Manchmal denke ich, vielleicht bin ich einfach zu oft zum Arzt gegangen.....

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von muttiistdiebeste2 07.02.06 - 22:19 Uhr

Hallo,

ich hatte vor 9 Monaten einen Kaiserschnitt fast aus heiterem Himmel und knabbere immer noch daran. Bei einer Standartvorsorgeuntersuchung fielen die Herztöne auf einmal stark ab und ein paar Tage später wurde vier Wochen vor dem ET die Geburt eingeleitet, mein Kleiner verkraftete die (künstlichen und zu frühen) Wehen nicht und die Herztöne gingen wieder runter.
Schließlich wurde ein Kaiserschnitt gemacht. Ganz furchtbar, obwohl ich eine natürliche Geburt wollte.

Neulich meinte eine Bekannte dann zu mir, vielleicht warst du zu oft beim Artzt #kratz#heul

Was meint ihr? Wird heute zu oft untersucht und zu früh ein Kaiserschnitt gemacht? Aber dann könnte man doch keinem Arzt mehr trauen....#kratz:-[

eine verwirrte Ellen

Beitrag von coppeliaa 07.02.06 - 22:27 Uhr

schwierige frage. manchmal kriegt man schon den eindruck dass die rate recht hoch ist. andererseits muss ich da immer auch sofort an meine mutter denken. bei ihr hat der arzt (vor mittlerweile 2 jahrzenten) zu lange gewartet. resultat: sie selbst ist fast draufgegangen, baby verstorben. daher bin ich glaub ich eine der letzten die einen kaiserschnitt ablehnen würden, im zweifel lieber auf nummer sicher gehen....

lg co

Beitrag von orcanamu 07.02.06 - 23:14 Uhr

Hallo Ellen,

ich glaube ja, es wird zuviel untersucht. Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Mein erstes Kind kam auch per Not-KS und ich bin davon überzeugt, dass dies nicht gemacht worden wäre, wenn ich beispielsweise in einem Geburtshaus gewesen wäre. Alles im KH war so nach dem Motto "das dauert zu lange" oder "Wir machen jetzt mal Gel rein" und so weiter.
Und auch die Untersuchungen beim FA waren "damals" (das ist noch keine 2 jahre her!!) ganz anders! Es wurde ständig über meine Eisenwerte (die jedes Mal kontrolliert wurden) gemeckert, ich hatte ständig Verstopfung wegen dem blöden Eisenblut - und jetzt? Erst 1 Mal, nämlich ganz am Anfang, wurden die Eisenwerte gemessen, danach nie mehr! #schock Muss ja ein furchtbar wichtiger Wert sein, nicht wahr?
Dafür rannten mir jetzt alle hinterher, ich müsse auf jeden Fall einen Zuckertest machen - obwohl keinerlei Anzeichen für eine SS-Diabetes bestehen, in der ganzen Familie nichts vorliegt usw.! Weil der ja von der KK bezahlt wird. Vor noch nicht mal 2 Jahren war da keine Rede von. Das gleiche gilt für diese PH-Handschuhe. Die sind ja jetzt auch kostenlos bei der KK zu bekommen, also wird man direkt als unverantwortlich hingestellt, wenn man die Dinger nicht benutzt!

Also, wie gesagt, nur meine Meinung, ich finde, dass zuviel untersucht wird und finde auch, dass die Ärzte viel zu gut darin sind, KS durchfzuführen! Sie haben damit wahrscheinlich oder vielleicht meinem Sohn das Leben gerettet, aber dafür mache ich den vorhergehenden Wehentropf verantwortlich (aber ist ja alles kein Problem, verträgt das Kind die starken, künstlichen Wehen nicht, wird halt ein KS gemacht)! Aber was ist mit den Müttern? Mit deren Ängsten, das Kind zu verlieren, keine spontane Geburt zu haben, nach x Stunden Wehen aufgeschnitten zu werden....

Seufz... ich drücke mir selber die Daumen, dass mein 2. Kind trotz BEL spontan (die ja auch in KH fast ausschließlich per sectio geholt werden) und gesund geboren wird im Geburtshaus - damit auch ich mit diesem ersten KS abschließen kann.
Womit ich bitte nicht sagen will, dass ich KS grundsätzlich ablehne!! Aber wenn es ohne geht, dann bitte ohne...
Und (wieder bitte nur meine eigene Meinung):Ja, ich traue in bezug auf Schwangerschaften keinem Arzt mehr, zumindest hinterfrage ich alles und sollte ich noch mal schwanger werde, werde ich wohl ausschließlich die VUs bei meiner Hebamme machen.

