Jedes Kind kann schlafen lernen- alternativer Buchtipp

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von wencke78 08.02.06 - 18:00 Uhr

Für alle Befürworter und Gegner:

Carlos Gonzalez: In LIebe wachsen

Das beste Buch, was je über Erziehung etc geschrieben wurde.

erhältlich über die La Leche Liga, www.lalecheliga.de

Knapp gefolgt von Jesper Juul: Das kompetente Kind.



#blume

Beitrag von tekelek 08.02.06 - 18:13 Uhr

Hallo !
Mir ging die Diskussion von heute Mittag auch nicht mehr aus dem Kopf (oder hast Du die gar nicht mitgekriegt ? Falls nicht, schau mal weiter unten ...) :-(
Was, es gibt noch ein besseres Buch als "Das kompetente Kind" #schock;-) ?
Ich habe schon viel von dem erstgenannten Buch gehört, es aber noch nicht gelesen - mein Kind wächst sowieso in totaler Liebe auf #huepf
Lohnt es sich, das auch noch zu kaufen, wenn man schon sämtliche Literatur zu Hause hat (Schlafen und Wachen, das 24-Stunden-Baby, das kompetente Kind, "Grenzen, Nähe und Respekt", u.s.w. ...) ?
Liebe Grüße und nochmal #pro, obwohl die Mütter, die es brauchen könnten, es sowieso weder lesen noch verstehen würden :-(,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von lekkaspaetzchen 08.02.06 - 18:17 Uhr

Ich handele bei meinen Kindern, die übrigens sich bester Gesundheit erfreuen, eher nach meinen Muttergefühlen und nicht danach was in Büchern steht!!! Weder das eine noch das andere!!! Und ich bin 26 Jahre alt und war NICHT wie von Dir angedeutet in psychologischer Behandlung weil meine Mutter mit mir eine ähnliche "Therapie" durchgezogen hat!!! Das dazu!

Lekka, Luka und Noa

Beitrag von ximaer 08.02.06 - 18:46 Uhr

Hallo?
Du hast aber schon mitbekommen, worum es hier geht? Eine Mutter erzählte ihre Erfahrungen mit einer Schlaf-Drill-Methode, die sie aus einem Buch (das da "Jedes Kind kann schlafen lernen" heisst) - da ist es doch wohl mehr als legitim, Alternativ-Bücher zu nennen, nicht wahr?

Und *Muttergefühle*, die einem sagen, dass man ein Kind bis zum Erbrechen schreien lassen sollte - sollte man auch mal wirklich in Frage stellen!
Im Übrigen bekommt es jedem mal ganz gut, die eigenen Erziehungs*methoden* zu hinterfragen - sei es durch die Diskussion mit anderen Müttern oder auch ein Buch.

