bin enttaeuscht von FA

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von magnolia1129 08.02.06 - 17:37 Uhr

Hallo ihr Mitschwangeren,

bin ganz bedrueckt heute, obwohl eigentlich FA-Termin war!
Ich habe mir vor etwa zwei Wochen eine Hebamme gesucht, und es war ein ganz tolles Erlebnis, ich habe mich total aufgehoben gefuehlt bei ihr. Ich hatte mir auch schon ueberlegt, dass ich ganz gerne ein paar der Vorsorgeuntersuchungen bei ihr machen wuerde, wenn es denn stimmig ist zwischen ihr und mir. Sie hat mich auch ermutigt, und so habe ich mein Anliegen heute bei meiner FA vorgebracht. Aber leider hat die bloss ganz kritisch geguckt und gemeint: "Das machen wir ganz ungern (wer ist wir???), da kann man dann fuer nichts mehr garantieren, wenn ich Sie nicht oft genug sehe." Ich hatte das Gefuehl gegen eine Mauer anzulaufen.
Ich verstehe das eigentlich nicht, denn die Untersuchungen bei ihr sind so kurz, da bin ich nach einmal Augenzwinkern wieder draussen... Was kann denn da noch durch Hebammenbetreuung anders werden, ausser dass ich womoeglich das Gefuehl habe, besser betreut zu werden?
Ich weiss, rumjammern hilft ja gar nichts, aber wenn man schwanger ist, fuehlt sich alles immer gleich viel dramatischer an, und so bin ich gerade einfach von meiner FA und auch mir selbst (weil nicht klipp und klar gesagt was ich will) enttaeuscht.
Wir sind jetzt so verblieben, dass ich nochmal mit meiner Hebamme spreche, da ich naechstet Mal sowieso zum FA muss wegen Diabetestest. Aber freuen tue ich mich gar nicht...

LG Magnolia (23.SSW), der es morgen wahrscheinlich schon wieder besser geht (hoffentlich)

Beitrag von toffifee007 08.02.06 - 17:42 Uhr

lass dich deswegen nicht so runterziehen #liebdrueck
ich denke, dass es für den fa eine geldfrage ist. denn: wenn z.b. jede schwangere zur hebi geht, dann ist bald niemand mehr beim fa. vielleicht sieht er es so???

keine ahnung, aber ich finde deine idee mit der hebamme toll und mach es ruhig, wenn du dich da besser fühlst :-D

ciao

ina 24.ssw

Beitrag von ane4ka 08.02.06 - 17:48 Uhr

Hi Magnolia!

Ich sage nur - Mut! SS ist so ein Zustand, dass man alles tun soll, was eigene Sicherheitsgefühl bringt. Ich arbeite in der Behindertenklinik und war die letzte, die sich für ein Hausgeburt entscheiden würde. Aber dann habe ich eine Hebamme gefunden, die mir so ein starkes Sicherheitsgefühl gegeben hat, dass ich jetzt daheim entbinden werde. Wenn deine Hebamme so angenehm ist - mach es! Die Ärtze sind so eine Berufgruppe, besonders selbständige, die auf Geld schauen und jede verlorene Patientin bedeutet das Geldverlust.

Ich wünsche Dir noch schöne SS!

