Schwanger aber: keine Wohnung, Kein Job, Kein Geld

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von rumpel 08.02.06 - 12:23 Uhr

Hallo

Ich habe folgendes Problem:

meine Schwester ist nun 25 Jahre ist leicht geistig behindert
(Lernschwäche, Sprachbehinderung) und leider Schwanger (5ter Monat)!!!

Sie ist fähig sich um das Kind zu kümmern KEINE FRAGE
denn sie hat sich bereits in den Letzten Jahren bei meiner Schwester
gut als Kindermädchen und Teilzeitmutter bewährt ….

Aber :
Ihr Lebensgefährte wurde aggressive und sie verlies Ihn …..
er zog darauf hin in die Eifel !!!
zahlen wird er, das ist nicht das Problem,
aber hat Ihre Komplette Wohnungseinrichtung und alles was Sie hatte behalten.
Eigentlich hat sie nur den Koffer mit dem sie zu uns kam ….

Ihre berufliche Tätigkeit :
Sie hat leider keinen richtigen Job. Zur Zeit arbeitet Sie in der Behindertenwerkstatt,
allerdings ist sie dort völlig unterfordert, da dort nur Stark geistig behinderte Menschen arbeiten !!!

Gelernt hat Sie Beiköchin und möchte diesen Job gerne tätigen,
doch erst einmal was finden…….

Ihre Finanziellen Sorgen :
Der Job bringt ca.120 Euro
Ansonsten erhält sie ca 200 Euro vom Amt !!!
Viel Zuwenig jetzt etwas für sich und den Job aufzubauen !!!
Finanzielle Unterstützung ist von uns leider nicht möglich ,
da wir (zwar Berufstätig aber) völlig am Existenzminimum leben…….
Wir können Sie nur mit Gegenständen, Lebensmittel und Notunterkunft helfen !!!

Ihre Wohnsituation:
Momentan lebt sie bei unserer Mutter, Schwester oder bei mir .
Allerdings immer auf der Couch oder bei den Kindern
(Meine Schwester hat bereits 4Kinder und ich 2Kinder)
Wenn das Kind da ist geht gar nichts mehr ….
das Kleine benötigt doch einen geregelten Tagesablauf , ODER ?

Um Auf den Punkt zu kommen :
Sie weiss nicht wohin
Findet keine Wohnung
und braucht in der Anfangszeit Hilfe
und einen Job das sie wieder Geld verdient (Sie will Arbeiten)

ICH DENKE DAS SIE IN EINER EINRICHTUNG WIE EIN MUTTER-KIND-HEIM
AM BESTEN AUFGEHOBEN IST……….

Da könnte sie mit Gleichgesinnten austauschen und wäre trotzdem auf sich gestellt

Hiermit möchte ich EUCH bitten mir Anlaufpunkte zu nennen wo man Hilfe für sie bekommt
oder
Was man machen kann (als Bruder) um Ihr in Ihrer Situation zu helfen !!!

VIELEN DANK
Rumpel

Beitrag von junimond.1969 08.02.06 - 12:57 Uhr

Ich denke, dass ein Sozialarbeiter der Behindertenwerkstatt der erste Ansprechpartner sein sollte oder - ich bin nicht sicher - jemand von der Lebenshilfe vielleicht? Die müssten doch wissen, ob und wo es betreute Wohnformen für Menschen wie Deine Schwester gibt.

Moment: Wäre es meine Schwester, würde ich mit ihr zunächst mal Diakonie oder Caritas aufsuchen, die haben vor Ort die nötigen Connections und Ansprechpartner - auch das Jugendamt kann sicherlich weiterhelfen, es gibt im Rahmen der Jugendhilfe auch die Möglichkeit der intensiven Einzelbetreuung.

Gruß
Christine

Beitrag von pathologin34 09.02.06 - 13:11 Uhr

Hallo ,

kann mich nur meiner vorrednerin anschließen .
geht doch mal gemeinsam zur diakonie oder solcher einrichtung , die wissen was zu tun ist und welche möglichkeiten es gibt für deine schwester .

die diakonie berät eigentlich sehr gut in solchen dingen .

vielleicht gibt es auch eine möglichkeit für sie für ein mutter-kind-heim , weiß nur nicht bis welchem alter die dort frauen aufnehmen , aber ich denke das kann euch die diakonie sagen .

alles gute für euch und liebe grüße .

Beitrag von eineve 12.02.06 - 18:13 Uhr

auserdem ist der kindsvater ihr unterhaltspflichtig.

such einen guten familienanwalt, informier dich bei profamilia - goggel im internet - hier mal ein link zum lesen:

http://www.familienhandbuch.de/cmain/a_Hauptseite.html

du hast internet und kannst ihr somit mit viel informationen helfen.