Liebe Grüße
Simone

Beitrag von lanijala 08.02.06 - 11:13 Uhr

hallo,

schließe mich voll und ganz deiner meinung an!

ich hatte einen KS weil mein kind viel zu groß war (58cm 4860g und ku 38) ich hatte trotz einleitung keine ernstzunehmenden wehen, vermutlich war meine gebährmutter überdehnt. ich wollte eigentlich eine hausgeburt. ich hatte allerdings pech mit der hebi. die meinte immer das kind wäre nicht zu groß. ich wurde aber ab dem siebten monat ständig gefragt ob ich zwillinge bekome. im geburtsvorbereitungskurs hieß es immer man solle seinem körper vertrauen. aber wehe man vertraut seinem körper wenn er keine wehen produziert... mir war klar das es einen grund haben muss. eine spontangeburt wäre laut arzt mindestens mit einem erheblichen sauerstoffschaden bei lias und einer symphusensprengung bei mir ausgegangen. natürlich bin ich froh das ich dank KS ein gesundes kind habe aber verarbeitet hab ich den KS 2 jahre später immer noch nicht. wir basteln zur zeit am 2. kind und schon fängt es wieder an in meinem kopf zu rattern. ich will eine spontangeburt, aber die chance das mein zweites kind kleiner wird ist recht gering. abgesehen davon habe ich angst das die narbe dem ganzen nicht standhält. für mich ist klar das ich weder auf die hebamme noch auf den arzt hören werde. ich werde einzig allein auf meinen körper hören. habe im anthroposophischen KH entbunden und werde da wieder hingehen, die waren nämlich die einzigen die mein vertrauen in den eigenen körper verstanden und akzeptiert haben.

was zum teufel sind eigentlich ph-handschuhe?


lg

dani & lias (2 Jahre)

Beitrag von orcanamu 08.02.06 - 11:33 Uhr

Hallo Dani,

also meines Wissens nach hast Du lange genug Pause gehabt, damit Deine KS-Narbe abheilen kann, normalerweise heißt es, mindestens 1 Jahr nach Entbindung warten.

Die PH-Handschuhe sind Handschuhe mit einem PH-Messer vorne am Finger. Eine Schwangere kann damit selber den PH-Wert in der Scheide messen. Wenn sich der verändert, kann man flott zum Arzt rennen.

Herzlichen Gruß
Simone

Beitrag von lanijala 08.02.06 - 12:01 Uhr

ich denke auch das muss halten, finde es dennoch gruselig das da drinnen auch so ne blöde narbe ist.

hab ich noch nie gehört, soll man das etwa täglich machen#schock? was soll das überhaupt? mann verbringt doch in der SS eh schon mehr zeit beim arzt oder mit der hebi als mit dem eigenem mann#;-).
wurde glaub ich in meiner SS nie gemacht, kann mich jedenfalls nicht erinnern. der eisenwert wird nicht mehr ständig gemessen? heißt das ich werde dann nicht mehr ständig in den finger gepiekst? das wär toll.


lg

dani




Beitrag von orcanamu 08.02.06 - 12:13 Uhr

:-) :-)
Moment, moment! :-)

Also, das mit den Eisenwerten ist scheinbar von Arzt zu Arzt unterschiedlich. Die Arzthelferin heute meinte, das mit dem Finger-pieksen wäre besser gewesen, weil die Ergebnisse direkt da waren, würde aber (bei denen) aus Kostengründen nicht mehr gemacht werden. Dadurch muss man jetzt immer 4 Wochen warten, ehe man den Wert in den Mutterpass eingetragen bekommt.

Der PH-Wert in der Scheide wird bei jeder Untersuchung vom Arzt gemessen (bei der vaginalen Untersuchung wird ja ein Abstrich gemacht). Da aber die Zeiträume zu lang sind (scheinbar), gibt es halt jetzt diese Handschuhe, kosten im Handel ziemlich viel Geld, aber einige KK (wie beispielsweise TK und Barmer) zahlen die.
Ob jeden Tag, das weiß ich nicht, ich hatte die Handschuhe per Mail bei meiner KK beantragt (mache brav alles, was der FA sagt), aber dann sollte ich da noch mal die (kostenpflichtige) Hotline anrufen und das hab ich verpennt, also bin ich ohne Handschuhe bis in die 33. SSW gekommen - hat auch geklappt ;-)

Gruß
Simone

Beitrag von lanijala 08.02.06 - 12:25 Uhr

wie schade, ich hasse dieses fingerpieksen.

na dann wurde der ph wert wohl auch bei mir gemessen, glaube da ganz hinten ist doch eine erinnerung#gruebel.



noch eine schöne SS ich drück dir die daumen für deine geburt


dani

Beitrag von bibabutzefrau 08.02.06 - 16:23 Uhr

Lass dir noch ins Ohr pieksen.das tut bei weitem nicht so weh wie das Fingerpieksen.

