Fängt jetzt alles wieder von vorn an? (Brauch Eure Tipps, wirklich und ehrlich...)

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Beitrag von knuddeljunk 08.02.06 - 11:12 Uhr

Hallo...

Ich hatte letztens schon geschrieben das ich ganz arge Probleme damit habe meinen Kaiserschnitt zu verarbeiten und den Kurzen anzunehmen.
Ich hab auch super viele liebe Antworten bekommen und war echt davon überzeugt das es fast "geschafft" ist.
Adrian (jetzt 4 Wo, 2 Tage alt) und ich hatten keinen guten Start und mir fies es wirklich schwer ihn anzunehmen. Es sind wirklich jegliche "Muttergefühle" ausgeblieben. "Das ist ne typische Wochenbettdepression" hat man mir im Krankenhaus gesagt.

Tja, und da man nach einer Geburt wohl mit niemandem mehr reden kann weil sich alle genau für das Kind interessieren und man als "Mutter" dann wohl keine Probleme haben darf, such ich mir jetzt hier Hilfe.

Wie gesagt, ich hab echt gerade (die letzten 2-3 Tage) gedacht der Spuk sei vorbei, bin gestern ganz stolz mit "meinem Adrian" zu meiner Oma gegangen. Meine Mutter war auch da (was leider nicht ausbleibt, da die beiden in einem Haus wohnen) und schwupps, war ich mein Kind los. Dann fing das: "Das Kind muss auf der Seite liegen"... "Die Jeans ist nix für das Kind"... " du musst das so und so machen"... und als wenn das nicht genug wäre ist die ganze Zeit auch noch meine kleine Schwester wahnsinnig Eifersüchtig gewesen weil meine Mutter sich nur um den Kleinen gekümmert hat. Die hat da rumgebrüllt, geheult und geschrien, und meine Mutter hats nicht interessiert. Ich bin fast wahnsinnig geworden.

Irgendwann lag Adrian dann ganz ruhig bei IHR im Arm und ich hab, eigentlich nebenher, gesagt, das ich es schön find das er so ruhig da liegen kann.
"Der merkt eben das ICH ihn lieb habe.... " kam dann von meiner Mutter.
Das war wie ein Schlag ins Gesicht!

Ich bin dann irgendwann nach Hause, tierisch geknickt und super wütend, weil ich mir wirklich arg mühe geb und dem Kleinen immer versuche zu zeigen das ich ihn liebe.
Unterwegs kam mich schon das heulen... - ich steh nachts auf, mach die Flaschen, wechsel die Windeln, mach wirklich alles damits dem Kind gut geht und er merkt halt das SIE ihn lieb hat? Ich war für einen Moment soooooo sauer auf mein Kind... das glaubt mir kein Mensch. Klar kann der Kleine nix dazu, das weiss ich ja.

So, und seid gestern abend bin ich meinem Kind ferner als je zuvor. Auch nach "eine Nacht drüber schlafen" gehts nicht besser, im Gegenteil, heut ists noch krasser!

Geht das Ganze nu von vorn los?
Warum muss sie soooo fies sein? Was soll so ein Spruch? Sie weiss genau das es mir so schon schwer fällt. Aber warum soll mal was anders sein - sie hat 4 Kids, alle spontan und ohne Probleme bekommen.

Danke schon mal für´s lesen...

Ich brauch echt Eure Ratschläge, weiss nicht was ich sonst machen soll mit dem Kleine.

Lg Junk

Beitrag von awk1329 08.02.06 - 11:31 Uhr

Hallo Junk,

jetzt gibts erstmal ganz viel #liebdrueck #liebdrueck #liebdrueck #liebdrueck

Ich versteh dich sehr gut, ich hab ähnliches erlebt.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&id=304050&pid=1999915

Auch bei mir dauerte es ein paar Wochen, bis ich eine Bindung zu meinem Kleinen hatte.
Auch ich hatte anfangs Probleme.
Und ich war tatsächlich eifersüchtig auf meine Mutter, zu der er augenscheinlich mehr reagierte wie auf mich. Da sie ihn als erstes nach der Geburt im Arm hatte während ich noch im Aufwachraum war, zog ich meine Schlüsse. Die wahrscheinlich gar nicht der Realitität entsprachen.

