Schlaftherapie!!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sugarbabe03 08.02.06 - 17:46 Uhr

So jetzt mal an alle die gegen diese Therapie sind!Leo kam auf die Welt,hatte ganz schlimm die 3 Monats Kolligen ich nahm sie zu mir ins Bett,wo sie ein Jahr war habe ich versucht sie in ihr Bett zu bekommen,hab ihr Bett in mein Zi gestellt sie schrie so laut das ich sie wieder zu mir holte,aber nachdem ich immer seit sie auf der Welt ist mit ihr ins Bett mußte bis sie dann abends um elf eingeschlafen ist und ich noch nicht mal auf Toilette gehen konnte ohne das sie wach wurde war Schluß!Ich weis nicht mehr wie es ist seit sie auf der Welt ist Abends einen Film zu schauen,geschweige denn weg zu gehen,freunde einzuladen etc.....! Ich war sehr unglücklich meine Wohnung sah schlimm aus da ich nie mal Ruhe hatte sie war Min um Min bei mir und ich bin auch noch berufstätig,ich habe schon alles probiert was man nur konnte,das hat nix damit zu tun das sie mich nervt,ich nerve sie vielleicht weil ich alles für sie mache!Und zu dem Buch,der meint man solle die Therapie abbrechen wenns Kind länger als eine Stunde schreit soll sich bitte die Seiten 80 bis 84 durchlesen und dann nochmal seine Meinung ändern!Ich hätte die Therapie abgebrochen wo sie erbrochen hat,aber sie hat sich kaputt gelacht wo ich sie sauber gemacht habe und ich merkr wenn sie mich auslacht oder sich freut!Im Buch stand das ein Junge 3 Wochen erbrochen hat,ein Extremfall,das find ich auch krass und hätte es nicht gemacht,ich wollte sie nach dem vierten Mal rausholen,sie ist aber dann eingeschlafen,wieviele die meine Situation kennen haben mich unterstützt und die wissen wie Leo ist,es war ein Machtkampf!Mir ging es schlecht und Leo hat auch drunter gelitten,jetzt geht es mir total gut und Leo freut sich ins Bett zu gehen,sogar eben wollt sie schon ins Bett sie ist stolz und ich bin einfach glücklich mal endlich nicht im Bett zu liegen und zu sehen das meine kleine so stolz ist!Egal in welchen Tiefschlaf sie war sie merkte immer wenn ich nur 1 Min aufgestanden war und das nicht nur Abends sondern auch Mittags,ich war fast nur im Bett und das kann es nicht sein!Ich machte meinen Haushalt immer wenn wir wach waren,jetzt mache ich ihn wenn sie schläft und wenn sie wach ist ist die Zeit nur für sie da,das merkt sie total denn so glücklich und stolz war sie selten!Sie hatte nicht erbrochen und geheult sie hat sich kaputt gelacht und wo sie sauber war hat sie gesagt mama guck mal und sich den Schnuller tief in Hals gesteckt und gelacht,die die hier waren und es live miterlebt hatten,haben mir alle beigestanden,sonst hätte ich bald ne Therapie machen können!Wenn Leo bei mir so schnell eingeschlafen wäre und ich hätte aufstehen können,hätte ich diese Therapie nicht gemacht,aber viele wissen nicht wie es ist zwei Jahre lang im Bett zu verbringen wenn auch das eigene Kind schläft!Ich fühle mich gut und Leo auch wir sind glücklicher und ich empfehle dieses Buch trotzdem und danke für die die mir eine positive Meinung geschrieben haben und die dagegen sind,bitte das ist eure Meinung!Jeder kann seine Meinung vertreten nur man muß auch den genauen Hintergrund kennen!!!

Gruß Nadine und #baby Leo

Beitrag von lekkaspaetzchen 08.02.06 - 18:13 Uhr

Hallo Nadine,

ich hab eben auch schon gepostet. Eine Dame hat geschrieben dass unsere Kinder in 20 Jahren beim Psychater landen! Meine Mutter hat mit mir ein ähnliches Programm durchgezogen, ich bin 26 und war bis jetzt NICHT beim Seelendoc!!!

