Fragen zu Wunschkeiserschnitt

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von summer68243 08.02.06 - 09:58 Uhr

Wie ist das eigentlich mit einem Wunschkeiserschnitt?

Das muss ich ja dann gleich mal im KH bescheid geben. aber wann? wie früh vorher sollt ich das machen?

Ist da was zu zahlen?

wie läuft das ganze dann eigentlich ab? Ich meine, da bekomm ich einen Termin, fahr dorthin und wie läuft das dann weiter ab?
Wie lang bleib ich dann im KH?

und wie ist das mit dem Wochenfluss? bleibt die ganz weg? oder ist die trotzdem so stark wie bei ner normalen geburt?

Was gibts denn überhaupt für Vor- und Nachteile bei dem Wunsch KS??

Ich weiß sind viele viele fragen, würd mich aber freuen wenn ihr mir helfen würdet!

Danke und #herzliche Grüße dany 27. SSW

Beitrag von lanijala 08.02.06 - 10:47 Uhr

hallo,


also erst mal wirst du dich entscheiden müssen zwischen vollnarkose und spinalanästhesie. dann wirst du am gewählten termin dorthin fahren ein wenig rasiert werden (falls du´s nicht schon bist), einen blasenkatheter gelegt bekommen, die gewünschte narkose bekommen und dann geht´s los. die op dauert etwa 1 1/2 stunden. danach bist du noch ne zeit lang im kreissahl oder im aufwachraum hängt von der narkoseform ab.
am abend (spätestens am nächsten morgen) musst du das erste mal aufstehen. da helfen dir die schwestern bei. du musst mit 4-7 tagen krankenhaus aufenthalt rechnen. du kannst in den ersten tagen dein kind nicht tragen oder aus dem bettchen heben, ohne hilfe geht fast nichts.
den wochenfluss hast du genauso wie jede andere frau auch.
ein kaiserschnitt ist kein vergnügen, das kannst du mir glauben. für die gebärmutter und für die wahrnehmung des kindes ist eine spontangeburt wesentlich besser. ( die gebärmutter kann sich leichter zurück bilden und wurde nicht aufgeschnitten und die kindliche wahrnehmung wird durch die wehen und die geburt enorm beeinflusst.)
abgesehen davon ist die sterberate für mutter und kind nach einem KS immer noch höher als nach einer spontangeburt.
ich kann den wunsch nach einem KS ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. ich musste einen haben weil mein kind für mich viel zu groß war. ich habe die frauen mit spontan geburt sehr beneidet. ich fand es schrecklich das ich mein kind nicht selber versorgen konnte sondern auf hilfe angewiesen war. die narbe finde ich auch nicht gerade besonders schön und von den schmerzen beim lachen, niesen, husten und aufstehen in der ersten zeit wird auch seltend gesprochen. wenn du pech hast suppt die narbe und muss dann punktiert oder erneut geöffnet werden.

nee ehrlich überleg dir das genau, als notlösung ist der KS überlebenswichtig, aber aus angst vor der geburt?



lg

dani

Beitrag von sisi29775 08.02.06 - 13:42 Uhr

Liebe Dani,

wenn eine Frau extreme Angst vor der Geburt hat, kann das selbige so derart blockieren, dass sie letzten Endes doch einen KS bekommen muss:-(.Warum dann nicht gleich auf Wunsch?
Du beneidest andere Frauen, die spontan entbinden durften?Sorry, hättest du eine Geburt gehabt, wie ich bei meinem Sohn, dann würdest du aus Glück über deinen KS jubeln, glaub mir das:-[!
Wenn du wissen willst, was passiert ist, kannst du mich gerne direkt anschreiben:-).Hier will ich das nicht schildern, weil die hier werdenden Mamis bestimmt teilweise auch schon ohne mein Erlebnis genug Horror vor der Geburt haben#schock.
Ich meine, sicher ist ein KS ebenso wenig ein Spaziergang wie eine Spontan-Geburt.Das werde ich persönlich spätestens im September erleben, weil ich gar nicht anders entbinden darf, aufgrund der Vorkommnisse bei der Geburt meines Sohnes:-(.
Aber ich bitte doch hier, niemanden zu verurteilen, wenn jemand einen Wunschkaiserschnitt bekommt.Wird jede ihre Gründe dafür haben;-)!

