Was hat meine Tochter für ein Problem???

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von ullanorden 07.02.06 - 23:00 Uhr

Hallo ich Hallo.

Ich hoffe hier ist jemand der mir einen Tip geben kann.
Ich (4 habe eine Tochter (19).Ich bin geschieden und erziehe sie allein seit ihrem 9. Lebensjahr.
Sie hat mir schon in Ihrer Pubertätszeit viele Probleme bereitet.
Sie ist früher mal Klassenbeste gewesen, aber ab dem 15. Lebensjahr nur noch selten zur Schule gegangen.
Mit mühe und Not hat sie den Hauptschulabschluss geschafft.
Ich bin verheiratet und lebe schon seit 8 Jahren mit meinen Mann zusammen. Daher können wir nicht zusammenwohnen.
Außerdem gab es oft Streit und wir haben uns sogar geschlagen.
Sie ist auch oft Nachts auf den Friedhof gegangen und kam später mit Knochen nach hause was sie gottsei dank heutzutage nicht mehr macht. Egal was man sagte es kam sofort ein widerwort.
Seit ungefährihrem 17. lebensjahr hat sie keine eigene wohnung.
Die letzte Wohnung endete damit das ich wochenlang nur Müll entsorgen musste.
Übers Internet hat sie mehrere Bekannte kennengelernt. Dort nistet sie sich dann auch ein wie aktuell bei Ihrem Freund in Hanau.
Sie wohnt schon seit über 7 Monaten bei Ihm der aber noch bei seinen eltern wohnt.
Die machen das aber jetzt nur noch bis zum 1.6. mit.
Habe Ihr den Führerschein bezahlt und auch ein kleines auto was sie benutzt.
Ich zahle die Versicherung vom Kindergeld.
Damit wollte ich bezwecken das sie damit besser Arbeit findet was sie mir auch bestätigte.
Und aktuell sieht das problem so aus:

Sie spielt den ganzen abend im internet warcraft (ca. 21 Uhr bis 12 Uhr mittags)Dann wacht sie gegen Abend auf und es wiederholt sich immer.
auf gute ratschläge die ich ihr gebe bekomme ich immer nur zu hören:

jajaja nerv jetzt nicht.

Sie hat es dieses Jahr sogar hinbekommen bei Mc Donalds zu arbeiten aber es hat nicht geklappt.
Davon hat sie sich einige Konzerte finanziert und das Geld war wieder weg.
Momentan bezahl ich ihr ja das auto aber sie selbst hat kein Geld geht auch nicht zum Sozialamt ( da sagt sie sie will lieber arbeiten gehen)
und hat nicht mal geld zum tanken oder für zigaretten.

