Periorale Dermatitis.......

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von maxi7 08.02.06 - 11:50 Uhr

lautete die heutige Diagnose meines Hautarztes. Er fragte, ob ich eine Trennung, einen Verlust oder einen Todesfall zu verarbeiten habe. Eigentlich nicht. Ich befinde mich seit etwas über einem jahr in Gesprächstherapie, und das Thema "meine Eltern" macht mir zu schaffen. Eigentlich ist es so, dass ich IMMER von Ihnen enttäuscht werde und mich als Nebensächlichkeit fühle, die mal angerufen wird, wenn Geld fehlt oder irgendwas geregelt werden muss (lange Geschichte). Ich arbeite dran, Abstand zu gewinnen. Meint Ihr, dass das der Auslöser sein kann?
Gerade jetzt in meiner SS (30.SSW) tritt es besonders schlimm auf. Vielleicht auch, weil mich manche Dinge mehr als "normal" verletzen?

Kann mir jemand noch den einen oder anderen Tip geben? Es sieht ja wirklich unschön aus und jeder fragt: Ach Gott, was haste denn da am Mund??? #augen

LG
Yvonne

Beitrag von pusteblume41 08.02.06 - 12:23 Uhr

Hallo Yvonne,

ich habe seit Anfang Dezember auch Ausschlag um den Mund herum. Erst hat meine Hausärztin rumgedoktort u. a. mit Cortisonsalbe. Jetzt hab ich endlich eine Überweisung zum Hautarzt - morgen ist der Termin.

Ich habe gegoogelt und bin dann da auf die periorale Dermatitis gestoßen. Vermute mal, dass ich das auch habe. Als Rat stand dann da die "Nulltherapie". Ich benutze seit fast zwei Wochen überhaupt keine Cremes, Salben, Seifen mehr. Das Gesicht einfach nur mit Wasser waschen und abtupfen. Seitdem ist es etwas besser geworden. Am WE fing die Haut dann an sich etwas zu schuppen, also dachte ich, da muss Creme rauf. Hab nur etwas Nivea raufgemacht, die Schuppung war weg, aber die Pickelchen blühten wieder auf.

Einen Rat kann ich Dir also leider nicht geben, außer sämtlich Kosmetika weglassen. Bin gespannt, was morgen der Hautarzt macht. Vielleicht schreibe ich dann noch mal was dazu.

LG

Pusteblume

Beitrag von bienchen1410 08.02.06 - 13:07 Uhr

Hallo Maxi,

ich hatte vor einigen Jahren auch eine PD, die unter Stress zum Ausbruch kam.

Jedoch meinte mein damaliger Hautarzt, dass diese Dermatitis oft bei Frauen auftritt, da die Haut einfach zu "müde" geworden ist. Bedingt durch ausgiebige Gesichtsreinigung, Creme, Schminke, Umwelteinflüsse, etc.

Mir wurde damals eine Salbe verschrieben, die vom Apotheker gemixt wurde. Sie besteht lediglich aus Fett und Wasser (Aqua und unger. cordes). Ich habe mich wochenlang nicht geschminkt (nur zu besonderen Anlässen), mein Gesicht ausschließlich mit klarem Wasser gereinigt und mich morgens und abends mit dieser Salbe eingecremt.

Nach ca. zwei Monaten war die Dermatitis weg, aber ich habe noch sehr lange die Salbe als Tages-/Nachtpflege benutzt, damit sich meine Haut weiter erholen kann.

Auf keinen Fall solltest du Kortison für das Gesicht nehmen! Anfänglich wird es zwar damit besser, aber auf Dauer verschlimmert es sich wieder.

Ich weiß, wie es dir geht und kann dich verstehen. Lass' deine Haut sich beruhigen. Solange musst du halt durchhalten... Bestimmt geht es spät. nach deiner Entbindung wieder weg.

Viel #klee & LG zurück
Dani

Beitrag von pusteblume41 08.02.06 - 13:54 Uhr

Hallo Dani,

benutzt Du jetzt spezielle Kosmetika oder verträgst Du wieder alle Produkte? Ich habe mal in einigen Gesundheitsforen nachgelesen und habe echt Angst bekommen bei den Fällen, die dort gepostet wurden.

LG

Pusteblume

Beitrag von bienchen1410 08.02.06 - 17:36 Uhr

Hallo Pusteblume,

durch meinen Trennungsstress vor 2 Jahres ist leider auch wieder meine Neurodermitis ausgebrochen. Davor war ich 15 Jahre beschwerdefrei.

Da ich schon immer sehr trockene Haut habe, müssen die Cremes sehr "reichhaltig" sein. Darüber hinaus bevorzuge ich Aloe Vera und Nachtkerzenöl Produktke und achte darauf, dass so wenig Wirk-/Hilfsstoffe (Parfum, Konservierungssoffe, Paraffine, etc. wie möglich zusätzlich enthalten sind.

Oberflächlich betrachtet, vertrage ich jetzt wieder alle Produkte! Sie müssen halt immer für trockene/sensible Haut sein.

Ich hoffe, du bist nun etwas beruhigter und ich konnte dir ein wenig weiter helfen.

LG zurück
Dani

Beitrag von pusteblume41 09.02.06 - 06:45 Uhr

Hallo Dani,

danke für Deine Antwort. Dann werde ich mir in Zukunft, wenn die Pickelchen dann hoffentlich irgendwann wieder weg sind, auch mit Bedacht meine Kosmetika aussuchen.

Bei mir könnte es auch sein, dass die Dermatitis indirekt noch durch Trennungsstress ausgelöst wurde. Bin zwar schon seit 2,5 Jahren getrennt, mein Ex hat aber im November die Scheidung eingereicht. Ende Nov./Anfang Dez. hatte ich dann den Ausschlag. Dabei dachte ich eigentlich, dass mir die Scheidung nichts ausmacht, dass ich drüber weg bin. #kratz Das scheint mein Körper wohl anders zu sehen.

Liebe Grüße

Pusteblume