Ich musste mir dafür aber allerhand anhören (Anstellerei,warten sie erst mal ab bis das Kind kommt dann wissen sie was weh tut#bla#bla#bla#bla#bla)

Und?
Lieber noch mal ein Kind bekommen eh mir einer in den Finger piekt (ich meine das echt so!!!!)

LG Tina

Beitrag von lanijala 10.02.06 - 13:48 Uhr

hi,

geht mir auch so. hab halt einfach angst davor und zieh dann ständig die hand weg.

das mit dem ohr ist ne super idee. machen die das einfach auf
"befehl"?

lg

dani

Beitrag von celiana 07.02.06 - 23:41 Uhr

hallo,

ich denke aber das mein heute eher auf der sicheren Seite ist durch die vielen Untersuchungen.

Hab in der Familie 2 Fälle gehabt wos noch nicht so war.
War beides in den 60er Jahren:
Meine Oma bekam ihr zweites Kind, waren noch andere Entbindungen zur gleichen Zeit. Als die Ärzte sich dann wieder um sie gekümmert haben war die Kleine schon verstorben. #schmoll

Meine Großtante bekam zwillinge, war nicht bekannt das es zwei sind. Nach der Geburt der kleinen wurde sie schon in den Flur geschoben. Dann gingen die Wehen wieder los und der zweite kam. Er hatte in dieser Zeit wohl zuwenig Sauerstoff gekriegt. Hats überlebt aber ist heute noch auf dem Stand eines 10 Jährigen.

Beides wäre heute wohl anders ausgegangen. Bin schon froh das ich meine Kinder heutzutage kriege.

Beitrag von happypeppi74 08.02.06 - 10:06 Uhr

Hallo Ellen!

In unserer Zeit und dieser Kultur ist die Toleranz dem Tod gegenüber einfach nicht mehr gegeben!
Früher oder auch heute noch in anderen Kulturkreisen ist es klar, man kriegt 10 Kinder, aber mehr als die Hälfte wird die Kindheit nicht überleben.
Im Mittelalter haben die Kinder erst mit 7 Jahren (!!) überhaupt einen Namen gekriegt, davor konnte man nicht davon ausgehen, daß es das Kind schaffen würde....

Stell Dir das bitte mal heute vor!! #schock
Jeder Arzt, in dessen Beisein ein Kind zu Tode kommt, steht vor dem Richter!
Vor diesem Hintergrund verstehe ich die engmaschigen Kontrollen! Und wer sich nicht reinen Herzens zu einem Fatalismus à la "Wenn mein Baby stirbt, wird es schon seine Richtigkeit haben...." bekennen kann, sollte die moderne Medizin preisen und sich nicht mit Zweifeln quälen....

LG Sybille

Beitrag von ann. 09.02.06 - 20:52 Uhr

hallöchen!
ich finde, dass die kinder erst mit 7 jahren einen namen bekommen haben echt witzig, denn wie haben sollen sie die gerufen?
vielleicht so: "ey bohnenstange, hohl die schafe rein!", oder "nr.9, geh endlich ins bett!" #huepf
echt witzig. würd mal gerne wissen, wo du das her hast.
lg, anna

Beitrag von mara299 08.02.06 - 12:53 Uhr

Hallo !


Ich kanbbere auch so daran.

Hatte eine schwere Gestose und hab irgendwann gesagt "Ok, ich kann nicht mehr, dann müssen wir eben einen Kaiserschnitt machen." es war auch das Letzte was ich mir gewünscht habe.

Es stellte sich raus das das Fruchtwasser schon grün war ... also wirklich dringend.

Bei mir setzten vor dem Eingriff die Wehen ein (wohl die Aufregung) und ich wollte es so versuchen, plötzlich fühlte ich mich wieder stark wie eine Löwin, aber ich wurde trotzdem in den OP gerollt.

Heulte wie ein Schloßhund ... und bin im nachhinein böse das man mir keine Chance gab ...

Ich war alle zwei Tage beim Arzt ... die Lage erforderte es eben ... als ich sagte das ich über einen Schnitt nachdachte hatte ich nicht mal laut zu Ende gedacht da hatte mein Arzt schon die Unterlagen auf dem Tisch. Schnell - Kaiserschnitt bringt eine Menge Geld !