Sie ist nicht bereit sich normal mit mir über ihre probleme zu unterhalten und blockt sofort ab.Sie sagt zwar das sie sich kümmern möchte aber es tut sich nix.
Ansonsten ist sie nicht blöd ich denke sie ist nur zu faul???
Oder hat sie wohl noch ein anderes Problem???Ich selbst hatte schon einige Panikattaken und bin gesundheitlich angeschlagen wegen ihr.
Ich rufe sie auch jeden Tag an weil ich mir immer gedanken mache.
was kann ich tun?
meine tochter hat nach meiner scheidung oft zu mir gesagt ,was brauchen wir einen mann wir kommen auch ohne zurecht.
aber ich habe anders gedacht.
ich hatte ihr erklärt,wenn du älter bist,und einen netten jungen kennenlernst fragst du mich auchnicht ob ich damit einverstanden bin.
mein mann ist sehr bestimmend und pessimistisch fast genauso wie meine tochter.sie ist sehr selbstbewust ,und macht fast immer was sie für richtig hält.
er und ach auch sie können keine kompromisse schließen. mein mann hat versucht sie zu erziehen, aber sie war der meinung ,der hat mir nichts zu sagen,der ist nicht mein vater.so gab es oft streit,fast kam es oft zu handgreiflichkeiten.
beruflich habe ich wechselschicht,und hatte oft auf der arbeit oft angst ,
was wohl zu hause los ist. so bin ich dann irgendwann,als ich noch nicht verheiratet war,zumeinem mann nach hause gefahren. aber wenn ich tagsüber nicht arbeiten mußte,war ich immer mit meiner tochter zusammen.seitdem sie 18 jahre alt ist,haben wir auf ihrem wunsch ihre wohnung aufgelöst und sie tingelt in der weltgeschichte rum. ihr leiblicher vater hat nach einer gerichts verhandlung ,weil sie weder zur schule, noch gewillt ist etwas anderes zu machen die unterhaltszahlungen eingestellt.
momentan lebt sie wie ein parasit auf meinen oder anderen menschens knochen.
habe ihr schon oft telefonnummern von freien arbeitsstellen gegeben die ich bei www.meinestadt.de gefunden habe.
und auch nummern von freien appartments und möblierten wohnungen die ich im internet gefunden habe
aber sie verspricht erst sich zu kümmerrn,was sie nicht macht und später wird sie agressiv und sagt am telefon ich solle nicht nerven.
mache mir jeden tag gedanken was wohl noch kommen wird.
wenn sie jetzt zum 1.6. bei ihrem freund vor die tür gesetzt wird weil die mutter von ihm das nicht mehr mitmacht könnte ja alles mit ihr passieren.
ich mache mir darüber grosse gedanken was dann ab dem 1.6. ist.
ist sie wohl zu faul ,oder hat sie ein problem,das sie ihr leben nicht in den griff bekommt.habe ihr schon oft erklärt,das niemand ohne geld sein kann.wie kann ich ihr bloß helfen???
habe angst vo ihrer zukunft.
Nun nochmal was zu ihrem 16. Lebensjahr.
ich habe sie nicht einfach so vor die Tür gesetzt.
Sie war immer schon ein sehr sehr vorlautes kind.
In der Schule kam sie mit fast niemanden zurecht.
Sie sagt immer was sie denkt sogar ihrem früheren lehrer.
Mit den Handgreiflichkeiten zwischen ihr u. meinem mann
ist es immer nur fast gekommen.
Das lief eher mit worten ab.
Sie war sogar manchmal so wütend das sie ihm mit einem messer niederstechen wollte.
Inzwischen ist fast frieden zwischen ihr und ihm.
sie war letztes jahr sogar mit uns auf tenerifa.
Meinungsverschiedenheiten tauchten dennoch immer wieder auf weil sie halt immer ihre meinung sagt und die stimmt und nicht seine.

Wenn eine Meinungsverschiedenheit auftauchte zwischen den beiden
kam es immer zu großem streit.
Mein mann vertritt halt auch immer seine meinung er ist auch nicht anders.

Ich stehe immer zwischen zwei stühlen und muss immer versuchen zu schlichten.
Momentan weiß mein mann das meine tochter ohne arbeit ist und auch keine lust hat sich welche zu suchen.
Vom auto weiss er nicht da er sonst einen anfall bekommen würde.

Also ist er total wütend.

wir bewohnen eine 38 qm grosse wohnung.
Bei uns kann sie nicht bleiben,
was ich auch schonmal versucht habe.
Außerdem betreuen wir noch ihren hund, den sie nicht zu ihrem freund mitnehmen konnte,
wo sie aber sauer wäre wenn wir ihn abgeben würden.

Dieses ist weil wir beide berufstätig sind und hier eigentlich keine tierhaltung erlaubt ist für alle eine grosse belastung.


was denkt ihr wie ich nun definitiv handeln muss?
Vergangenheit ist vorbei und jetzt muss ich handeln.

Also soll das auto eher weg?
wie oft soll ich besser noch anrufen?
wie kommt sie auf den richtigen weg???