Liebe Grüße
Sisi#hasi mit Jeffrey und #baby inside 8.Woche

Beitrag von jacqi 08.02.06 - 14:05 Uhr

Hallo Sisi,

Meinst Du nicht das eigentlich jede Frau Angst hat vor der Geburt???
Eigentlich schon, oder?
Aber deshalb gleich einen WKS zu machen finde ich persönlich nicht gut.
Es ist das natürlichste der Welt ein Kind normal zu entbinden und es ist heute wirklich schade das den Frauen solche Angst gemacht wird, das es schon fast zur Normalität wird per KS zu entbinden.
Klar hat man Schmerzen bei einer Geburt, sie sind aber erträglich und im Notfall wird sofort ein KS gemacht, ich betone im Notfall, dass muss doch bei ihr garnicht zu treffen?

Ich verurteile keinen der mit dem Gedanken spielt um Gottes Willen, aber diese Ängste sind doch ganz normal, was wäre wenn diese Art der Geburt selber gezahlt werden müsste?
Dann würden sich sicherlich viele Frauen für eine normale Entbindung entscheiden.
Ich persönlich finde es schade das die natürliche Geburt immer mehr vom WKS abgelöst wird und in den Hintergrund gerät.
Dabei ist es doch eine ganz normale Sache, seit Menschen Gedenken!

LG Jacqi

Beitrag von sisi29775 09.02.06 - 12:22 Uhr

Hallo Jacqi,

nee ich denke nicht, dass jede Frau Angst vor der Geburt hat:-).Ich hatte sie zumindest nicht.Ich bin ohne Angst und voller Vorfreude in den Kreissaal gestiefelt#freu.Ein Fehler wie ich heute weiß....#augen
ABER:die Geburt meines Sohnes mußte eingeleitet werden, weil er übertragen war.Jeder Arzt wird dir bestätigen, dass eingeleitete Wehen heftiger sind, als Wehen, die von selber kommen#schock.
Das war ja nicht das Schlimmste.Meine Wehen fingen mittags kurz vor eins an, kamen alle fünf Minuten, jedoch öffnete sich der Muttermund bis abends halb acht nur um lächerliche vier CM:-[.Dann bekam ich die PDA, merkte keine Wehen mehr, schlief ne Runde und morgens um 5 teilt mir meine goldige Hebamme mit, dass sie die PDA jetzt abstellen, weil die Preßwehen losgehen würden#schwitz#heul#schock.Na super....Kannste dir mal eben kurz gering vorstellen, wie das ist, wenn du 9Stunden gar keine Wehen verspürt hast und dann aber mit voller Wucht:-[????Aber auch noch nicht das Schlimmste...das hätte ich durchgestanden, wenn ansonsten alles normal verlaufen wäre:-(.
Jedoch erlitt ich einen sogenannten hohen Scheidenriß während der Geburt und die Ärztin glaubte mir nicht, dass ich innerlich gerissen war, sondern tat dies als 'normale Geburtsschmerzen' ab, diese selten dämliche Person:-[!!!
Nach der Geburt bekam ich Jeffrey erstmal auf dem Bauch gelegt, die Ärztin untersuchte mich und entdeckte, dass oh Wunder als Patientin ja Recht hatte und gerissen war.Wollte anfangen zu nähen, aber es wirkten 1.keine Schmerzmittel mehr und 2.erlitt ich einen Blutsturz, bei dem ich 2/3 meines Blutes verlor#schock.Darauf wurde ich noch im Kreissaal 2,5Stunden notoperiert.Und ich kann dir hier mal bestätigen, dass es ein supertolles Gefühl ist, wenn dein Mann mit dem Baby auf dem Arm aus dem Saal geschickt wird nach nebenan, alle auf einmal total hektisch und panisch sind, und du nicht weißt, ob du Mann und Kind nochmal wiedersiehst#gruebel!!!!!!!!
Nun gut, ich überlebte, sonst könnte ich dir hier schließlich nicht schreiben:-p
Aber ich lag 2Tage auf der Zwischenintensiv und mußte 3Liter Blutkonserven bekommmen, weil ich sonst ernsthaft gestorben wäre:-(.
Ich will mit diesem Bericht nun weiß Gott niemanden Angst machen und ich habe gestern noch zu einer anderen Userin gesagt, dass ich das eigentlich nicht hier veröffentlichen will.Aber leider muß ich es anscheinend, damit man sich mal in Erinnerung ruft, dass auch im 21.Jahrhundert Entbindungen kein Spaziergang sind, und immer noch Frauen dabei sterben können:-(.
Mit Sicherheit ist ein Kaiserschnitt und die erste Zeit danach auch kein Zuckerschlecken.Das will und werde ich niemals behaupten!
Doch es ist in meinem Fall so:die Ärzte sagen, natürlich kann ich versuchen, mein 2.Kind im September spontan zu entbinden.Es kann sein, aber es muss nicht sein, dass das selbe nochmal passiert.Aber ernsthaft:welche vernünftige Frau würde sowas machen?Damit es dieses Mal vielleicht schief geht und mein Mann am Ende als Witwer mit 2kleinen Kindern da steht#kratz?Nein danke, dann nehme ich lieber den Kaiserschnitt in Kauf.Auch wenn der nicht unbedingt toll ist und es für ein Kind unbestreitbar besser ist, spontan entbunden zu werden.
Aber man muss halt die Pro und Kontra genau sehen.So gesehen kannst du bei mir halt sagen, dass der KS nicht nur reiner Wunsch ist, sondern auch ein Stück weit medizinsich notwendig:-(.
Jedoch verstehe ich nach dieser Entbindung jede Frau, die einen KS haben möchte, weil sie zuviel Angst hat.
Zumal die Angst vor der Geburt diese, wie schon mal erwähnt, so 'lähmen' kann, dass gar nichts mehr geht und am Ende doch ein KS gemacht werden muss.Dann lieber gleich und Frau und Baby eine Menge Strapazen erspart!!!

