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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von olya76 08.02.06 - 20:08 Uhr

hallo
ich habe die diskussion ganz von anfang an verfolgt und bin auch der meinung, dass man einem kind so was nicht antun darf. obwohl ich selbst ganz nah dran war, das buch anzuwenden. ich bin froh, dass ich mich beherrschen könnte und dass ich eine wirklich tolle unterstützung seitens meines Mannes habe.

ich denke aber, bevor wir die Frau so hart verurteilen, sollen wir nach den Ursachen fragen. was sie dazu bewegt hat, das buch in so einer harten form anzuwenden. was für gründe hatte sie?

ich habe unter anderem den beitrag als eine stolze sache ihrerseits verstanden. kann es sein, dass ihr sooooo schlecht ging?

LG

Olga

Beitrag von tekelek 08.02.06 - 20:15 Uhr

Hallo Olga !
Ich glaube, sie kennt es nicht anders, weil sie selber von ihren Eltern so behandelt wurde :-(
Kinder rufen immer die Erinnerungen an die eigene Kindheit wach, die man lange Zeit verdrängt hatte - da man nicht weiß, wie man damit umgehen soll ohne Durchzudrehen, behandelt man die eigenen Kinder genauso - klingt durchgeknallt, ist aber so ...
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

P.s.: Im Grunde können einem beide leid tun, sowohl Mutter als auch Kind, denn beide haben jetzt einen Knacks (sie hatte ihn schon, das Kind eben jetzt ...)

Beitrag von bibip13 08.02.06 - 21:03 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe die Diskussion zwar nicht sofort verfolgt, da ich meist nur Abends an den PC komme, aber mich jetzt mal kurz eingelesen.
Also ich muss da verschiedens loswerden.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ein wenig weinen oder schreien lassen hilfreich ist. Meine Tochter hat phasenweise nicht allein bzw. überhaupt nicht schlafen wollen. Bei ihr hat man aber ganz deutlich gemerkt, dass es ein Machtkampf war und nichts "sie braucht mich". Ich denke, darüber kann sich niemand anders äußern, als die Eltern, denn die kenne ihr Kind oder sollten es zumindest kennen.
Bei uns war es so, dass Mina nicht mit Tränen geweint hat und sich kaputt gelacht hat, wenn wir sie wieder aus dem Bettchen geholt haben. Nach einiger Zeit habe ich zufällig gelsen (in keinem Buch, sondern ein Artikel in der Eltern oder so), dass Kinder damit ihre Macht bzw. die Grenzen austesten und das bewusst. Es ist schade, dass hier so viele Leute ihr eigenes Kind unterschätzen, obwohl sie so sehr von sich als Eltern überzeugt sind. Aber genau das haben wir auch getan. In dem Artikel war mit keinem Wort von Ferber oder Schlaftherapie die Rede. Das habe ich dann später hier zum ersten Mal gelesen.
Nun also war es so, dass wir es einfach mal versucht haben und Mina natürlich erst mal trotzig reagiert hat. Sie hat geschrien, aber nicht, als bräuchte sie uns oder hat Angst, sondern, weil sie ihren Willen nicht bekommen hat,ganz ohne Tränen. Nach kurzer Zeit hat sie gemerkt, dass wir nicht mehr wie doof angelaufen kommen und sie hat mit ihren Kuscheltieren gequatscht und ist dann eingeschlafen. Vorher hat sie immer allein geschlafen und danach ganz genauso, sie hat keine Angst im Dunkeln und geträumt hatte sie auch nicht. Es war wirklich einfach nur ihr Wille den sie durchsetzen wollte - mehr nicht.

Eine Bekannte hatte mir mal von dem Buch vorgeschwärmt, aber ich habe soetwas nie gebraucht, weil Mina bis auf diese Phase nie Probleme gemacht hat und ich bin auch eher der Meinung, dass man als Mutter weiß, was für sein Kind gut ist und was nicht. Sicherlich gibt es manchmal verfahrene Situationen, in denen man sich besser Rat holt, aber dies war für mich keine.
Ich kenne mein Kind besser als jeder andere und wusste, dass es ihr an nichts fehlt.