Dazu kommt das sie sich momentan vom Verhalten noch mehr verschlechtert hat und auch nicht gut aussieht.
Ich glaube sie nimmt Drogen .
Kann das sein?

Beitrag von scarlett23 08.02.06 - 00:00 Uhr

hallo,


erst mal verstehe ich nicht, warum du vor deinem Mann nicht zu deiner Tochter stehst. Sie ist deine Tochter, dein Mann kam danach. Sie fühlt sich von dir im Stich gelassen.
also ich glaube dir es aus der Sicht deiner Tochter sagen zu können: Das Problem begann dann, als nach der Scheidung deine Tochter dich ganz dringend brauchte, der Vater (wenn ichs richtig verstanden habe) kümmerte sich ja nicht. Dadurch dass du deinen Mann dann hattest, bestärkte es sich. Und ich finde es von dir echt krass, deine Tochter mit 16!!! vor die Tür zu setzen, wen hat man denn mit 16 anderen als die Eltern???:-[ Da hast dus dir ganz schön einfach gemacht. Du solltest deinen Mann zurechtweisen, das du hinter deiner Tochter stehst. Ihr seid schließlich die "Erwachsereren", also seid Vorbilder und Kompromissbereit. Das mit den Knochen ist sehr komisch, deine Tochter und du brauchen dringend Hilfe, geht in eine Familientherapie und lade sie öfter zum Essen ein oder unternimm mehr mit ihr. Bezieh sie in eure Familie ein, damit sie weiß wo sie hingehört. Die Arme#schmoll . Ich finde du weißt die Verantwortung ganz schön von dir ab, sie ist zwar 19 aber trotzdem. Wenn du erst mal gegen die Mauer rennt, zeig ihr weiter wie du da bist für sie. Und vor allem gebt den Hund in erfahrene Tierschützer. Da solltest du ihr schon die Grenzen weißen, das ist TIERQUÄLEREI! Bitte tu das dem Hund nicht an. Aber holt euch bitte Hilfe, ihr werdet es allein nicht schaffen.

Gruß Scarlett

Beitrag von schnuffinchen 08.02.06 - 09:59 Uhr

Was Deine Tochter für ein Problem hat?

Na, mal ganz dumm geraten:
Ihre Mutter schmeisst sie raus, weil sie den Mann ihrer Tochter vorzieht.

Ohne auf den ganzen wirren Rest einzugehen, würde ich behaupten, allein DAS ist schon Problem genug.

Beitrag von gh1954 08.02.06 - 11:24 Uhr

Was bist du nur für eine schwache, egoistische Frau, die Bezeichnung „Mutter“ has du nicht verdient!!

>>> Ich bin verheiratet und lebe schon seit 8 Jahren mit meinen Mann zusammen. Daher können wir nicht zusammenwohnen. <<<

Tickst du noch ganz sauber..?? Weil du einen Mann hast, kann dein Kind nicht bei dir leben??

>>>Außerdem gab es oft Streit und wir haben uns sogar geschlagen. <<

Kein Kommentar


>>>Ich rufe sie auch jeden Tag an weil ich mir immer gedanken mache.<<<

Du hättest dir besser vor einigen Jahren Gedanken machen sollen, als deine Tochter akut unter der Scheidung gelitten hat, aber dazu war sie dir wohl nicht wichtig genug.



>>> Meinungsverschiedenheiten tauchten dennoch immer wieder auf weil sie halt immer ihre meinung sagt und die stimmt und nicht seine. <<<

Also schaffst du es doch noch, IRGENDETWAS Positives über deine Tochter zu schreiben. SIE hat immer wieder recht und nicht dein Mann.
Aber du warst offensichtlich immer zu feige, deiner Tochter beizustehen.
Da MUSS eine Heranwachsende dran kaputt gehen.

DU bist schuld, das deine Tochter so orientierungslos lebt.
DU warst nicht für sie da, als sie dich gebraucht hat.
Deine Tochter tut mir einfach nur leid.
Und du solltest dich schämen, dass du derart versagt hast.