LG
Sisi#hasi mit Jeffrey und #baby inside :-)

Beitrag von willow19 09.02.06 - 14:28 Uhr

Das ist alles nicht sehr schön, was Du erlebt hast, aber ich muss ganz ehrlich sagen, wenn hier jemand keine Traumgeburt hatte, wird das immer so hingestellt, als hätte man die schlimmste Geburt überhaupt erlebt. Meine 1. Geburt war auch nicht sehr schön und meine 2. Geburt war dann haargenau so wie die 1. aber nie im Leben würde ich mir einen WKS machen lassen. Jeder ist verschieden und das muss jeder selbst abwiegen, aber von vorneherein zu sagen, dass man einen WKS will, kann ich nicht verstehen. Ich würde jederzeit wieder spontan entbinden, auch wenn es wieder so werden würde wie bei den anderen beiden.

Liebe Grüße

Beitrag von sisi29775 10.02.06 - 13:20 Uhr

Hallo,
nun, es war nicht nur nicht schön, sondern ich bin beinahe gestorben dabei.
Da ist nix dran dramatisiert und schlimmer hingestellt wie es war, sondern es ist schlicht und ergreifend eine Tatsache!Dass ich dieses Risiko nicht nochmal eingehe, sollte jedem bewußt sein.
Außerdem habe ich gerade eine Rücksprache mit meinem Arzt gehabt, der auch der Meinung ist, dass ein Kaiserschnitt rein aus medizinischer Sicht besser ist.
Also werde ich dieses Kind per Kaiserschnitt bekommen und so weniger Risiken eingehen, als mir in meinem Falle die normale Geburt bringen könnte.
Ich würde meine Kinder nämlich gerne aufwachsen sehen!

Mfg
Sisi#hasi mit Jeffrey und #baby inside

Beitrag von willow19 10.02.06 - 14:16 Uhr

Bei nen KS kannst genau so verbluten. Kenne auch Frauen, die Not-OP's nach der Entbindung hatten und alle haben inzwischen weitere Kinder und alle haben spontan entbunden ohne Probleme. Ich will Dich hier nicht fertig machen oder so und ich kann Dich ja auch irgendwo verstehen, nur ich finde, manchmal sollte man das alles nicht so dramatisiern, auch wenn es der Wahrheit entspricht. Jeder ist nun mal anders, und das akzeptiere ich auch, aber ein KS ist dennoch eine große OP.

Liebe Grüße

Beitrag von sisi29775 11.02.06 - 12:29 Uhr

Da war weder was dramatisiert, noch hinzugefügt oder sonstwas, sondern es war einfach ein Tatsachenbericht.Wenn du nicht akzeptieren kannst, dass es so war...bitte, dein Problem.
SO eine große OP ist ein KS nun auch wieder nicht, gibt weitaus schlimmere und größere OP's.
Vermute ich aber richtig, dass du eine der Damen bist, die auf Verdeih und Verderb, komme was wolle, bist, die eine Spontan-Geburt über den KS stellen, egal wie es endet?Ob eine Frau dabei umkommen kann oder nicht?Wie erwähnt, ich habe gestern gerade mit meinem FA gesprochen.Dieser sowie meine behandelenden Ärzte im KH raten mir von einer Spontan-Geburt ab, weil das Risiko zu hoch ist.Warum kannst du das nicht einfach so akzeptieren und kommst mir dann so?