Kinder brauchen Grenzen und JEDE Mutter kann entscheiden wann ihr Kind Hilfe braucht und wann es seine Grenzen austestet und die Eltern veräppelt. Lass Dich nicht von den Supermamis fertig machen! Was machen die denn an der Supermarktkasse wenn ihr Kind nach Bonbons schreit???

Also ich freu mich für Euch

Lieben Gruss von Lekka, Luka 3 und Noa 1,5

Beitrag von ximaer 08.02.06 - 18:24 Uhr

Jaja, warte mal ab. Das typische Alter für die Therapie ist auch nicht 26 - sondern beginnt ca. mit 30 Jahren.
Und wenn Du es *normal* findest, dass man ein Kind so schreien lässt, dass es sich mehrfach erbricht - dann ist ja ganz offensichtlich bei Dir was schief gegangen.

>>> Was machen die denn an der Supermarktkasse wenn ihr Kind nach Bonbons schreit??? <<<
Was hat das mit dem Thema zu tun?
Aber ich antworte gerne: Ich habe für mein Kind immer eine Alternative bereit - denn ich kann von meinem Kind noch nicht erwarten, dass es sich gegen den Konsumterror so erwehren kann, wie ich es tue.

Suse

Beitrag von fiori 08.02.06 - 18:33 Uhr

Dem schließe ich mich an!

Ich werde es nie verstehen das Eltern solch eine Methode anwenden.:-[

fiori#blume

Beitrag von lekkaspaetzchen 08.02.06 - 18:47 Uhr

Liebe Suse,

ich glaube auch nicht, dass ich mit 30 zur Therapie muss. Ausserdem habe ich es auch nicht gut geheissen dass man sein Kind bis zum mehrfachen erbrechen hinhalten soll. Ich bin nur der Meinung dass Kinder Grenzen brauchen. Jede Mutter kann unterscheiden ob ihr Kind mit Dir spielt oder ob es etwas schlimmes hat! Und da lasse ich mich von Dir hier nicht beleidigen und mir sagen bei mir sei was schief gelaufen! Also echt!

Beitrag von ximaer 08.02.06 - 19:00 Uhr

Hallo,
Du kannst es doch noch gar nicht beurteilen, ob Du mal zur Therapie musst - ist mir unverständlich, wie man derartiges so kategorisch ausschliessen kann.

Es gibt einen Unterschied zwischen "Grenzen setzen" und dem hier Beschriebenen - und der ist GEWALTIG!

Suse

Beitrag von carmen1982 08.02.06 - 20:41 Uhr

Hallo Lekka!

Genauso sehe ich es auch! Als Mutter muss man erkennen wann ein Kind seine Grenzen braucht und es sollte es sie nicht selbst setzen - so einfach ist es!
Und ich kenne die kleine - sie wollte einfach wissen wer das sagen hat und hat bis jetzt immer ihren Willen bekommen und wurde auch sehr verwöhnt!
Das war das beste was sie machen konnte und beide sind jetzt glücklich!

Achso, melde dich schon mal für die Therapie an - ich glaube die Therapeuten haben lange Wartelisten... ;-)
Oh man - mir fehlen die Worte!!!!

Liebe Grüße

Carmen + Nils 6 Monate

Beitrag von ximaer 08.02.06 - 18:33 Uhr

Hast Du die Antworten auf Deinen letzten Beitrag gelesen - und verstanden???
Dieser Beitrag hier macht es leider nicht besser, sondern zeigt Dein tiefes Unverständnis für die Bedürfnisse eines Kindes - und auch bezüglich dessen, was ein Kind in diesem Alter überhaupt schon kann.

Was Du da beschreibst... Dein Kind, das Dich ausgelacht - nachdem es gerade erbrochen hat... Scheinbar fehlt Dir das grundsätzliche Verständnis für eine wirkliche Kommunikation mit Deinem Kind.