Auch ich rutschte nahtlos vom Babyblues in die Wochenbettdepression. Was nach solchen Geburtserlebnissen wohl gar nicht so untypisch ist.

Verständnis für Deine Probleme, den Kaiserschnitt nicht verkraftet zu haben, darfst du von deiner Umwelt so gut wie gar nicht erwarten.
Die könnens einfach nicht verstehen.
So eine beschissene Geburt ist eine derartiges Ausnahmeerlebnis, dass nur die Verständnis aufbringen können, die so etwas erlebt haben.

Mir hat ein Buch sehr, sehr geholfen:
Kaiserschnitt, Wie Narben an Bauch und Seele heilen können
Theresia Maria de Jong, Gabriele Kemmler

Und es gibt im Netz eine Seite, speziell für Kaiserschnittmütter:
www.der-kaiserschnitt.de

Was mir weiter hilft, sind schöne Dinge erleben mit meinem Kind. Dinge, die man tut, wenn man Mutter ist.
Ich hab mich zur Baby-Massage angemeldet und zum Pekip.
Ich habs mir und dem Kleinen so richtig hübsch gemacht in der Wohnung.
Das muss auch gar nicht viel Geld kosten, meine Erstausstattung habe ich komplett bei ebay eingekauft.

Je älter das Baby wird, um so mehr reagiert es auf seine Umwelt. Was auch bedeutet, dass es immer mehr auf dich reagieren wird.
Es wird mit dir "erzählen", dich anlächeln, sich an dich kuscheln.
Das sind dann auch Momente, die ich näher bringen.

Ich bin alleinerziehend, was das ganze zusätzlich noch schwerer gemacht hat. Mein Kleiner ist jetzt 8,5 Wochen alt und es wird immer schöner.

Noch ein gutes Buch:
oje ich wachse.
Das ist mir auch hier empfohlen worden und ich finde es wirklich megaklasse.
Ich habe mir die aktuelle Auflage geholt, da steht noch mehr drin.

Halte durch!!! Es wird immer besser, immer schöner und mit jedem Tag liegt der Kaiserschnitt einen Tag weiter in der Vergangenheit.
Was es nicht besser macht, aber leichter.

Es wird immer ein Scheiß-Erlebniss sein aber es verblasst!

Was die Kommentare der lieben Verwandschaft angeht:
Ohren auf Durchzug!!! Du bist die Mutter!!! Und du entscheidest was richtig und was falsch ist. Basta.
;-)

Und glaub mir eins: dein Baby weis, dass es von Dir geliebt wird! #liebe

Alles Gute#klee

Liebe Grüße#sonne

awk

Beitrag von knuddeljunk 08.02.06 - 12:19 Uhr

huhu AWK. #liebdrueck

Owei, deine Geburt war wirklich nicht die schönste - und da ich weiss wovon ich rede kann ich sagen das ich sowas keiner Frau wünsche - nicht mal meiner ärgsten Feindin.

Ja, so war das aber bei mir auch - ich wurde sofort nach der OP (und nach dem Aufwachen) in mein Zimmer geschoben (ich hatte während meiner Kreisssaalzeit noch eine Zimmernachbarin bekommen) und ich hatte nicht auch nur eine Minute alleine mit meinem Kind. Der Freund meiner Bettnachbarin hat meinen Mann dann geholt der mir dann nach fast 2 Stunden Adrian zeigen durfte. Aber auch nur für eine halbe Stunde, dann sollte er wieder im Kinderzimmer sein, da er im Wärmebettchen liegen sollte. Und die durften wir nicht mal voll ausnutzen weil ich noch gewaschen und fertig gemacht worden bin. Tja, was seh ich: Ein fertig angezogenes Kind welches meins sein soll.

Das man nicht auf offene Ohren setzten sollte hab ich nun auch gemerkt, leider! Es geht nunmal nicht alles immer perfekt und problemlos.
Aber das verstehen leider die wenigsten!
Ich bekomm immer gesagt: Andere Mütter haben das auch geschafft!


Danke für den Link, den Tipp mit der Babymassage werd ich mir glaub ich auch mal annehmen.

Danke für deine Antwort! Ich wünsch dir alles Gute!


#blume

Beitrag von bambina74 08.02.06 - 12:40 Uhr

Hallöchen,

erstaunlich, dass es so vielen Müttern auch so ergeht nach einem Kaiserschnitt. Ich habe auch ähnliches erlebt - kannst sehr gerne mal mein Geburtsbericht in meiner VK lesen...