Beitrag von percy 08.02.06 - 12:08 Uhr

hallo ullanorden,
dein Beitrag ist mir ziemlich nah gegangen,denn ich bin in einer ähnlichen Situation wie deine Tochter.
Nein,nicht ganz,ich wurde "gerettet" bevor es so weit kommen konnte,wie bei ihr.

Wenn ich es richtig verstanden habe,hast du also seid deine Tochter Elf ist einen neuen Mann,bwz. einen Partner,mit dem du zusammen lebst,richtig? Wie kannst du nur schreiben
"Daher können wir nicht zusammenwohnen. " ?????

das verstehe ich nicht,dein Kind sollte die Nummer eins sein,und danach sollte erst der Mann kommen!
Aber bei manchen Menschen ist das anscheinend anders.
Es ist gut,dass du ihr ein Auto kaufst,aber ich denke,da ist das Kindergeld nicht richtig eingesetzt.
Du solltest mit dem geld eine Therapie zahlen,die hat deine Tochter nämlich dringend nötig!! Und du auch. Nicht,weil du bescheurt bist oder so,versteh es nicht falsch,sondern um all die Dinge zu verarbeiten,und lernen,damit umzugehen.Und um deine Mutterrolle ienmal gründlich zu überdenken.
Ich kann mir allerdings denken,dass du deine Tochter nur mit unglaublicher Anstreungung zu einer Thearpie bringen wirst,denn sie verdrängt sicher,dass sie Probleme hat,oder sie will es einfach nicht wahrhaben.Du darfst nicht die Hoffnung aufgeben,wenn sie nicht willl. Nicht beim 2. mal, nicht beim 10. mal, beim 20. mal...versuch es so oft es geht.


Du schreibst:
"Sie ist nicht bereit sich normal mit mir über ihre probleme zu unterhalten und blockt sofort ab"

Warum wohl???? Du hast auch abgeblockt,hast deinen Mann ihr vorgezogen,wie fühlt sich das wohl an?
Stell dir mal vor,du wärst in der Rolle deiner Tochter,deine Mutter würde dir ganz klar das Gefühl geben,dass du unwichtig bist.

"meine tochter hat nach meiner scheidung oft zu mir gesagt ,was brauchen wir einen mann wir kommen auch ohne zurecht."
Da hatte sie hoffnung,wollte mit dir zusammen ein Leben aufbauen,verstehst du?

ES IST DOCH TOTAL EGAL WAS DEIN MANN DENKT!!!!!!!
Männer kommen und gehen,aber deine Tochter ist dein KIND!!!
Sie ist viel wichtiger..... Ob er wütend ist,oder was auch immer,ist doch total unwichtig,deine Tochter ist wichtig.
Wenn er dein Mann ist und dich liebt dann sollte er genau so verstehen,das du Probleme mit deiner Tochter hast und er sollte dich dabei unterstützen. Du kannst mit ihm also garnicht wirklich darüber reden,weil du es vor ihm geheim hälst? Das kann es doch wirklich nicht sein.

das sie Drogen nimmt,das kann ich mir (leider) gut vorstellen, das ist "normal" bei solch einem Berg von Problemen,es mit Drogen mal für eine kurze Zeit vergessen zu können, und glücklich zu sein.
Denn das ist sie sicher nicht.
Ich finde es auch nicht gut,dass alle,die bis jetzt,sich nur über deine Fehler aufzuregen,anstatt dir Tips zu geben.
Du hast Fehler gemacht,eine ganze Menge,aber ich schreibe dir,was du tun solltest,schließlich hilft es vielleicht/hoffentlich deiner Tochter.

