Opa ist nun grade gestorben.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von nadine8382 07.02.06 - 23:58 Uhr

Mein Opa ist nun von uns gegangen.#heul#heul#heul#heul#heul#heul

Beitrag von afortunado 08.02.06 - 00:20 Uhr

Hallo Nadine!

Es tut mir so leid für euch! Laß dich erstmal ganz fest #liebdrueck. Ich zünde eine #kerze für deinen Opa an. Ich hoffe, dass er nicht mehr leiden musste.

Denke immer ganz fest an ihn und erinnere dich an die schönen Momente mit ihm. Dann lebt er in dir weiter.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommenden schweren Tage.

Ganz liebe Grüße von Silvia

Beitrag von chnander 08.02.06 - 14:49 Uhr

Liebe Nadine!
Habe die Sache mit deinem Opa mitverfolgt konnte nur noch nicht so darauf Antworten denn mir kam es mit meinem Papa so bekannt vor!


Jetzt wo er gestorben ist möchte ich dir meine herzliche Anteilnahme aussprechen und dich mal ganz #liebdrueck!
Ich weiß nur zu gut wie es sich anfühlt einen Geliebten Menschen zu verlieren!Leider ist es ja der Lauf des Lebens alles ist nur geliehen auf dieser Welt darüber wird man sich immer wieder bewußt!
All die lieben Menschen die man hat alle nur geliehen!
So schlimm wie es sich anhört schön das sich dein Opa hat nicht all zu doll quälen müßen!Das wäre das schlimmste für alle!

Ich finde es toll wenn du dich an deinen Opa gerne errinnerst und ihn im Herzen hast#liebe!
Er wird bei euch sein und du wirst es spüren!Ich finde es schön wenn du an ihn denkst!
Laß alle schönen Bilder Revue passieren!


Ich wünsch dir auch viel viel Kraft für die weitere Zeit auch deiner Omi!


Mein Vatre verstarb im Nov 2004 nach der Routine Op am Herzen( herzkatheder) schieben!Er erlitt einen tag später einen herzstillsnad auf der Normalen Station ( nicht mehr Intensiv) und man fand ihn zu spät er hatte zu viel sauerstoffverlust im gehirn!Lag 4 Tage im KOma und verstarb!

Ich war die ganze zeit bei ihm vor und auch nach dem Tod habe ihn gesehen!Meine Eltern hätten Dez 04 Goldene Hochzeit gehabt!Er wollte eigentlich immer für meine mama da sein da sie Krebs hat!Nun mußte er eher gehen!Schade!
Alles war für die Goldene Hochzeit vorbereitet!


Du siehst also das Leben ist oft ungerecht aber so ist leider das Leben ( jeder der gesund ist kann sich glücklich schätzen und die Jahre Tage oder Stunden die man hat sollte man genießen!)



Ich bin Dankbar für jedne Tga mit meiner Familie!

das wird einem immer wieder bewußt!Liebe Grüße Andrea

Beitrag von nadine8382 08.02.06 - 15:13 Uhr

Danke für Eure lieben Worte.#liebdrueck
Wir haben heute die ganzen Formalitäten erledigt und die Trauerfeier mit Sarg ist am Montag.Eine Woche später wird dann die Urne beigesetzt.Das mit dem Sarg ist so am Besten,da man weiss,das er da noch heile drin liegt.
Meine Oma hät sich sehr gut.Sie wird aber auch viel abgelenkt,aber richtig bewusst werden wird es ihr erst am Montag.

Ich werde ihn mir wahrscheinlich nochmal ansehen,weil ich im Moment die Bilder nicht aus dem Kopf bekomme wie er da im Krankenhaus lag.
Ist euch eigentlich mal aufgefallen,das Sterbende manchmal schon Tage vorher wissen das sie sterben??Und alle (die ich kenne) haben immer Leute vor sich gesehen,die schon gestorben sind.
Echt unheimlich.

Bin endlos traurig-auch weil wir um halb elf aus dem Krankenhaus gekommen sind und er um 23.15 starb.Machen uns in der Sache echt Vorwürfe,obwohl man ja nicht wusste das es so schnell geht.(Sind aber froh,das es für ihn so schnell ging.)
Ich bete jetzt das es meine Oma nicht allzu schlecht gehen wird.

Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute und hoffe das es deiner Mama bald wieder gutgeht.

#liebe

Beitrag von chnander 08.02.06 - 15:20 Uhr

Als meine omi starb sagte sie ja also den 90.gebrutstag feier ich eh nicht bis dahin hab ich mich verdrückt!Als sie starb wir waren dabei sagte sie zu meiner mama guck mal da steht Hans(Ihr verstorbener Mann der is im Krieg geblieben)

Mein Vater reif mich einen Tag vor Op an und weinte und sagte Mäschen paßt mir imer gut auf Mama auf (Es steht sicher ganz schlimm um mich)Er meinte auch noch schade das du deinen Kleinen erst so spät bekommen hast denn ich werd nie sehen wie es zur Schule kommt:-(Da sagte ich immer Papa red nicht so ein Zeug!


wenn ich gewußt hätte!

Meinen Vaterhabe ich auch gesehen vor seinem Tot elf uhr Mittags dann gingen wir und wollten um 12 wieder da sein wollten nur ne Kleinigkeit eßen (nach 3 tagen ohne Eßen vor Aufregung)!Er starb um 11.15 also kurz nachdem wir gingen!











Liebe GRüße Andrea



Liebe Grüße Andrea



Hm es ist alles unheimlich

Beitrag von afortunado 08.02.06 - 16:45 Uhr

Hallo Nadine!