Im Übrigen haben wir eine ähnliche Geschichte hinter uns: Mein Sohn war ein Schreibaby, das gesamte erste Lebensjahr hat er fast ausschliesslich in Körperkontakt mit mir verbracht, ich weiss durchaus, dass man dadurch an seine Grenzen gelangen kann.
Trotzdem war ich mir IMMER dessen bewusst, dass mein Kind nicht anders kann - ICH aber schon.
Mein Sohn ist heute ein selbständiges Kind, sozial kompetent, kontaktfreudig und sehr gut in der Lage, auch mal ohne die Mama auszukommen. Und er schläft übrigens bestens - und zwar WEIL wir auf derartige Brutal-Drill-Methoden absolut verzichtet haben!

Du hättest Dir Hilfe suchen können - anstatt Dein Kind zu brechen.

Suse

Beitrag von fiori 08.02.06 - 18:39 Uhr


Hallo,

ließ Dir das mal bitte Durch.Vielleicht merkst du dann was da alles schief gehen kann.
Den Link habe ich von einem Ferber-Beitrag kopiert.



Jedes kind kann schlafen lernen!" Oder etwa nicht???

Wir haben die Methode aus oben genanntem Buch bei unserer Tochter mit 7 Monaten angewand und hofften endlich nicht mehr jede Nacht ein Fläschchen bringen zu müssen und dazu noch 5 mal den Schnuller wieder in den Mund zu stecken. Ich muss dazu sagen, sie war ansonsten recht pflegeleicht und keineswegs übersensibel und klebte auch nicht besonders an uns, sie spielte auch gerne alleine. Sie war ein glückliches, freundliches kleines Mädchen, recht groß und kräftig für ihr Alter, weshalb wir auch glaubten die entzogene Nachtflasche würden ihr nicht schaden.
Einen festen Rhythmus hatten wir schon länger versucht einzuführen, allerdings hielt unsere Tochter nicht wirklich viel davon. Sie wurde Morgens gegen 8:00 wach, sollte gegen 12:00 Uhr ihr erstes und gegen 16:00 Uhr ihr zweites Schläfchen halten und um 21:00 Uhr ins Bett gehen. Diese Zeiten verschoben sich allerdings ständig weil Hanna entweder zu früh müde wurde oder zu spät. Nachts verlangte sie bis zu 6 mal in jeder Nacht nach dem Schnuller, außerdem wollte sie gegen 3:00 Uhr noch ein Fläschchen und ließ sich auch nicht mit Tee beruhigen. Wir vermuteten, sie hatte sich das Fläschchen angewöhnt.
Also begannen wir mit der Methode als sie 7 Monate alt war.
Nach drei Tagen Schlafprogramm schlief unsere Tochter zunächst mal wirklich durch, allerdings weinte sie beim Einschlafen noch sehr lange. Ab dem vierten Tag begann sie panisch zu schreien wenn wir sie in ihr Bett legten, sie brüllte solange bis sie sich übergeben musste, auch wenn wir dabei blieben und mit ihr sprachen und sie streichelten! Sie brüllte einmal bis sie ohnmächtig wurde! Natürlich habe ich das Programm dann erst mal abgebrochen und 4 Wochen später erneut versucht.
Dieses Mal mit der festen Überzeugung durchzuhalten, für mich war die Methode die richtige Lösung und ich war wirklich überzeugt davon.
Unter Anleitung meines Kinderarztes hielten wir 1 Woche durch, wenn Hanna sich ohnmächtig schrie nahmen wir sie heraus und legten sie sofort wieder rein wenn es ihr wieder gut ging. Sie sollte ja nicht lernen uns so zu kontrollieren!