Suse

Beitrag von tekelek 08.02.06 - 19:06 Uhr

Hallo Lekka !
Eine Therapie hätte Dir vielleicht gut getan, denn dann hättest Du den Kummer loswerden können, den Dir Deine Mutter zugefügt hat und hättest dasselbe nicht nochmal bei Deinen eigenen Kindern gemacht :-(
Ich hätte meine Tochter bestimmt auch schreien lassen, so wie es meine eigene Mutter gemacht hat, wenn ich nicht eine lange Psychoanalyse gemacht hätte. Dabei bin ich bis an meine Grenzen gegangen, habe sehr viel geweint und endlich auch die Wut auf meine Eltern, die ich immer verdrängt und in mich reingefressen hatte, loswerden.
Das war sehr befreiend und ich habe meine Tochter zum Glück erst zwei Jahre später bekommen. Da hat mich zwar ihr Geschrei nach wie vor aggressiv gemacht und ich hätte sie gerne einfach in ihrem Zimmer liegen lassen und schreien lassen, ich habe mir aber immer wieder bewußt gemacht, daß sie mich nicht nerven oder ärgern möchte, sondern meine Hilfe braucht.
Und heute ? Heute habe ich eine total ausgeglichene, liebevolle und angstfreie Tochter, die 12 Stunden pro Nacht durchschläft (ohne Schlafprogramm !) und vollstes Vertrauen in mich hat.
Ich habe immer nach meinen Muttergefühlen gehandelt - wenn ich mich unwohl gefühlt habe bei einem Verhalten meinerseits habe ich es abgebrochen.
Bücher lese ich deswegen, weil mich die Meinungen anderer Menschen interessieren und ich vielleicht noch etwas dazulernen kann - nicht weil ich nicht alleine klarkomme oder nicht weiß, wie ich mit meiner Tochter umgehen soll !
Das Problem ist, daß diese "Vergewaltigung" der Kinder in frühester Kindheit vorgenommen wird - Dir sind Deine Schäden also nicht bewußt, aber alleine, daß Du gegenüber Deinen Kindern so handelst, zeugt davon, daß Du Schaden durch diese Behandlung davongetragen hast (was ich nicht böse meine, es tut mir eher leid, genau wie Deine Kinder ...).
Also, ich wünsche Dir trotzdem alles Gute und daß Deine Kinder wirklich keinen Schaden davongetragen haben (woran ich zweifle), einen schönen Abend noch,

Katrin

Beitrag von ayshe 09.02.06 - 14:30 Uhr

na, wenn du dich gleich so negativ angesprochen fühlst,
sagt das ja schon einiges ;-)

Beitrag von wencke78 08.02.06 - 18:19 Uhr

Ja, die habe ich gerade gelesen, dewegen dachte ich, dass man mal ein anderes BUch ins Spiel bringen muss ;-)

Ich finde das Buch klasse, weiß aber nicht, ob sich die Anschaffung bei deiner tollen Buchauswahl noch lohnt...

Ich habe auch einiges von Juuls bei mir- Gonzales ist etwas anders, aber spitze.

Vielleicht kannst du es dir ja mal schenken lassen..

Grüße!#pro

Beitrag von ximaer 08.02.06 - 18:40 Uhr

Hallo,
ich lese "Das kompetente Kind" auch gerade und bin wirklich sehr angetan davon. Ich finde es wirklich mal großartig, von einem Buch derartig gefordert zu werden, immer wieder innezuhalten und das Beschriebene mit meinen Einstellungen und meinen Erfahrungen zu vergleichen.

Gut das Du das Buch nochmal genannt hast, man kann es nur allen Eltern dringend empfehlen!

Grüße
Suse

Beitrag von ayshe 09.02.06 - 14:28 Uhr

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Lohnt es sich, das auch noch zu kaufen, wenn man schon sämtliche Literatur zu Hause hat (Schlafen und Wachen, das 24-Stunden-Baby, das kompetente Kind, "Grenzen, Nähe und Respekt", u.s.w. ...) ?
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hmmm#kratz
ich habe es trotzdem,
es ist so schön.

Beitrag von wencke78 08.02.06 - 19:37 Uhr

Oje, ich wollte nicht schon wieder eine Diskussion hervorrufen-
soll doch jeder mit seinem Kind machen, was er für richtig hält!

Wer Schreien und Erbrechen mit seinem Gewissen vereinbaren kann, der soll das tun- die anderen verfolgen andere "Methoden".

Ich wollte wirklich nur einen BUchtipp abgeben...

Beitrag von lady_chainsaw 09.02.06 - 08:33 Uhr

Dann gebe ich auch noch einen Buch-Tipp dazu:

"Mein Kind schläft durch" von Eva Hermann und Stephan Valentin

Hier mal ein Link zum Interview mit S. Valentin:

http://www.eltern.de/mein_baby/baby_alltag/interview_valentin.html

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre) - erst Familienbett, jetzt Kleinkind-Erker (auch bekannt als Babybalkon ;-))