Es ist bestimmt gut, wenn du dir deinen Opa nochmal ansiehst. Ich hab' das bei meinen verstorbenen Oma's und bei Opa auch gemacht und mir hat das ganz gut getan, mich so nochmal zu verabschieden. Sie sahen auch ganz friedlich aus, wenn auch irgendwie anders.

Aber wenn man dann im Sterben Leute vor sich sieht, die schon gestorben sind ist doch eigentlich ganz tröstlich. Ich finde das jedenfalls. Das gibt mir zumindest die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, in dem man alle Lieben wieder trifft. Ist doch schön zu wissen, dass man diesen Weg des Sterbens nicht alleine geht.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für Montag.

Liebe Grüße, Silvia

Beitrag von pohane 08.02.06 - 16:49 Uhr

Hallo,

erstmal möchte ich Dir auch mein Beileid aussprechen. Es ist furchtbar einen Menschen verlieren zu müssen.

Ich habe es auch schon erfahren müssen. Mein Vater starb vor 9 Jahren kurz vor Weihnachten und im letzten November meine Schwiegermutter.

Mach Dir/Euch keine Vorwürfe, dass Ihr nicht da ward, als er einschlief. Wahrscheinlich wollte er es nicht, dass Ihr dabei seit und daher konnte er loslassen, als Ihr gegangen seit.

Ich glaube auhc, dass die Menschen wissen, wann sie gehen müssen und sich schon irgendwie in einer Form vorher verabschieden. Leider erkennt man diesen kleinen Abschied aber immer erst dann , wenn der geliebte Mensch tot ist.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten Tage und hoffe, Du kannst alles gut verarbeiten. Diese Erfahrung wird Dich jedoch ein lebenlang begleiten. Der Schmerz verblasst, aber wirklich weggehen wird er nie.

LG Anett

Beitrag von nadine8382 08.02.06 - 16:59 Uhr

"Der Schmerz verblasst, aber wirklich weggehen wird er nie. "

Das stimmt.Das Schlimme ist auch noch,das letztes Jahr an dem Geburtstag meines Opas die Mama von meinem Männchen starb.Mit 62 Jahren...

Meine Mama fragte ihn gestern ob er wüsste wer wir sind,daraufhin sage er ihren Namen und mich verwechselte er mit meiner Tante,die an der anderen Seite des Bettes stand.
Wir sehen uns etwas ähnlich.Als er wusste das ich das war,die seine Hand hielt,drückte er sie noch fester und liess uns garnicht mehr los.Als Mama ihm sagte,das wir alle da sind,legte er sich zurück und war wohl zufrieden.

Er sagte schon einen Tag vorher als er nich fit war:"Ich bin bald bei Werner".Das ist sein Bruder der im November gestorben ist.Ausserdem sagte er gestern noch er hätte Jürgen gesehen.Dabei ist der schon ewig tot.

Man das ist so eigenartig und unheimlich

Beitrag von pohane 08.02.06 - 17:10 Uhr

ja, manchmal ist es schon komisch.

Mein Vater hatte damals Krebs und wir wussten, dass es irgendwann passieren wird. Wir dachten nur, er schafft es noch bis Weihnachten, aber ne Woche vorher kam für ihn die Erlösung.

Ihc weiß noch, dass er ca. 1 Woche vor seinem Tod unbedingt mit mir reden wollte. An diesem Tag war ich nun gerade mal wieder in meiner Wohnung um nach dem Rechten zu ehen und mir Klamotten zu holen, weil ich den Tag später bei meinen Eltern wieder einziehen wollte (um eben immer in der Nähe meines Vaters zu sein). Tja, und was war, einen Tag später konnte er nicht mehr sprechen. Er konnte sich nur noch mit Kopfnicken oder schütteln verständigen.
Das war ein Schlag für mich, denn ich weiß natürlich bis heute nicht, was mir mein Vater sagen wollte und das ist das Schlimmste.

Wir waren auch alle da, als er eingeschlafen ist. Er ist morgens kurz vor 9 Uhr eingeschlafen und ich glaube, er hat auf uns gewartet, bis wir aufgestanden sind und alle bei ihm waren. Dann konnte er loslassen.

Er fehlt mir wahnsinnig, obwohl es schon lange her ist. Ich bin seit einem halben Jahr Mami und bedaure es sehr, dass meine Kleine niemals ihren tollen Opa kennenlernen durfte.

anett#heul

Beitrag von nadine8382 08.02.06 - 17:18 Uhr

Man ist das alles traurig #heul#heul#heul#heul

Beitrag von pohane 08.02.06 - 17:33 Uhr

ja :-(

Beitrag von pohane 08.02.06 - 16:54 Uhr

ich nochmal ...

überlege es Dir gut, ob Du Deinen Opa am Montag nochmal ansehen möchtest. Auch bei einer guten Präperation ist er nich mehr der, den Du kennst. Sie verändern sich so furchtbar schnell.

Bei meinem Vater war´s damals auch so. Und wir haben ihn bereits 3 Tage nach seinem Tod beerdigt. Er war, vom Aussehen, nicht mehr der , den ich kannte.

Behalte ihn lieber so in Erinnerung.

Anett

Beitrag von nadine8382 08.02.06 - 17:00 Uhr

Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher,ob ich ihn sehen möchte.Ich entscheide das morgen oder übermorgen

Beitrag von jessy4711 08.02.06 - 17:11 Uhr

ich hatte mit dir ja schon im FForum geschrieben und sag dir hier nochmal mein Beileid, denn ich kenne das alles ja nur zu gut

Drück dich lieb Deine Jessica

Beitrag von pohane 08.02.06 - 17:17 Uhr

Jessica, du hast das gerade mir geschrieben, ist das richtig oder meintest du doch nadine - es war ihr opa?

anett