Freiwillig Privat versichert und dann?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von tanimaus23 08.02.06 - 11:28 Uhr

Hallo,

folgendes "Problem":

Ich bin seit Juli 2005 freiwillig gesetzlich versichert (mein 6 Monate alter Sohn ist bei mir mitversichert).
Hatte keinen Anspruch mehr auf ALGII, weil Männe über Satz kam.

Nun schaut es folgendermaßen aus, mein Mann scheidet zum 01.04.06 aus der Bundeswehr aus (nach 4-jähriger Verpflichtung). Bisher hat er leider noch keine neue Arbeit gefunden.
Er ist ja dann auch nicht krankenversichert, da beim Bund ja die kostenlose Heilfürsorge greift.

Nun, wie schaut es dann aus? Kann ich ihn mit in meine KV nehmen, weiß vielleicht jemand was das etwa kostet?

Und wenn er wieder Arbeit hat, kann er mich und unseren Sohn dann wieder über sich versichern lassen???

Ich denke wir könnten wieder ALGII (ich im Erziehungsurlaub, er arbeitslos) bekommen, aber ich will das nicht mehr!!! ALGI bekommt er nach dem Ausscheiden ja nicht. Es muss doch auch zu schaffen sein, so über die Runden zu kommen oder?

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Danke

Tanja

Beitrag von madi20 08.02.06 - 11:51 Uhr

Naja also wenn ihr von 300 Euro Erziehungsgeld und Kindergeld leben könnt, kannst du das schon so machen, wird aber wenn er nicht schnell eine neue Arbeit findet sicher schnell eng werden.
Du schreibst du bist freiwillig in der gesetzlichen? Aber in Elternzeit ist man doch pflichtversichert und das kostenlos. Den Sohn ist bei dir familienversichert. Wenn ihr verheiratet seid kann sich dein Mann bei dir familienversichern. Wenn nicht, muss er eine eigene freiwillige Versicherung abschließen.

Beitrag von tanimaus23 08.02.06 - 12:35 Uhr

Hallo Madi,

erst mal danke für deine Antwort.

Neuester Stand der Dinge: Bei mir kann ich ihn nicht mitversichern lt. KK; er muss sich privat versichern :-(

Er bekommt die nächsten 7 Monate noch Übergangsgebürnisse von der Bundeswehr, d.h. 75 % seines letzten Bruttogehaltes.

Ja bin freiwillig in der gesetzlichen. Ab Juni bekam ich kein Geld mehr von der ARGE, also musste ich mich selber versichern. Das hat in dem Fall dann nichts mit der Elternzeit zu tun. Denn ist mal freiwillig gesetzlich versichert und bekommt Erziehungsgeld hat man eben Pech gehabt, d.h. schön weiter zahlen (derzeit knapp 125 € im Monat). Hätte bis mindestens Ende August 2005 ALGII bekommen müssen, damit ich pflichtversichert gewesen wäre und nicht selber zahlen müsste. Boah ist das alles umständlich!

Mhm, also fast kein Geld und meine KV selber zahlen und jetzt auch noch eine private für meinen Mann #schock

Gruß

Tanja

Beitrag von madi20 08.02.06 - 21:16 Uhr

Also kann er sich wegen der Bundeswehrbezüge nicht bei dir versichern, oder wie hängt das zusammen?
Danach kann er aber schon, oder?

Das ist blöd mit der freiwilligen Versicherung :-(
ich weiß dass man da alles selber zahlen muss, blöder Staat!!!

Hast du nicht vieleicht eine günstigere Versicherung? Die IKK wollte bei uns "nur" 113 Euro monatl. nicht viel weniger, aber aufs Jahr gerechnet doch etwas.

Wegen deinem Mann, frage mal bei Debeka nach. Mein Mann hat da 150 Euro privat bezahlt. Die anderen waren alle um die 250 Euro mit ner Menge Eigenanteil

Beitrag von tanimaus23 09.02.06 - 13:35 Uhr

hallo,

danke für den tipp, werd mich gleich mal schlau machen.

liebe grüße

tanja