Ich wünsche dir ganz viel kraft und du wirst dein Kind ganz bestimmt von Tag zu Tag ein bisschen mehr lieben - schliesslich ist es aus dir gewachsen, dein Fleisch und Blut. Manchmal kann ich es selbst kaum glauben wenn ich unsere kleine Minimaus aunschaue... :-)

ganz lieben Gruß

Sabrina + Emilia

Beitrag von mamijami79 08.02.06 - 11:34 Uhr

hallo!

laß dich zuerst mal #liebdrueck!!!

nein,es geht nicht von vorne los!

glaub an dich!#huepf ich tu`s....und ich kenn dich nicht mal! wennst auf deinen kleinen stolz bist,sind gefühle da!!#freu

will nicht glauben,daß d spruch v deiner mutter bös gemeint war,aber viel feingefühl hat sie nicht bewiesen....#augen

weißt du, die anderen wissens immer besser.....:-[....egal ob verwandte-mit od ohne kinder- oder sogar fremde!#bla#bla....laß sie reden+wenns dir mal wieder zuviel wird geh oder überleg dir vorher ein paar mögliche antworten auf blöde sprüche!!!#pro

es stimmt zwar,daß dein kleiner merkt wenn du nervös bist od unsicher-nur darum ist er bei anderen ruhiger!-aber DU bist seine mama.....und er weiß,daß ihr zusammengehört!!;-)
und du wirst es auch bald ....immer stärker....merken!
kopf hoch+nicht aufgeben!!!
wennst wen zum "reden" brauchst,kannst mir über vk schreiben!
alles liebe, tina.:-)

Beitrag von igraine9 08.02.06 - 11:26 Uhr

Hallo Junk,

lass dich erstmal ganz doll drücken#liebdrueck. Auch die Mamas haben Sorgen und probleme, leider vergessen das Viele. Hast du mit deiner Mutter swchonmal ganz offen über deine Gefühle gesprochen?

Wenn du magst, kannst du mich gerne per E-Mail anschreiben, würde dir meine Tel.-Nummer geben, damit du dir mal alles von der Seele reden kannst. Wenn ich auch nicht viel kann, aber zuhören.

Manchmal hilft es schon mit jemandem zu reden, der nicht zur Familie oder Freundeskreis gehört.

Alles Liebe
Igraine+Michael(*16.7.2005)

Beitrag von igraine9 08.02.06 - 11:51 Uhr

Ich habe noch einen kleinen Tip.

Hast du schon mal versucht das Bonding(ich glaub so heißt es) nachzuholen. Nach einer Spontangeburt werden die Babys ja bei den Mamas auf den Bauch oder auf die Brust gelegt. Bei uns ging das nicht, weil die Nabelschnur zu kurz war und er nach dem Abnabeln direkt zum Wiegen und Messen weggenommen wurde.

Ich habe es dann zu Hause ein paar mal gemacht und es ist super schön. Mach deinen Oberkörper ganz frei und leg dir deinen kleinen nackigen Adrian auf den Bauch(so schön Bauch auf Bauch). Schnupper an seinem Köpfchen oder schließe einfach die Augen und spüre einfach nur den kleinen wie damals in der Schwangerschaft.

Und auf das Gerede von anderen, gib nichts drauf.

Nochmal alles Liebe und habe Vertrauen in Dich. Denn du hast eine tolle Leistung Erbracht(einen kleinen Menschen erschaffen).

Igraine

Beitrag von abby. 08.02.06 - 11:36 Uhr

Hi du...

Also erstmal: Lass deine Mutter reden! Die muss doch einen Schaden haben, dir so etwas zu sagen! :-[ Ich finde es absolut lieblos dir gegenüber, so etwas von sich zu geben...

Dann: Lass dir bloß nicht sagen, wie du etwas mit dem Kind machen sollst. Und reagiere auch dementsprechend, wenn deine Mutter etwas sagt. Denn zwischen deinen Zeilen glaube ich lesen zu können, dass du dich deiner Mutter untergeordnet fühlst. Liebes, es ist DEIN Kind... und auch, wenn deine Mutter vielleicht mehr Erfahrung hat, und du dich deinem Kind noch nicht so verbunden fühlst, wie du es möchtest, bin ich mir trotzdem sicher, dass du instinktiv alles ganz gut machst.
Wenn du deinem Kleinen demnächst wieder näher kommst, achte auch darauf, dass ihn dir niemand einfach mal so abnimmt. Du musst eine Verbindung zu ihm aufbauen, das müssen Verwandte etc in dieser schwierigen Phase einfach erstmal akzeptieren.