Sisi#hasi mit Jeffrey und #baby inside

Beitrag von willow19 11.02.06 - 12:49 Uhr

Ich hab im vorherigen Beitrag schon gesagt, dass ich Frauen nicht verurteile, wenn sie sich einen KS machen lassen. Ich kann es nur nicht verstehen, wenn man einen WKS machen lassen kann. Gut, Du hast eine Vorgeschichte, aber wenn mal als erstgebärende einen WKS haben will, versteh ich es einfach nicht. Und ein KS ist eine große Bauch-OP. Klar gibt es weitaus schlimmere OP's, aber da ist man auch krank. Nach meiner 1. Geburt konnte ich nicht mehr urinieren und es wäre fast ganz blöd ausgegangen, weil alles entzündet war, aber das hat mich nicht daran gehindert, das nächste wieder spontan zu entbinden. Hatte auch nen extremen Dammschnitt/riss und die Ärzte hatten Angst, dass mein Schließmuskel nicht mehr richtig funktioniert. Wäre eines meiner Kinder in BEL gelegen, hätte ich mir auch einen KS machen lassen. Aber letztendlich weiß man eben nie, was passieren kann, egal ob nun KS oder ne spontane Geburt.

Liebe Grüße

Beitrag von blumenkind22 08.02.06 - 15:49 Uhr

Hallo Dani,

ich verstehe auch nicht, warum man sich einen Kaiserschnitt wuenschen kann, ich fand das Ganze sehr unangenehm. Aber ich moechte Dir Mut machen- meine Savannah kam auch per sectio wegen Misverhaeltnis und ich habe dann in der zweiten Schwangerschaft schon losgeheult, wenn ich nur an die bevorstehende Entbindung gedacht habe, ich war davon ueberzeugt, dass es wieder so laufen wird- stundenlange Wehen und dann ab in den OP.
Aber es kam anders, unsere Kleine kam voellig problemlos spontan zur Welt.
Und ich habe jetzt den Vergleich- KS oder normale Geburt (ohne schmerzmittel)- und ich wuerde mich immer wieder fuer die Spontangeburt entscheiden. Ja, es tut weh, aber die Schmerzen waren ertraeglich, die Schmerzen nach dem KS, die Schlaeuche (Wunddrainage, Katheder etc., die Bewegungseinschraenkungen, fand ich dagegen sehr belastend. Nach der Spontangeburt hab ich mich hinterher super gut gefuehlt, konnte sofort duschen und mich um meine Maus kuemmern....nach dem KS hab ich mich psychisch und physisch absolut besch... gefuehlt.
Und was auch die Wenigsten bedenken- ein Kaiserschnitt stellt auch ein gewisses Risiko fuer Folgeschwangerschaften dar- Fehlgeburten, Placenta Previa etc. kommen nach einer sectio oefter vor.
Schade, dass soviele Horrorgeschichten ueber Spontangeburten verbreitet werden, dass voellig gesunde Frauen sich unnoetigerweise einer grossen OP unterziehen....

lg, Katja mit Savannah (2) u. Vivienne (11 Tage)

Beitrag von lanijala 10.02.06 - 13:46 Uhr

hallo katja,

das ist schön zu hören.

herzlichen glückwunsch erst mal!

wie groß und schwer war vivienne denn? vom gleichen vater nehme ich an. savannah war glaub ich um die 60 cm oder! wie war eigentlich der ku von ihr?
lias war 58cm, 4860g und hatte einen ku von 38 cm. ach ja ich bin gerade mal 1,60 klein.

ja wir üben ja gerade fürs 2. und ich hoffe doch sehr das es passt und ich spontan entbinden kann (abgesehen hätte ich auch gerne mal so einen zwerg von 50 cm im arm. was sag ich denn dann lias? so klein warst du nie? oder da warst du noch im bauch.)


ganz liebe grüße

dani & lias (2)

Beitrag von sandra7.12.75 08.02.06 - 10:42 Uhr

Hallo

Vorteile:Man kann des Datum und die Uhrzeit schon mal festlegen.

Nachteile:Bei einer normalen Geburt hat man vorher schmerzen und bei einem Kaiserschnitt hinterher.

Die Kosten werdne von der Kasse bezahlt.