Natürlich finde ich die unten beschriebene Krassheit absolut nicht in Ordnung, denn da hört es sich für mich nach Qual an, aber das kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht dabei war und weder die Mutter noch das Kind kenne. Es ist leicht, die Mutter zu verurteilen, wenn man gar nicht weiß, ob das Kind aus Angst oder aus Protest nicht allein schlafen wollte und ich finde das reichlich unangebracht.

Meiner Meinung nach sind die Eltern, die sich zu ihrem Kind legen oder dem Kind eine Flasche als Einschlafhilfe geben, die um die man sich Gedanken machen sollte.
Damit gehen sie doch nur einer Auseinandersetzung mit dem Kind aus dem Weg. Wie lange soll das denn so gehen? Bekommt das Kind immer seinen Willen, bei jeder Situation im Alltag? Ob Süßigkeiten, Spielzeug oder allein ins Bett, die Eltern gehen damit jeder Konfrontation aus dem Weg. Ein Kind muss lernen, allein einzuschlafen genauso wie sich an Regeln zu halten. Das ganze Leben besteht daraus!

Alles in allem muss ich sagen, dass ich es nicht gut finde, das so krass durchzuziehen, wie die Mutter dieses getan hat, aber wenn sie meint, dass es nur ein Machtspiel war, müssen wir ihr das wohl oder übel glauben. Nicht alle Kinder sind gleich, während das eine Angst hat, ist das andere einfach pfiffig genug, die Eltern austricksen zu wollen. Jedenfalls war es bei uns so und ihr könnt mir glauben, dass ich meine Maus niemals 2 Stunden hätte schreien lassen bis sie kotzt, dafür hätte ich gar nicht die Nerven. Bei uns war es definitiv ein Machtkampf und Mina musste lernen, dass wir als Eltern die Regeln machen und nicht sie. So, würde ich es immer wieder machen.
Ich halte unseren Fall und unsere Methode für den goldenen Mittelweg weder zu übertrieben noch zu laff, so dass das Kind mit 5 noch nicht allein ins Bett geht.
Eine Bekannte hat es so versucht, wie wir, aber es hat nur für kurze Zeit Erfolg gehabt und jetzt hat sie es sich einfach gemacht und das Kind bekommt ne Flasche zum Einschlafen. Dafür habe ich kein Verständnis. Für mich sind das die Leute, die es sich einfach machen und die hinterher Probleme mit ihren Kindern bekommen.

Wie immer Eure Meinung ist, macht es so, wie ihr es mit Eurem Kind und Eurem Gewissen vereinbaren könnt und steht zu Eurer Entscheidung.

Viele liebe Grüße
Bianca und Mina (*15.08.03)

Beitrag von soerenundco 08.02.06 - 21:20 Uhr

#pro genau meine Meinung !!!

Die meisten Mütter lesen glaub ich zu viele Bücher und hören zu wenig auf ihr #liebe . Niemand möchte sein Kind quälen, aber da war doch was mit Grenzen ????
In keinem Fall würde ich mein Kind ewig lange schreien lassen, aber 5 Minuten meckern hat noch keinem Kind geschadet, solange man ansonsten immer für es da ist.

Also, wenn mich mein Kind austesten möchte, zeige ich ihm klar wo meine Grenzen sind. Wo soll das sonst aufhören ?

Linus hat auch schon ausprobiert ob ich nachts auch noch zum 20sten mal in sein Zimmer komme. Das haben wir ein paar Tage gemacht und dann habe ich ihm Abends Gute Nacht gesagt und ihn nachts erstmal ein paar Minuten meckern lassen ehe ich hingegangen bin. Oft ist er einfach wieder eingeschlafen, weil er gemerkt hat es kommt niemand.
Wir sind auf dem Weg der Besserung, ich brauch nur noch 3 mal nachts hochgehen;-)

LG
Nency+Tristan+Linus

Beitrag von bibip13 08.02.06 - 21:28 Uhr

#danke

Du hast mich auch genauso verstanden, wie es gemeint war. Das ist nämlich leider oft das Problem hier, weil manche nur lesen, was sie lesen möchten.
Man muss eben ein Mittelmaß von Erziehung anwenden und dann geht es allen gut damit.
Bei uns gibt es sicher auch Punkte, wo wir mal inkonsequent sind, aber es kommt doch immer auf den Wichtigkeitsgrad der jeweiligen Erziehungsmaßnahme an.