-suche Psychologen/Psychater in deiner Nähe(Adressen gibt es sicher im Internet)

- Hör nicht auf,dich bei ihr zu melden,das wäre ein schlimmer Fehler

-Stelle deine Gefühle,Wünsche usw. ganz ganz weit hinten an,deine Tochter ist jetzt endlich mal dran

-Sprich mit ihr ganz offen,wenn sie nicht mit dir reden will,dann rede halt nur du und sie wird dir dann vielleicht wenigstens zuhören
-Wenn das nicht klappt,
dann schreibe ihr einen Brief,und gib ihn ihr /steck ihn in ihre tasche/ins handschuhfach usw. wenn ihr euch mal seht

-Zeig deinem Mann, dass du ein Kind hast das du liebst und verstecke es nicht vor ihn

- Geh mit ihr zusammen zu Stellen,wo sie arbeiten kann,trete sie dort hin

- und du kannst-wenn du nur wirklich willst-deine Tochter bei euch aufnehmen,dann schläft sie halt auf der Couch oder sonst wo. Hauptsache sie hat ein festes Zuhause.Wenigstens,bis sie ein festes einkommen hat und so weit ist,dass sie selber leben kann.
Ich wünsche dir und vorallem deiner Tochter viel Kraft.

MFG #katze Percy

Beitrag von viv66 08.02.06 - 13:54 Uhr

Hallo,
Deine Tochter HAT ein Problem und es ist nicht DEINES.
Du kannst ihr nicht mehr helfen im Moment, du hast ja schon alles versucht, was nützt es ihr alles zu bezahlen, sie unterschlüpfen zu lassen, ihr Telefonnummern rauszusuchen... sie selbst wird nicht aktiv...sie will es nicht! Es ist ihr Leben, sie trägt allein die Verantwortung für ihr Leben. Sie ist volljährig. Zieh dich zurück und mach ihr klare Ansagen, dass sie sich Arbeit suchen soll und ihr Leben selber finanzieren soll. Vermutlich geht es ihr noch nicht schlecht genug, weil sie immer wieder welche findet, die ihr helfen. Sie muß die KOnsequenzen mal spüren, wenn sie weiterhin so passiv und unzuverlässig bleibt. Laß sie doch zum Sozialamt gehen, oder laß sie sich Arbeit suchen. Ihre Entscheidung. Hilf ihr nicht, bevor sie nicht von sich aus einen Schritt in die richtige Richtung getan hat. Sollte Sie Drogen nehmen oder ähnliches, informier dich vorsorglich in einer Drogenberatungsstelle, wie du dich verhalten kannst. Aber auch da gilt, wenn sie es selber nicht will, ist ihr nicht zu helfen! So hart wie das klingt. Sie ist alt genug und du hast ihr lange genug alles abgenommen... vielleicht kommt sie so auf den Boden der Tatsachen.
Ich wünsche euch viel Glück
viv

Beitrag von scarlett23 08.02.06 - 14:11 Uhr

hallo,

na du gibst ja einen schönen Tipp... Sie hat genug getan indem sie finanziert? ISt das die EInzige Aufgabe einer Mutter???? Ich kann es nicht fassen. Wenn man in der Kindheit genug liebe und Fürsorge bekommt, rennt man im Erwachsenenalter nicht planlos herum!!!! Dieses Mädchen braucht jemanden , der hinter ihr steht, und es wird höchste Zeit, das es die Mutter ist!!!
Sie wird sonst untergehen!!!Auch wenn sie Erwachsen ist, ihre Mutter hat ihren Mann bevorzugt und sie auf die Seite gedrängt!!!! Und das sie Freunde hat die ihr helfen ist ein Glück!!! Sonst wäre sie irgendwo auf dem Strich oder auf der Straße!!! Du würdest wahrscheinlich deine Tochter mit 18 rausschmeissen und auch im Mist schmorren lassen wenn sie in so einer Situation wäre #schmoll