Sandra

Beitrag von viola13 08.02.06 - 11:00 Uhr

Hallo dany,

meine Meinung: wenn es nicht sein muß, würde ich keinen KS anstreben. Ein KS ist eine GROßE Bauchoperation mit allen Risiken, außerdem ist eine vaginale Geburt ein unglaubliches Erlebnis, trotz der SChmerzen, das würde ich mir freiwillig nicht nehmen. Ich habe beides erlebt meine Tochter habe ich vaginal entbunden und unsere Zwillinge mit geplantem KS. Die GEburt war ein viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel schöneres Erlebnis als die KS-GEburt.
ABer nun zu deinen Fragen: Termin mit KH ausmachen, ca. 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin wird der Wunschkaiserschnitt angesetzt. Am Geburtstag fahrt ihr ins KH, dann wird nochmal ein US gemacht, dann die Spinal oder PDA gesetzt und los gehts, in 10 Minuten hast du dein Baby im Arm und nach einer 3/4 Stunde bist du wieder zugenäht und darfst ins Aufwachzimmer und dein Baby auf deinem Bauch spüren und schon mal anlegen, wenn du stillen möchtest. Nach ein paar STunden kannst du deine Beine wieder spüren, am selben TAg mußt du schon wieder aufstehen, wg. der Thrombose-Gefahr. Die SChmerzen kommen dann ein paar Stunden später, sind meiner Meinung unangenehmer als die Geburtsschmerzen bei einer vaginalen Geburt. Der Wochenfluss ist genauso, weil die GEbärmutter alles loswerden muß, was drin ist, beim KS wird die Nachgeburt gleich mit rausgeholt, die wird bei der vaginalen Geburt ca. 1/2 Stunde nach der GEburt geboren. Ich hatte nach dem KS wie bei der ersten GEburt ca. 8 Wochen Wochenfluss.
Ich würde mich vor deiner endgültigen Entscheidung nochmal im KH und beim FA und im BEkannten- und Freundeskreis nochmal umhören und mehrere Meinungen anhören.
Meine Meinung zu den ganzen Wunschkaiserschnitten, was auch mein GEburtshelfer im KH unumwunden zugab, es wird mehr Geld mit einem KS verdient als mit einer normalen GEburt, deswegen raten viele FA zu einem KS. Ein KS kostet 3.500 € eine normale GEburt ca. 1.500 €, das weiß ich da ich privat versichert bin und die Rechnungen bekomme.
Alles Gute für deine SS und deine Entscheidung!
LG
Nicole

Beitrag von sassiputz 08.02.06 - 11:26 Uhr

Hallo Dany,

ich hatte zwar keinen Wunsch-KS, aber einen Not-KS.

Bei einem WKS musst Du Dich in der Klinik vorstellen und bekommst (zumeist) 10 Tage vor ET einen Termin.

Ich kann Dir nur sagen, wie es bei mir ablief: Man wird nochmal untersucht, kommt in den Kreißsaal ans CTG und wird dann in den OP gebracht. Die OP dauert 20 min (und nicht 1 1/2 Std.). Danach kommt man kurz in den Aufwachraum und anschließend wieder in den Kreißsaal, wo (wenn alles normal verlaufen ist) das Kind schon auf Dich wartet. Da muss man weitere 2 Std. verbringen, weil die Gebärmutter regelmäßig abgetastet werden muss (wegen der Rückbildung).

Wochenfluss wirst Du leider trotzdem in vollem Umfang haben.

Natürlich hat ein WKS nicht nur Nachteile. Du weißt vorher, was auf Dich zukommt und erlebst keine bösen Überraschungen (wie ich). Außerdem ist das Risiko einer Behinderung durch die Geburt nicht gegeben (Behinderungen entstehen zu 98% unter der Geburt). Die Schmerzen nach der OP sind bei jeder Frau anders. Während meine Zimmergenossin fröhlich noch am selben Tag umherspringen konnte, hatte ich nach 2 Wochen noch Schwierigkeiten.

LG
Saskia

Beitrag von schmirk 08.02.06 - 11:46 Uhr

>Das muss ich ja dann gleich mal im KH bescheid geben. aber wann? wie früh vorher sollt ich das machen? <

Ab der 30. SSW solltest du dich in Krankenhäusern vorstellen/umsehen und deinen Wunsch mit den Geburtshelfern vor Ort besprechen.

>Ist da was zu zahlen?<

Nein, ein Kaiserschnitt – egal aus welchem Grund – wird immer von der Krankenkasse übernommen.

