Lokalanästhesie in der SS - Zauberfee1975 !!!

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Beitrag von myvancouver 07.02.06 - 21:38 Uhr

Hallo!

Ich bekomme wahrscheinlich in den nächsten Wochen ein Zahnimplantat.
Weiß jemand (zB Zauberfee1975 ...), wie das danach ist:
Wenn der Titan-Anker drin ist muss ja noch das ein oder andere anschließend gemacht werden (Zahnfleischformer etc.), evtl. mit Lokalanästhesie.
Verträgt sich die mit einer evtl. SS???

Hintergrund:
Wir würden es gern noch mal mit einem Baby versuchen und nicht mehr verhüten. Bis das Implantat drin ist, verhüte ich natürlich (wg. Röntgen und so).
Kann man in einer SS eine Lokalanästhesie machen, ohne dass es schädlich ist? Müsste da doch entsprechende Mittelchen geben, die nicht ins Blut übergehen, oder?

Sonst müsste ich noch weiter verhüten, aber das dauert ja sooo lange ... bis das dann endlich richtig alles angewachsen und somit erledigt ist ...

Vielleicht weiß ja wieder die Zauberfee1975 wieder Rat???

Vielen Dank schon mal!
Sandra

Beitrag von marie006 07.02.06 - 21:43 Uhr

Hallo,
ja es gibt Betäubungen,die mit Absprache deines FAs gegeben werden dürfen.Aber zuerst muss das Implantat eh einheilen, je nach Region 3 bis 6 Monate.Von sogenannten Sofortimplantaten würd ich abraten,da sie oft(wenn sie dann belastet werden)flöten gehen!Das ist mein Stand aus der Kieferchirurgie von vor ca.2-3Jahren!

LG,Maren

Beitrag von myvancouver 07.02.06 - 21:46 Uhr

Hallo,
nee nee, erst soll der "Anker" rein, dann ein paar Monate später das "Oberteil", so hat er mir es gesagt. Einzelheiten erfahre ich nächste Woche, da soll geröngt werden und so.

Du meinst also, für den Fall, dass ich in der "Einheilungsphase" ss werden sollte (man weiss es ja ehh nicht ...), könnten die Restarbeiten, die eine lokale Betäubung erfordern, trotzdem gemacht werden?

Danke!
Sandra

Beitrag von marie006 07.02.06 - 21:50 Uhr

Ja,sollte kein Problem sein,ausser bei bestimmten Indikationen.Und eigentlich braucht man dann auch erstmal nur für die Freilegung ne Betäubung,den Rest kann man evtl.sogar ohne Betäubung machen(Abdrücke,Gingivaformer,Abdruckpfosten etc)ist dann nur etwas unangenehm und ein Problem seh ich eher bei den evtl.erforderlichen Röntgenbildern.Aber evtl.kannst du die Folgearbeiten auch erst durchführen lassen,wenn du entbunden hast,das würde ich mal abwarten.Da kannst ja evtl.die Einheilphase für die SS nutzen;-)

Beitrag von myvancouver 07.02.06 - 21:56 Uhr

Muss man denn später auch noch mal Röntgenbilder machen? Ich dachte, das wär nur für's Maßnehmen für den Bodenanker erforderlich.
Später kommt doch dann "nur noch" das Oberteil drauf (...oder??).

Danke Dir ...!
Sandra

Beitrag von marie006 08.02.06 - 18:31 Uhr

Also,wir haben das immer so gemacht,dass wir beim Freilegen nochmal ein Röntgenbild gemacht haben um zu gucken,wie dein Knochen das Implantat annimmt.Zu den folge Sitzungen kann ich dir nur sagen,dass noch ein paar Einproben und Abdrücke erforderlich sind bis dann die endgültige Krone/Brücke/Prothese drauf kommt.Soll ja schliesslich auch alles gut passen;-)

Aber Implantate sind wirklich ne klasse Sache,würd ich mir auch immer machen lassen!