Ihr Brüllen aber wurde nicht weniger. Sie schlief auch immer weniger, sie wehrte sich vor dem Einschlafen. Ich hatte jedoch Angst abzubrechen, weil ich überzeugt war konsequent bleiben zu müssen. Konsequenz war laut dem Buch ja das Wichtigste und ich fürchtete ihr mit einem Abbruch des Programms mehr zu schaden!
Hanna schrie nun immer mehr, auch tagsüber, auch auf dem Arm. Sie aß plötzlich auch sehr viel weniger und konnte nicht mehr alleine spielen. Eigentlich spielte sie überhaupt nicht mehr.
Dann machte unser KiA Urlaub und ich ging zu einem anderen, weil Hanna über einen Tag jede Nahrung verweigerte und den ganzen Tag leise wimmerte. Das war genau 10 Tage nach beginn des Programms. Ich befürchtete sie war krank. Mit dem Kinderarzt sprach ich zunächst nur beiläufig über das Schlaftrainingsprogramm . Der Mann war entsetzt übe die Methode und riet uns das ganz schnell sein zu lassen. Hanna schlief zu dem Zeitpunkt auch nur noch etwa 8 Stunden nachts durch, allerdings unter großem Geschrei, ansonsten schlief sie gar nicht mehr. Wir waren jedoch noch immer zu überzeugt von dem Buch und der Methode. Es musste doch klappen, was machten wir nur falsch?!
In der folgenden Nacht weinte Hanna 14 Stunden am Stück! Und das obwohl ich neben ihrem bett stand, sie heraus nahm, sie schließlich mit in unser Bett nahm. Sie schlief in den nächsten zwei Tagen in 24 Stunden nur noch etwa 6 Stunden auf den Tag verteilt. Meist auf der Krabbeldecke oder auf dem Teppich, wo sie vor Müdigkeit einfach zusammensackte. Im Bett schrie sie nur. Nahrung bekamen wir überhaupt nicht in sie hinein, sie ließ sich nicht füttern. Alleine trank sie etwas Tee aus der Schnabeltasse.
Irgend etwas musste geschehen und ich sah ein, dass doch nicht Jedes Kind schlafen lernen kann!
Endlich gaben wir es auf!
Die Probleme waren damit noch lange nicht beseitigt, es dauerte eine Woche, bis Hanna wieder Vertrauen zu uns fasste. In dieser Woche musste ich meine Mutter bitten sie zu füttern!!! Wir mussten ihr Beruhigungsmittel geben! Zum Einschlafen setzten wir sie auf die Krabbeldecke bis sie einschlief und umfiel, dann trugen wir sie in unser Bett. Es war die härteste Woche von allen, denn ich hatte erkannt, dass ich Hannas Vertrauen komplett verloren hatte. Sie schien Angst vor mir zu haben.
Nach einer Woche besserte sich die Situation, Hanna kam wieder zu mir gekrabbelt, ließ sich wieder von mir füttern und lachte wieder, wenn auch selten. Langsam wurde sie anhänglicher als sie es je war, sie schlief wieder, allerdings nur in meinen Armen, ich hatte sie nächtelang im Halbschlaf im Arm, denn wenn ich sie ablegte brüllte sie sofort los. Lange Zeit mussten wir ihr noch die Beruhigungsmittel geben!
Inzwischen (sie wird nächste Woche 1 Jahr alt) schläft sie bei uns im Bett ganz gut. Allerdings wird sie noch immer jede Nacht schreiend wach und muss getröstet werden. Einschlafen kann sie nur, wen sie vor lauter Müdigkeit kaum noch stehen kann, oft weint sie sich in meinem Arm in den Schlaf. Jeder Versuch sie ins eigene Bett zu legen scheiterte und wir werden es vorläufig nicht mehr versuchen. Das Gitterbett haben wir in den Keller gestellt, sie hatte Angst davor und traute sich nicht mehr in das Kinderzimmer. Sie hat nun ein großes Bett, wenn ich mich dazu lege schläft sie auch darin.

