so was nennt sich arzt!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von 9325 07.02.06 - 19:54 Uhr

hallo ihr lieben,

ich muss unbedingt meiner verzweiflung mal luft machen.
wir haben odyssee mit ärzten und krankenhäusern hinter uns. alles fing damit an, das meine süße (2 Jahre) weinte und schrie, wenn sie pipi machen musste. ich mit ihr zum kinderarzt, der stellte dann eine angebliche äußere infektion der schamlippen fest und verschrieb eine salbe. auf meine frage ob er nicht mal den urin testen will, sagte er nur, dass sei nicht nötig, er sieht ja das das nur äußerlich sei. leider wurde es nicht besser, meine kleine weinte andauernd und es wurde immer schlimmer. wir sind dann ins krankenhaus wo es eine kinderurologie gibt. ich habe dann das ganze geschildert, auch dass sie mittlerweile schmerzen beim kackern hat. dort haben sie dann den urin getestet und ultraschall gemacht, aber auch nichts gefunden. man sagte uns, dass wir mal nicht so hysterisch sein sollten, dass sind so übliche machtspielchen die kinder in dem alter mit den eltern abziehen. da hätte ich ja schon :-% können. man weiss ja schließlich wann ein kind wirklich schmerzen hat. also wurden wir wieder nach hause geschickt. Ich hätte echt heulen können. meine maus krümmt sich vor schmerzen und man wird als hysterische mutter abgestempelt. also bin ich ein paar tage später in meiner verzweiflung nochmal in ein anderes krankenhaus gefahren. eine ganz schlaue ärztin sagte dann: das kind ist kerngesund ich weiss gar nicht was sie haben, vielleicht ist es ja was psychisches. ich muss mich jetzt um die wirklich kranken kinder kümmern. sie liess mich einfach stehen. da hab ich echt den glauben an die ärtze verloren und habe mich an eine heilpraktikerin gewandt. und siehe da- nachdem wir eine stuhlprobe abgegeben hatten, stellte sie fest dass meine kleine eine pilzinfektion im gesamten darmtrakt hat, der natürlich schmerzen verursacht. mittlerweile geht es ihr auch wieder besser, aber ich bin immer noch erschüttert darüber wie lapidar die "schulmediziner" alles abgetan haben und nicht gesehen haben, dass da ein kleines kind mit echten schmerzen vor ihnen sitzt.
musste das einfach mal loswerden. habt ihr vielleicht auch schon solche erfahrungen gemacht, und wie kann man sich dagegen wehren?
sorry, ist jetzt doch ganz schön lang geworden,aber ich musste das einfach mal loswerden.
liebe grüße von Maja und Katharina

Beitrag von lilly7686 07.02.06 - 20:14 Uhr

Hallo! Also erstmal: Was sind das für Ärzte???????
Und wir hatten auch mal so einen Fall. Meine Tochter hatte kurz vorm ersten Geburtstag eine Bronchitis und war deswegen im KH. Bis dahin alles normal. Doch kurz nachdem sie als geheilt entlassen wurde, hat sie zu husten begonnen. Ich dachte Erkältung und hab ihr Hustensaft gegeben. Eine Woche später: immernoch nicht besser -> KiA. Mit dem Kind ist alles okay. Weitere zwei Wochen später nochmal KiA weil es immernoch nicht besser war -> Alles okay, kerngesund. Kurz darauf, anderer KiA -> keine Anzeichen auf eine Krankheit oder sonst was. Das ganze zog sich bis Mai (die Bronchitis hatte sie Ende November!!!). Dann bin ich mit ihr zu einer Homöapatin, die hat ihr Kügelchen gegeben, dann war alles okay. Nur jetzt im Oktober hat sie wieder begonnen, zu husten. Der selbe Husten wie voriges Jahr. Wieder KiA -> nichts. Dann waren wir bei einem Lungenfacharzt, der meinte es könnte Asthma werden, wir haben bis vor ein paar Wochen inhaliert und seitdem ist alles okay.
Es gibt also mehr von diesen "Ärzten".
Liebe Grüße
Lilly und Leonie

Beitrag von lisama 07.02.06 - 20:21 Uhr

Hallihallo,

solche Dinger hab ich in meiner kompletten Schwangerschaft durch. Tut mir wirklich leid für Dich. ICh weiß wie ärgerlich und traurig das ist. Hoffentlich passiert dir sowas nicht wieder.

