Polypenop, wie ging es euren Mäusen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tina7181 08.02.06 - 21:04 Uhr

Hallihallo
Mein Sihn bekommt am 20 die polypen ambulant entnommen.
Ich mache mir meine Gedanken wie es ihm dabei und vor allem danach geht.
Wie haben eure süßen die Nakose verkraftet?
Hatten sie nach der Op schmerzen?
wie läuft sowas überhaupt ab, er bekommt ja eine Gasnarkose.
Wie waren eure kleinen den rest des tages "drauf"?
Habe da ja schon horrorgeschichten von blut-spucken etc gehört und mache mir auch verständlcherweise sorgen.
kann mir jemadn meine Angst nehmen?
LG Martina

Beitrag von chris35 08.02.06 - 21:16 Uhr

Hallo Martina !!

Wie alt ist denn Dein Sohn ??

Also , bei meinem Sohn hat man letztes Jahr im Sommer die Polypen rausgemacht .
Wir hatten morgens einen termin und durften Mittags wieder nach Hause .
Er bekam eine Vollnarkose , die hat er ganz gut vertragen .
Nach der OP kam er auf eine Wachstation und mußte so lange bleiben , bis die Schwester das ja Zeichen gab , um nach Hause zu gehen .
Er hat dann den ganzen Nachmittag geschlafen , hatte Fieber und hatte Halsweh . Kalte Getränke und Eis taten ganz gut .
Aber sonst hat er alles gut überstanden und die OP war erfolgreich .

Wünsche Euch alles Gute .

LG chris #snowy

Beitrag von woogie 08.02.06 - 21:19 Uhr

Hallo Martina!

Unsere Lina (4,5) hatte diese OP schon 2 mal und hat dabei auch beide Male Paukenröhrchen gelegt bekommen.

Beime rsten mal ist alles super gelaufen, beim 2ten mal gab es Probleme. Lian hatte Schwierigkeiten aus der Narkose aufzuwachen und wollte nicht allein atmen. Das lag aber daran, dass sie bei der OP stark erkältet war und wir dummerweise dem Arzt vertraut haben der sagte, das würde nicht schlimm sein solange sie kein Fieber hat.

Für gewöhnlich bekommen die Kleinen einen Saft der sie etwas "dusselig" macht, was teilweise recht witzig ist. Lina bekommt davon immer Lachanfälle #freu. Danach geht es dann runter in den OP, wo man dann draussen warten muss.

Die OP dauert etwa 15 Minuten wenn nur die Polypen rauskommen.

Danach sind die Kleinen dann noch im Aufwachraum oder direkt wieder auf dem Zimmer.

Natürlich sind sie dann weinerlich, weil es etwas im Hals weh tut und sie ja auch net wissen, was da jetzt so los ist.

Bluten tut es im normalfall nicht viel. Die Spucke ist etwas blutig und die Nase auch, wegen dem Beatmungsschlauch. Ist aber halb so wild und hört sich schlimmer an als es ist.

Wünsche Deinem Zwerg alles Gute!

LG Steffi

Beitrag von nenana 09.02.06 - 20:45 Uhr

Hallo Martina,

ich hatte genau dieselben Ängste wie Du. Mein Sohn ( 3,5) hat am 24.01. diese OP gehabt. Bei uns war es so:
Morgens um 8.00 Uhr waren wir da und haben ein Gespräch mit dem Narkosearzt gehabt. Um 9.00 Uhr kam er in den OP und mein Mann und ich waren dabei bis er eingeschlafen ist ( hatte auch die Narkoseeinleitung über eine Maske) das ging total schnell ,hat nicht mal eine Minute gedauert. UM 9.20 durften wir wieder rein, da lag er noch schlafend in einem Aufwachraum. Er hat leichtaus dem Ohr und aus der Nase geblutet aber nicht so doll. Ihm wurden Polypen entfernt und Paukenröhrchen gelegt. Nach ca. 5 Minuten fing er an aufzuwachen. Das war ür mich das Schlimmste an der ganzen Sache. Er hat bitterlich angefangen zu weinen und zu schreien. hat um sich geschlagen und war dabei noch nicht ganz wach. Der Narkosearzt hat uns aber vorgewarnt, denn beim Aufwachen sind die meisten Kinder in so eine Art Rauschzustand, das kommt von der Narkose und geht nach ca einer Stunde von alleine wieder weg. Halsschmerzen hatte er auch, hat aber noch vor Ort einen Schmerzsaft bekommen,dann ging es. Nach ca. 1 Stunde durften wir wieder gehen und mussten uns am nächsten morgen bei der HNO-Ärztin vorstellen. Wir haben auch eine Handynummer für Notfälle mitbekommen. Am NAchmittag hat er viel geschlafen und abends war er ziemlich fit. Nachts konnte er dann nicht so gut schlafen, da seine Nase zugeschwollen war aber das ist auch normal. Der Nächste Tag war ganz normal und am übernächsten hat er dann Fieber bekommen, dass bis über 40 Grad ging und wohl Narkosenachwirkungen waren. Jetzt ist es 2 Wochen her und ich muss sagen die OP war wirklich nötig, er hört wieder super, kommt auch wieder aus sich raus, hat superlaune ( er fing an sich überall zurückzuziehen, da er schlecht hörte), er bekommt wieder Luft duch die Nase. Montag gehen wir wieder zur Kontrolle.

Ich wünsche euch alles Gute für die OP und meistens ist es für die Eltern schlimmer, die Kleinen stecken das besser weg!!

LG Susanne ;-)