Einstellung im vierten Monat- Bammel!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von guagua 08.02.06 - 11:11 Uhr

Hallo alle!

Brauche ein bißchen Zuspruch, weil ich nächsten Montag ein Einstellungsgespräch habe. Bin im vierten Monat (17 SSW) und muss direkt nach dem Unterschreiben des Vertrages meinem Chef beichten, dass ich bald ausfalle. Habe Bammel vor dem Gespräch!!! Wie formuliert man sowas am Besten? #gruebel Wer hat da Erfahrung? Muss dazu sagen, dass ich als Lehrerin an eine Schule gehe und da ist das (hoffentlich) nicht so ein Problem.
Bitte drückt mir die Daumen, dass der Chef nicht austickt! #schwitz

Alles Gute, Nina + #ei 17 SSW

Beitrag von nana2310 08.02.06 - 11:16 Uhr

Ui, das ist natürlich eine ganz besonders fiese Situation. Bist du denn schon sicher, dass es klappt mit der Anstellung? Du hast dann noch Probezeit, oder? Könnte dir dann natürlich passieren, dass sie alle möglichen Gründe suchen, um dich wieder rauszukriegen. Und wenn der Chef nachtragend ist, wird er dir das womöglich ewig vorhalten. Ohje, möchte gerade echt nicht in deiner Situation sein. Drücke dir alle, alle Daumen!

Viel Glück!
LG, Nana

Beitrag von halloweenchen 08.02.06 - 11:20 Uhr

hallo nina!

also, wenn'st mich fragst, ich würd's ihm VOR dem unterschreiben des vertrages sagen.
alles andere find ich weder fair noch "klima-fördernd"!
und in einer schule sollte es ja nicht wirklich ein problem sein.

drück dir die daumen!
alles gute!

ingrid

Beitrag von hibbelliese 08.02.06 - 11:26 Uhr

Die Idee finde ich nicht so gut, wenn sie die Stelle haben möchte. Sagt sie es vorher bekommt sie die Stelle mit Sicherheit nicht mehr. Traurig, aber das ist nun mal so.
So hat sie wenigstens eine Chance auf die Stelle.
Heutzutage muß man sehen wie man mit dem "Arsch an die Wand kommt"

Beitrag von halloweenchen 08.02.06 - 11:41 Uhr

sorry, aber diese einstellung find ich zum :-%
was hat sie denn von dem job, wenn alle ihr gegenüber dann ekelhaft sind, weil sie sich "hintergangen" fühlen? - sorry, aber aus langjähriger erfahrung kann ich dir nur sagen - ehrlichkeit ist in diesem fall das beste! und da es auch um einen lehrerjob geht, den der, der sie einstellt, nicht "persönlich" finanziert, sehe ich die chancen, dass sie aufgenommen wird nicht wirklich so negativ!

habe beruflich auch mit personal-anstellungen zu tun. eine mitarbeiterin, die mir von anfang an sagt, was sache ist, ist mir 10x lieber und "erhaltenswerter", als eine, von der ich mich gleich zu beginn gelinkt fühle! - die wird bei mir dann sicher keinen tag länger als notwendig bleiben - es fehlt dann einfach die vertrauensbasis!

Beitrag von hibbelliese 08.02.06 - 11:50 Uhr

Was sie davon hat ?

einen Job !!!

es kann sein, das es dann nicht besonders toll wird, aber

sie hat einen Job !!!

Beitrag von halloweenchen 08.02.06 - 12:01 Uhr

also von diesem job hat sie dann nicht viel - das kannst mir glauben - und ganz bestimmt nur solange, bis man sie wieder loswerden kann.

sollte man ihr auch noch nachweisen können, dass sie von ihrer schwangerschaft wußte und es verheimlicht hat, ist's eine fristlose - dann hat sie den job auch nicht mehr!

Beitrag von kleine_kampfmaus 08.02.06 - 11:33 Uhr

Hi Nina,

ich kann dir nur dringend abraten dem Chef deine SS erst nach der Vertragsunterzeichnung mitzuteilen!

