stillen echt so einfach?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von benpaul6801 08.02.06 - 14:08 Uhr

hallo,
bei meinem 1. sohn habe ich nicht gestillt,aus gesundheitlichen gründen.nun frage ich mich,ob ich beim 2. kind stillen sollte.ich habe da einige ängste...woher weiss ich das es satt ist und genug hatte?vorher-nachher wiegen finde ich sehr stressig...fürs kind....klar sagt man,wenn es genüsslich satt ist wird man es schon sehen,aber ich mache mir da doch meine gedanken...
hat jemand überredungs.tipps für mich?
liebe grüsse,yvonne 18.ssw.

Beitrag von babe26 08.02.06 - 14:14 Uhr

hallo:-)
es gibt nichts einfacheres, wenn du die ruhe selbst bist, dir nicht wegen alles den kopf zerbrichst. ich wiege meinen sohn gar nicht, stille ihn nach bedarf, sprich, wenn er hunger hat. klappt wunderbar, er schläft sogar nachts durch (letzte Stillmahlzeit 20/21 Uhr, gegen 6Uhr wacht er auf). praktisch ist es, da man keine flaschen machen muss, sondern es immer dabei hat. es ist kostenlos, die milch passt sich bei wachstumsschüben immer innerhalb weniger tage deinem kind an (hier will es dann öfter an die brust, dann bloss keinen stress machen, von wegen zu wenig milch oderso, die natur hat das alles geregelt;-). klar am anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hatte auch schon milchstau, aber eine brustentzündung hatte ich bis jetzt zum glück nicht
ich finde es toll:-) und tobias auch (glaube ich zumindest)

LG, Babe26 + Tobias (*09.10.2005)

Beitrag von wencke78 08.02.06 - 14:20 Uhr

Überreden kann ich dich leider auch nicht.. abe rvielleicht kannst du im Laufe der Zeit eine positive Einstellung dazu bekommen.

Bei mir hat es sofort und bisher ohne Probleme geklappt.
Ich stille meine Tochter (10 Monate) immer noch.

Es ist eine sehr schön Art in Kontakt mit seinem KInd zu treten.
Du hast das Essen immer dabei, kannst überall füttern und bist deinem Kind sehr nah.
Ich kann das Gefühl garnicht becshreiben.

UNd wenn du mal ohne Kind unterwegs bist, pumpst du einfach ab.

Achja.. und dann ist da noch der Kostenfaktor: schau dir mal an, was pre und 1er MIlch kosten.

Und gesünder ist MUmu allemal.



Ich schick dir mal 2 tolle links mit, vielleicht magst dich da mal belesen.

http://www.continuum-concept.net/stillen/wert_des_stillens.html

http://www.lalecheliga.de/

Achja.. du merkst wirklich, wen sie satt sind- sie hören dann von alleine auf und melden sich, sobald der Hunger wieder da ist.

ICh hoffe für dich und dein baby, dass es klappt.

Beitrag von specki1009 08.02.06 - 14:36 Uhr

Naja, ehrlich gesagt fand ich es am Anfang stressig ABER den Streß hab ich mir selber gemacht da ich die Kleine auch permanent gewogen habe und zum Stillen meist daheim war und die SchwiMu immer meinte das Kind wird nicht satt etc.
Im Nachhinein kann ich nur noch drüber lächeln denn es ist eigentlich gar nicht so schwer.Vor allem sparst ne Menge Geld und Zeit und gerade nachts fand ich es echt angenehm nicht erst noch ne Flasche machen zu müssen.

Am besten du probierst es einfach für ne Weile wenn dein Zwerg da ist und wenn du dich dabei nicht wohl fühlst dann kannst doch immer noch auf Flasche umsteigen.Laß dich da bloß nicht verrückt machen.

Ich finde der absolute Vorteil des Stillens ist wirklich dass du das Essen/Trinken immer dabei hast und dir deshalb keinen Streß machen mußt.

Alles Liebe, Carolin

Beitrag von regeane 08.02.06 - 14:50 Uhr

Hi Du!

naja, sooo einfach ist es nicht, es richtig zu machen, sodass man keine wunden Brustwarzen bekommt, wenn man es GANZ ALLEIN machen will... aber wenn Du Dir Deine Hebi zu Hilfe nimmst und auch schon im Krankenhaus dir bei den ersten Malen beim Anlegen helfen lässt, ist es wirklich leicht! Habe es mir viel schwieriger vorgestellt!
Du merkst immer, ob sie satt sind ;-) das teilen sie dir ganz genau mit *ggg* Und wenn sie 4-6x am Tag ne nasse windel haben, dann weißt Du auch, dass es genug ist :-)

Versuchs einfach! Abstillen kannste immer noch!

Liebe Grüße,
Regeane mit Ronja (*30.10.2005)

Beitrag von wdreamprincess 08.02.06 - 16:07 Uhr

Hi,

ich finde Stillen total entspannt. Ich leg Fynn einfach an, wenn er Hunger hat, mal ist das seltener, mal öfter. Und nachts schläft er min. 8 Stunden seit der 8. Woche oder so, also durch. Inzwischen scheint er sich sogar auf 10-11 Stunden einzupendeln. Und vorher fand ich Stillen gerade super bequem, einfach Kind aus dem Bett, anlegen, fertig.
Wachstumsschüber sind halt etwas stressiger, aber da leg ich halt häufiger an und anch 2-3 Tagen spätestens ist der Spuk vorbei.
Wenn Fynn satt ist, läßt er halt die Brust los und nimmt sie nicht wieder.