Bei deinem Kleinen wurden die Herztöne schon schwächer ... ich meine du hast das Richtige getan ! Das hätte jede Mutter so gemacht ... es ging um deinen Sohn !

Wir werden wohl trotzdem weiter daran knabbern aber wir haben das getan was in der Situation am besten erschien und für unsere Kleinen das Beste war !

LG, Mara

Ps. Hat deine Bekannte Kinder ? Meine eine Freundin redet auch so ... keine Kinder ... wenn sie nicht selbst in der Lage waren können sie sowas gar nicht sagen und streuen noch Salz in offene Wunden. Jede Mama die eine komplizierte Schwangerschaft hinter sich hat (und du hattest ja auch früh Wehen wie ich gelesen habe) und um ihren Sonnenschein bangen muss würde die gleiche Entscheidung treffen wie du und ich !

Beitrag von tekelek 08.02.06 - 13:59 Uhr

Hallo Ellen !
Ich mache es ganz kurz: ein Kaiserschnitt geht viel schneller, man spart Zeit, von der Krankenkasse gibt es viel mehr Geld und für den Facharzt für Gynäkologie braucht man soweit ich mich erinnere 200 Kaiserschnitte - alles Gründe, die einen schnell einen Kaiserschnitt machen lassen.
Das mit den Herztönen finde ich zum :-%
Bei Emilia fielen sie bei der Vorsorge auch mal ab, Arzt gleich in Panik - sie war aber nur eingeschlafen #augen
Außerdem hat sie sich immer weggedreht von dem Sensor, selbst kurz vor der Geburt und dadurch waren natürlich die Herztöne weg, obwohl mein Kind quicklebendig war.
Ich bin selber Ärztin und würde NIE, außer im Notfall, freiwillig in ein Krankenhaus gehen.
Meine Tochter habe ich zu Hause bekommen und das zweite Kind wird auch eine Hausgeburt.
Liebe Grüße und es tut mir sehr leid, wie es bei Dir gelaufen ist,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von muttiistdiebeste2 08.02.06 - 18:40 Uhr

Hallo Katrin,

habe ja schon oft im Kleinkindforum von dir gelesen ;-)
Einige Argumente von dir kann ich zum Glück etwas abschwächen: ich habe in keinem Krankenhaus entbunden sondern in einer Art Geburtshaus, das direkt neben einem Krankenhaus liegt, daher war dann auch der Kaiserschnitt möglich. In dieser Praxis gibt es keine Ärzte in der Ausbildung, daher brauchen sie auch keine 200 KS zum Facharzt.
Und er mich behandelnde Arzt ist bekennender Kaiserschnitthasser. Gut, man kann das auch eine erzählen und etwas anderes tun, aber er hat immerhin noch eine Einleitung versucht, in einer Situation in der viele andere Ärzte gleich einen KS gemacht hätten (Herztöne waren drei Minuten lang auf 60 runter #schock - ziemlich heftig).

Lange Rede kurzer Sinn: ich trau keinem Arzt so wirklich über den Weg, aber was soll ich machen, eine Hausgeburt ist nach dem KS jetzt nicht mehr möglich, da die Gefahr einer Uterusruptur zu gross ist.

lg Ellen

Beitrag von julu1982 08.02.06 - 15:19 Uhr

Hi

ja ich denke das die Entscheidung heutzutage schneller fällt als früher du musst dir die Preisunterschiede mal anschauen ich habe bei meiner Tochter tatsächlich eine Preisliste bekommen was was nun gekostet hat....
Spontangeburt meine ich lag bei 1200€
Kaiserschnitt lag bei 3800€
ja woran verdienen die wohl mehr?

Gruß Julu

Beitrag von ma7schi 08.02.06 - 15:21 Uhr

Lange nicht mehr solch einen Blödsinn gehört.

Kein Arzt führt aus Kostengründen einen unnötigen KS durch.

M.

Beitrag von julu1982 08.02.06 - 15:24 Uhr

Ja

deswegen ist auch die Rate der KS Geburten hoch gegangen... Ich habe nur gesagt das cih manchmal auch das gefühl habe vorallem wenn man jemanden der gerade probleme bei einer entbindung hat (Geburtsstillstand) noch schnell die Preisliste mit untergejubelt bekommt finde ich unter aller Sau!
Behandelt worden wie sch... im KKH keiner sagt einem was Kind 12 Stunden nicht gesehen aber du weißt was! hauptsache du konntest jetzt hier wieder deinen Frust rauslassen....