Sie werden auf alle Fälle versuchen dich loszuwerden, im schlimmsten Fall rausmobben. Auch wenn du jetzt noch denkst, dass du das durchhältst, ich weiß von einer Freundin dass es immer schlimmer kommt als man denkt! Das Verhältnis ist sofort zu Beginn gestört, es wird kein schönes Arbeiten für dich werden. Und spätestens nach Ende Elternzeit (wenn du nicht mehr unkündbar bist) werfen sie dich raus!

Egal welchen Beruf du ausübst, ein Problem für den AG ist sowas immer - der muß ja schließlich gleich wieder auf die Suche nach einer Ersatzkraft gehen und hat obendrein auch noch dich an der Backe (Sorry für die harte Ausdrucksweise aber so ist es).

Also, sags ihm beim Gespräch, erläutere deine Pläne nach der Geburt (willst du Elternzeit, wie lange, willst du Teilzeit arbeiten, wieviel etc.) Dann stellt er dich vielleicht auch so ein.

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (32. SSW)

Beitrag von rose80 08.02.06 - 11:36 Uhr

Hallo Nina...

das ist wirklich ne bloede Situation. Ich hatte so einen Fall wie bei Dir mal in Rechtslehre und im Normalfall ist man dazu verpflichtet es dem Arbeitgeber vorher mitzuteilen. Er kann einen sonst fristlos kuendigen und mit Mutterschaftsgeld ist dann leider nichts mehr.

Vielleicht ist es an einer Schule wirklich nicht so das Problem...ich hoffe fuer Dich, dass alles klappt...

Lieben Gruss Sandra

Beitrag von guagua 08.02.06 - 11:36 Uhr

Habe am Montag einen Termin mit dem Chef und am Mittwoch werde ich eingestellt. Ich werde ihm das am Montag sagen. Denke, dass ist das Beste. Mann, hab ich Angst. Aber ich wußte zur Zeit des Bewerbungsgespräches noch nicht, dass ich schwanger bin! Was soll ich machen! Ich will ja auch unbedingt nach der Geburt wieder arbeiten. Mach das ja nicht, weil ich auf der faulen Haut liegen und Kohle kassieren will...Hoffentlich geht das gut!

Gruß, Nina.

Beitrag von nana2310 08.02.06 - 11:45 Uhr

Hallo Nina!

Dann sag ihm das auch so. Wenn du es zum Zeitpunkt des Vorstellungsgespräches noch nicht wusstest, hast du ihm ja nix faalsches vorgespielt. Ich drück dir die Daumen!

LG, Nana

Beitrag von jacki1203 08.02.06 - 11:46 Uhr

Und wenn du dort anfängst und dann erst in einem Monat oder so bescheid sagst??
also kannst ja sagen hast es nicht gewusst etc....

Beitrag von halloweenchen 08.02.06 - 11:48 Uhr

dann ist sie im 5.monat! das sie bis dahin nix gewußt hat ist schwer zu glauben - abgesehen, von den untersuchungen im mutterpass, die dann sicher schon älter sind...

Beitrag von hibbelliese 08.02.06 - 11:53 Uhr

es wird nicht zum Unterschreiben des Vertrages kommen, wenn du es ihm vorher sagst. Glaub mir.

Beitrag von halloweenchen 08.02.06 - 14:31 Uhr

hast dich vermutlich doch geirrt - siehe posting unten!

es geht auch EHRLICH! - glaub' mir!

Beitrag von wuzzi 08.02.06 - 12:17 Uhr

Hallo Nina,

ich kanns voll verstehen, dass es für Dich eine ganz, ganz doofe Situation ist.

Ich kann aber auch den Arbeitgeber verstehen ... durch den Tod meines Vaters habe ich ein Büro geerbt und war plötzlich in der Arbeitgeberrolle und mit einem Mal sieht alles gaaaaaanz anders aus.