Anna + #baby38.SSW

Beitrag von marlies82 08.02.06 - 17:53 Uhr

Ich habe auch eine Hebamme und mache die Vorsoge im Wechsel. Natürlich ist auch mein FA nicht begeistert, denn man verdient ja kein Geld dran wenns jemand anderes macht ;-)
Irgendwie ist es häufig so, dass FA mit Hebammen auf Kriegsfuß stehen, was sehr schade ist. Wir haben in unserer Stadt aber auch ein FÄ die eine Gemeinschaftspraxis mit einer Hebamme hat.
Das schöne an der Vorsorge mit meiner Hebamme ist, sie hat sich bis jetzt jedesmal eine Stunde Zeit genommen. Gemütlich bei Tee. Mein Mann und mein Sohn können auch mit. Es können in aller Ruhe die Fragen gestellt werden. Der Bauch wird abgetastet, Urin getestet, ich glaub Eisenwert können die auch messen, Blutdruck gemessen, und die haben sogar ein Hörrohr für die Herztöne. Mein Sohn durfte auch mal damit Baby hören. Schon klasse. Letztes Mal haben wir sogar den bauchumfang gemessen.
Ich wünschte ich hätte es letzte Schwangerschaft auch schon so gemacht, da war ich nämlich immer sehr unsicher. Das ist jetzt gar nicht mehr, denn meine Hebamme kann ich auch immer anrufen wenn was ist.
Sie hat ja keine "Öffnungszeiten".
Setz Dich ruhig durch mit dem was Du möchtest und lasse Dich nicht verunsichern. Das einzige was Dein FA Dir mehr bieten kann ist US. Aber der wird ja regulär 3 Mal in der Schwangerschaft gemacht, weil öfter eigentlich nicht nötig ist.

Gruß
Marlies

http://www.augustmamas.de.vu

Beitrag von magnolia1129 08.02.06 - 17:51 Uhr

Danke fuer Eure aufmunternden Worte, dass tut einfach gut und war genau das, was ich gerade gebraucht habe!
Ja, ich werde einfach die naechsten Wochen meinen Mut und Willen zusammensammeln, und dann wird das schon werden.
Wuensche Euch auch noch einen guten Abend!

Magnolia

Beitrag von malisch 08.02.06 - 18:02 Uhr

Hallo.

Ich verstehe dich ganz gut. Hab´ selbst heute die Zusammenarbeit mit dem Arzt beendet. Als ich starke Wassereinlagerungen bekam, meinte er nur es wird wieder. :-( Als sich daraus eine Entzündung gebildet hat, meinte er nur, ich sollte es sauber halten. Als ob ich es nicht täte. :-[ Die Hebamme, die ich daraufhin aufsuchte, hat mir richtig gut geholfen. Mit Tipps und hat geraten, mal zum Hautarzt zu gehen.:-) Dieser hat daraufhin festgestellt, dass es eine ernste Sache ist und muss behandelt werden, bevor ich im Krankenhaus lande. :-[ Danach hat mein Frauenarzt mit der Hebamme gesprochen und sie angemacht, was sie sich einbildet???

Nun, bei der Hebamme kann man alle Untersuchungen durchführen lassen (außer Ultraschall). Mit den kann man meistens auch besser reden. Allerdings, wäre ich bei einer Risikoschwangerschaft oder sonstigen Erkrankungen eher vorsichtig. Bisher ist alles gut gelaufen.

Liebe Grüße

Tatjana (34. SSW)

Beitrag von nane29 08.02.06 - 18:17 Uhr

Hallo Magnolia,

ich glaube, Frauenärzte und Hebammen sind sich eh nicht besonders grün.

Ich liebe meinen FA heiß und innig und lasse auch alle Untersuchungen bei ihm machen, weil ich mich super aufgehoben fühle.
Er ist aber so ein "Frei nach Schnauze" - Typ, der auch gerne mal über alles mögliche herzieht. (Seine Urlaubsvertretung ist z.B. ein "geldgeiler Lumpenhund", wenn ich eine Hausgeburt mache sind wir "geschiedene Leute" usw. #augen) Alles aber mit einem Augenzwinkern. Ich muss immer über ihn lachen, er ist wie ein sturer Papi ;-).

Naja, jedenfalls habe ich neulich mal meine Hebamme erwähnt, sie wollte wissen, warum "Clamydien" in meinem Mutterpass steht - er hatte mich darauf getestet.
Da musste ich mir gleich einen Vortrag über Hebammen anhören und dass die ja gar nicht so genau arbeiten können, wie ein Arzt #bla #bla #bla

Scheint auf jeden Fall ein heikles Thema zu sein.
Lass dich nicht beeinflussen. Mach, was DU willst.
:-p Und denk immer daran, dass sowohl Ärzte als auch Hebammen mit uns Geld verdienen!

Liebe Grüße
Jana 25+5

Beitrag von lonedies 08.02.06 - 18:20 Uhr

Hi,

hör einfach auf deinen Bauch. Wenn du dich bei deiner Hebi wohler fühlst, dann mch die Vorsorge dort. Das ist genausogut wie bei deiner FÄ.

