Arbeiten nach der Geburt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ck160181 08.02.06 - 17:43 Uhr

Mich beschäftigt zur Zeit die Frage, womit ich nach der Geburt Geld verdienen soll#kratz
Mein Kind möchte ich eigentlich nicht in fremde Hände geben und Omas und Opas arbeiten selbst noch. Allerding fällt mir der Gedanke schwer, dass ich kein eigenes Geld habe#heul.
Es muß ja nicht viel sein, mein Mann kann uns schon versorgen, aber irgendwie hätte ich gern selbst was verdient. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.#gruebel
Was habt ihr nach der Geburt vor? Steigt ihr wieder in euren alten Beruf ein? Oder macht ihr was neues?

Gruß Conny

Beitrag von kabafreak 08.02.06 - 17:55 Uhr

Hi Conny,

mir gehts in etwa genauso...

...hab allerdings jetzt erst ma die Elternzeit beantragt. Mein Chef ist aber auch so flexibel das wenn ich eher wieder kommen möchte das auch kein Problem ist.

Bei mir wirds dann im Endeffekt auch darauf hinauslaufen, das es auf die Betreungskosten ankommt, denn liegen die zu hoch das mir das eigene Geld verdienen nix bringt, werd ich sicherlich nicht arbeiten gehen.

Klar möchte man sein Kind nicht in fremde Hände geben, aber was bleibt einem anderes übrig. Denn Heimarbeit ist dünn gesäht.

Andererseits ist es auch schwierig mit der Betreuung da die ja oft nur in bestimmten Zeiten möglich sind, ist man dann nicht flexibel genug für den Arbeitgeber, zwecks mal länger bleiben oder frühs kommen, wirds auch schwierig.

Ist echt ne blöde Situation in der wir uns befinden....

...doch millionen andere Muttis gehen auch nach der Geburt wieder arbeiten, und derren Kinder werden auch glüklich...sprech da aus Erfahrung...meine Mama hat uns allein aufgezogen....

...naja, ich werds jetzt einfach mal auf mich zukommen lassen.

Grüßle

stef 34.SSW

Beitrag von denny79 08.02.06 - 17:52 Uhr

Sehr interessante Frage! Ich bin gelernte Fremdsprachensekretärin und nach 6 Jahren ist es so, dass ich den Job nur "nicht mehr mag" sondern ich HASSE ihn regelrecht (sorry für den Ausdruck!)

Ich spiele mit dem Gedanken eine Ausbildung zur Heilpraktikerin zu machen - allerdings schreckt mich noch der Preis ein bißchen ab.

Bin auf die anderen antworten gespannt.

Viele Grüße

Beitrag von tini26 08.02.06 - 17:49 Uhr

Liebe Conny,

da ich selbständig bin, arbeite ich auch nach der Geburt - allerdings von zu Hause aus - weiter. Es wird allerdings weniger Arbeit und dadurch auch weniger Verdienst sein, da ich nicht mehr alle Fälle (Rechtsanwalt) übernehmen kann. Also auch nicht so viel geld. Leider. Aber ich habe mir schon überlegt, ob ich nicht nach 6 -12 Monaten noch ein Kind zur Betreuung dazu nehme, so für 2-3 Tage in der Woche. Meine Vermieterin, selbst Anwältin, bekommt ein Baby und da war die Überlegung, dieses dann zu betreuen, damit sie wieder ins Büro kann. Dafür würde ich so ca. 500-800 Euro im Monat nehmen (schließlich ist das ja dann auch eine Top Betreuung durch mich ;-))
Vielleicht kannst Du Dir ja sowas auch überlegen, mit zusätzlicher Kinderbetreuung. Wenn Du da Lust drauf hast. Ich habe - denke ich - Lust dazu, warte aber mal ab, wie das dann ist, wenn meine Maus da ist, vielleicht reicht sie mir auch. Meine Kleine möchte ich aber auch ungern abgeben. Das kann ich mir nicht vorstellen. Also im Moment tendiere ich zu der Alternative, die ich Dir beschrieben habe.