Die meisten trauen ihren Kindern so etwas nicht zu und sind vielleicht auch ein wenig überängstlich. Eigentlich dachte ich, dass ich das wäre, weil ich jede Nacht mehrmals in ihr Zimmer gehe und nach ihr schaue #hicks

Wünsche Dir einen schönen Abend
Bianca und Mina (#15.08.03)

Beitrag von deoris 08.02.06 - 20:19 Uhr

Ich finde man muss nicht unbedingt eine neue Diskussion eröffnen,nun ,wenn wir schon dabei sind.Sie wollte dass ihr Kind alleine einschläft,wenn es alleine der Grund war da kann sie doch nicht so kaputt sein ,wovon denn?Von mit dem Kind sich zusammen setzten?
Also egal was ,NICHTS in der Welt könnte mich dazu bewegen diese Methode anzuwenden!
Ja ihrerseits stolze Sache ,da sie jetzt abends Fernseher gucken kann.

Ja ,solche Menschen verurteile ich.

Beitrag von sabine78 08.02.06 - 20:25 Uhr

ich hatte unten schonmal geantwortet. es geht doch darum, dass man die kinder alleine einschlafen lassen will und dafür in abständen ins zimmer geht und die kinder auch zur not mal weinen lässt, oder?
also ich habe diese art auch angewendet, wobei lisa nicht wirklich doll geweint hat, und ich auch immer nur so 2 minuten höchstens aus dem zimmer raus war.
ich weiss echt nicht was daran sooo grausam sein soll. wichtig ist dass ich es nicht von anfang an gemacht habe, da hat es sicherlich noch keinen sinn. aber mit nem halben jahr oder so......lisa hat alle liebe von mir bekommen, und ich denke nicht, dass es ihr einen knacks gibt wenn ich sie mal für ein paar minuten protestieren lasse (durch weinen). ich bin dann immer hin und habe ihr gesagt, es ist alles gut, schlaf weiter und bin wieder raus.
sie ist dann nach den ersten tagen super schnell eingeschlafen und schläft bis heute noch-sie ist jetzt 2- problemlos ein.

Beitrag von 7of10 08.02.06 - 20:31 Uhr

Hallo,

jaaa,aber hier geht es doch um etwas Anderes: das Kind hat 2 Stunden geschrien und irgendwann vor Verweiflung gekotzt. Das finde ich schon tragisch,es ging doch nicht um 2 Minuten.
Wie man da noch stolz drauf sein kann und nicht spüren,was da schief läuft - DARÜBER regen sich doch hier alle zu Recht auf!

LG
Katja

Beitrag von fiori 08.02.06 - 20:32 Uhr

Du fragst was daran grausam sein soll?

Ein Kind solange schreien zulassen bis es sich erbricht?
Nee,lass mal das ist nicht grausam.:-[

Beitrag von deoris 08.02.06 - 20:30 Uhr

Hier habe ich noch was gefunden:


Jedes Kind kann schlefen lernen"
Wenn es Medikamente gibt, die auch nur bei wenigen Menschen schwere Nebenwirkungen hervorrufen können, werden sie vom Arzt nur mit größter Vorsicht angewendet. Sie werden aber von vornherein verboten, wenn es andere Mittel gibt, die die gleiche Wirkung, aber keine Nebenwirkung haben.
In o.g. Buch wird ein Verhaltenstraining (Dressur) für "jedes Kind" empfohlen, auf mögliche schwere Begleiterscheinungen wird kaum eigegangen. Diese treten aber nach meiner langjährigen Erfahrung als Beraterin bei frühen Störungen in mehr als der Hälfte der Fälle auf !!! Kinder können psychisch und/oder körperlich davon schwer krank werden !
Daß die Methode bei einigen Kindern recht gut zu funktionieren scheínt, liegt im besseren Fall daran, dass das Kind bis dahin schon soviel menschliche Nähe und nächtliche Geborgenheit erlebt hat, dass es davon "satt" war und es dann problemlos den Eltern den Gefallen tun konnte, so zu schlafen, wie sie es für richtig halten. Im schlechteren Falle hat das Kind schon so viel Distanz erlebt, dass es auf den Rest auch nicht mehr ankommt. Es hat schon viel früher resigniert.
Die Kinder, bei denen die Methode nicht funktioniert, fordern nur eindringlich das, was sie wirklich brauchen und was ihnen zusteht: menschliche Nähe und Körperkontakt. Nur unsere Kultur findet das falsch - andere Kulturen finden es grausam, Kinder allein schlafen zu lassen!!!
Wenn Kinder Schlafprobleme haben, liegt es oft an einem Ereignis in ihrem Leben, was sie noch nicht verarbeitet haben (Schwangerschaft, Geburt, Trennung...); oder es spürt die Probleme (Konflikte, Depressionen) bei den Eltern. Im ersten Fall braucht direkt das Kind Unterstützung und Heilung - aber nicht Dressur - , im 2. Fall brauchen die Eltern Hilfe.
Ich bin überzeugt, dass Schlafprobleme bei Kindern viel seltener werden, wenn wir 1. unsere Einstellung ändern, wo, wie lange und wie oft Kinder schlafen sollten und, 2. , invasive Schwangerschaftsdiagnostik, forcierte Geburten und besonders die noch immer praktizierte Trennung von Mutter und Kind (und sei es für Stunden) in der Wochenbettzeit vermeiden. Eine belastende Geburtserfahrung kann nicht immer vermieden werden, aber eine liebevolle, kontaktreiche Behandlung danach macht vieles wieder gut. Jedoch das Kind allein schreien lassen, ist so ziemlich das unmenschlichste, was ich mir vorstellen kann.
Ein besseres Buch über den Schlaf von Kindern ist "Schlafen und Wachen - Ein Elternbuch für Kindernächte" von W. Sears ISBN 3-906675-03-3.

Beitrag von cailiech 08.02.06 - 20:36 Uhr

Der Beitrag ist nicht von mir aber diese Mutter sagt das was ich denke:

******
Ich verstehe so viele Mütter nicht .Warum versuchen so viele ihre Kinder nach bestimmten Regel zu erziehen? Sie müssen alleine im Bett einschlafen ,sie müssen durchschlafen,sie dürfen nicht quengelig sein,sie müssen eine bestimmte Menge essen.Ich lese hier so oft daß die Mütter sich beschweren ,weil die Kinder auf den Armen einschlafen oder wollen Nachts zu Eltern ins Bett oder sie wollen viel getragen werden,die Eltern wollen aber bloss ihre Ruhe haben und das geht ja nicht weiter so .
Warum ist das so ein Problem für euch ? Wie habt ihr euch denn das Leben mit den Kindern vorgestellt? Wo steht es geschrieben ,daß die Kinder von anfang an Selbständigkeit lernen sollten? Man trägt das Kind fast 10 Monate im Bauch und dann wird es einfach im Bettchen abgelegt und wo möglich noch im eigenen Zimmer ganz allein. Wieso sind manche so verbissen darauf den Kindern beizubringen,daß sie nicht zu Eltern ins Bett dürfen?
Wo steht es geschrieben?Kinder haben Urinstinkte,sie brauchen viel Nähe! Das mit dem SIDS ist kein Argument ,denn es ist bestritten ,daß die Kinder im Elternbett daran sterben.
Wieso nimmt ihr es nicht so,wie es ist ? Kinder werden schnell Erwachsen und dann trauert man der zeit hinterher ,daß man mit den Kindern nicht mehr kuscheln kann,dann geniesst es doch jetzt,die zeit geht so schnell vorbei!******


Warum Müssen Kinder alleine schlafen ,wir wollen es doch auch nicht,wir haben einen Partner an der seite,mit dem wir kuscheln und uns aufwärmen,warum darf es ein Kind nicht.

Beitrag von sternenzauber24 08.02.06 - 20:46 Uhr

Du sprichst mir gerade vollstens aus der Seele!!

Beitrag von maritacat 08.02.06 - 21:10 Uhr

.. mir auch. Viele gehen sogar mit ihren Tieren besser um als mit ihren Kindern!

