meine Nachbarin ist Hebamme, habe da mal ein Anliegen...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nudelmaus27 08.02.06 - 14:05 Uhr

Hallo ihr,

wie schon in der Überschrift gesagt, meine Nachbarin ist Hebamme. Nun dazu folgende Story:
Ich war heute im Krankenhaus um mir einen Zettel über Beleghebammen abzuholen (weil ich halt eine suche #aha), jedenfalls klingelte ich am Kreissaal, die Tür ging auf und meine Nachbarin stand vor mir #schock (muss dazu sagen, ich wohne in einer Großstadt mit mindestens 5 Krankenhäusern!)! Ich wusste auch vorher nicht dass sie da arbeitet, sie ist schon bissel älter (vielleicht so 50) und unser Kontakt ist nur gering!
Jedenfalls hat sie mir gleich alles gezeigt #freu und mich für den Geburtsvorbereitungskurs eingetragen und sie hat mir angeboten, meine Betreuung am Tag X zu übernehmen, falls ich mich gegen eine Beleghebamme entscheiden sollte! Muss dazu sagen ich wollte nur eine Beleghebamme haben, damit ich dem Schichtwechselwahn am Geburtstag entgehe. Jedenfalls meinte meine Nachbarin, es wäre kein Problem und der Dienst würde eh nicht mit der Stoppuhr gemacht #aha!
Nun meine Frage, was meint ihr soll ich ihr Angebot annehmen, allerdings ist mir dies schon irgendwie total peinlich, ich meine na ihr wisst schon....! Oder soll ich mir lieber jemand Fremdes suchen, den ich Notfalls dann nie wieder sehe. Please help!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

#danke, Nudelmaus

Beitrag von noreda1981 08.02.06 - 14:09 Uhr

Hallo Nudelmaus#liebe,

warum nicht?Ich meine das ist ihr Job und dann habt Ihr noch eine Sache die Euch verbindet außer der Nachbarschaft;-)Ich hätte damit keine Problme.Wenn sie nett ist und hilfsbereit wäre mir das egal.

Noreda+#baby(15 SSW)

Beitrag von tagesmutti.kiki 08.02.06 - 14:10 Uhr

Ich würde das Angebot annehmen!!! Ist doch total nett und wovor hast du Angst das sie sich ewig an deinen Nackten Körper erinnert??? Glaube mir einer Hebamme ist es völlig Wurscht und sie prägen sich sicherlich nicht jede Frau ein!!!

LG KiKi und Lainie Melia Elin SSW 29+0

Beitrag von nudelmaus27 08.02.06 - 14:15 Uhr

Hey Kiki,

ganz genau, die wird meinen Anblick ewig nicht vergessen ;-)#schock!!! und wenn ich dann rumjammere, ist ja noch schlimmer....
Ich weiss ja ist Blödsinn aber irgendwie ist es mir auch peinlich, wenn meine Nachbarin mich dann so kennt....

ach mensch... #schmoll

Beitrag von tagesmutti.kiki 08.02.06 - 14:22 Uhr

Ach ist doch halb so wild.

Ich habe immer gesagt ich werde nie ne Heulsuse unter der Geburt aber auch ich habe nach meiner Mami gefleht


ABER

Unter der Geburt ist alles anders. Du musst dich gehen lassen, wenn du nur versuchst nicht zu stöhnen um bloß nicht aufzufallen da verspannst du total!! Und das ist ja nicht gerade sinnvoll. Meine Güte man erleidet wahnsinnige Schmerzen und man ist in einer Situation die sich mit keiner anderen vergleichen lässt und dir wird es sowas von egal sein wie du an dem tag aussieht. Selbst wenn du einen dicken Pickel am Hintern trägst ist es dir Wurscht und auch wer ihn alles sieht wird dir Wurscht sein;-)

Nimm ihr Angebot an!!

LG KiKi

Beitrag von benpaul6801 08.02.06 - 14:15 Uhr

hallo,
ich würde es schön finden,wenn ich eine nette hebi auch noch als nachbarin habe.somit hast du doch quasi immer einen ansprechpartner für spätere fragen...nur mut.
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von buntstift79 08.02.06 - 14:37 Uhr

hallo nudelmaus,

habe bei meinem ersten und zweiten sohn einen geburtsvorbereitungskurs gemacht und man "freundet" sich ja irgendwie mit der hebamme an. wir haben uns sehr gut verstanden.

bei meinem ersten sohn hatte ich hebammen die ich nicht genauer kannte. es wurde ein notkaiserschnitt, da mein sohn ein sterngucker war und mit seiner nase im becken fest hing. es war nicht gerade eine traumgeburt, da dem kleinen mit ner kanüle blut abgenommen werden mußte und zum schluß die herztöne runtergingen. ich wußte nicht ob mein kind lebt, wenn ich aus der vollnarkose aufwache.

so, das war die vorgeschichte, die du kennen mußt um zu verstehen was ich dir klarmachen will.

bei der zweiten geburt, habe ich es nochmal auf normalem weg versucht und beim schichtwechsel kam die hebamme aus dem vorbereitungskurs. nach zwölf stunden wehen, drehte sich levins kopf wieder leicht aus dem becken, was für mich das zeichen war, die geburt abzubrechen und einen kaiserschnitt zu wollen. da ich nie wieder miterleben wollte, das die herztöne runtergehen und ich nicht weiß, ob mein kind lebend zur welt kommt.

der oberarzt meinte ich solle mich nicht so anstellen und es könne jetzt ganz schnell gehen. er verstand nicht, das ich einfach angst um mein kind hatte. ABER MEINE HEBAMME!!! sie hat sich für mich eingesetzt und klar gemacht, das die zeit für einen kaiserschnitt gekommen ist. sie hat für mich gekämpft und das hätte keine andere hebamme gemacht, da ich nur ein patient gewesen wäre.

Geh zu deiner nachbarin und sage mit vollem herzen ja. sprich mit ihr im vorfeld über deine wünsche, deine ängste. es wird dann bestimmt eine super geburt, denn du hast dann eine vertrauensperson mehr an deiner seite.

habe keine angst dich zu blamieren. man kann sich nicht blamieren!!

LG

christiane

PS: vielen dank Simone, du warst einfach super!!!!

Beitrag von ayla_1976 08.02.06 - 17:48 Uhr

Hallo,

meine Hebamme ist die Frau von meinem Ex-Chef (bei ihm habe ich gelernt).

Anfangs dachte ich auch OGott wie peinlich, wie wird das werden... es war super, da sie mich ja schon gut kannte. Ich hab ihr auch andere Sachen erzählen können die ich einer "fremden" vielleicht nicht erzählt hätte.

Was Du machst ist Deine Entscheidung ich würds tun.

LG
Ayla mit Paula 18 Monate und Emma 38. SSW