Unser neuer Kinderarzt meinte ein solches Trauma wäre nach diesem Programm nicht ungewöhnlich, er vermittelte uns Adressen anderer Familien, die die gleiche Erfahrung machen mussten. Bei einigen trat das Trauma schon nach drei Tagen Schlafprogramm auf!
Eines der Kinder musste an den Tropf, weil es keine Nahrung mehr zu sich nehmen wollte!
Die gestillten Kinder stillten sich durch das Programm fast alle ab!
Ein Mädchen wurde nach dem abgebrochenen Schlafprogramm wieder in den Schlaf gestillt, von dem Tag an schlief sie durch!

Ich möchte mit diesem langen Bericht niemandem ein schlechtes Gewissen machen, aber ich möchte, dass ihr wisst, dass der Plan auch schief gehen kann. Davon steht leider nichts in dem Buch.
Oft genug bekamen wir vermittelt, wir hätten etwas falsch gemacht, wir hätten halt nicht hinter der Methode gestanden und unsere Unsicherheit auf Hanna übertragen. Wir waren so sicher und überzeugt von der Methode, dass wir nicht merkten, dass wir unsere Tochter damit kaputt machten.
Man sagte uns wir hätten durchhalten sollen. Irgendwann hätte Hanna mit Sicherheit aufgegeben, da bin ich mir Sicher. Aber sie hätte damit jeden Glauben in mich als ihre Mutter aufgegeben!

Mein Kinderarzt sagt folgendes: Das Programm ist ein großer Eingriff in die Psyche des Kindes und nicht wenige behalten bleibende Schäden davon zurück! Leider bleiben diese Schäden den meisten Eltern verborgen, das heißt nicht, dass sie nicht da sind. Die meisten Kinder geben schneller auf als unsere Hanna und tun was man von ihnen verlangt.
Ein Kinderpsychologe den ich mit Hanna regelmäßig aufsuche begründet mit solchen "Dressuren", wie er sie nennt, viele Verhaltensstörungen selbst bei größeren Kindern.

Ich selbst musste erst diese Erfahrung machen, und sie auch meiner Tochter zumuten, bevor ich einsehen konnte dass die Methode nicht so gut ist wie sie oft hingestellt wird!
Heute ist mir klar, dass ich lieber ein schlecht schlafendes Kind habe, als ein derart misshandeltes!! Denn das ist diese Methode für mich, eine Misshandlung der Würde des Kindes!

Wenn ihr ähnliches erlebt habt, bitte verschweigt es nicht länger! Auch ich hatte große Probleme damit, meine Erfahrungen öffentlich zu machen, aus Angst vor Angriffen. Meine Scham war groß genug! Aber nur so können andere Kinder vor dem gleichen bewahrt werden.
Lasst euch nicht einreden, ihr hättet etwas falsch gemacht, wärt nicht konsequent geblieben oder hättet versagt!
Ich habe inzwischen über meinen Kinderarzt, meinen Kinderpsychologen und über das Internet so viele Familien kennen gelernt, denen es ähnlich ging. Und alle dachten sie wären die Einzigen! Und jede Familie, die die Erfahrungen nicht länger verschwiegen, lernte neue Familien mit der gleichen Erfahrung kennen!

fiori#blume

Beitrag von zumpzump 08.02.06 - 21:28 Uhr

hmm... warum habt ihr die therapie angefangen?
1 Flasche pro nacht finde ich bei 7 monaten noch ok
oder warum nicht auf tee umstellen nachts? der schmeckt nicht so gut ..

Beitrag von fiori 10.02.06 - 09:59 Uhr

Hallo,

wir haben die Therapie doch nicht gemacht!

Das ist ein Bericht von einem Ferber-Beitrag Verfasser unbekannt?