Beitrag von bibip13 08.02.06 - 21:18 Uhr

Na ja, ganz richtig informiert ist die Gute aber nicht, z. B. was SIDS betrifft und ein wenig blauäugig auch.
Jede Mutter weiß doch selbst am besten, wann das Kind in der Lage ist, sich an gewisse Regeln oder Begleitumstände zu gewöhnen. Erziehung funktioniert nun mal so dass man lernt mit vorgegebenen Grenzen und Werten zu leben und gerade, wenn man versucht ein Kind selbstständig zu erziehen macht man es sich eben nicht einfach. Einfach ist es, dem Kind seinen Willen zu lassen, damit man seine Ruhe hat.
Ich bin absolut nicht dafür, bestimmte Erziehungsmaßnahmen bis zum Kotzen durchzuziehen, aber manche Beiträge, die man hier liest, sind sowas von weither geholt. Grausam? Was ist denn dann ein Kindermord oder Mißbrauch? Das ist grausam und unverständlich.
Lustig finde ich, dass immer so viele gegen das Ferbern brüllen, aber dann ihre Kinder brav zum aufs Töpfchen gehen abrichten und eine Windel ab 12 Monate für überflüssig halten. Ist das keine Dressur?
Warum muss ein Kind eine bestimmte Menge essen, weil man sich Sorgen macht, wenn das Kind zu wenig ißt und das gesundheitliche Folgen haben kann!

Was die einen Dressur nennen, ist für die anderen Erziehung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erziehung

Wünsche einen schönen Abend
Liebe Grüße
Bianca und Mina (*15.08.03)

Beitrag von zaubertroll1972 08.02.06 - 21:55 Uhr

Habe ich den Beitrag mal geschrieben? :-)
Kommt mir fast so vor *lach*

LG Z.

Beitrag von zaubertroll1972 08.02.06 - 21:51 Uhr

Hallo Olga,

kann gut sein daß es ihr schlecht ging aber mal ehrlich: geht es uns allen nicht mal schlecht? Wir sind doch alle gestresst und manchmal stoßen wir hart an unsere Grenzen. Die einen haben mehr als ein Kind, andere haben einen Job der sie zusätzlich fordert. Aber die Kinder sind nicht einfach vom Himmel gefallen. Sie waren unser Wunsch und als erstes sind sie unser Job. Ich war anfangs ebenfalls völlig überfordert, mein Kind wahnsinnig unruhig und er forderte mich ganz und gar. Ich war tagsüber noch im Pyjama und habe viel geheult weil er mich manchmal einfach so sehr nervte. Aber ich habe trotzdem den schweren Weg gewählt, mein Kind viel getragen, bei mir sein lassen und mich und meine Bedürfnisse ersteinmal zurückgestellt. Niemand hat gesagt daß Mutter sein einfach ist aber die Kinder haben sich nicht selbst auf die Welt gebeamt. Sie sind da weil wir es sollten. Und wie kann ich mir ein Kind wünschen und es dann kotzen lassen weil es vor schreien nicht mehr kann? Nun soll man mit der Mutter fühlen, aber wer fühlte für das Kind?

LG Z.

Beitrag von ayshe 09.02.06 - 12:43 Uhr

##
was für gründe hatte sie?
##
irgenein verdummter psychoheini hat gesagt, sie soll es tun,
da tut sie es eben #heul sche... aufs kind, hauptsache der heini redet #augen



##
kann es sein, dass ihr sooooo schlecht ging?
##
ist doch völlig wurscht, wie es ihr geht.
das kind wird gequält, nicht die mutter, die hat sich ja dafür entschiewden.
also mitleid kann eine mutter dann von mir nie erwarten.
mir tun nur slche kids leid.


lg
ayshe

Beitrag von hellmi 09.02.06 - 14:02 Uhr

hallo olga

also wir haben das buch angewandt aber es war uns eher eine hilfestellung. lukas war bereits 14 mo alt und es hat nur drei nächte gedauert und seit dem schläft er fast immer durch. es war auch nicht so das er herzergreifend gebrüllt hat sonder nur so ein meckern das er jetzt ins bett muß. mittlerweile kommt er selber an und will in sein bett.
aber falls es bei uns so ausgeartet wäre das lukas sich erbricht oder am ganzen körper zittert hätte ich sofort abgebrochen. sówas tu ich meinem kind nicht an.
für uns war es die richtige entscheidung da ich nicht wollte das lukas ohne mich nicht einschlafen kann und ich mich immer dazu legen muß oder ihn rumtragen. aber das soll jeder selber entscheiden.

lg kerstin und lukas *24.03.04