Frage wg.ambulanter Entbindung bzw. Heimgehen nach 1 Tag

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Beitrag von maxi7 08.02.06 - 11:57 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt es alle schon hinter Euch, mir steht sie noch bevor - die Geburt. Habe schon einen 4jährigen Sohn, dessen Geburt eine Katastrophe war (Geburtsstillstand, Narkose nach 12 Std. und Saugglocke). Die Geburt meines 2.Kindes wollte ich "schöner" zu Ende bringen. In unserer Nähe gibt es ein KH mit moderner Entbindungsstation. ABER: da in der Umgebung 2 Geburtsstationen geschlossen wurden, muss die selbe Anzahl an Hebammen wesentlich mehr Geburten abfertigen (im wahrsten Sinne des Wortes). Es laufen ständig mehrere Geburten parallel und einige Frauen aus dem GVK haben erzählt, dass sie die meiste Zeit alleine mit Mann waren.Auch auf Station hat man keine Zeit, sich mit den Kleinigkeiten einer frischen Mama (Stillen, etc.) zu beschäftigen. So, weiter weg gibt es natürlich auch KH, aber ich möchte nicht über eine Std. fahren und will das meinem Mann nicht abverlangen, der aus der Gegenrichtung 1 1/2 Std. von der Arbeit nach Hause fährt - und Besuch will ich ja auch schließlich haben!(hat dann erst Urlaub, wenn ich zu Hause bin).

Was könnt Ihr über ambulante Entbindung bzw. Entlassung nach 1 Tag berichten??

Danke,
Yvonne

Beitrag von krokolady 08.02.06 - 12:06 Uhr

Mein 1.Baby bekam ich im KKH mit dem typischen 5-Tage-Aufenthalt.
Die 3 Babys danach bekam ich im KKH, aber ambulant, also 2 Stunden nach der Geburt sind wir nach Haus.
Kimberly nun bekam ich im Mai im Geburtshaus in Werne, und auch nach 2 Stunden nach Haus.
Das war die schönste Geburt von allen.
In Geburtshäusern die Hebammen können bereits die Vorsorge machen, und die Nachsorge sowieso.

Beitrag von cathie_g 08.02.06 - 12:24 Uhr

Hi,

meine erste Geburt war auch ziemlich schrecklich (Geburtsstillstand und NotKS nach fast 30 Stunden). Meinen Sohn wollte ich ambulant bekommen, bin dann aber nach der Geburt umgeklappt (also ohnmaechtig) und bin dann noch ueber nacht geblieben. Die Hebamme kam zur Nachsorge, der Kinderarzt fuer die U - das war super!

Catherina

Beitrag von socpo 08.02.06 - 12:19 Uhr

Also ich habe zwei Jungs..

Der erste habe ich Ambulant in Krankenhaus bekommen.... nach drei Stunden ging ich nach Haus. Die Geburt verlief mehr oder weniger reibungslos. Aber der Zeit druck war ein bißchen da und hatte das Gefuhl ich wurde abgerfertigt wie im Fabrik... obwohl alle sehr nett waren.

Der zweite kam in August im Geburtshaus auf die Welt, ist ein ganz andere Erfahrung es war wirklich ganz schon, war auch wieder nach ein paar Stunde(7 glaube ich) nach der Geburt zu Hause. Ich habe mich sehr gut gefullt ich kennt die hebamme schon von der vorsorge und sie hat die nachsorge auch gemacht.... und ich hatte die Freiheit.... die Geburt verlief so wie ich es wollte und die Hebamme war da zu helfen wenn ich es brauchte. War wirklich Super wurde ich jeder Zeit wieder so machen.

Beitrag von sweety03 08.02.06 - 13:00 Uhr

Hallo,

ich habe meine zweite Tochter im Juli im KH zur Welt gebracht und hatte von vornherein geplant, nach der Geburt wieder nach Hause zu gehen.
Mir ging es nach der Geburt auch super, aber leider hatte meine grosse Tochter an dem Tag 40° Fieber, so dass ich eine Nacht geblieben bin.
Ich bin sehr froh, dass ich am nächsten Tag gleich nach Hause zu meiner Familie gegangen bin, denn zum einen war ich recht fit und zum anderen war es schön in meiner gewohnten Umgebung zu sein. Die Hebi kam gleich, und der KiA hat die U2 zu Hause bei uns gemacht.
Wenn es Dir gut geht und Du Hilfe hast (mein Mann hatte dann 3 Wochen Urlaub) kann ich nur empfehlen, ambulant zu entbinden oder am nächsten Tag nach Hause zu gehen.

Sweety

Beitrag von ayshe 08.02.06 - 13:04 Uhr

hallo,

also zur kh-situation in deiner schilderung kann ich nichts sagen.
manchmal ist es sicher schwierig, die optimale lage zu finden oder sogar unmöglich. leider.


aber zur letzten frage:
ich habe um 17.00 entbunden, blieb dann über nacht und bin am nächsten tag gleich nach hause gefahren.

ich fand es für mich echt super so.
eine gute nachsorgehebi ist dann wichtig.
meine war echt total lieb, war auf meiner wellenlänge, kam dann tgl. zu uns, hat den nabel versorgt, mich angesehen usw.
ich würde es wieder so machen.

lg
ayshe

Beitrag von hermiene 08.02.06 - 13:16 Uhr

Hi!
Wir sind 48Stunden nach Entbindung heim, mußten aber das gleiche organisieren.
Wichtig ist, das DU den Kinderarzt informierst und auch Deine Hebamme bescheid weiß. Jemand, der sich um Euch kämmert ist ja da - der Papa. Wir sind für die U2 zum KiA, war auch kein Problem, haben dann in einem Rutsch den Einkauf erledigt.
Im Kreißsaal war ich auch viel mit Joe allein, aber das wollten wir so. Vielleicht hätten die Frauen ausm GVK der Hebamme einfach sagen sollen, das sie gebraucht wird, ne Hebamme kann ja nicht hellsehen.
Und Du solltest bei ANkunft im Kreißsaal sagen das Du (wenns geht) gerne nach 2 Stunden heim willst - dann können die schonmal einige Formalitäten vorbereiten.
Wünsch Dir eine schöne Geburt!!!!!
LG,
Hermiene

Beitrag von ayla_1976 08.02.06 - 13:35 Uhr

Hallo Yvonne,

was habt`n ihr für Krankenhäuse *kopfschüttel.

Ich war 5 Tage im Krankenhaus nach der Entbindung. Die Geburt selber war superanstrengend (Stillstand und Saugglocke) aber die Hebamme war ständig anwesend und superlieb, geduldig und nett.

Die Schwestern haben mir alles genauestens erklärt und wenn ich 5x gefragt habe wars auch okay für sie.

Bei meiner nächsten Entbindung (38. SSW) werd ich wieder hingehen und die "ruhigen" Tage im KKH genießen.

LG
Ayla