Habe ich doch extra dazu geschrieben!

fiori#blume

Beitrag von doppelherz 08.02.06 - 18:51 Uhr

Hallo Nadine,

schön, wenn es jetzt bei euch so gut klappt. Ich für meinen Teil sage zu all dem Hick-Hack nur: Bei Emely habe ich auf meinen Instinkt und nicht auf irgendwelche Bücher vertraut. Von Beginn an hat sie in ihrem Bett geschlafen (ihr Zimmer ist direkt neben unserem Schlafzimmer). Und zwar gut. Zu mir ins Bett hole ich sie nur, wenn sie krank ist, Nähe braucht oder wenn sie krank ist. Natürlich gibt und gab es Nächte, wo meine Nerven zu Fuß gingen bzw. gehen - aber den Preis zahle ich gern. Ich halte lediglich EINE Regel ein: Mein Kind zu lieben, seine Ängste ernst zu nehmen und Emely all die Nähe und Fürsorge zu schenken, die sie braucht. Falsch mache ich damit bestimmt nichts und wenn ich auch ab und an (z.B. zu Zahnungsmomenten) nervlich am Boden liege, so weiß ich, dass es mir bestimmt nichts schadet - bestimmt aber Emely, wenn ich ihr nicht die Nähe schenke, die sie braucht.

Ich kann nur immer wieder sagen: der eigene Instinkt ist oft besser als jedes noch so gute Buch.

Aber trotzdem: ich freue mich für DICH/EUCH, dass ihr ruhige Nächte habt und euer Kind schlafen mag.

LG von Simone, die die bisherige Diskussion ganz bewusst nicht gelesen hat & Emely (1 Jahr)

Beitrag von maritacat 08.02.06 - 19:36 Uhr

Hallo Simone,

hättest mal besser gelesen, was Nadine mit ihrem Kind so alles auf die Beine gestellt hat, bevor du ihr auch noch quasi gratulierst!

DAS kannst du nicht gutfinden, denn das grenzt an Kinderquälerei ! ! !

Außerdem wüsstest du dann, dass Nadine allein erziehend ist - und hättest nicht von "euch" geschrieben!

Gute Nacht
Marita#katze

Beitrag von deinemudder 08.02.06 - 20:35 Uhr

"die die bisherige Diskussion ganz bewusst nicht gelesen hat"

Na, dann lies, was die dame macht: sie lässt ihr kind brüllen bis es kotzt und am ganzen körper heillos zittert - und du stimmst ihr auch noch begeistert zu und erzählst was von "instinkt"!!!

Herzlichen glückwunsch, das nenn ich mal mitgedacht#augen

Alex

Beitrag von doppelherz 09.02.06 - 10:02 Uhr

Ähm ... ist ja gut. Ich lasse mein Kind ja nicht brüllen und wenn es so ist, wie ihr schreibt, finde ich das auch nicht so klasse. Meine Güte ... aber deswegen mich jetzt hier runterzumachen, weil ihr auf die Autorin des Beitrages nicht gut zu sprechen seid, ist ja wohl auch nicht besonders gescheit, gell? ...

Regt euch mal wieder ein bissel ab und werdet nicht gleich persönlich, wenn man mal nicht alles SOFORT kapiert/gelesen hat/überlesen hat, okay?

Simone

Beitrag von kessy16 08.02.06 - 19:38 Uhr

Hallo,

also von mir bekommst Du keine aus den "Deckel", aber was ich auch nicht gut finde, hier irgendwas hoch zu loben.

Die Sache ist einfach die: jeder Mensch ist verschieden genauso wie jeder Säugling ab dem ersten Tag verschieden ist und das ist den meisten schon nicht bewußt.

Mein Julian war so ein ganz schlimmer, schlimm im Sinne von nichts verstehen wollen, mit der Sprache und somit mit der Verständigung zurück und dieses zieht Kreise ohne Ende.
Die meisten die hier ganz laut puuuh rufen sind Eltern deren Kinder gerade mal 1 Jahr sind o. einfach vom Wesen her einfach "leichter zu händeln".

