebniss, mir fehlt das ich mein baby nicht einfach direkt nach all den stunden schmerzen einfach im arm halten konnte...ich beneide alle frauen die normal entbinden DURFTEN!!!

denke nicht das der kaiserschnitt eine wohltat ist...ich habe den kaiserschnitt als ein schrecklichstes erlebniss erlebt...ich hätte lieber noch 30 stunden wehen ertragen, als diese 20 minuten...


es ist natürlich deine entscheidung...aber ich sehe es als geschenk an, natürlich entbinden zu dürfen..!

Lg money und tyra #sonne 26.08.2005

Beitrag von sonne1973 07.02.06 - 17:40 Uhr

Hi Money,

lustig, Deine Tochter hat am selben Tag Geburtstag wie ich...natürlich stimmt das Jahr nicht ganz überein *hihi* ;-)

Drück sie mal ganz lieb von mir & alles Gute mit der kleinen süssen Maus *das Bild in Deiner VK ist ja supersüß*#huepf#huepf

Liebe Grüße

Andrea + #baby 23. ssw

Beitrag von skosi 07.02.06 - 17:38 Uhr

Hallo Susi,

also ich hatte mega Angst vorm Kaiserschnitt.

Mir war bewusst, dass die Schmerzen nicht angenehm sein werden, wollte aber unbedingt eine natürliche Geburt. Zudem dass Risiko Kaiserschnitt und damit evtl. Narkose viel höher ist dem Kind zu schaden. Oder würdest Du dann die PDA bevorzugen? Denn dann könntest Du auch normal entbinden. Die Wehen-Schmerzen sollen dann auch weg sein.

Ich kann nur sagen: Mein Bauch sieht genauso aus wie vorher, ich bin nicht gerissen, die Schmerzen waren zwar heftig, aber man vergisst sie wieder. Ich würde immer wieder normal entbinden und dieses tolle Gefühl und die Erfahrung nicht missen wollen.

LG
Simone mit Emily (*10.01.06)

Beitrag von tomkat 07.02.06 - 18:01 Uhr

Egoistisch? Nee, saudoof. Ich hoffe, dass Du fest stellst, dass das für Dich nur Nachteile hat. Für das Kind sowieso, aber ob Dir das nicht egal ist? Die Geburt wird nicht leichter. Die Schmerzen sind viel schlimmer.

Wenn Du das alles nicht willst, hättest Du nicht schwanger werden dürfen. Du hattest die Wahl. Nichts gibt es einfach geschenkt. Ein Kaiserschnitt ist ein großes Risiko, ein großer Eingriff und ein großer Schmerz.

Ausgedehnt bist Du nach einer Spontangeburt? Und das ist schlimmer für Dich, als aufgeschlitzt und aufgerissen zu werden? Interessante Ansicht.

Ich finde, Du bist sehr naiv, um es mal sehr harmlos auszudrücken. SEHR harmlos...

Beitrag von sonne1973 07.02.06 - 18:08 Uhr

Hallo,

will Dir ja nicht zu nahe treten, aber das geht doch auch ein bisschen netter...ich meine, Du hast schon recht mit dem was Du sagst, aber man muss sich ja nicht gleich benehmen, wie die Axt im Walde. #augen

Schönen Abend :-D

Andrea

Beitrag von krissa 07.02.06 - 18:14 Uhr

Also,

meine Vorrednerinnen reden so, als ob man eine Medalie für normale Geburt bekommen würde!! #augenAlso bitte, was ist denn so falsch daran sich einen KS zu wünschen?! Mir selber ist es ehrlich gesagt ziemlich egal ob ich alleine zurecht komme oder eine KS habe. Wenn KS notwendig ist, dann ist es eben ein KS. Und ich glaube nicht dass man deswegen um eine Erfahrung "ärmer" wird!!!
So denke ich über die Sache!

LG,

Kristi 26+5

Beitrag von money2901 08.02.06 - 12:02 Uhr

hallo kristi,

also ich weiß ja nicht, ob du schon mal einen KS hattest...

vielleicht wirst du die erfahrung ja mal machen, was ich dir sicherlich nicht wünsche, aber dann wirst du vielleicht sehen, dass man wirklich um eine erfahrung "ÄRMER" bist...

ich denke das nicht um sonst so viele frauen ihre probleme mit der verarbeitung eines KS haben...

LG money

Beitrag von jacki1203 07.02.06 - 18:19 Uhr

Ganz klar ich bin gegen WKS!!!!
Das Erlebnis der Geburt an sich ist für Mutter und Kind wichtig!!
Und denk daran brauchst keine Angst haben!!! Ist alles von der natur her so gebaut, daß es klappt!
Ich hab mir immer gesagt soooo viele Frauen auf der Welt kriegen normal Kinder und leben, also überlebe ich es auch!!!;-) Und manche finden das alles gar nicht sooo schlimm!!!!!!!!!
Und wenn du doch schreckliche Angst vor Schmerzen hast und dich einfach nicht einkriegst gibt es doch auch die Möglichkeit der PDA!