>wie läuft das ganze dann eigentlich ab? Ich meine, da bekomm ich einen Termin, fahr dorthin und wie läuft das dann weiter ab?
Wie lang bleib ich dann im KH?<

Du bekommst einen Termin und gehst den Abend vorher ins Krankenhaus bzw. in manchen Krankenhäusern kann man auch an dem Tag X morgens nüchtern kommen – das musst du abklären.
Dann wirst du rasiert (sofern du es noch nicht bist), bekommst die Anästhesie gelegt und dann gehts los. Dein Partner kann, wenn er möchte dabei sein und dein Händchen halten. Er sitzt dann neben deinem Kopf hinter dem Sichtschutz.
Die OP dauert max. 45 Minuten. Danach hast du Gelegenheit Zeit mit deinem Kind und deinem Mann zu verbingen.
Du musst mit 4-7 Tagen Klinikaufenthalt rechnen.

>und wie ist das mit dem Wochenfluss? bleibt die ganz weg? oder ist die trotzdem so stark wie bei ner normalen geburt?<

Angeblich soll der Wochenfluss bei einer Kaiserschnittgeburt nicht so schlimm sein wie bei einer vaginalen Geburt. Das kann ich aber leider nicht beurteilen weil ich (noch) keinen KS hatte.

>Was gibts denn überhaupt für Vor- und Nachteile bei dem Wunsch KS??<

Fragen wir doch mal andersherum, was versprichst du dir von einem Kaiserschnitt?
Ich kann dir das Buch "Kaiserschnitt auf Wunsch" empfehlen. Dort wird sehr neutral über die Vor- und Nachteile berichtet und hilft dir vielleicht bei der Entscheidung.

Liebe Grüße: S. + Mina (32. SSW)

Beitrag von summer68243 08.02.06 - 12:20 Uhr

Hallo!

Vielen herzlichen Dank für die Antworten!

Werd wahrscheinlich.... naja ziemlich sicher- keinen KS machen. Aber ihc wollt mich mal erkundigen wie das ist.

Klar geb ihc zu das ich ab und an shcon anfange Angst zu bekommen vor der geburt. Vor den Schmerzen usw... Aber ich denk mir dann auch immer, das geht vorbei und dann gehts mir wieder "gut" und ich denk vielleicht gar nicht mehr so dran...

Naja... vor allem hat es mich jetz angefangen zu interessieren weil ne bekannte von mir (ET am 3. Juni) meinte, das sie diemal einen Wunsch KS machen wird, weil sie sich das mit der normalen Geb. nicht mehr antun will ...

Jetzt kann ich ihr ja mal sagen dass das vielleihct doch nicht soooo die super idee ist.

NOchmal Danke für die vielen infos!

LG dany

Beitrag von mara299 08.02.06 - 12:42 Uhr

Du willst einen geplanten Kaiserschnitt ? Warum ?

Ich habe meinen Til dann auch per geplanten Kaiserschnitt holen lassen ... hatte eine schwere Gestose und war am Ende meiner Kräfte ...

Habe drei Tage zuvor dem Arzt gesagt das ich nicht mehr kann ... hab sogar geheult wenn ich vom Schlafzimmer ins Bad ging und das waren nur 5 Meter ... er wollte ihn noch am selben Tag machen, aber das war mir zu plötzlich.

Am darauf folgenden Tag ging ich ins Krankenhaus, man machte ein Ekg, Bluttests, etc. und am Morgen danach wurde Til geholt. Bekam eine Teilnarkose, davor einen Kathter gelegt (AUA) ... ganz fies war das die Wehen eingestzt hatten ... gar nicht so schlimm ... aber ich wurde trotzdem in den OP gerollt ... obwohl ich darum bat es nun doch so versuchen zu dürfen.

Der Vorteil bei einem Wunschkaiserschnitt ist eben das dein Partner dabei sein darf ... bei uns lief es auch recht locker, obwohl ich heulte weil man mich nicht versuchen lies Til auf natürlichem Weg zu bekommen ... wir hörten Musik und innerhalb von 15 Minuten war mein Mini - Mann da.

Aber mir ging es alles viel zu schnell und das Gefühl eigentlich nichts wirklich dazu beigetragen zu haben nagt noch Heute an mir.

Wenn du allerdings mit dem Wunsch im reinen bist, dann ist es gut und du wirst dich sicher anders fühlen.

Der Wochenfluss hielt bei mir 4 Monate und konnte nur mit Medikamenten unter Kontrolle gebracht werden ... bin aber ein Einzelfall ...

Im Krankenhaus waren wir genau 7 Tage ... nach hause hätten wir schon nach 5 Tagen gedurft, aber mein Mini - Mann musste in die Fototherpie ...