Gott was hätte ich alles für solch ein "Vorzeige-Kind" gegeben.
Julian war es nie und wird es auch nie und er wird 7. Selbst die Erzieherin im KiGa (ja er geht noch in den KiGa, Schule könnte er sich ebenfalls nicht integrieren), schüttelt bei Julian einfach nur den Kopf. Sie sagt es ist ein ganz liebes Kind, aber er will ständig die Konfrontation, nicht weil er nicht genug Aufmerksamkeit o. dergleichen bekommt, nein, er will ein Machtspiel und das jeden Tag aufs Neue.
Jaja, so ist das, wir leben ja nun lange genug damit.
Jedes normale Kind zeigt Vorsicht vor Fremden, Julian nicht, er rennt förmlich auf jeden Wildfremden zu, spricht Leute an, einfach so und würde (jederzeit) mit jemandem mitgehen. Man kann es ihm erklären wie man und wieoft man will, es nützt nichts. er hat seine Meinung und seinen Willen.
Diese Einschlafprobleme hatten wir nicht, dafür genug andere Situationen.
Und ich kann nur sagen daß ein 2jähriges Kind durchaus auf Konfrontation aus sein kann und einfach nur seinen Willen bekommen möchte.
Und auch wenn es sich für viele ach so fürchterlich anhört, Kinder (manche!) reagieren durchaus aus Wut/Zorn udn weil sie merken daß sie damit nicht durchkommen mit :-% und logischerweise mit zittern, weil der ganze Körper am rebellieren ist weil man ja unbedingt sich durchsetzten will. Und wenn es soweit ist und dann hört man auf, dann kann man es für die Zukunft gleich lassen. Also entweder dann konsequent durchsetzen o. es gleich lassen und dem Kind nachgeben.

Das ist meine Meinung.

Ich hoffe solche extremen Machtkämpfe mußt Du nicht häufig führen.

LG

Kerstin

Beitrag von fiori 08.02.06 - 19:45 Uhr

Wir reden aber nicht hier um 2jährige Kinder.
Die meisten Eltern die diese Methode anwenden deren Kinder sind gerade mal ein paar Monate.
Gestern war hier auch so eine Diskussion da hat ein Mutter das bei ihrem 3 Wochen alten Säugling gemacht.

Und in diesem Alter provozieren das die Babys einfach nicht.Die üben noch keine Machtkämpfe aus.
Darum ging es.

fiori#blume

Beitrag von kessy16 08.02.06 - 19:51 Uhr

Genau das ist der Punkt, und da gebe ich Dir absolut Recht !!!! #pro

Kinder unter 1 Jahr brauchen nur eins: Liebe!

Ab 2 fängt dann leider die schwierige Zeit an ... #schmoll

LG

Beitrag von fiori 08.02.06 - 20:02 Uhr

Ja wem sagst du das.
Mein Sohn ist 3 und fängt an uns Eltern gegeneinander auszuspielen.Schlimm.#augen
Oder den Supermarkt zusammen zuschreien weil er Luftballons will oder einen regenschirm oder ein Auto oder,oder...
Mittlerweile lässt mich das klat und lasse ihn notfalls am Boden liegen egal was die anderen denken.
Wenn er merkt das ich nicht reagiere dann hört der schon wieder auf.

fiori#blume

Beitrag von carmen1982 08.02.06 - 20:51 Uhr

Hallo Fiori!

Doch, hier geht es um zweijährige Kinder - Leonie ist nämlich 2 Jahre und weiß ganz genau was sie macht oder fordert!!!

Liebe Grüße

Carmen + Nils 6 Monate

Beitrag von ximaer 08.02.06 - 20:42 Uhr

Naja, wenn man Deinen Beitrag so liest, könnte man auf die Idee kommen, dass es ja Gründe für das Verhalten Deines Kindes gibt...

Und es stimmt nicht, dass nur Eltern kontra geantwortet haben, die 1jährige oder Vorzeigekinder haben.

Suse

Beitrag von carmen1982 08.02.06 - 20:49 Uhr

Hallo Kerstin!

Oh, oh, das stelle ich mir schlimm vor, da habt ihr es aber nicht einfach!