Die hat doch nur Angst um das Geld, was ihr dabei flöten geht.

Ich habe Gott sei Dank das Glück, dass meine Hebi und mein FA super zusammenarbeiten. Sie macht die Vorsorge gleich in der FA-Praxis.

Denke, du wirst schon einen Weg finden.

LG Loni + Höhli 33.SSW

Beitrag von bergmann01 08.02.06 - 18:35 Uhr

hallo magnolia!
ich kann dich nur zu gut verstehen - ich hab eh ein kleines problem mit ärzten und bin da immer recht sleptisch, da ich schon schlechte erfahrungen machen musste - und meine beiden ss haben mich darin nur bestätigt bzw. bestätigen mich darinnoch immer :-(

ich bin jetzt in der 2. ss in einer praxis in der generell alle schwangeren von einer praxiseigenen hebamme betreut werden - nur us macht der FA und natürlich wenn komplikationen auftreten... das finde ich sehr schön - ist viel entspannter mit der HEbamme, man kommt schnell dran, schwatzt und kann seine Fragen und Sorgen loswerden #pro

ich finde deine idee mit der hebammenbetreuung also durchaus gut, sprech deine hebamme nochmal darauf an - ihr werdet sicher einen weg finden, den blutzuckertest kannst du übrigens auch beim Hausarzt machen lassen, der tip stammt von meiner Hebamme, da muss man dann nichts zahlen, sagst halt zu deinem arzt, du hast bedenken und dann wird das über die kk abgerechnet...

lass dich nicht verunsichern! meinen gvk mach ich bei der hebamme hier in meinem wohnort, die nachher auch die nachsorge zu hause machen soll. die finde ich auch klasse, sie arbeitet ansonsten im geburtshaus und ich fühle mich bei ihr auch mit allen meinen fragen sehr gut aufgehoben! #pro

alles in allem kann ich nur sagen - ärzte sind schon son fall für sich, da darf man nicht alles glauben und sich nicht ins bockshorn jagen lassen!!! frauenärztinnen finde ich persönlich da übrigens besonders schlimm - vielleicht glauben die, sie müssen sich als frauen profilieren?!?!

lieben gruss und weiter alles gute
Susanne 35. SSW

Beitrag von birkae 08.02.06 - 18:32 Uhr

Hallo,

nur ein Tipp wegen des Diabetestests. In der Regel verlangen die FÄ dafür 20,-Euro. Ist das bei dir auch so?
Wenn ja, frage mal deinen Hausarzt. Habe hier schon öffters im Forum gelesen, dass es dort nichts kostet und ich selbst brauchte bei meinem HA auch nichts dafür bezahlen, aber mein FA wollte 20,-Euro dafür.

LG
Birgit

Beitrag von shamrock1972 08.02.06 - 19:53 Uhr

Hallo Magnolia!

Ich kann dir nur empfehlen, dein Vorhaben durchzuziehen!
In der Praxis von meinem FA arbeitet an 2 Vormittagen eine Hebamme mit und wenn frau will, betreuen die beiden abwechselnd...ich fand das klasse, weil ich mit der Hebamme viel ausführlicher über verschiedene Themen reden konnte!#bla

Viel Glück#klee
LG Michaela

Beitrag von biancula 08.02.06 - 22:19 Uhr

Hi,

hmm bin jetzt etwas verwundert. Habe mir auch eine Hebi zugelegt, die auch Vorsorgeuntersuchungen durchführen wird. Nur ist das bei mir so, dass diese die zusätzlich zu meinen FA Terminen macht und es ganz normal mit der KK abrechnet #kratz

Dann müsste das bei dir ja auch gehen. Ich bin ganz normal gesetzlich versichert...

Vielleicht gehts bei dir auch??? Mir hatte die Hebi nur gesagt, wenn ich keine Lust habe doppelt mich untersuchen zu lassen, kann ich es ja auslassen, aber ich kann genauso gut heute bei meinem FA die VU haben und am nächsten Tag bei ihr...

LG Biancula & Luis 26ssw