Hat jemand schon mal eine äußere Wendung erlebt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von zickl2000 08.02.06 - 12:28 Uhr

Hallo,
bin jetzt in der 36. Woche und mein dummer Sohn hat sich Sonntag aus einer prima Schädellage wieder in Beckenendlage gesetzt. Meine Fä will noch bis nächste Woche warten und mich dann zur äußeren Wendung in die Klinik schicken. Was genau passiert da? Wird das ambulant gemacht? Parallel hat sich mein Blutdruck noch in höhere Lagen verabschiedet. Auch das ist für meine Fä ein Grund mich evtl. einzuweisen. Das Kind hat jetzt schon einen BIP von 9,6 cm und wog vor 2 Wochen 2350g. Ist bei so einem Wachstum überhaupt eine Geburt in BEL möglich? Habe Angst vorm Kaiserschnitt, hätte lieber ein wenn auch schmerzhaftes Geburtserlebnis.
Liebe Grüße
Nicole + Pascal Mael (35+1)

Beitrag von coilla 08.02.06 - 13:02 Uhr

Huhu

also ich wahr letztens in der Geburtklinik beim Info abend und da hat der Chef des Kreissaal das gleiche angesprochen. Weil die machen überhaupt keine Steisslagengeburt, wenn er sich nicht gedreht hat dann muss er per kaiserschnitt kommen. Es gibt eben die Möglichkeit durch nen eingriff das kind im Mutterlaib nen Burtselbaum machen zu lassen. Dafür wird wie beim Kaiserschnitt ein schnitt gesetzt viel kleiner und dadurch macht er das dann. Wird glaube ich mit Spinalanästhesie gemacht als du bist wach dabei.

Liebe Grüsse

Coilla + inside 36+2SSW

Beitrag von elijamou 08.02.06 - 13:51 Uhr

Ich kann dir nur sagen, was ich von zwei Fráuen gehört habe. Bei beiden sollte die äußere Wendung gemacht werden. Der FA der ersten Frau war total dagegen, es stellte sich heraus, daß die Nabelschnur zu kurz war und die äußere Wendung nicht geklappt hätte ohne dem Kind zu schaden. Das Kind wurde per Kaiserschnitt geholt. Die zweite Frau erlebte die äußere Wendung als äußerst schmerzhaft und sie ißglückte auch beim zweiten Versuch. Die Herztöne des Kindes wurden so schlecht, daß abgebrochen werden mußte. die Frau war dann zur Beobachtung mehrere Tage im Krankenhaus und fühlte sich wie wenn einer auf ihren Bauch eingeschlagen hätte. also ich weiß nicht, daß klingt für mich nicht beruhigend, ich hoffe, daß ich so einem Verfahren nicht zustimmen muß. Meine Kleine liegt laut FA mit dem Köpfchen nach unten fest im Becken. LG, Anna (38. SSW)

Beitrag von ronja_one 08.02.06 - 14:04 Uhr

Hallo Nicole,

also mich stört grad etwas Deine Formulierung "mein dummer Sohn".

Schon mal daran gedacht, dass Dein Sohn vielleicht einen sehr guten Grund hat, warum er sich gedreht hat?
Meine Vorrednerin hat ja grade schonmal zwei angesprochen.

Ich denke, man sollte so etwas dann auch akzeptieren lernen.

Gruß und alles Gute!

Ronja (31. SSW)

Beitrag von zickl2000 08.02.06 - 16:50 Uhr

Ich schreibe mein dummer Sohn, weil er seit 4 Wochen in Schädellage lag und nun meinte sich umdrehen zu müssen. Und das heißt für mich, daß die Nabelschnur sicher lang genug ist, daß er sich auch wieder zurückdrehen könnte. Mal nicht so agressiv. Ich akzeptiere durchaus, wenn etwas nicht in Ordnung wäre. Mein Kind ist einfach nur ein kleiner Zappelphillip.
Außerdem spricht eine Erfolgsquote der Drehung von 50% nicht unbedingt dgegen. Soviel ich weiß werden die Kinder gut überwacht.
Gruß
Nicole

Beitrag von ronja_one 08.02.06 - 17:22 Uhr

Es war mir schon klar, dass Dich mein Kommentar ärgert. Aber er war weder böse noch aggressiv gemeint. Sollte nur zum Nachdenken anregen. Die ein oder andere Hebamme hat dazu sicher einen guten Ratschlag. Ich denke halt nur, dass es vielleicht doch einen Grund gab, warum Dein Sohn sich noch gedreht hat - aber das ist und bleibt meine Meinung.

Gruß,

Ronja

Beitrag von miekeblau 08.02.06 - 14:12 Uhr

Hast Du eine Hebamme, die Akupunktur beherrscht?
Dann sprich sie mal drauf an, ob sie Dir einen Punkt am kleinen Zeh (Bl 67) moxen kann.
Meine Hebamme hat damit riesige Erfolge, die Kleinen noch zu drehen.
wie auch immer es funktioniert (ich mache selbst auch Akupunktur und es erstaunt mich trotzdem immer wieder...), aber sie sagt, es hat in 90% der Fälle geklappt...
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen!
Gruss Mieke