Beitrag von viv66 08.02.06 - 14:22 Uhr

Ich finde nicht, dass man jetzt die Mutter beschuldigen sollte, klar ...immer sind die Eltern Schuld an allem übel ....
das ist unfair. Sicherlich machen Mütter Fehler, aber irgendwann ist es auch gut und zu ändern ist die Vergangenheit nun mal auch nicht mehr (und ganz bestimmt hat die Mutter so gehandelt, wie sie es für am Besten hielt, soweit es ihr möglich war). Sicherlich braucht das Kind Unterstützung, die soll sie ja auch bekommen, am besten fachliche, therapeutische o.ä. Hilfe, aber sie muß den ersten Schritt machen, sich ändern zu wollen, sonst verläuft halt alles im Sande, gegen den Willen eines Menschen kann man ihm nur schwerlich helfen! Natürlich soll sie als Mutter für ihr Kind noch da sein, aber erst wenn kleine Erfolge sichtbar werden, bis dahin muß sie konsequent bleiben. Außerdem will die Tochter doch gar keine Hilfe, warum soll sie sich aufzwingen. Es geht hier nicht um ein minderjähriges kleines Kind,- und egal wie die Kindheit verlaufen ist, irgendwann muß man seine Entscheidungen selber treffen oder eben nicht... da kann man dann als Mutter auch nichts mehr dran ändern.
Meine Meinung jedenfalls.
viv

Beitrag von scarlett23 08.02.06 - 15:05 Uhr

hallo,

sicherlich ist sie erwachsen. ICh meine das sie ihr BEWEISen sollte dass sie für sie da ist.

... immer sind die Mütter schuld...
eine gute Mutter steckt zurück, hält zu ihrem Kind. Eine Mutter sollte ein Kind wenn es noch daheim wohnt, ausrüsten für die Zukunft, dass es überleben kann und zurechtkommt. Natürlich innerlich und beruflich usw. Sie möchte das ihr Kind glücklich ist. Und wenn ich dazu nicht imstande bin, hole ich mir Hilfe (das tut sie eh schon). EIne Mutter muss leider immer zurückstecken, es kommt zurück mit #liebe . Natürlich ist die Mutter nicht an allem Schuld. Ich kenne eine Mutter , deren Sohn 2 Mal im Gefängnis war und auf dem Weg zum ALki ist. Er wohnt Zuhause, aber sie liebt ihn und steht hinter ihm,die beiden haben ein gutes Verhältnis obwohl er das verbrochen hat.Warum muss man sein Kind "Verstoßen"? Da sag ich Hut ab!

Beitrag von schnuffinchen 08.02.06 - 18:36 Uhr

Nun, wenn die Mutter einen aber mit 16 rausschmeisst, sieht das schon wieder ganz anders aus, denke ich.
Mit 16 ist man definitiv noch nicht soweit, einfach auf eigene Beine gestellt zu werden - und an dem, was dann daraus wird, ist die Mutter schuld. Das kannst Du nunmal nicht ausser acht lassen.

Beitrag von manavgat 08.02.06 - 21:33 Uhr

Zieh endlich mal eine Grenze!

Hund ins Tierheim oder in eine Tierpflegestelle.

Kein Geld mehr, kein Auto, kein gar nichts. Leg das Kindergeld auf ein Sparbuch bis sich bei ihr dauerhaft was ändert.

und

ich glaube sie hat ein psychisches Problem, allerdings keinen Leidensdruck, weil Du (und andere) ihr ja doch immer wieder aus der Patze helfen.

und

ja, Du kannst alles richtig machen und trotzdem so ein unmögliches (erwachsenes) Kind haben.

und

ja, Du hast ein Recht auf ein eigenes Leben!!!!!!