Liebe Grüsse Tini ET - 3

Beitrag von stoepsel2201 08.02.06 - 17:55 Uhr

Hallo Conny,

ich arbeite auch nach 4 Monaten wieder.
Kann allerdings von Zuhause aus arbeiten ( Vollzeit ).
Aber ich hab auch Glück, dass sich mein Mann seine Arbeitszeit selbst einteilen kann,er arbeitet auch Vollzeit aber erst ab 13 Uhr.

Kann dich schon verstehen, irgendwie will man sein eigenes Geld haben gell ?
Kannst net in deinen alten Beruf vielleicht nur für ein paar Stunden ?
So bleibt man halt auch dabei ....

LG

Andrea

Beitrag von sonne1973 08.02.06 - 18:07 Uhr

Hi Conny,

ich bin wahrscheinlich die Hardcore-Variante unter Euch ;-) Gehe nach dem MuSchu wieder Vollzeit arbeiten und mein Freund bleibt zu Hause in Elternzeit...weiß noch nicht wie das alles wird, aber ein Zuckerschlecken wird es sicher nicht gerade. :-(

Wir haben uns alles durchgerechnet und festgestellt, dass ich einfach mehr verdiene als er und somit war die Entscheidung klar. Trotzdem wirds mit einem Gehalt verdammt eng! #schock Das Thema beschäftigt mich recht oft und ich hab ehrlich gesagt doch etwas Angst davor, ob wir das alles so schaffen. Aber das geht wohl nicht nur mir so.

Ganz was neues anzufangen fände ich auch verlockend, aber das ginge nur, wenn mein Freund weiter arbeiten gehen würde und wenn das finanzielle Polster dick genug wäre, was es leider nicht ist. :-(

Aber irgendwie wird das schon! #freu

Liebe Grüße & alles Gute

Andrea + #baby 22+6

Beitrag von ck160181 08.02.06 - 18:09 Uhr

Ich sehe euch geht es auch nicht wirklich anders, als mir. Ich selbst bin Erziehrin und arbeite zur Zeit noch im Kindergarten, da bietet sich so ne Art Tagesmutterjob schon an, ich habe mich auch schon beim Jugendamt informiert, aber in unsrem Kaff ist es sehr fraglich ob jemand eine Tagesmutter benötigt.
An meinen alten Arbeitsplatz kann ich nicht zurück, 45km pro Hin und Rückfahrt ist mit Familie nicht zu schaffen ( bin zur Zeit ca. 10 bis 12 Stundern außer Haus). Aber sehr interessant was ihr schreibt.

Gruß Conny

Beitrag von marlies82 08.02.06 - 18:12 Uhr

Ich nehme auf jedenfall Elternzeit. Ich finde man sollte es für sich immer tun, wenns irgendwie geht. Allein das erste Jahr passiert so viel schönes, ich möchte es nicht verpassen ;-)
Da bin ich Egoist

Gruß
Marlies

http://www.augustmamas.de.vu

Beitrag von lonedies 08.02.06 - 18:14 Uhr

Hi,

mmh, wo ist denn da das Problem? Du sagst ja selbst, dass dein Mann euch versorgen kann und du bekommst Kinder- sowie Erziehungsgeld. Sollte das aber noch nicht reichen, kannst du doch bis zu 30 h / Wohe arbeiten gehen. Aber mal ehrlich, in deiner Situation würde ich mir diese Zeit lieber für das Baby nehmen.

LG Loni + Höhli 33.SSW

Beitrag von ck160181 08.02.06 - 18:23 Uhr

Hallo Loni,

bekomme ich wirklich Erziehungsgeld? Ich dachte, das ist durch das Bruttoeinkommen meines Mannes nicht mehr möglich, da er über der Grenze liegt. Und Kindergeld ist für das Kind.;-)
Mein Problem ist eher, das ich immer eigenes Geld hatte und nun kein Geld mehr bekommen würde für das ich gearbeitet habe. Natürlich ist Mutter sein arbeiten, aber man bekommt keinen angemessenen Lohn.
Eigentlich geht es mir um meine Selbstachtung#hicks das hört sich jetzt ganz schön eitel an. Aber so ist es halt.