LG,Maren

Beitrag von myvancouver 08.02.06 - 20:40 Uhr

ok,
also sollte ich vielleicht bis zur Freilegung oder so auf jeden Fall weiterverhüten. Danach sollte mein ZA eigentlich "auch ohne weitere Röntgenbilder" klarkommen, oder?
Dann kann ich "wenigstens" noch 2 oder 3 Monate fleißig Temperatur messen ... hahaha

Doofe Frage noch: Ist das eigentlich sehr eklig, wenn das Ding in den Kiefer geschraubt wird ...??? Bin ja keine "Memme" aber auch nicht "Superwoman" um ehrlich zu sein ... grins

LG
Sandra

PS
Halten so Implantate eigentlich wirklich das, was jeder verspricht? Bei mir ist es der vorletzte Backenzahn unten

Beitrag von marie006 09.02.06 - 16:35 Uhr

nein,das ist nicht ekelig.es wird dein knochen freigelegt und dann wird für das implantat vorgebohrt,je nach implantatsystem verschiedene grössen.heutzutage werden schraubenimplantate benutzt.dieses wird dann in deinen knochen geschraubt,vernäht und fertig!hab es am eigenem leib noch nicht erfahren,stell es mir aber nicht schlimm vor!

lg,maren

Beitrag von marie006 09.02.06 - 16:41 Uhr

ach ja,der chirurg bei dem ich gearbeitet habe,hat fast täglich implantate gemacht und er hat viel wert auf die einheilungsphase gelegt mind.3 monate!er war ein guter za,der nicht die fette kohle machen wollte,sondern menschen helfen!und wie gesagt,ohne kontrollaufnahme hat er keinen teuren zahnersatz gemacht.vergess nicht,jeder mensch reagiert anders auf das implantat und nicht jeder knochen nimmt es gleichschnell an.und wenn du zu wenig neuknochen hast und das implantat zu früh belastet wird,kann es flöten gehen und dann gehts wieder von vorne los!

Beitrag von myvancouver 11.02.06 - 00:08 Uhr

Also besser noch 3 Monate aufpassen dass nix passiert?
Wahrscheinlich besser ... (snief) ...

Mein Zahnarzt (auch Oralchirurg) hat früher im KKH in der Kieferchierurgie gearbeitet, bevor er sich selbständig gemacht hat. Er sagt auch, dass er viele Implantate macht und dass es auch recht schnell gehe, mit dem Einsetzen des Unterteils. (Ich hoffe das, denn ich finde den Gedanken daran wie in meinem Knochen rumgebohrt wird irgendwie brrrrrrrr ...)

Also werde ich versuchen, dem ganzen gelassen entgegen zu sehen, nächsten DO habe ich den Termin für die ersten Röntgenbilder und so weiter. Dann sollte es ja schnell losgehen können. Hoffe ich.

Dann werde ich die nächsten Wochen oder besser Monate wohl noch mal intensiv Temperaturkurven erstellen ...

Danke Dir!!!
LG
Sandra

Beitrag von zauberfee1975 08.02.06 - 21:31 Uhr

Hallo Sandra,

Man kann ohne Probleme in der Schwangerschaft eine Lokalanästhesie geben du musst nur deinem ZA vorher bescheid geben, das er evl das Anästhetikum bestellen muss-hat nicht jeder in der Praxis.
Viele Ärzte wollen auch die ersten 12 Wochen abwarten,aber danach ist es auf alle Fälle kein Problem mehr!
Übrigens:
Der Zahnfleischformer wird etwa 4-6 Wochen nach der Op reingedreht, wenn du dir ganz sicher bist, verhüte einfach einen Monat mehr:-)

LG

Zauberfee

Beitrag von myvancouver 09.02.06 - 01:47 Uhr

Hallo Zauberfee,
vielen lieben Dank für Deine Antwort. So werde ich das auch machen.
Weißt Du denn, ob dann,wenn der Zahnfleischformer reinkommt, auch die letzten Röntgenbilder erforderlich sind? Ich will es meinem DOc ja nicht unnötig schwer machen ...
Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von zauberfee1975 09.02.06 - 03:02 Uhr

Huhu,

Man muss keinerlei Röntgenbilder anfertigen wenn der Gingivaformer reingschraubt wird, denn das Gewinde sitzt ja schon fest im Knochen.
Insgesamt dauert diese "Sitzung" auch gerade mal höchstens 10 min. Anästhesie, einen winzigen Schnitt,das Zahnfleisch wird leicht zur Seite geschoben, und der Gingivaformer wird reingedreht-fertig.
Da muss nix genäht werden oder sonst irgendwas :-)

müde Grüße

Zauberfee (mit Magnus der nach der #flasche nun schläft)

Beitrag von myvancouver 09.02.06 - 20:03 Uhr

Hallöchen!
Na, das klingt ja noch einigermaßen erträglich ...!
Danke für Deine tollen Infos!

Ich werde berichten, wie es nächste Woche bei mir weitergeht (Termin am 16. .... grusel ...)

Sandra