Alles liebe für dich und deine Maus

KAthi und Lisa

Beitrag von kati1332 07.02.06 - 20:37 Uhr

ich hatte bis jetzt auch keine gute erfahrungen mit den kinderärzten gehabt.
als mein sohn mit 7 wochen plötzlich husten bekam, sind wir zum kia gegangen, er meinte es wäre nur schnupfen und wir sollten ihm viel zu trinken geben. nach ein paar tagen konnte er nur schwer atmen und an der brust zu trinken war für mein armes kind fast unmöglich. ich rufe dann den kia und bitte ihn bei uns vorbeizuschauen. und was meint er? er hätte schwierigere fälle als nur ein schnupfen. wir haben ihn damals doch überredet und er hat ihn auch abgehört und meinte schon wieder, dass es nur ein schnupfen sei.
eine halbe stunde nachdem er gegangen war, bekam mein sohn einen hustenanfall, so dass er fast blau wurde.
dann mussten wir einen notkrankenwagen bestellen und ab in die klinik. die ärzte da haben eine sehr schwere bronchitis festgestellt. der kleine bekam sauerstoff durch die schläuche, war die ganze woche lang an eine kardiogramm angeschlossen, und musste sehr starke medikamente nehmen.
das war ein horror für uns und ich erinnere mich nicht gern daran. seitdem kann ich den kinderärzten überhaupt nicht trauen.

kati

Beitrag von muttiistdiebeste2 07.02.06 - 20:57 Uhr

Hallo Maja,

kann es sein, dass die Homöopathin einen Candida Pilz diagnostizierte? Wenn das so ist, liegt das Verhalten der Ärzte im Krankenhaus daran, dass diese Art der Erkrankung in der Schulmedizin nicht anerkannt ist.

Die Wirkung des Pilzes ist auch sehr vielfältig, sie kann beim einen Menschen gar keine Probleme machen, während sie beim anderen Menschen sehr viele Symptome machen kann.

Leider ist es ein wenig eine "Modekrankheit" unter Hömöopathen, wenn nichts richtiges gefunden wird, ist eben der Pilz schuld #augen sprich, du solltest etwas vorsichtig sein mit den Aussagen der Naturheilkundler. Ich weiß wovon ich rede, denn bei mir wurde das auch schon diagnostiziert, und es war totaler Quatsch.

Immerhin geht es deiner Tochter wieder gut und wer heilt hat Recht!!!#freu

lg Ellen

Beitrag von sternenzauber24 08.02.06 - 09:46 Uhr


Hallo Maja,

Und OB ich sowas schon erlebt hatte.
Zum ersten hatte ich als mein Sohn Säugling war,und ich neu hier zugezogen war eine völlig neue Kinderärztin.Da er Neurodermitis hatte(was ich bis dato nur ahnte jedoch nicht richtig wußte) und ging also zu dieser Ärztin.Sie meinte dann nur "ach,das ist bloß trockene Haut" und verschrieb irgendwelche Salben und Bäder!Nichts hat geholfen,dann war seine Hüfte nicht richtig ausgereift und sie kontrollierte es per Ultraschall nach.Er müße angeblich weiterhin breit gewickelt werden u.s.w.
Irgendwann empfahl mir eine Bekannte einen Kinderarzt der hier den besten ruf genießt.Ich dann gewechselt,er sah sich meinen Jerry an und meinte direkt er hätte Neurodermitis die aber bei guter Behandlung schnell verschwindet.Und wirklich er verschrieb eine rein Pflanzliche Salbe und binnen 2 Wochen hatte er wieder eine Haut wie Samt#freu.
Er untersuchte dann die Hüfte und meinte warum ich denn breit wickle,ich erzählte ihm dann von der Kinderärztin.Er sagte:Die Hüfte ist völlig in Ordnung und ich brauche absolut nicht breit wickeln#freu!

Mit diesem Kinderarzt bin ich absolut zufrieden,es gibt zwar lange wartezeiten weil er beliebt ist,aber das nehme ich gern in Kauf.Ich kann nur sagen es ist nicht einfach den richtigen zu finden.

Und dann hatte ich mal was erlebt,das war wirklich absolut schrecklich.Mein Sohn hatte sich vor längerer Zeit den Oberarm am Abend gebrochen.Ich selbst hatte meinen arm als Kind leider 2xgebrochen und weiß daher wie das aussieht.Ich fuhr mit ihm in die Kinderklinik,dort meinte eine völlig unfreundliche grobe Ärztin:"Der ist sicher nicht gebrochen,nur eingeschlafen.Ich habe auch gesagt:Der hängt wie Gummi ,solang schläft kein Arm ein!Sie meinte dann sie wäre die Ärztin und könne das besser beurteilen.Dann verschwand sie 15 min.,mein Sohn weinte vor schmerzen.Dann kam sie zurück und meinte ich kann nix feststellen da müßen sie jetzt in die Kinderchirugie fahren.Toll,was für Ärzte dachte ich mir,ich denke SIE sei doch die Ärztin???!!!

Ich also zur Kinderchirugie,auch da ahnte man wieder nicht das es gebrochen ist.Also wurde er geröntgt,und Bingo.Der Oberamr war gebrochen und mußte eingewickelt werden.Sofort kamen alle um sich zu entschuldigen.Um 1.00Uhr Nachts war ich dann mit ihm Zuhause(um 8.00 zur Klinik).Soviel dann zu Ärzten!!

Und auch bei anderen habe ich viele solcher Sachen gehört,und bei mir auch erlebt.
Nicht alle Ärzte sind so,keinesfalls,aber leider doch zu viele.

LG
Sternenzauber#stern