Stammzellen aus der Nabelschnur!

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von itzepoeken 08.02.06 - 23:22 Uhr

hallo, Ihr lieben Schangeren!

habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht über eine Stammzellenentnahme aus der Nabelschnur? Ich habe das damals vor 4 Jahren bei der Geburt meines Sohnes machenlassen, war die erste in diesem Krankenhaus, und muß sagen, dass ich sehr froh über diese "zusätzliche Krankenversicherung" bin. Gerade, wenn ich lese, dass leukemiekinder Stammzellen brauchen. Die Nabelschnur-Blut-Entnahme ist kein operativer Eingriff und die Stammzellen sind ohne Defekte, weil das Kind ja noch nicht krank gewesen ist. Außerdem werden die Stammzellen dann natürlich ,im Falle einer Erkrankung, nicht abgestoßen und helfen im Notfall auch Mutter und Vater und Geschwistern von gleichen Eltern. Wir haben die Stammzellen unseres Sohnes von vita34 in Leipzig einfrierenlassen und bekommen 14-tägig Informationen, welche Fortschritte die Stammzellenforschung macht! Ich kann nur jedem dazu raten!

Beitrag von oktoberbaby 09.02.06 - 04:59 Uhr

Bis zur Geburt ist es zwar noch Ewigkeiten hin, aber um diese Sache haben wir uns schon Gedanken gemacht, bevor ich schwanger war. Generell ist die Stammzellenabnahme ja nur positiv, denn man schadet ja lediglich dem Geldbeutel. Und das ist auch meine Frage: wieviel hat die Entnahme gekostet und wieviel zahlt ihr monatlich für die Lagerung? Ich habe schon viel Werbung dafür gesehen (gerade hier in den USA ist das eine ganz grosse Sache), aber es werden nie Preise genannt! Wäre lieb, wenn du mir da etwas nennen könntest!
LG,
Ruth

Beitrag von itzepoeken 09.02.06 - 23:26 Uhr

Hallo Ruth,

wir haben 2001 3500 DM für die Einlagerung bezahlt und das ist für 18 Jahre fest. Dann kann man es für weitere 3000 DM, also jetzt wohl ca. 1500 Euro auf 99 Jahre verlängern. Allerdings haben die jetzt schon ganz andere angebote. Vielleicht guckst Du mal auf die Seite www.vita34.de Dort kannst Du Dir das im Detail angucken. Es gibt nun auch in Belgien eine Firma, die das macht und wohl auch günstiger ist. Meiner Meinung nach hat Vita34 da aber nachgezogen.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen!

Liebe Grüße von Andrea

Beitrag von oktoberbaby 10.02.06 - 05:02 Uhr

Danke, jetzt habe ich endlich mal einen Preis, mit dem ich mich auseinandersetzen kann. Ich bin von dem Preis allerdings positiv überrascht, ich dachte, dass es teurer sei.
LG,
Ruth

Beitrag von hebigabi 09.02.06 - 08:26 Uhr

Nur könntest du sie gerade bei Leukämie bei deinem Sohn NICHT gebrauchen- ich hoffe, das weißt du.

LG

Gabi

Beitrag von kessy16 09.02.06 - 08:35 Uhr

Naja, jemandem dazu zu raten, denen ihre Forschugn zu finanzieren ist nicht gerade toll.
Denn es ist gar nichts erwiesen, und gerade gegen Leukemie nützt das gar nichts.
Schreib auch mal wieviel Du für diesen ganzen Schwachsinn ausgibst, 2000 Euro sind da nämlich gar nichts.
Und die freuen sich daß ihre Taschen mit Geld von Eltern gefüllt werden, die für ihre Kindernur das bestmöglichste wollen.
Nee, das ganze ist humbug hoch 10.

Beitrag von itzepoeken 09.02.06 - 23:30 Uhr

Du bist ja sehr schlau! Ich denke, die 16 hinter Deinem Namen steht für Dein Alter! Der Preis ist erheblich niedriger mittlerweile als Du annimmst, und es ist kein Wucher! Es kostet nicht mehr, als z.B. Sperma einzufrieren.

Beitrag von az1907 09.02.06 - 10:23 Uhr

Wir haben uns auch darüber erkundigt. Ich finde, dass das zum Großteil nur Geld macherei ist. Das ganze ist super teuer und ob man es dann in dem einem genauen Krankheitsfall überhaupt verwenden kann ist mehr als fraglich...

Z.B. hat das Kind von einer Bekannten mit 10 Monaten Leukämie bekommen. Keine Panik, sie hat ja Stammzellen aufbewahren lassen von ihm. Antwort aus Lepizig: Es tut uns leid, aber in dem Fall hilft es nicht.
2. Beispiel: Tochter meine Cousine hat Zucker. Anfrage in Leipzig: Können wir die Stammzellen zur Behandlung nehmen. Antwort: Nein, in dem Fall von Zucker hilft es nicht.

Hallo, für was hilft es denn???

Wir haben uns dazu entschieden, es nicht machen zu lassen...

Beitrag von itzepoeken 09.02.06 - 23:35 Uhr

Man bezahlt auch Krankenkassenbeiträge und im Falle von z.B. Zahnersatz etc. zahlt dann auch kein Mensch. Es gibt wahnsinnige Fortschritte in der Stammzellenforschung. Sicher hilft es nicht gegen alle Krankheiten, aber ich möchte nicht den Fall erleben, dass ich später meinem Sohn hätte helfen können, wenn ich es gemacht hätte! Auch Erwachsene werden heute z.B. nach einem Herzinfarkt oder bei Parkinson etc. mit ihren eigenen Stammzellen behandelt, die dann jedoch durch einen Eingriff entnommen werden müssen und schon defekte durch erlebte Krankheiten haben. Sicher kostet es viel Geld, aber verteile mal 1850 Euro auf 18 Jahre! Oder knapp 3000 Euro auf 99 Jahre. Was ist das, wenn ein Fall eintritt, bei dem man ein Leben retten kann?