Auch wenn sich viele das Ganze schmerzlos vorstellen - bekam danach so Sprüche wie, ach, Wehen tun ja so weh, aber da kannst du ja nicht mitreden ... bla bla bla - hinterher kommt dann alles was andere Frauen in der Geburt "leiden" "müssen" ... mein Bauch tut um die Narbe herum noch immer weh ... aber das ist von Frau zu Frau verschieden.

Ich bin privat versichert, der Spaß kostete mal eben so knapp 10.000 Euro, aber ich glaube eigentlich zahlt das die Krankenkasse.

Du sagst deinem Arzt das du einen Kaiserschnitt möchtest und er überweist dich dann an ein Krankenhaus in deiner Nähe / oder deiner Wahl. Ich hatte einen Belegarzt und er machte auch den Kaiserschnitt, das war also ganz ok. kannte ihn immerhin.

Wenn du weißt wo das Ganze geschehen soll kannst du dort auch erst hinfahren und dich dann mit den Ärtzen unterhalten ... meine ich ...

Nach 3 Wochen kam ich wieder auf die Beine ... aufstehen musste ich schon am ersten Tag (ein paar Stunden danach und das sind Schmerzen) ... also so das ich spazieren gehen konnte und so weiter ...
die ersten Wochen wirst du sicher etwas Hilfe brauchen, bücken und so ist nicht so wirklich drin.

Aber wie gesagt, ich bin mit meinen Komplikationen ein ziemlicher Ausnahmefall ... andere Frauen schaffen es schon am selben Tag durch die Gänge zu pesen ...

Der Katheter kommt am nächsten Tag raus und die Brunüle (für Schmerzmittel) zwei Tage später.

Geplant ist aber auf jedenfall besser als ein Notkaiserschnitt ... der wird unter Vollnarkose gemacht und dein Partner darf nicht dabei sein.

Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, Mara

Beitrag von coppeliaa 08.02.06 - 13:07 Uhr

von mir auch noch eine kleinigkeit:

bei uns ist nicht in allen kliniken ein wunschkaiserschnitt möglich, zb dort wo ich entbinden werde wird ein kaiserschnitt ohne medizinische indikation abgelehnt.

daher rechtzeitig nachfragen!

lg co

Beitrag von betsyle 08.02.06 - 14:13 Uhr

Hallo Summer!

Als erstes würde ich Dir raten, wenn bei Dir und dem Baby alles in Ordnung ist eine spontane Geburt anzustreben.

Ich selber hatte einen Kaiserschnitt. Im Grunde genommen war dieser auch geplant. Ich war mit Zwillingen schwanger und hatte deshalb den Kaiserschnitt mit Spinalanästhesie gewollt, da mir die Risiken einer spontanen Geburt und evtl. dann Notkaiserschnitt wenn irgendwas nicht richtig läuft zu hoch waren.
Ich hab das mit meinem FA besprochen und der hat mich dann in der 33. SSW in die Entbindungsklinik zur ambulanten Vorstellung geschickt. Dort wurde ich untersucht und der Arzt wollte mich zwei Wochen später nochmal sehen um den Termin festzulegen. Bei der Untersuchung stellte er jedoch dann fest, das mein MuMu schon offen war und alles lief anders, denn meine beiden kamen dann in der 33 + 1 SSW per Notkaiserschnitt zur Welt, da es bei mir Komplikationen mit meiner Atmung und der Lunge gab. Es konnte keine Spinalanästhesie gemacht werden sondern nur Vollnarkose.

Ich weiss nicht an was es jetzt lag, aber ich bin ganz unglücklich darüber, ich hätte meine beiden so gerne wenigstens mal gesehen nach der Entbindung. Mir war klar, das ich sie nicht in den Arm nehmen kann, aber die Vollnarkose war echt heftig, da ich sie lange nicht sehen konnte. Bei mir kam dann auch dazu, das ich durch die Komplikationen zwei Tage im künstlichen Koma lag und die beiden erst am 5. Tag sehen konnte. Das ist ja nicht der Normalfall. Auf jeden Fall würde ich jedem, der ein normal großes Kind im Bauch hat und körperlich gesund und fit ist zu einer spontanen Entbindung raten, vielleicht ist es, weil ich schlechte Erfahrungen gemacht habe oder vielleicht wäre es mir bei einem Kaiserschnitt mit Spinalanästhesie genauso gegangen - weiss nicht, lässt sich jetzt nicht mehr sagen.