Gruß

Manavgat

Beitrag von gh1954 09.02.06 - 01:58 Uhr

Nee, dass du da der Mutter den Bauch pinselst find ich absolut daneben.
Diese "Mutter" hat doch alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann,
Sie hat sich sehr früh für einen Mann und damit gegen ihre Tochter entschieden.DAS findest du ok..??
DU bist doch Eine, die sehr schnell dazu neigt, zu schreiben, schmeiß IHN raus.
Aber in diesem Fall hat sich die Mutter in sehr frühem Kindesalter der Tochter anders orientiert, was auf den ersten Blick nicht schlimm ist. Aber sie hat dabei ihre Tochter aus den Augen verloren,.weil ihr der Mann wichtiger war... und das ist Scheisse
Diese Frau hat als Mutter absolut versagtund will jetzt hier nur hören, dass sie nix dafür kann.... also sone Art Absolution möchte sie haben.
Die würde sie von mir niemals kriegenm bei dem Mist, den sie ihrer damals kleinen Tochter zugemutet hat.

Beitrag von scarlett23 09.02.06 - 02:08 Uhr

Genau!

ich weiß nämlich wie es sich anfühlt so eine Mutter zu haben.#schmoll . Es wird NIE zwischen mir u. meiner Mutter eine gute Beziehung geben, dafür hat sie mich zu lange verkümmern lassen. Da kann ich auch nicht hören "Sie konnte nicht anders", ich sehe wenn es meinem Kind nicht gut geht. Reiner Egoismus!

Beitrag von manavgat 09.02.06 - 08:17 Uhr

Ich glaube, dass hier - wir sind ja bestens sozialisiert als Frau - die Meinung vorherrscht:

eine Frau ist per se Mutter und egal, wie ein Kind sich verhält

sie ist schuld!

Ich kenne Familien die mehrere gut geratene, soziale Kinder haben und wo eines komplett aus dem Ruder läuft. Ich kenne Kinder, die ihre Eltern schlagen, bestehlen etc. Es kommt vor. Und das einzige, was man dann tun kann, ist sich abzugrenzen.

Im übrigen tut hier der Vater! genau das. Er hat sich zurückgezogen und gibt auch kein Geld mehr. Darauf hebt hier überhaupt niemand ab. Hat der Vater keine Verantwortung? Wer bekommt hier den Kübel Dreck übergekippt? Die Mutter natürlich!

Es reicht, m. M. nach, wenn ein Leben miserabel ist. Muss das der Mutter es auch sein?

Gruß

Manavgat

Beitrag von gh1954 09.02.06 - 12:24 Uhr

Ich bin nun wirklich keine Anhägerin der Mutter-ist -alles-Schuld-Fraktion.

Nur kommt für mich schon im Eingangsbeitrag rüber, dass die Mutter zu einer Zeit ihre Bedürfnisse über die ihres Kindes gestellt hat, als das Kind sie dringenst gebraucht hätte.

Von einem Vater ist hier auch nicht die Rede eigentlich, sondern vom Mann der Muter, der ja wohl mit ein Hauptgrund für die Schwierigkeiten im Verhältnis Mutter/Tochter gewesen ist.

>>> Er (der Vater)hat sich zurückgezogen und gibt auch kein Geld mehr. Darauf hebt hier überhaupt niemand ab. <<<
Von einem leiblichen Vater hat sie nichts geschrieben und ob ihr Mann präsent war in der Erziehung oder jemals Geld gegeben hat, davon habe ich auch nichts gelesen.

Gruß
geha

Beitrag von scarlett23 09.02.06 - 14:34 Uhr

hallo Manavgat,

ich verstehe deine Meinung- ich finde aber sie passt besser zu einer Mutter- die an sich arbeitet um des Wohlergehens des Kindes. Immer wieder hört man die Aussage : Sie tat das was sie konnte, das verstehe ich auch, es gibt aber immer noch ein Umfeld, das der Mutter Hinweise auf die Tochter gibt, es gibt andere Mütter, die in einer ähnlichen Situation sind aber anders handeln (somit kann man sein Verhalten überdenken), ich kann mir keinen anderen Grund als Egoismus vorstellen, das mein sein Kind über Jahre hinweg leiden sieht und sich nicht bemüht, dies zu ändern. Aber vielleicht weißt du noch einen Grund, ich habe nämlich noch keine Kinder;-) Bist du eigentlich Türkin wegen deinem Namen (Manavgat- Wasserfälle?):-)

Gruß Scarlett

Beitrag von manavgat 09.02.06 - 20:55 Uhr

Hallo Scarlett,

nein, ich bin keine Türkin. Aber ich mag die Türkei sehr.