Genauso sehe ich das auch!
Ich kenne Leonie und sie wollte einfach austesten wer das sagen hat!
Und vor allem war da Konsequenz der einzigste Weg, alles andere wäre einen Schritt nach hinten gewesen!!!

Liebe Grüße

Carmen + Nils 6 Monate

Beitrag von sonnekira 08.02.06 - 20:00 Uhr

hallo nadine!!

draussen regnet es an die scheibe, das prasseln macht mich irgendwie traurig. dann lese ich noch diese berichte und das stimmt mich gleich noch trauriger...
ich verstehe einerseits deinen wunsch, endlich mal wieder "leben" zu können. aber andererseits hast du dir diesen wunsch mit gewalt erfüllt und das ist schlimm.

meine tochter ist bestimmt pflegeleichter als deine, denn solche "nicht-schlafen-wollen" phasen hatte sie wenige. aber wenn, dann blieben wir immer bei ihr und warteten ab, bis sie schlief.
wenn sie gar nicht schlafen wollte, gabs halt ein anderes programm... schmusen, zu uns ins bett, nochmal 30 min spielen...vorlesen, singen etc.
mir ist bewusst, dass man nicht immer nerven hat, das kind in den schlaf zu dudeln. aber man ist mutter und das gehört dazu!!!

ich wurde als kind gelegentlich auch schreien lassen, sagte meine mutter. aber nie lange und ich durfte auch als ich grösser war zu ihnen ins bett, wenn ich an der wand gespenster sah. ;) ich fühlte mich auch geborgen, weil meine ältere schwester im gleichen zimmer schlief.

ich würde nie übers herz bringen, meine tochter so lange schreien zu lassen, bis es erbricht!! da würden bei mir alle alarmglocken schrillen!!

ich denke einfach: armes, armes kind!!! weisst du, die kleinen sind ja noch so winzig und brauchen uns! sie sind auf uns angewiesen, brauchen unsere nähe, unsere liebe. sie ruft dich und du kommst nicht... bis sie vor angst erbricht..

*traurig sein* bei der vorstellung...#heul

machs in zukunft besser, gib deinem kind liebe und geborgenheit und nicht liebesentzug!!

lg, katja

Beitrag von sternenzauber24 08.02.06 - 19:57 Uhr


Hallo Nadine,

Wenn ich ganz ehrlich sein darf,wie kann man als "Mutter" nur so ein Unmensch sein?Du schreibst es nieder,als befände man sich im Krieg mit dem eigenem Kind.Das Kinder Grenzen brauchen,steht sicherlich ausser Frage,aber schreien lassen bis zum erbrechen??Sorry,wie Herzlos!

Ich sitze Mittags auch an dem Bett meines Sohnes,warte bis die braunen Kulleraugen kleiner werden,und er einschläft.Nichts könnte diese nähe dann zu ihm ersetzen,in diesem moment.
Abends schläft er so ein,von Geburt an auf eigener Matratze(spezielle Babymatratze) aber dennoch neben mir.Jetzt natürlich im eigenen Kinderzimmer,aber ich habe ihn nie schreien lassen.Wenn ein Kind trotzig ist,ist es noch was anderes.Aber wenn es doch nähe und liebe braucht,ja das vertrauteste was es gibt:"Mama".Wie kann man sie dann so schreien lassen??Du hast dein Kind gebrochen...mehr nicht!!!

Sorry,mir tuts sehr leid was viele Eltern ihren Kindern antun.

Sternenzauber#stern

Beitrag von sanny23 08.02.06 - 23:34 Uhr

Ich halte mich aus solchen Diskussionen eigentlich immer heraus,aber bei dir kann ich einfach nicht.
Wie kalt muß dein Mutterherz sein,daß du dein Kind kotzen (sorry für den Ausdruck) läßt und dann trotzdem mit der Methode weiter machst????
Auch wenn du schreibst,daß es dir schlecht dabei erging,sorry,aber das kann ich beim besten Willen nicht glauben.

Sanny#katze

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