Sowieso... genieße deinen Kleinen! Hast du ihn dir schonmal mit Ruhe angeschaut? Vielleicht sogar deine Augen bei ihm wiedergefunden...? Oder deinen Mund...? Vielleicht die Ohren deines Liebsten...? Streichle ihn mal und spüre, wie samtig weich seine Haut und sein Haar sind... Das ist dein Werk! Das haben du und dein Liebster geschaffen!

Ich weiß, dass alles ist leicht gesagt, aber versuch mal, abzuschalten... auch wenn du ihn nicht richtig "liebhaben" kannst, denk einfach mal an nichts... denn deine innere Unruhe, die er spürt, vergrößert den Abstand auch von seiner Seite...

Ich hoffe, alles, was ich geschrieben habe, kommt nicht falsch bei dir an... Habe gerade nicht viel Zeit, mich richtig auszudrücken... Zu guter Letzt lass dich mal drücken #liebdrueck

Ganz liebe Grüße :-)
Abby & Tove Florentine (*01.07.2005)

Beitrag von mina18 08.02.06 - 11:49 Uhr

Das hast du seeehr schön geschrieben!
#liebdrueck

Beitrag von knuddeljunk 08.02.06 - 12:08 Uhr

Hallo Abby.

Danke für deine superliebe Antwort.
Ja, normalerweise würd ich Adrian auch nicht so einfach "abgeben". Ich konnt nicht ahnen das ich ihn nicht wiederbekomme und ich hätte auch nie gedacht das meine Mutter sich so für ihn interessiert.

Ich bin erstmal wahnsinnig Dankbar für die Antworten. Sicher passiert mir das nicht nochmal! Es ist schön das ich mich hier so ausquatschen kann ohne das es jemand "falsch" versteht.
Und ich habe sicher auch nichts falsch verstanden - Danke!

#blume

Alles Gute für Euch. #klee

Beitrag von lanzaroteu 08.02.06 - 12:17 Uhr

hallo sarah! natuerlich weiss dein kleiner dass du ihn auch lieb hast..sonst wuerd es dir ja alles nicht so nahe gehn und es waer dir egal.
es ist super oft so, dass babys bei anderen aufm arm viel ruhiger sind....frag mich nicht warum.....find ich nicht gut von deiner mutter, so kommentare zu machen!

hast du denn ne hemamme oder einen arzt mit dem du reden koenntest? ich glaub das waer das beste, familie versteht das oft nicht...da kommt dann "ja aber ihr seit doch beide gesund...was willst du mehr??"
ihr seit noch ganz am anfang, ich bin sicher das kommt alles noch. bei mir hat es auch was gedauert und die bilder aus der ersten zeit kann ich mir immer noch nicht gut angucken, weil ich nicht gern an die zeit erinnert werde.

ich wuensch dir alles liebe und gute.

lg ute

Beitrag von kaptainkaracho 08.02.06 - 12:42 Uhr

Hallo Knuddeljunk

So liest man sich wieder

Ich schenke Dir sehr viel Trost, Liebe und etwas Hoffnung!!! #liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck

Zum Thema Kaiserschnitt und keine Bindung zum Kind kann ich leider nicht viel Schreiben, da ich ja auch einen KS hatte und mit meinem Zwerg eigentlich (bis auf den Schlafmangel den ich habe) sehr gut zurecht komme

Vorweg: DEIN KIND LIEBT DICH UND ER MERKT WENN ER VON DIR GELIEBT WIRD (DU STEHST NACHTS AUF UND FÜTTERST,WICKELST IHN UND TRÖSTEST DEN KLEINEN WENN ER TRAURIG IST)

Ich dachte auch eine Zeitlang das mein Kind mich hasst, aber ich weiß das ist Unsinn, denn ich bin seine Mama und ich hab ihn mega lieb, auch wenn er mich manchmal bis in den Abgrund des Wahnsinns treibt (und ich habe auch schon so etliche Nächte an seinem Stubenwagen gesessen und geheult)