Gruß

Manavgat

Beitrag von lilly7686 09.02.06 - 16:17 Uhr

Wow, also ich hoffe, ich hab das richtig verstanden!
Erst mal, stellst du ernsthaft deinen Mann vor deine Tochter????? Also mein Freund ist nicht der leibliche Vater meiner Tochter. Und als ich dann fest mit ihm zusammen gekommen bin, hab ich ihm gesagt, sollte ich mich je für einen von beiden entscheiden müssen, ist es, egal was wer tut oder getan hat, meine Tochter! Das Kind ist immer an erster Stelle, klar?
Das ist zwar wahrscheinlich der Grund für ihr verhalten, aber du machst es garantiert nicht besser indem du, so scheint es mir, versuchst, deíne Tochter zu "kaufen" indem du alles mögliche für sie tust und zahlst!
Ich würde auch sagen, gib das Geld auf ein Sparbuch und sieh zu, dass du Kontakt zu deinem Kind bekommst! Psychologen wären da sicher eine gute Hilfe. Deine Tochter braucht deine Zuneigung. Und die muss sie spüren. und zwar richtig, und nicht durch Geld. Deine Tochter benimmt sich vielleicht so, weil sie Aufmerksamkeit will! Das kennt man sonst nur von kleinen Kindern, sagst du vielleicht. Aber das ist die Sprache von vernachlässigten Kindern! Sie machen Blödsinn, weil sie Liebe brauchen!
Ich weiß, das sind jetzt viele Vorwürfe (nicht nur von mir) aber DU musst dein Verhalten ändern, dann geht das mit deiner Tochter leichter. Man beginnt immer bei sich selbst, dann erst kannst du anfangen, mit deiner Tochter darüber zu reden, dass sie sich ändern muss!

Viel Glück
Lilly und Leonie

Beitrag von hummelinchen 10.02.06 - 19:17 Uhr

Hallo ulla,

jeder ist ein Produkt seiner Erziehung.
Du hast deine Tochter zu dem gemacht was sie ist.
Vielleicht aus Unwissenheit, vielleicht konntest du es einfach nicht besser.
aber was erwartest du denn von deiner Tochter?
Hol sie von der Strasse und geh MIT ihr zu einem Beratungszentrum, fang endlich an, die Dinge zu regeln...
Ich war auch alleinerziehend, doch uns gab es nur im Doppelpack...#liebe

Viel Erfolg Tanja

Beitrag von 3_3 16.02.06 - 15:43 Uhr

Hallo Ulla,

Du hast bereits sehr viel Kritik einstecken müssen, daher will ich mich kurz fassen.
Kurz gesagt wurden wohl die Grundbedürfnisse eines jeden Kindes nach Aufmerksamkeit, Zugehörigkeit, Geborgenheit, Sicherheit (!) Wärme und bedingungsloser Liebe nicht erfüllt, was extrem vernichtend für jedes Kind ist!
Trotzdem ist es gut, dass Du mit Deinen Sorgen (endlich) nach außen gehst, denn das kann auf jeden Fall der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung sein, wenn Du ihn wahr nimmst. Auch für Dich!!
Ich wollte Dir noch den Tip geben, dass Du Dich auch an eine Beratungsstelle wie die Caritas oder eine städische Einrichtung wenden kannst. Das ist auf jeden Fall kostenlos und die Leute dort sind wirklich gut. Auch über´s Jugendamt kannst Du Adressen in Eurer Stadt bekommen.
Handle schnell und dränge auf einen kurzfristigen Termin, damit Ihr endlich Hilfe bekommt!! Du wirst es nicht bereuen, glaub´ mir!!
Alles Gute
Simone