LG,
Denise + #baby Fynn(*21.09.2005)

Beitrag von jurinde 08.02.06 - 17:45 Uhr

Hallo,

man soll ja das Kind nicht ständig wiegen, macht enen doch nur verrückt. Ich Wiege die Windel und wenn was rauskommt muss ja auch was reingehen;-)

Versuch doch einach Nicht-Stillen kannst du ja immernoch.

Grß Jurinde + Luise 10.10.2005

Beitrag von sarimaus 08.02.06 - 19:30 Uhr

Hallo Yvonne!
Ich fand´s super und würde es jederzeit wieder machen!!!!
Anlegen nach Bedarf - wenn alles andere nicht hilft und das Baby suchend den Kopf hin und her bewegt!
Besser geht es doch gar nicht ;-)
Flasche geben finde ich viel anstrengender - das Flaschenauskochen - nachts immer erst den Flaschenwärmer anschmeißen - immer viel "Gepäck" mit, wenn man unterwegs ist - nicht überfüttern, weil das Kind sonst zu dick wird - ...
Die Muttermilch passt sich bestens den Bedürfnissen vom Kind an, hat immer die richtige Temperatur, darf soviel gefüttert werden, wie das Kind will, ist immer parat - SUPER #freu

Klar - wenn das Stillen Probleme macht und zum Stress wird, ist das für Mutter und Kind nicht gut. Dann würde ich auch abstillen!

Aber einfach mal ruhig angehen lassen und es versuchen - ich hab mir immer gesagt "Wenn´s klappt gut - wenn nicht - auch gut" - und es hat 8 Monate lang wunderbar gepasst und dann hab ich abgestillt, weil meine Tochter und ich beide keine Lust mehr darauf hatten ;-)

LG sarimaus

Beitrag von twins 08.02.06 - 19:49 Uhr

HI,
kann Deine Ängste nachvollziehen.
Ich habe meine Zwillinge 8 Wochen gestillt und ich hatte auch immer Angst ob ich überhaupt für 2 (!!!!!!) Babys genug im Busen habe. Ich habe zur Sicherheit Stichproben beim Wiegen gemacht - um mein Gewissen zu beruhigen und es war dann super schnell beruhigt.
Du glaubst gar nicht, was so ein kleiner "Säufer" in 5 Minuten trinken kann:-p, meine waren da schon teilweise bei 100ml.

Leider mußte ich es dann doch aufgeben, da es für mich zu anstrengend mit zwein wurde und die beiden extreme Blähungen hatte, auch wenn ich mich nur von Wasser ernäöhrt habe!
Ich möchte diese Zeit aber auch nicht missen. Es gab sehr schöne Momente aber auch schmerzhafte (Brustentzündung) aber jedes Kinderlächeln oder Kulleraugen entschädigt einen für alles.

Wenn Du Kleinigkeiten beherzt
- die Brustwarze im Vorfeld schon vorbereiten: öfters keinen BH tragen (z.B. nachts) damit die Brustwarze am Stoff reibt und somit härter wird
- nur nie eincremen nach dem Duschen oder einölen
- das Baby muss die ganze Brustwarze ansaugen
- baby nicht nur von einer Seite trinken lassen
- es gibt verschiedene cremes, wo Du nach dem Stillen die Brustwarze eincremen kannst
- bei Verknotungen die Brust anwärmen mit Wasser oder Rotlicht oder auch, wenn sie nicht gleich läuft

Aber das sagen Dir auch die Hebammen!
Grüße und viel Spaß

Grüße
Lisa


P.S. Stillen ist eine Kopf-Sache. Wenn der nicht mitspielt, kannst Du es meistens ganz vergessen - aber auch Flaschenkinder werden gross;-)

Beitrag von ayshe 09.02.06 - 12:15 Uhr

hallo,

du hast ja schon so viele gute tipps bekommen!


für mich persönlich war und ist stillen tatsächlich super einfach.
also daß das baby satt ist, merkt man einfach an der zufriedenheit und daß es meist dabei einschläft (auch weil es anfangs für ein kleines sehr anstrengend ist).

will das baby plötzlich dauernd an die brust, ist aber sonst relativ zufrieden, ist es wohl nur ein schub und die produtkion paßt sich dann an.
also dauerstillen komm timmer mal wieder vor, das heißt nicht, daß man zufüttern muß.
ich habe zb nie zugefüttert, also milchpulver.
und meine kleine war ganz schön propper.
gewogen habe ich sie nie, nur mal um zu sehen, ob ich mich mit der zunahme nicht täusche ;-),
aber nie um zu wissen, wieviel sie getrunken hat.
allein so ein streß kann die miclhbildung reduzieren, macht an heute echt nicht.
wenn sie wollen, kommen sie eben an die brust, egal wann, egal wie oft.
man sieht doch ob sich ein baby entwickelt.
mich hatte eientlich immer nur mal aus neugier interessiert, wieviel sie wohl so trinkt, habe es aber bis heute nie erfahren ;-)
es ist egal.

ansonsten muß man anfangs aufpassen, daß das baby auch den ganzen hof mit einsaugt, nimmt es nur die warze, wird man schnell wund.

also mehr brauchte ich selbst bis heute nicht beachten.
ansonsten dient uns das stillen prima zu beruhigung und zum einschlafen.

lg
ayshe (mit janina, die schon 21 monate stillt)