Gruß Conny

Beitrag von krickel 08.02.06 - 18:48 Uhr

Hallo Conny,

ich hab Elternzeit beantragt und gut nach einem halben Jahr fehlte mir was. Ich bin schlecht gelaunt gewesen und hab mir gedacht, dass mir die Decke auf den Kopf fällt, nur Haushalt, Einkaufen, Baby... Naja, ich arbeite schließlich schon gut 10 Jahre voll (neben Schule + Ausbildung,...)
Zum Glück ist meine Tochter noch sehr pflegeleicht. Seit Januar arbeite ich einen Tag die Woche, zusammengefasst auf alle zwei Wochenenden.
Nach meinem Gefühl könnte ich noch mehr arbeiten, aber es geht nicht, da mein Mann oft nicht da ist und Krippe möchte ich noch nicht so unbedingt.
Ich finde, geh ruhig arbeiten, seien es auch nur ein paar Stunden. ;-)

Lieben Gruß,
Alex + Franzi + #ei #blume

Beitrag von lia_june 08.02.06 - 18:57 Uhr

Hallo Conny,

ich versteh das total gut...ist so ne Feelingsache!
Komme mit dem Gedanken kein eigenes Geld mehr zu haben auch extrem schlecht klar...
Aber vielleicht machst du Tagesmutter, da kannst du auch übers Jugendamt ne Fortbildung machen - ist aber noch keine Pflicht!
So bist du zuhause und verdienst was dazu!
Oder such dir nen Hund zum Gassigehen, schließlich muss dein Kind ja auch raus...

Da findet sich bestimmt was!

Bin selber Tänzerin und wollte eigentlich ein- oder zweimal die Woche wieder unterrichten, aber dann bekomm ich kein Erziehungsgeld und das rechnet sich beim besten Willen nicht.

Aber mein Mann zahlt mir so ne Art Taschengeld, ist zwar auch nicht so das Wahre, aber so hab ich wenigstens etwas für mich und muss niemanden was vorrechnen!!!

Think about it!

Liebe Grüße senden
Juliane & DER Wurm

Beitrag von oldma 08.02.06 - 21:24 Uhr

....... ich gehe auch nach muschu wieder arbeiten, und zwar voll. kann meinen urlaub komplett anhängen. dann ist die kleine 14 wochen alt. krippenplatz steht dir auch zu, wenn beide berufstätig sind. alles also kein hit. ab 3 monate bekommt schneckchen einen brei ( zwieback mit frucht), den kann dann die krippe geben. durch die stillstunde, die dir per gesetz zusteht, brauche ich "nur" 7 stunden arbeiten, ist auch gleich um die ecke, so dass die kleine höchstens 7 1/2 stunden ausser haus "bei fremden" ist. ist denke, dass ist o.k. und ich muss keinerlei lohneinbussen hinnehmen. bei unseren vielen kindern reichen die zwei gehälter auch gerade so. l.g.c.

Beitrag von laura74 08.02.06 - 23:36 Uhr

Hallo Conny,
das ist mir nach der 1. Geburt auch sehr, sehr schwergefallen. Leider hatten wir eine sehr schwere Geburt und somit war ans Arbeiten in den ersten 12 Wochen nach der Geburt eigentlich gar nicht zu denken. Als es mir dann gesundheitlich wieder besser ging, bekam ich den Gedanken kaum mehr raus aus meinem Kopf und 11 Monate nach der Geburt habe ich bei meinem alten AG eine Teilzeitbeschäftigung mit 16 Wochenstd. angefangen. Ich habe die Entscheidung nie bereuht und würde es immer wieder so machen. Jetzt bin ich mit Kind Nr. 2 #schwanger und nun freue ich mich auch wieder darauf mal für ca. 1 Jahr wieder "nur" zu Hause zu sein. Aber spätestens nach 12 Monaten werde ich wieder arbeiten gehen, das steht jetzt schon fest. ;-)
LG und alles Gute; Laura mit Püntkchen Nr. 2 -20.SSW