Ganz ehrlich? Ich würde an Deiner Stelle ehrlich sein, auch wenn Du wohl die Stelle dann nicht bekommst.
Aber dann wär mein Gewissen beruhigt ... ich kann mit Lügen nicht legen.
Wäre ich der Arbeitgeber würde ich es mir dreimal überlegen eine Schwangere einzustellen. Verschweigst Du es allerdings ... dann würde ich mir als Arbeitgeber alle Möglichkeiten vorbehalten, aus dem Arbeitsvertrag wieder rauszukommen.

So oder so, es ist für Dich nicht einfach und ganz ehrlich, ich möchte nicht mir Dir tauschen, aber ich drück Dir alle Daumen der Welt, dass das Gespräch für Dich positiv verläuft.

Alles Gute für Euch
wuzzi

Beitrag von oldma 08.02.06 - 12:14 Uhr

.... ich würde es auch nicht vorher sagen. haben auch eine neue kollegin im vorigen jahr bekommen. sie hat auch erst nach einstellung gebeichtet, dass sie schwanger ist (mitte 5.monat). nun in den 3 monaten hat sie eine tolle arbeitsleistung hingelegt, war nie krank, kam auch ab und zu noch in den 6 wochen vor et zur aushilfe und siehe da, keiner hat ihr die ss übel genommen. seit ende der muschutzfrist (8 wochen)arbeitet sie teilzeit 6h und alles ist bestens. es wird an auch an dir liegen, wie dein ag deine ss verkraftet. eine woche nach arbeitsantritt würde ich um ein persönliches gespräch bitten, da kennst du dein arbeitsumfeld schon ein wenig und die "macken" deiner kollegen und die vom chef auch. alles gute!! l.g.c.

Beitrag von guagua 08.02.06 - 12:18 Uhr

Rein rechtlich gesehen ist Schwangerschaft kein Grund für eine Kündigung, denn dann würde man ja als Mutter bzw. Frau diskriminiert werden! Das ist gesetzlich aber nicht möglich. Deshalb darf man bei Nachfrage in einem Bewerbungsgespräch notfalls auch Lügen und sagen, dass man nicht schwanger ist, obwohl man es ist. Nur sollte man es wohl recht schnell sagen, wenn man dann die Stelle angetreten hat. Gerade in der Schule ist die Situation wohl etwas anders, da die ja nicht ihre Vertretungen selbst finanzieren müssen, sondern das Land und sie auch extrem auf die Nachwuchsproduktion angewiesen sind. #baby#baby#baby#baby

Beitrag von guagua 08.02.06 - 12:54 Uhr

Die Diskussion hier hat mich erstmal so verunsichert, dass ich jetzt die Bezirkspersonalrätin (zuständig für meine Schule) angerufen habe. Die hat mir erstmal #liebe - lich gratuliert und gesagt, dass ich die Stelle so gut wie sicher habe und am Besten direkt am Montag Bescheid sagen soll. Sie hätte in langjähriger Diensterfahrung noch nie erlebt, dass jemand aus dem Grund keine Stelle als Lehrerin bekommen hätte! #freu

Das hat mich beruhigt. Läuft in der freien Wirtscvhaft alles wohl ein bißchen krasser, als im Schuldienst!!! Habe mich also doch für den richtigen Job entschieden!
#liebdrueck Danke für eure Reaktionen und guten Wünsche! Halte euch auf dem Laufenden über den Ausgang des Gesprächs!!!!

Bis dann, Nina und #ei !

Beitrag von halloweenchen 08.02.06 - 14:29 Uhr

genau wie ich's erwartet hab!!! #freu

freut mich riesig, dass du den weg gegangen bist und auch in deiner ehrlichkeit bestätigt wurdest! - hab's nicht anders erwartet ;-)

gratuliere der frisch gebackenen frau lehrerin!!! #fest

wünsch' dir auch für die zukunft, dass du den geraden weg gehen kannst!!!!

alles liebe
ingrid