Also ich wünsche dir alles Gute für eine normale Geburt!!
Hab keine Angst!!!!!!!!#pro

Beitrag von froggerl 07.02.06 - 18:38 Uhr

hallo liebe susi!

mach dir nicht so viele gedanken darüber!
1. find ich es in der heutigen zeit nicht soooo egoistisch über einen ks nachzudenken.
2. überlistet oft die psyche einen.
bei mir war das so, dass ich zwar zum schluß einen not-ks brauchte, mir aber meine fä definitiv bestätigte, das bei mir ohne ks sowieso nix gegangen wäre, da ich zu viel angst hatte und da kann es schon mal vorkommen das man eben keine normale entbindung hat.
so und jetzt beim 2. habe ich mir gesagt ich lass von haus aus einen ks machen. wie ego was? aber ich steh dazu und ein 2. mal tu ich mir den stress nicht nochmal an, war nämlich für kind auch nicht gut, kam in stress!
und weder der kopf noch irgendwas war angeritzt!!
also geh dich doch einfach mal informieren, dann glüht vielleicht dein birnderl nicht mehr so!!
und zeit hast ja noch genug!!!!
liebe grüße
froggerl#kratz

Beitrag von anastacia2004 07.02.06 - 18:59 Uhr

Hallo,

ich habe am 12.04. Termin zum WKS, einfach, weil ich auch panische Angst vor einer normalen GEburt habe. Außerdem ist der Zwerg jetzt schon recht groß und schwer, da tue ich mir das lieber nicht alles an, und evtl. kommt es dann doch zum Kaiserschnitt.

Es hat alles Vor- und Nachteile, damit musst du dich halt richtig auseinandersetzen und evtl. schonmal ein Gespräch im KH suchen und dich über alles aufklären lassen.

Ich bin der Meinung, dass in der heutigen Zeit jeder Frau es selbst überlassen sein sollte, wie sie ihr Baby zur Welt bringt.

LG
anastacia + Ben (29+0)

Beitrag von etti68 07.02.06 - 21:57 Uhr

Hallo Susi,

ich weiß zwar nicht, ob du diese Mail noch liest, nach den ganzen Pro-Natürliche-Geburt.

Wenn du Angst vor der natürlichen Geburt hast, dann lass vorab Akupunktur bei einer Hebamme. Das erleichtert den Geburtsvorgang gewaltig. Wenn du die Wehen nicht verträgst, scheue nicht dir eine PDA geben zu lassen. Ich wollte auch eine normale Geburt und habe deswegen diese Akupunktur vorab machen lassen. mein Muttermund war innerhalb von 2 stunden vollständig geöffnet. Leider bewegte mein Kleiner kein Stück mehr weiter, die Hebamme ha gemerkt, das ich die Wehen nicht mehr aushalten und hat mit eine PDA nahegelegt. Das nahm den größten Teil der Schmerzen. Als dann klar war, das mein Kleiner nicht durchkommt und ich bekam den KS. Die OP war kein Problem und die Schmerzen danach erträglich. Klar die mit der natürlichen Geburt waren meist schneller auf den Beinen und es gibt einige die eine OP nicht so gut verarbeiten. Und es ist eine Bauchoperation.

Ich würde dir raten, such dir ein gutes Krankenhaus, sprich mit dem Arzt und den Hebammen über deine Ängste. Die sagen dir genau, welche Möglichkeiten zur schmerzreduzierten Geburt es gibt.

Und ich hatte ein glückliches Geburtserlebnis trotz KS. Wenn mein zweite Sohn auch zu groß sein sollte, will ich diesmal auch einen KS.

Gruß

Martina 29.SSW

Beitrag von glacess 08.02.06 - 04:59 Uhr

Martina,

danke für deinen Eintrag. Waren ja gleich reichlich Meinungen, wobei mich die eine bösartige echt hart getroffen hat. Ich denke nicht, naiv zu sein. Es ist einfach mein erstes Kind, und ich wußte mir einfach keinen Rat mehr... Sehe nun auch wieder von KS ab. Bin am Do bei meinem FA, werd ihn mal auf die Akku ansprechen. Vielleicht kennt er gleich ne Anlaufstelle für mich. Ansonsten muß das noch etwas warten, bis ich in ca. zwei Wochen den GVK habe. Danke dir für die nette Mail!

LG, Susi
29+1