Der Kaiserschnitt ist nicht das große Problem, der war total unproblematisch bei mir. Klar kann man am Anfang nicht so viel machen aber die in der Klinik wollen normalerweise, das du so schnell wie möglich aus dem Bett kommst und fit wirst. Nach einer Woche wird man dann normalerweise auch entlassen. Man darf halt die ersten 6 Wochen nicht so schwer heben und die Bauchmuskulatur noch nicht beanspruchen, denn die sind ja auch wieder "angenäht".

Der Wochenfluss ist nicht so stark, wie bei einer spontanen Geburt, da die Gebärmutter "ausgetupft" wird, er kann aber trotzdem 6-8 Wochen anhalten. Nach einer Woche ist das aber nicht mehr so schlimm - man hat sich dran gewöhnt *g* ;-)

Zahlen muss man da nix. Auch die 10 Euro Zuzahlung pro Krankenhaustag entfällt bei Entbindungen.

Egal, wie du dich entscheidest, ich wünsch Dir alles Gute für die weitere Schwangerschaft und eine Geburt, wie du sie dir vorstellst.

LG
Betsy mit Nina und Sophia (1 Monat und 2 Tage)

Beitrag von winnie_windelchen 08.02.06 - 17:43 Uhr

Hallöchen.
Also ich wollt mal kurz was in den Raum werfen: mir wurde mal gesagt, wenn Schwangere wüssten, was für Risiken in einer normalen Geburt stecken dann würde niemand schwanger werden wollen.
Ratet nicht immer jedem von einem Kaiserschnitt ab.
Wenn ich könnte, würde ich natürlich auch lieber normal entbinden aber heutzutage, und das sagen einige Forschungen, macht fast jeder 3. einen KS.
Schmerzen hat man nach einer normalen Geburt zB. auch. Der eine weniger und der andere mehr und so ist das bei beiden Fällen.
Muss doch jeder für sich entscheiden. Man schreibt doch ins Forum wenn man Fragen hat und die möchte man doch beantwortet haben und das habt ihr ja auch getan aber dann dem jenigen abzuraten oder auch zuzuraten ist doch eigentlich Bödsinn. Nach den Antworten die gegeben werden, kann man doch dann selbst entscheiden.
Hoffe ihr nehmt mir das jetzt nicht übel.
LG Winnie

Beitrag von jacqi 08.02.06 - 19:12 Uhr

Was ist denn das bitte für ein Unfug???
In einem Forum werden Fragen gestellt...ja bitte....und die werden auch beantwortet.
Ein Forum ist nun einmal zum Erfahrungsaustausch da und ich bitte Dich, Du kannst das doch nicht ehrlich meinen was Du da schreibst???
Nenn mir die Forschungen und die Forscher die das schreiben, daß möchte ich gerne lesen #kratz

Ein KS ist immer noch eine OP, Hallo??? #kratz

Und die Natur hat es nun einmal so vorgesehen das Kinder auf dem Wege der Natur kommen, oder sehe ich das Falsch???

Sicher muss das jeder für sich entscheiden, aber bin gespannt wie es wäre wenn jeder den WKS selbst zahlen müsste??

Gruss Jacqi

Beitrag von mareliru 08.02.06 - 20:52 Uhr

Sind wahrscheinlich amerikanische Studien. In Kalifornien legen sich fast 50 % der Frauen unters Messer.
- und wenn's so-called celebraties sind, dann kommt der tummy tuck gleich dazu ...

Beitrag von oldma 08.02.06 - 21:53 Uhr

...... ich kann zu ks nichts beitragen, aber meine freundin wohl. daher kann ich folgendes behaupten. niemals wieder ist eine frau die gleiche, wenn sich das kind durch die scheide gedrückt hat. da kann frau sich sportlich betätigen, wie frau will. es bleibt doch etwas größer. bei meinen freundin ist alles noch schön eng. so, das ist ja auch wichtig wenn "seiner" bissel klein ist, versteht ihr, was ich meine?? #freu

Beitrag von jacqi 09.02.06 - 08:26 Uhr

#augen sowas kann nur von einem mann kommen, also ich bitte dich.
also bei mir leiert da unten nichts ;-) :-p
du willst 45 sein, ich bin entsetzt, da sieht man das manche menschen null ahnung haben!!!!

nach einer geburt (spontan) dauert es sicherlich bis der ur- zustand wieder hergestellt ist, aber boahhhh da fasse ich mich an den kopf, natürlich geht alles wieder zurück.

nur damit eine frau eng ist #schock ist für dich ein ks besser???

also ich kann nicht von mir behaupten das ich ausgeleiert bin :-p

wenn man (mann) keine ahnung hat, besser #bla halten, sorry!



  • 1
  • 2