ABER ich habe von vorne herein zu meiner Verwandschaft gesagt *Eure gut gemeinten Ratschläge brauchen bei mir erst garnicht ankommen und ich möchte keine hören, das ist mein Kind und ich mach es so wie ich es für richtig halte!*
Hat gut geklappt, meine Verwandschaft hat bis Heute kein Ton verloren ABER meine Schwiegermutter
*schau Du musst das so machen wenn er weint*
*sing ihm doch was vor*
*sei doch nicht so doll beim bäuerchen, streichel nur seinen rücken*
*wickel ihn gaaaanz vorsichtig*
*bla bla bla #bla *
da meinte ich, das meine Hebi (sie war die ersten 5Wochen immer regelmäßig bei uns zu Hause) mir das so und so gezeigt und geraten hat und da dies auch wunderbar klappt mach ich das auch und entweder hat sie das zu aktzeptieren oder ich komme mit dem Kind einfach nicht mehr.
Kein Ton von auch so gut gemeinten Ratschlägen oder blöden Spruchen (mir wurde auch einmal von ihr gesagt *schau mal bei mir ist er ganz ruhig, so und so musst Du das machen dann merkt er wie schön es bei Dir ist*......Hallo????? Als wenn es dem Kind bei mir nicht gefällt)

Man hat als Mutter die 24STD für das Kind zuständig ist (und NEIN mein Partner hilft mir KEIN STÜCK was mein Würmchen angeht, auch nachts nicht und ich still nicht mehr, sondern er bekommt das Fläschchen) hat man eine ganz andere *Ruhe* als vielleicht die Oma die das Würmchen 1 oder 2mal die Woche sieht

Ist doch klar, das man als Oma gelassener ist.... man hat den Stress ja nicht mehr ;-)

Lass Dich nicht verrückt machen!

Ist leichter gesagt wie getan, ich weiß..... Ich bin z.Z. auch etwas doof drauf, da ich mich so manchmal mit meinem Kind auch überfordert fühle.... Zuwenig schlaf (ich hab evtl. mal 5Std schlaf, denn mein Kleiner ist immer wach!!!!! hatte gestern dazu ja gepostet) und mein Freund ist mir in keinsterweise Hilfe, da er Praxissemster hat. D.h. er kommt erst um 17Uhr nach Hause und geht dann um 22Uhr pennen..... Und in diesen 5Std hat er *keine Kraft* sich um weiteres zu kümmern und nachts brauch er seinen schlaf.

:-[ Männer! :-[

Ich reg mich besser lieber nicht auf, sonst wird mein Text hier nie ein Ende finden :-p

Lass den Kopf nicht hängen!

#liebdrueck Alexa + Christian*20.12.05

Beitrag von littleknirps 08.02.06 - 15:23 Uhr

Huhu,

kuck mal hier auf dieser Seite: www.schatten-und-licht.de, da steht viel über Wochenbettdepression und was man machen kann. Ebenfalls mit vielen Erfahrungsberichten.

Mir geht bzw ging es wie dir, doch mittlerweile gehts mir besser.

Lg

Tanja

Beitrag von apfelwonne 08.02.06 - 18:38 Uhr

Hallo!
Vielleicgt kommt meine Antwort etwasspät und wird gar nicht mehr gelesen, aber ich versuchs trotzdem mal:
Dir geht es richtig schlecht, wenn du bei deiner Mutter bist. Denkst du, deinem Kind geht es ähnlich wenn es bei dir ist?
Bitte versuche, deine Geschichte, dein jetztiges Leben als eine neue Aufgabe zu sehen! Dein Kind hat keine ahnung von deiner Herkunft, ist völlig frei von irgendwelchen Mechanismen und Komplexen, aber wenn du die alten Probleme mit in deine neue Situation nimmst, trägts du die Probleme grad in die nächste Generation. Deshalb rate ich dir zu professioneller Hilfe.
Deine Wut, Schuld, alles negative was du bei deiner Mutter erlebst und empfindest, wenn du bei ihr warst, hat nichts mit deiner tatsächlichen Rollle als Mutter zu tun. Vielmehr noch bist du da in der Rolle des Kindes deiner Mutter. Und natürlich ist es dann schwer, selber Mutter zu sein. So, das war meine Meinung, lg, apfelwonne