Gruß Julu

Beitrag von ma7schi 08.02.06 - 15:30 Uhr

Nun mal immer langsam mit den jungen Pferden.

Wenn du eine schlechte Erfahrung gemacht hast, dann tut es mir leid für dich.

Ich mußte mich 2 mal 14-18 Stunden quälen bis die Ärzte endlich einen KS gemacht haben. Denn das ist ein chriugischer Eingriff, der auch, wie bei mir beim 1. Mal, gefährlich werden kann. Die einzige Spontageburt war ein Disaster, der Arzt meinte, es geht auch so. Ende vom Lied:
Ich Steißbein angeprellt, Tochter Schulter gebrochen, Zangenabdrücke lange im Gesicht, ich Hämmorhieden und zeitweilige Inkontinenz.



Und da hat sich kein Arzt die Entscheidung leichtgemacht, denn dazu sind sie ja auch laut ihrem Eid verpflichtet.

Warum du mich persönlich angreifst, ist mir schleierhaft.

M.


Beitrag von julu1982 08.02.06 - 16:28 Uhr

Hi

sorry wollt nicht so böse sein... Habe nur so was von schlechte Erfahrungen gemacht. Ich bin im nachhinein natürlich auch froh das der KS relativ schnell gemacht wurde...
Schade fand ich es das man mir wirklich und ich meine das wirklich ernst nichts übers Kind gesagt hat ich nichts entscheiden durfte der Arzt hat sich 3 Tage meine narbe nicht einmal angeschaut aber SChmerzmittelchen die ich nicht wollte wollten die mir immer andrehen... Meine Tochter hatte nach der Geburt Anpassungsschwierigkeiten dh sie konnte ihre Temperatur nicht halten und lag dann mit 3830gramm im Inkubator!
Tut mir leid das deine Geburt auch so sch... abgelaufen ist.

Sorry wollt dich nicht angreifen...

gruß Julu die sich immernoch fragt warum man so eine Preisliste bekommt!#kratz

Beitrag von ma7schi 08.02.06 - 15:31 Uhr

Und dass die KS Raten ansteigen kann wohl auch proportional mit der Sterblichkeitsrate bei Baby zusammenhängen?

Beitrag von blumenkind22 08.02.06 - 20:02 Uhr

Na, Du bist aber naiv #;-)

Ich denke schon, dass die Effizienz eine ganze Menge mit der hohen KS-Rate zu tun hat.
Ein Frauenarzt hat mal in einem Interview mit ABC News gesagt "am effektivsten waere es, alle Kinder per geplanter sectio zu holen, Geburten nach Termin, montags bis freitags von 9-5"-- der Kommentar war sarkastisch, gibt aber doch zu denken.

Hier in den USA (wo ja alles noch viel mehr vom Geld bestimmt wird) liegt die Sectiorate bei knapp 30%- und nur 9% aller Kaiserschnittmuetter entbinden beim 2. Kind normal, denn- und das habe ich am eigenen Leib erfahren- man wird von den Aerzten regelrecht zum Kaiserschnitt gedraengelt, indem immer und immer wieder alle moeglichen Horrorszenarien ausgemalt werden, die bei einer Spontangeburt auftreten koennen, waehrend der Kaiserschnitt als sichere Alternative angepriesen wird.
Hier ein Text, der das ganze sehr schoen zusammenfasst:
http://www.ican-online.org/resources/white_papers/wp_electivecs.pdf

ids, Katja (die stolz ist, zu den 9% zu gehoeren #;-))

Beitrag von lena820 09.02.06 - 20:39 Uhr

Träum weiter...
Es werden auch Dammschnitte oft unnötigerweise durchgeführt. Warum? Weil das als kleiner operativer Eingriff gilt und somit äußerst lukrativ für das KH ist.
Ich arbeite selbst in diesem Bereich und es ist leider eine Tatsache...

Beitrag von lanzaroteu 08.02.06 - 15:40 Uhr

glaub ich nicht......was waere passiert wenn du nicht gegangen waerst?
ich haette zum beispiel gerne im nachhinein oefter einen ultraschall gehabt...hier in england bekommt man nur zwei wenn die schwangerschaft normal ist, bei den arztbesuchen wurde dann gefuehlt, ob baby richtigrum ist und weit genug unten usw, das letzte mal zwei tage bevor es losging. und was war?? er war falschrum und ich hatte einen notkaiserschnitt. ich glaub wenn die geburt nicht so war wie man wollte (ich wollte ja auch eine natuerliche geburt) dann macht man sich nachher vielmehr gedanken......
alles gute

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