Hab ein ziemliches Problem... glaub ich...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schokikeks 08.02.06 - 09:11 Uhr

Hi,

ich weiß nicht, ob einer hier ähnliches erlebt hat. Ich hatte früher 2 oder 3 mal heftige Depressionen. Nicht nur so Heultage, sondern echt heftig. Speziell beim Arzt war ich nur 1 mal, aber die Medikamente haben mir damals Angst gemacht und ich hab immer so irgendwie wieder rausgefunden... allerdings war das langwierig.

Die letzten 4 Jahre ging es mir auch super-gut (trotz 2 Todesfällen, 3 Jobwechsel, etc...)

Jetzt so kurz vor dem ET hab merke ich immer wieder diese Antriebslosigkeit und die echt miese Laune... Ich denke schon, dass das auch von den Hormomen kommt.

Allerdings habe ich Angst, dass ich den Babyblues oder noch schlimmer, die richtige Depression nach der Geburt bekomme. Ist das schon sicher bei mir, wenn man vorbelastet ist, oder kann das auch gut gehen???

Will mit niemandem drüber reden. Hab Angst, dass man dann meint, dass ich eine schlechte Mama bin, was absolut niemals der Fall sein wird. Das weiß ich bestimmt!

LG Sarah ET-2

Beitrag von monsterkind 08.02.06 - 09:29 Uhr

Guten Morgen!

Grade Stress, was so ein kleiner Zwerg bedeutet, ist ein wichtiger Trigger für einen Schub.
Natürlich bist Du keine schlechte Mama, denn Depressionen sind keine Macke sondern eine psychische Erkrankung. ABER: solltest Du merken, dass Du einne Schub bekommst, dann musst Du UNBEDINGT mit jemandem drüber reden, am betsen professionelle Hilfe suchen. Und das tust Du nicht nur für Dich, sondern besonders für Dein Kind. Und dadurch, dass Du Hilfe suchst und annimmst, zeigst Du, dass Du eine gute und verantwortungsvolle Mutter bist!
Sonst wirst Du Schwierigkeiten bekommen, Deinem Kind gerecht zu werden, da man während einer Depression ja "eingeigelt" ist und sich nur um sich dreht.
Vielleicht guckst Du jetzt schonmal, wo Du Hilfe fenden kannst. Ich würde Dir aber schon raten, wenigsten einne Menschen ins Vertrauen zu ziehen, der Dich dann, wenn Du nicht mehr kannst, unterstützt und zusieht, dass Du Hilfe bekommst.


Alles Gute!
monsterkind

Beitrag von 12pfoten 08.02.06 - 09:33 Uhr

hallo sahra,




kann deine unsicherheit gut verstehen und ich weiss auch nicht genau ob ich dir mut machen kann.
also,als meine mutti vor 15jahren meinen bruder zur welt brachte,bekam sie schlimme depressionen aber sie hatte vorher nie anzeichen und deswegen denke ich das du nicht unbedingt damit rechnen musst "nur" weil du schonmal welche hattest.
und ausserdem kann deine antriebslosigkeit und miese laune einfach daher kommt das du endlich dein baby in den armen halten möchtst,wird ja auch langsam zeit!!!!!

viel glück bei deiner geburt


liebe grüsse monique

Beitrag von tini26 08.02.06 - 09:40 Uhr

Liebe Sarah,

Du bist ja auch immer noch da!;-) Ich auch, bei mir tut sich rein gar nix. Habe mir heute einen Termin im KH für Freitag geholt, habe zwar erst am Sa ET, aber möchte nicht so lange warten, zumal ich dann mit keinem Arzt reden kann.

So, jetzt zu Deinen Sorgen:

Selbst ich... die eigentlich noch nie an schweren Depressionen gelitten hat... hat auch Angst vor dem sog. Baby Blues. Und ich muss meiner Vorrednerin Recht geben, man kann absolut nicht sagen, wer den bekommt. Selbst eine Frau, die super ausgeglichen ist, kann eine Kandidatin für den Baby Blues sein. Ich denke, das allerwichtigste ist, dass Du Dir unbedingt sofort helfen lässt, solltest Du bemerken, dass Du einen Baby Blues bekommst. Dass Du nach der Geburt mal weinerlich usw. bist, ist ganz normal, solltest Du aus dem Tal der Tränen allerdings nicht mehr rauskommen, lass Dir helfen. Sprich mit Deiner Hebamme od. sonst jemandem dem Du vertraune kannst.

Dass Du jetzt so kurz vor der Geburt auf die Gedanken kommst, keine gute Mutter zu sein etc. geht auch mir so. Schaffe ich das? Werde ich Kind und Mann gerecht? Das ist doch ganz normal.

Lass es einfach erstmal auf Dich zukommen und sag DIr einfach.. ich lass mir helfen, sollte ich Depressionen bekommen.

Alles Gute, ich denke an Dich,

Tini ET - 3

Beitrag von schokikeks 08.02.06 - 09:53 Uhr

Hi Tini!

Ja, bin immer noch da...
Ich ruf morgen an und mach einen Termin im KH! (lach)
Ich glaube, ich hab gerade gestern und heute darüber nachgedacht, wie wohl alles wird, wenn mein Baby da ist, weil ich irre Nerven für meinen Hund brauche, z.zt. Der macht mich wahnsinnig und meine Schwiegereltern noch dazu (die wohnen nebenan)

Komme mir nur noch vor, wie eine Gebärmaschine, die bald was auswirft und sonst nichts mehr zu sagen hat!

Ich denke auch, dass die Heultage nach der Geburt normal sein können, ich muss die Sache im Auge behalten.

Danke für die aufmunternden Worte, wir hören eh voneinander... #freu

LG Sarah

Beitrag von pfirsichring 08.02.06 - 10:00 Uhr


Hallo Du,

ich würde Dir empfehlen es Deinem Frauenarzt zu sagen und nach Rat zu fragen. Meine Mutter hatte Depressionen und das sehr lang, ich musste als Kind stark darunter leiden.

Liebe Grüße
Denise

Beitrag von eismeer 08.02.06 - 10:19 Uhr

Guten Morgen
Finde ich echt gut von dir ,dass Du den ersten Schritt schon gemacht hast #sonne: hier im Forum von Deinem Problem zu schreiben .Sieh es doch schon mal als Uebung an fuer Dein spaeteres Leben als Mutter .Wie oft muss man da ueber seinen eigenen Schatten springen - man hat ja dann schliesslich Vorbildfunktion :-) und als Mutter von 2 Kindern weiss ich ,dass man dann manchmal eben entscheiden muss seine eigenen " Schwaechen " zuzugeben um den Kindern die Werte zu vermitteln die einem selbst wichtig sind.
Ich an Deiner Stelle wuerde mich mit der Hebamme - die dich vielleicht jetzt schon betreut oder die dich dann spaeter entbindet in Verbindung setzen und ihr davon erzaehlen .Als Krankenschwester weiss ich ,dass es ganz arg wichtig ist frueh genug davon zu erfahren um einer evtl Depression vorzubeugen .Und damit Du die erste Zeit mit Deinem kleinen Baby auch geniessen kannst - haste dir doch doch verdient nach all den Wochen #schwanger
wuensche dir nur das Beste
Sansan #ei 30.06